CO2-Steuer-2021

  • aber die Lösung ist nur eine radikale Änderung der Grundeinstellung des Menschen.

    Das wird niemals passieren.

    Deshalb gab und wird es auch niemals einen richtigen Kommunismus geben.

  • Was passieren wird, werden wir nicht (mehr) erleben.

    Wandel gabs schon immer. Wo und wie er endet bzw. sich entwickelt hat können wir immer nur rückwirkend bewerten.


    Was in Zukunft sein wird, kann man sicher vortrefflich spekulieren und Progonsen abgeben.

    Was wie eintritt werden unsere Nachkommen merken.


    Ob die Menschheit dereinst zur Einsicht und zum entsprechenden Handeln kommt, wie es in der ein oder anderen Utopie skizziert wird....ich wünsche es ihr, denn nur so wird sie weiter bestehen können.

  • Die meisten Zukunftsutopien die ich so kenne sahen immer mehr nach Apokalypse und Endzeitsstimmung aus, vom kommenden Schlaraffenland sieht man da in Filmen eher nichts.

  • Der Grundgedanke von Gene Roddenberrys Star Trek- Universum war z.B. ein anderer, optimistischerer. Da war die Menscheit weitestgehend zur Vernunft gekommen, kamen die wirklichen Bedrohungen nur noch von außen, von anderen, nach wie vor egoistisch-raffgierigen Spezies. ;)

  • Ich wollts nicht sagen, aber genau, der Kern war in der Zukunft, dass nach dem 3. Weltkrieg, Armut, Hunger, Krieg und Machtstreben der Menschen weitestgehend erledigt waren (oder vielmehr sind) und sich die Menschheit der Erforschung des Universums widmet.

  • Wenn es den Menschen zu gut geht konstruieren sie sich, in Ermangelung von Krieg und Katastrophen, alternative Probleme. Gab es mal Zeiten ohne genügend Lebensmittel, war nichts zu fett, zu ungesund, zu kalorienreich, krebserregend oder gar gehirnzerstörend.


    In Europa gab es bis 1945 Kriege aller 10 bis 20 Jahre. Es gibt auch heute Gegenden da knallt und bombt es tagtäglich. Im Nahen Osten und dahinter gibt es Länder, da könnte man annehmen, dass der Zweite Weltkrieg gar nicht aufgehört hat.


    Unsere Generationen hatten mit 75 Friedensjahren am Stück bisher riesiges Glück! Nach dem Krieg ist vor dem Krieg! Religionen bieten sich bis in die heutige Zeit als immer noch zuverlässig funktionierende Feindbilder an.


    Auch Desinteresse, Unwissenheit und Dummheit bieten beständig gute Argumente. Zum Thema passend sollte dem unpassenden Wetter der Kampf angesagt werden. Wir bestimmen künftig wie hoch die Quecksilbersäule zu steigen hat!


    Das Klima als Feind? Wir sind die Wettermacher von morgen! Mit CO2-Abgaben können wir uns das auch leisten. Wir machen es nur noch etwas nachhaltiger als die Ablasshändler im Mittelalter. Mit dem 1,5-Grad-Ziel wird die paradiesische Zukunft gepriesen.

  • Erstmal sollte man sich über Utopie und Dystopie klar werden, damit man so etwas überhaupt einsortieren kann.

    Und erwiesenermaßen erreichen Bücher Stellen im Gehirn, wo Filmen nie hinkommen....


    Der Wunsch nach wie auch immer gearteter "Verbesserung" treibt den Menschen seit eh und jeh an und findet sich auch in der Bedürfnispyramide wieder. Ein Großteil der Weltbevölkerung ringt noch um die erste und zweite Stufe.


    Von daher steigert sich mit zunehmender Bevölkerung und Befriedigung der Bedürfnisse der Ressourcenverbrauch natürlich auch exponentiell. Und rein technisch haben wir den Zenit schon vor einiger Zeit überschritten.

  • So, jetzt sind wir soweit das die Potik die neue Steuer wieder abschaffen kann, sie wird nicht mehr gebraucht, bei den aktuellen Benzinpreisen. Tat gestern schon weh in den Augen. Aber heute...

    Tanke beim Stadthafen in Rostock, da kratze der Preis für Superplus schon an der Grenze zu 2€.

    Energiepreisdeckelung? Fehlanzeiger. Der Energieminister will die nächsten Monate noch abwarten.

  • Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass der Preis nachhaltig sinken würde, wenn der steuerliche Anteil gesenkt würde

  • Du glaubst doch wohl nicht wirklich, dass der Preis nachhaltig sinken würde, wenn der steuerliche Anteil gesenkt würde

    Man könnte alle Steuern streichen und der Preis würde wie durch Zauberhand nicht einen Cent sinken... dafür dann aber die Gewinnspanne der Betreiber.


    Is wie bei der mwst Senkung durch corona, viele Betriebe haben die Preise gelassen, aber jetzt bei der Rückkehr zu 19% sind sie teurer geworden. Wer hätte es erwartet...

  • Bei den Preisen lohnt sich bald für einige der Weg zur Arbeit nicht mehr. Die unteren Einkommensgruppen werden mehr und mehr Probleme bekommen.

  • Nur begreifen müssen sie es...


    Solange aber mehrheitlich die Meinung vorherrscht "Hauptsache ich habe Arbeit" wird sich da nichts bewegen.


