CO2-Steuer-2021

  • Durchnittlich sind die Preise durchaus auf erhöhtem Niveau seit über 1 Wo - E5 hier zumeist deutlich über 1,50. Das lange übliche Minimum 1,43/44 ist schon lange wieder Geschichte... :rolleyes:

  • Die jährliche Kfz-Steuer reiche aufgrund ihres niedrigen Niveaus nicht aus ...

    Nachdem Scheuers Andy die Maut nicht installiert bekommt, muss man über andere Einnahmen nachdenken. Nicht zuletzt gehört die so allmählich in Fahrt kommende Elektromobilität auch irgendwann besteuert.

    Vorschlag: Nach Höhe besteuern.

  • In Japan erfolgt ja die Besteuerung nach Grundflaeche des Fahrzeuges (Kei-Car's). Finde ich garnichtmal sooo ungeschickt, wenn man diesen Faktor mir in die Steuerrechnung einbezieht.


    Vor allem wuerde dies eine Abkehr von den momentan recht duemmlichen Karosserieformen (grosse Aufstandsflaeche im Verhaeltnis zum Ladevolumen; dort wo frueher einmal Fenster waren sind heute Schießscharten->muesste ich mir jetzt ein Auto kaufen...irgendwie bleibe ich beim Trabant Kombi haengen...aber den habe ich ja schon :):thumbup: ) beguenstigen.


    Denn um so groesser die Grundflaeche eines Fahrzeuges ist, um so mehr oeffentlichen Verkehrsraum benoetigt es.

  • Was ich mich zunehmend frage ist, wie es für uns mit unseren sehr alten Autos überhaupt weitergeht.


    Stichwort Änderung des Straßenverkehrsgesetzes usw. Gibt ja auch schon eine Petition dazu.


    https://www.openpetition.de/pe…ache-432-21#petition-main


    Es wird also bereits alles vorbereitet, um mittels eines Kaugummiparagraphen die Nutzung beliebig zu definierender Fahrzeuge aus allerlei Gründen zu beschränken - also zu verbieten.


    Und es gibt so viele offene Fragen dabei.

    Was wird mit dem H-Kennzeichen? Würde uns das schützen oder wird dort eines Tages auch der Saft abgedreht? Sollte man noch schnell alle Trabanten aufs H ummelden oder nützt das im Ernstfall gar nichts?

    Die Oldtimerbranche hat keine genügend starke Lobby, fürchte ich. Und da man seit Corona weiß, wie schmerzfrei man komplette Branchen über die Klinge springen läßt, wird man ausgerechnet vor der Oldtimerbranche keinen Halt machen, es ist genug Klimahysterie im Volk gesät worden, um dafür sogar Mehrheiten zu gewinnen.


    Wie wird das wohl weitergehen? Wenn das Fahren eines Tages nicht mehr möglich ist, stirbt nicht nur das Hobby vieler Leute, sondern auch so manche Existenz.

  • Deine Frage sind durchaus berechtigt. Es gibt Stimmen, die da sagen: "Oldtimer gehoeren nicht auf die Strasse sondern ins Museum". (um Irrtuemern vorzubeugen: Das ist nicht meine Meinung; im Gegenteil: Eine lange Verwendbarkeit eines Produktes ist ein Zeichen von Nachhaltigkeit; mein Kombi hat inzwischen Auto Nr. 7 der Verwandschaft ueberdauert...und gerade die Instandhaltung alter Autos ist ein Beitrag zur regionalen Wertschoepfung).


    Nur sieht das der Zeitgeist offensichtlich anders :(

  • Ich finde auch die Frage spannend, wie man Leute zum Kauf neuer Autos zwingen will, die bisher nur alte haben und sich ggf. etwas Neues auch gar nicht leisten können.


