CO2-Steuer-2021

  • Bei uns im Schnitt heute auch wieder 8 Cent/l teurer als gestern, aber noch deutlich unter 2€/l. Also wie vor wenigen Wochen. :puke:


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • App geht wieder - 5er 1.90 aktuell, D 1 ct teurer. Bin gespannt, was die nächsten Tage und Wo wird. Man ahnt es aber schon... X/


    Merkwürdig. War das gestern nur eine Werbeaktion oder warum kostet der Liter an den selben Tankstellen auf meiner Tour zur selben Zeit bis zu 27Cent mehr heute Früh?

    Tja, wie gesagt:

    Es ist und bleibt abzockende Ver.rsche oder ver.rschendes Abzocken, mit Ansage... X(

    Bei uns aktuell 1.95 für den 5er. Es geht aufwärts, w.z.b.w. ... :rolleyes:

  • E5

    Rostock: 1,79 - 1,90

    Düsseldorf: 1,86 - 1,90


    Es steht ja auch ein Feiertag vor der Tür ;)

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Ich kippe nachher den letzten 20L Kanister in den S Deluxe, Sonntag will ich nach MHL. Danach sollte es günstiger werden.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Bei uns sind die Preise im schnitt bei 1.95€ egal ob Diesel oder E5, vor der Senkung haben einige Tanken den Sprit nochmals um 20 Cent verteuert, damit der Verlust nicht so hoch wird für die Multis.


    9Euro Ticket für Arbeitsweg können sie sich auch klemmen, weil die Zeit für meinen Arbeitsweg von 25min ansteigen würde auf 1-2h je nach Schicht. In der Spätschicht wäre ich bei Feierabend 22 Uhr erst um 0:10Uhr zu Hause

  • Ich beobachte die Tankstellen seit heute früh im Umfeld wieder via Internet. Es geht wieder alle paar Minuten hoch und runter, aber tendenziell immer etwas mehr hoch als runter. Auto von Ehefrau habe ich gestern voll gemacht, weil sie mit den Kindern wegfährt, ich muss die Feiertage arbeiten, der Mazda hat noch ca. 15L im Tank, außerdem fahre ich frühsten ab Dienstag erst wieder damit. Ich fahre jetzt täglich mit dem Rad zur Arbeit, dank Elektronik. Habe ich mit dem normalen Rad sonst überwiegend nur im Spätdienst gemacht, weil ich morgens um 5 Uhr für 10/11km dafür sonst noch nicht die Ausdauer hatte. Also muss der Große erstmal noch nicht getankt werden, hoffe nach den Feiertagen geht es wieder runter mit den Preisen.

  • Das wird sich über die Urlaubssaison zwischen 2€ und 2,20€ einpendeln und in drei Monaten, wenn die temporäre Steuersenkung wegfällt, sind wir dann stabil bei 2,50€, wo die rotgrüne Truppe schon immer hinwollte.

    Die voraussehbare Energiekrise des kommenden Winters kann dann schon mal die 3€ bringen. Wenigstens kurzzeitig, zum Drangewöhnen.

  • Genau das befürchte ich auch... X( Interessant auch, was der Dieselpreis macht: heute früh bei 2.03 und damit (wieder) 11 ct über dem Preis des E5.

    P.S.: Aktuell sind's sogar 2.07, der 5er bei 2 €uronen... :doof:

  • Es wäre ja gar nicht mal so schlimm, wenn nur die Spritpreise so hoch wären, aber leider hängt da ja praktisch alles dran und wird somit alles deutlich teurer. Wenn ich für jeden Wocheneinkauf noch 40 bis 50€ weniger bezahlen würde, so wie noch vor einem Jahr etwas darüber, dann würden mich die Benzinpreise nur wenig stören.

  • Jetzt sind ja angeblich die Lagerbestände, welche noch dem alten Einkaufspreis

    unterlagen, an dem z.Z. noch hohen Preisen schuld.

    Man darf gespannt sein, welche Ausrede sich die Ölkonzerne danach einfallen

    lassen.

    Die sind ja da schon immer kreativ gewesen, wenn es um Bereicherung geht.

  • Irgendwann habe ich auch "Einen ganz normalen Tag"


    Heute wars schon wieder schlimm, Stoßstange an Stoßstange, Sperrlinien sind Deko, drängeln, nötigen...das normale Programm...

    Und die Preise steigen im übrigen

  • Das ist wie mit einer chronischen Krankheit, es geht immer auf und ab, nur das es tendenziell allmählich immer schlimmer wird und nicht heilbar ist. Durch bestimmte Maßnahmen lässt es sich verlangsamen, aber nicht aufhalten.

  • Es wäre völlig problemlos möglich, das aufzuhalten. Es fehlt lediglich der politische Wille.


    Als erstes müßte es gesetzliche Regelungen geben, die im Krisenfall alle üblichen Marktmechanismen für den Energiesektor außer Kraft setzen.

    Das kann über temporäre Verstaatlichung, staatliche Preisfestsettzungen o.ä. geschehen. Muß man nur wollen und verfassungsrechtlich wasserdicht gestalten. Das BVG winkt seit etwa 20 Jahren nahezu alles einfach durch, dann können sie das auch bei diesem Thema ...

  • ...ne, das wuerde ja gegen das Prinzip "Verluste sozialisieren, Gewinne privatisieren" verstossen.


    Aber es braucht keine so massiven Eingriffe in den Markt.


    Die Steuerermaessigung heizt den Verbrauch, damit den Preis und somit die Gewinne der Oelkonzerne an.


    Wuerde man, so wie von mir weiter oben geschrieben, eine Sondersteuer auf Kraftstoffe einfuehren, stuenden jetzt Benzinpreise von bspw. 2,60 angeschlagen. Da lohnt sich dann der Verzicht auf jede unnoetige Fahrt. Und die noetigen Fahrten sind auch kein Problem, weil man ja aehnlich dem Kindergeld einen Ausgleich bekommt.


    Psychologie ist dabei der Schluessel. Bekommt man mehrfach pro Woche einen extrem hohen Benzinpreis vor Augen, vergisst man schnell den steuerlichen Ausgleich, den man erhaelt. Weil einer der Konstruktionsfehler der menschlichen Psyche darin besteht, das kurzfristige Motive staerker als die Langfristigen motivieren, wenn diese objektiv gleichwertig sind.

  • Wir haben eben in Deutschland Marktwirtschaft. Von der Sozialen Marktwirtschaft

    hat man sich über die Jahre längst verabschiedet bzw. sie so ausgehöhlt, dass sie kaum

    noch wahrnehmbar ist.

    Ich bin auch der Meinung, dass die Daseinsvorsorge nicht in Privatbesitz gehört.

    Wo die Reise hingeht erkennt man daran, dass sich Konzerne schon jetzt so aufstellen, dass sie auch die erneuerbaren Energien kontrollieren.

    Eine dezentrale Energieversorgung ist eben nicht gewollt.

    Dann könnte man ja nicht mehr mit Marktmacht die Preise bestimmen.