Dreieckslenker links gebrochen

  • Hegau oder Tm hat da doch mal ein Bild reingestellt oder ein SRI verlinkt?


    Nochmal zu den Ablaufbohrungen in den Dreieckslenkern, wo sollte man die setzten?

    Ich würde das auf jedenfall machen, damit die neuen Lenker dann nicht wieder durchrosten.

    Edited once, last by Jim Panse: Ein Beitrag von Jim Panse mit diesem Beitrag zusammengefügt. ().

  • Genau dafür hab ich mal die Tabelle mit den SRI zum raussuchen oben rangepinnt 😉


    Aber nach dem 5. mal alle lesen weiß man ungefähr wo was steht.


    Z.B. in der SRI 609



    Ich mache dann da in das Loch hinterher noch einen passenden Gummiblindstopfen rein

  • Die Betriebserlaubnis erlischt auch, wenn das keiner schriftlich bestätigt.

    Prinzipiell nicht falsch.

    Aber im bösen Ernstfall entscheiden darüber Gutachter und Gerichte. Und dann wird auch die Ersatzteillage eine Rolle spielen und der Fall sehr detailliert beleuchtet.

    Wenn wir das alles sehr eng auslegen, fährt kaum noch ein Oldtimer mit gültiger Betriebserlaubnis herum, oder kennt jemand Werksfreigaben für all die unzähligen Nachbauteile auf dem Markt, auf denen sonstwas steht nur nicht der originale Hersteller? Jeder RBZ, jede Bremsbacke vom Händler läßt theoretisch die BE erlöschen. Und nun?


    Ich bin fest davon überzeugt, daß mehr gefährlich korrodierte Achsen unbemerkt unterwegs sind als durch Gefügeveränderung wegen der Verzinkerei von Bruch bedrohte Achsen.


    Denn es gibt reihenweise Leute, die sich um die Dreieckslenker überhaupt keinen Kopf machen. Die kommen dann zum Händler und staunen Bauklötzer, daß es keine neuen mehr gibt. Hab genug in der Richtung erlebt.

  • Sebastian, ich weiß jetzt nicht, was diese Antwort sagen soll.

    Wenn sich " reihenweise Leute,(gibt) die sich um die Dreieckslenker überhaupt keinen Kopf machen"

    deshalb gibt es ja diese Prüforganisationen, die man aller zwei Jahre aufsuchen sollte. Die gehen schon mal mit nem Spitzen Gegenstand an solche Teile.

    Und zum Testen der Bremswirkung haben die auch ihre Möglichkeiten.

    Die werden nicht nach dem Hersteller fragen, wenn die Funktion gegeben ist und die Bauart beibehalten ist.

    Und wie oben geschrieben, jeder ist für seine Handlungen selbst verantwortlich und verantwortbar, das gilt für den, der an der Bremse arbeitet, Schrauben oder Teile tauscht, wie für den, der Schweißarbeiten und Arbeiten am Fahrwerk durchführt . Hierzu sind in der Regel nicht nur Sachkenntnis notwendig, sondern auch fachliche Kenntnisse.

    Ach so, und der Prüfer ist nicht verantwortbar, für, von Ihm nicht erkannte Mängel oder Änderungen.

    Warum schreib ich das überhaupt? Weil hier immer wieder Leute mitlesen, die neu mit diesen Dingen umgehen.

    Es entsteht dann mitunter die Meinung, der und der hat das ja so gemacht, dann muss das ja richtig sein.

    Sogar geschichtlich ist bewiesen, dass , "auch wenn viele etwas als richtig ansehen" muss es nicht wirklich richtig sein.

  • Und was soll der Diskurs jetzt bringen?


    Ich kenne eigentlich nur Dreickslenker, die entweder im Rahmen der Sanierung aussortiert werden oder die schlicht im Alltag versagen.


    Und da ich genug Prüfer und Überprüfungen kenne, ist das auch relativ normal so.


    Feuerverzinken kann einige Probleme lösen und einige Probleme schaffen. Ist halt so.


    PS: die Titten sieht auch kein Prüfer - und wie oft sind die schon quasi kommentarlos abgerissen. Und nun?


    Macha: Benutze zur Anrede bitte den Namen, der im Profil steht.

  • Die gehen schon mal mit nem Spitzen Gegenstand an solche Teile.

    Das würde ich meinem Prüfer nicht raten, mit spitzem Gegenstand an meiner Hinterachse herumzustochern und die Oberflächenbeschichtung dabei zu beschädigen, was neue Korrosion nach sich ziehen kann.

    Und ganz ehrlich:

    Glaubst Du wirklich, daß die Mehrheit der heutigen Prüfer sich mit den spezifischen Schwachstellen eines ganz bestimmten Oldtimers auskennt?