    Andererseits wird man ein paar zusätzliche Dauer-Hartzer vermutlich schulterzuckend in Kauf nehmen, wenn da der eine oder andere Pendler außerstande ist, weiter zu Arbeit zu fahren und dafür Neufahrzeuge zu erwerben. Die Coronalage gibt da schon sehr zu denken, denn sie zeigt, daß selbst der sonst über alles geheiligte Wirtschaftsfaktor im Zweifel keinen Pfifferling mehr wert ist und man völlig bedenkenlos Existenzen vernichtet, solange es für den vermeintlich guten Zweck ist.

  • Unterm Strich lese ich heraus, dass Du meinen Pessimismus betreffs der Oldtimer, deren dauerhafter "Fahrerlaubnis" und damit der Zukunft unseres Hobbys allmählich zu teilen bzw. zu verstehen beginnst? Vor kurzem hieß es dazu noch "herbeigeredet".... :/


    Sicher ist heutzutage nur noch eins: dass nichts mehr sicher ist. :schulterzuck:


    Uns betreffend erst recht, wenn die neue Bundeskanzlerin tatsächlich im Teenager-Spätlese-Studentenlook daherkommen sollte... :wechgeh:

  • Ihr könnt ja weiter Angst haben, aber ich teile diesen Pessimismus nach wie vor nicht, weil mein Leben auch viel zu kurz ist um mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Genießen und weiter fahren....


    Die letzten 15 Arbeitsjahre schaffe ich garantiert noch mit dem Trabant. Und sollte in der Zeit danach dereinst irgendwann jemand vor der Tür stehen um meine Zulassung einzuziehen...dann werde ich darauf schon irgendwie reagieren. Im schlimmsten Fall ziehe ich um....in ein Land wo man weiter uneingeschränkt Oldtimer fahren darf. Und so lange ich noch lebe, solange wirds sowas unter Garantie geben.

  • Ihr könnt ja weiter Angst haben, aber ich teile diesen Pessimismus nach wie vor nicht, weil mein Leben auch viel zu kurz ist um mir darüber den Kopf zu zerbrechen. Genießen und weiter fahren....


    Die letzten 15 Arbeitsjahre schaffe ich garantiert noch mit dem Trabant.

    Den ersten Teil sehe ich letztlich auch so - ich fahre einfach.

    Aber das mit den 15 Jahren reicht mir nicht - ich möchte gern bis zuletzt Trabant fahren, zumal ich behaupte, daß ich als Tattergreis eigentlich NUR noch Trabant fahren werde/sollte, weil mich alles andere dann garantiert überfordert.


    Ich habe ja auch nicht behauptet, daß in Kürze alles verboten wird - aber mich würde schonmal interessieren, wie sich die von der linksgrün-sozialisierten Großstadt-Hipster-Journaille hochgeschriebenen politischen Akteure zum Thema Oldtimer positionieren.

  • Das zielte eher darauf ab, dass die letzten 15 Jahre wohl als Werktätiger hier im Land sein werden und bis dahin wirds wohl gehen.


    Danach kann ich mir wie schon erwähnt, durchaus vorstellen die Zelte hier abzubrechen und mich (mich dem Trabant) in eine wärme Region wo die nichts gegen Oldtimer haben zu verkrümmeln.

  • Mittlerweile können selbst wir uns vorstellen, zum/im Alter vielleicht nochmal die Wohngegend zu wechseln - allerdings schwebt uns da eher eine etwas gemütlichere Gegend in D vor. Wenn das hier in der Gegend mit der Zersiedelung und der Bebauung auch noch des letzten, über die Jahrzehnte hübsch zugewachsenen, K.ckgrundstückes so weiter geht... :(

    Alleine im örtlichen EFH-Gebiet sind 80 (!) weitere Häuser geplant, weitere Planungen liegen in der Schublade. =O

    Die relative Nähe zu einem wuchernden Molloch hat ganz klar auch ihre Schattenseiten.

    Edited 2 times, last by Tim ().

  • aber mich würde schonmal interessieren, wie sich die von der linksgrün-sozialisierten Großstadt-Hipster-Journaille hochgeschriebenen politischen Akteure zum Thema Oldtimer positionieren.

    Die enden jedoch meist nicht auf Verkehrsministerien. Das ist schon mal was.