    Wenn ich heute in der Tagespresse lese, daß 13% der Beschäftigten in Sachsen von einer Mindestlohnerhöhung profitieren, dann heißt das doch, daß mehr als ein Achtel aller abhängig Beschäftigten bisher ohne zu murren zu Dumpinglöhnen gearbeitet hat. Das ist seitens der Arbeitgeber dreist - und seitens der Arbeitnehmer auch teilweise selbstverschuldet. Wer immer nur duckmäusert und sich nicht wehrt oder irgendwann mal nach Alternativen sucht, der wird auf ewig ausgebeutet. Und je kleiner die Firmen, umso schlimmer. Wenn in einem Dreimann-Laden der Boss (oder die Bosseuse) aller zwei Jahre einen nagelneuen, jeweils bar bezahlten SUV vor der Tür stehen hat, einmal im Jahr per Flieger drei Wochen Urlaub in Ostasien drin sind und dann noch der eine oder andere Kurztrip ins europäische Ausland, während die Mitarbeiter Mindestlohn bekommen, dann sollten vor allem die MItarbeiter überlegen, ob sie das dauerhaft so wollen...

  • Damit rennst du offene Türen ein. Problem...die Meisten der 13% haben sich damit abgefunden und sich so gut es eben geht eingerichtet. Und allein kommen sie dann da nur selten raus.

    Den Schritt des Aufbegehrens oder in letzter Konsequenz die Kündigung und Aufnahme einer neuen/anderen Arbeit schaffen die Wenigsten.

  • Nur begreifen müssen sie es...


    Solange aber mehrheitlich die Meinung vorherrscht "Hauptsache ich habe Arbeit" wird sich da nichts bewegen.


    Wenn ich heute in der Tagespresse lese, daß 13% der Beschäftigten in Sachsen von einer Mindestlohnerhöhung profitieren, dann heißt das doch, daß mehr als ein Achtel aller abhängig Beschäftigten bisher ohne zu murren zu Dumpinglöhnen gearbeitet hat. Das ist seitens der Arbeitgeber dreist - und seitens der Arbeitnehmer auch teilweise selbstverschuldet. Wer immer nur duckmäusert und sich nicht wehrt oder irgendwann mal nach Alternativen sucht, der wird auf ewig ausgebeutet. Und je kleiner die Firmen, umso schlimmer. Wenn in einem Dreimann-Laden der Boss (oder die Bosseuse) aller zwei Jahre einen nagelneuen, jeweils bar bezahlten SUV vor der Tür stehen hat, einmal im Jahr per Flieger drei Wochen Urlaub in Ostasien drin sind und dann noch der eine oder andere Kurztrip ins europäische Ausland, während die Mitarbeiter Mindestlohn bekommen, dann sollten vor allem die MItarbeiter überlegen, ob sie das dauerhaft so wollen...

    Du malst schon immer sehr schwarz.


    Wenn 13% von einer Mindestlohnerhöhung profitieren, heisst das für mich im Umkehrschluss sie hatten schon Mindestlohn und nicht einen Dumpinglohn. Was die Höhe von dem aktuellen Mindestlohn angeht lässt sich streiten ob der gerecht ist.


    Wer sagt dir das Selbstständige immer alles Bar bezahlen, für die rentiert sich Leasing viel mehr. Alle 2 Jahre etwas neues und die Steuerlast senken.


    Und wie du sagst, jeder ist sein eigenes Glückes Schmied, es gibt jedoch starke Abhängigkeiten was den Lohn, Wohnort, Familienverhältnisse und auch Bildung somit ist die freie Wahl des Arbeitsplatzes unter umständen stark eingeschränkt.

    Und dann noch der Faktor Mensch, man hat sich daran gewöhnt, unbekanntes zu wagen könnte anstrengend sein.

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

    Edited once, last by hog3-17 ().

  • Wer sagt dir das Selbstständige immer alles Bar bezahlen

    Von IMMER war überhaupt keine Rede!

    Aber im konkreten Fall wurde sogar noch damit geprahlt. Das, was ich da oben als Situationsbeschreibung abgegeben habe, entsprach vor einigen Jahren konkreten Tatsachen in einer konkreten Firma - das ist keine Phantasie.



    sie hatten schon Mindestlohn und nicht einen Dumpinglohn.

    Sorry, aber als der Mindestlohn eigeführt wurde lag er bei 8,50€ pro Stunde - jetzt ist er bei 9,60€.

    Davon ist noch nichtmal Altersarmut zu umgehen - wer 45 Jahre zu diesem Lohn gearbeitet hat, wird als Renter mit HartzIV aufstocken.


    Mindestlohn IST Dumpinglohn - jedenfalls solange er nicht meßbar angehoben wird.

  • @Deluxe


    Arbeitest du zum Mindestlohn?


    Von IMMER war überhaupt keine Rede!

    Aber im konkreten Fall wurde sogar noch damit geprahlt. Das, was ich da oben als Situationsbeschreibung abgegeben habe, entsprach vor einigen Jahren konkreten Tatsachen in einer konkreten Firma - das ist keine Phantasie.

    aller zwei Jahre einen nagelneuen, jeweils bar bezahlten SUV vor der Tür stehen hat, <-- das definiert mir immer


    Und wer so prahlt dem glaubst du?

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

  • s wie bei der mwst Senkung durch corona, viele Betriebe haben die Preise gelassen, aber jetzt bei der Rückkehr zu 19% sind sie teurer geworden. Wer hätte es erwartet...

    Dort wo ich im letzten Jahr mein Geld gelassen habe, wurde keinerlei versteckte Preiserhöhung durchgeführt. Manche Einzelhändler haben sogar keine Kosten un Mühen gescheut, um die verringerte MWSt an exponierter Stelle auf der Rechnung auszuweisen. Auch beim Kauf meines ersten und voraussichtlich auch letzten Neuwagens war es nicht anders (Listenpreis um die 80.000 EUR).


    Einzig auffällig: In der Autowaschanlage hab ich in der Zeit der verringerten MwSt mehr Trinkgeld gegeben... ;-)