    Wie auch immer - ich weiß was ich mache und warum und ich kenne auch meinen Prüfer. Letztlich ist es mir egal, aber das oben Gesagte gilt: Theoretisch läßt jedes nicht vom Hersteller des PKW freigegebene Nachbau-Ersatzteil die BE erlöschen. Und wenn wir davon ausgehen, müßten wir alle unsere Autos eigentlich stehenlassen.


    Das hätte aber vor keinem Gericht Bestand...insofern bin ich da völlig entspannt. ;)

  • ....deshalb gibt es ja diese Prüforganisationen, die man aller zwei Jahre aufsuchen sollte. Die gehen schon mal mit nem Spitzen Gegenstand an solche Teile.


    Dazu sei angemerkt, dass viele Prüfer hier deutlich zurückhaltender geworden sind und sich auf Sichtprüfung und ertasten von Hand beschränken.

    Auch hier gab es Schwierigkeiten mit Menschen die sich mit Prüforganisationen angelegt haben, weil diese angeblich einen Schaden verursacht haben. (Bei im Prinzip eh schon kaum noch vorhandenem Material.....)


    Und wenn der mit dem Daumen erstattet nichts findet, dann ist es gut.

    Wie Deli sagt würde ich meinem Prüfer auch nicht raten, mit Hammer, Schraubenzieher oder sonst welchem Werkzeug an meinen Fahrzeugen zu klopfen oder zu pieken.

    Hat einer vorher etwas rübergeschmiert zum kaschieren, dann ist es sowieso Vorsatz.


    Ich habe mit einem fast durchgerosteten Auge am Dreiecklenker jüngst problemlos die HU bestanden. Wie Mossi sagt, kann man das nicht sehen und der Gummi hält es ausreichend in Form. Selbst mit dran wackeln ist nicht feststellbar.

    Erst nach dem Abschrauben zum wechseln der Gummis wurde der Schaden sichtbar.

    Auch von außen sah der Lenker gut aus und ließ keinesfalls darauf schließen, dass das Auge innen fast durch ist

  • Hallo,

    Gibt es einen Unterschied zwischen den Dreieckslenkern für Blatt- und Schraubenfeder?

    Oder wurde nur die Blattfederauflage weggelassen und ein anderer Lagerbock für den Schwingungsdämpfer montiert?


    Grüße

    Ein Oldtimer ist wie die Freundin Deines besten Freundes, Du kannst Sie ansehen, ja bewundern aber bitte nicht berühren!

  • Es gab noch kleine Klemmbleche für die Gummilager. sind im Link aus #2 zu sehen.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Mal was anderes, welches Gewinde haben denn die Glocken, wo der Dreieckslenker dran befestigt wird. Will mir schon mal einen passenden Gewindeschneider holen, falls ich nachschneiden muss.

  • Wenn dort was kaputt ist, ist mit nachschneiden meistens nichts mehr machbar, dann ist Schweißgerät angesagt. An meinem derzeitigen Bauobjekt war an einer Glocke das Gewindestück ausgebrochen und die Schraube drehte sich mit samt dem Gewindestück in der Glocke.

  • Ok, danke, dann hoffe ich, dass es bei mir nicht weggerostet ist....

    Mal ne andere Frage, muss man bei dem zylindrischen Achsstumpf auch diesen Federring für das Radlager einsetzen?

  • Genau, Nummer 13. Dann bau ich den mit ein.

  • Was ist eigentlich den tieferen Sinn dieser Distanzhülse? Die hält die Innenringe der Radlager auf ihren Platz wenn man die Nabe fest dreht?

    Und sind diese Distanzhülsen bei 601 und 1.1 gleich? Die ursprüngliche Bestellnummer sind unterschiedlich, aber laut Sausewind sind es die gleichen.

  • Die Distanzhülse hält die beiden Innenringe der Lager auf Distanz und ergibt mit Nabe und Achsbolzen einen festen Lagerverband. Der Lageraussenring vom äußeren Lager wird mittels Bund und Seegering Axial fixiert und übernimmt damit als einziges Lager von den beiden die Seitenführungskräfte. Das innere Lager sitzt Axial unfixiert mit seinem Lageraussenring im Lagergehäuse und übernimmt nur die radialen Kräfte.

  • Wie weit muss man eigentlich das hintere Lager einpressen, bis es bündig abschließt oder noch weiter? Hab soweit alles zusammen, aber die Gummikappe schleift an dem Achsstumpf.

  • Eigentlich ergibt sich die Position des inneren Lagers durch die Länge der Distanzhülse. Hast du noch irgendwas ausser der Hülse zwischen den Lagern? Hast du zylindrischen oder konische Achswelle?

  • Hab die zylindrische und nur die Distanzhülse drinnen natürlich