  • Abwarten - der grüne "Verkehrsexperte" mit der Nicht-Frisur steht schon in den Startlöchern. Dem kann schonmal der Sprit gar nicht teuer genug sein... X(

  • Nun wird ja pausenlos von den steigenden Öl- und Spritpreisen berichtet. Nichtsdestotrotz waren gestern und heute hier seit längerer Zeit mal wieder zumindest etwas moderatere Preise zu verzeichnen:

    E5 bei 1,459 und der 10er gar unter der lange nicht mehr 'geknackten' 1,40er-Grenze.

  • dafür sind die preis nu bei uns höher, in den letzten zwei Wochen diesel nicht unter 1,28 gesehen... ich muss aber trotzdem tanken :/


    Sonst war der Preis bei 1,23 in der Regel.

  • ... Danach kann ich mir wie schon erwähnt, durchaus vorstellen die Zelte hier abzubrechen und mich (mich dem Trabant) in eine wärme Region wo die nichts gegen Oldtimer haben zu verkrümmeln. ...

    Deutsche besonders beliebt? Nicht gleich lachen. Ja auch ich schaue mir gelegentlich solche Sachen wie Eurovision-Songcontest an. Dieses Jahr der Höhepunkt. Ganze 3 Punkte für Germany. 2 Punkte aus Österreich und 1 Punkt aus Rumänien, letzterer resultierte bestimmt von Schlachthofmitarbeitern aus NRW.


    Unsere europäischen Nachbarländer lieben unsere Großzügigkeiten zur Sozialeinreise ins geliebte Land. Nicht aber den Deutschen. Der Oberlehrer kotzt so manche an, besonders im Osten und Süden der EU. Auch wenn es für manchen Ruheständler billiger erscheint würde ich auf derartige Experimente zur Umsiedlung in „Freundesländer“ verzichten.


    Wer genügend gescheffelt hat sollte es mit Los Angeles oder Canada versuchen. Aber nicht auf Mittelmeerinseln oder in den Karpaten. Und in der Puszta schon gar nicht. Gebt euch Mühe, ich drück die Daumen.

  • Die Touristenwelle rollt und die müssen auch mal tanken.....

  • Bei uns sind augenblicklich die Superpreise (E5) im Niedrigbereich 1,529 und im Maximum 1,619 Euro/Liter.


    Grün!!! Analena Baerbock? Sollte sie im Herbst zur Kanzlerin gekürt werden, müssten sich die Deutschen auf eine nach und nach happige Erhöhung der Benzinpreise einstellen. Die Ablehnung dieses Planes ist landauf, landab groß.


    Dabei spricht Baerbock nur zu Ende, was die amtierende Bundesregierung beschlossen hat. Auf das Treibhausgas CO2 wurde eine schrittweise steigende Abgabe eingeführt. Diese Kosten geben die zahlenden Unternehmen, etwa Mineralölfirmen, über die Preise an ihre Kunden weiter.


    Rot/Schwarz!!! Wenn ihr Rivale Olaf Scholz davon nun gar nichts mehr wissen will, ist es unglaubwürdig. Er hat es mit beschlossen. Gleiches gilt für Verkehrsminister Andreas Scheuer und die Union.

  • Da habe ich es hier in der Dreiländerecke noch gar nicht so übel getroffen. Falls die deutsche Spritpreise auf die horrend hohe niederländische Ebene kommen, gibt es in gleicher Distanz in der andere Richtung noch immer Belgien. Die Esso E5 Supreme+ 98 (wegen dieses Pluszeichen sogar 'ne gute Chance, daß die noch ethanolfrei ist) ist bei Bruno seit Wochen stabil auf €1,52¹.

    Und auch das ist schon bequem, man braucht nicht um die richtige Uhrzeit zu stressen.

  • In Eupen auf der Herbesthaler Straße war es auch hin und wieder sehr günstig. Aber ich weiß nicht, ob du dort vorbei kommst, Maasmechelen ist ja doch ein kleines Stück weg.