Des Cookie17 Trabant 601

  • Den Limahalter musst du umdrehen, so dass das Langloch nach unten zeigt. So rum schlägt es ans Lüfterrad der Lima ;)

    Das gäbe nur neue Geräusche. :D

  • Ja, das habe ich dann auch noch herausgefunden ^^

    Ich habe den Magnetschalter jetzt mal Zerlegt, denn davor habe ich von der Schraube mit den Geschaltenen 12V zu dem Metallgehäuse 0 Ohm gemessen =Kurzschluss.

    Kein Wunder dass die Kabel so Heiss wurden, die Batterie ging auf 7V und der Anlasser drehte sich nicht, nur ein Klack war zu hören. Ich habe die beiden Wicklungen jetzt Abgelötet und den Kopf abgenommen, von der Wicklung 1 zum Gehäuse messe ich 1.5 Ohm, von der Wicklung 2 zum Gehäuse auch. Wo könnte denn da der Fehler liegen, vielleicht ein Wicklungsschluss? Dann müsste Aber auch 0 Ohm von den Wicklungen zum Gehäuse messbar sein.

  • Also, der Magnetschalter hat ja eine Schraube, an die das Batteriekabel und das LiMa Kabel kommt.

    An die Andere Schraube kommt diese Kupferschiene die in den Anlasser Geht. An dieser Schraube messe ich zwischen der Schraube und dem Gehäuse das Magnetschalters und daher auch des Anlassers 0 Ohm. Da am Gehäuse des Anlassers das Massepotential anliegt, und von der Schraube der Anlasser mit 12V versorgt wird, muss es ja ferner Bedeuten, dass es irgendwo einen Kurzschluss im Magnetschalter gibt, oder?

  • ich könnte mir vorstellen das du da jetzt einen Denkfehler haben könntest. Über den Anlasser fließen sagen wir mal 100A, bei 12V nennspannung.

    Das macht einen errechneten widerstand von 0,12Ohm.

    Ist dein Messgerät genau genug dafür?

    Die 100A sind jetzt aus der Luft gegriffen, es kann mehr aber auch weniger sein.

  • Hallo, das könnte Tatsächlich sein.

    Was mich dann aber wundert, der Anlasser dreht nicht und die Batterie geht auf 7V herunter, Kabel so wie Anlasser werden glühend heiß.

  • Ist der Magnetschalter bei dieser Messung angeklemmt? Dann würdest Du den eigentlichen Starter mit messen und zwangsweise einen Wert um 0Ω erhalten. Der Widerstand ist zu gering, um ihn mit einem normalen Multimeter vernünftig zu erfassen. Abgeklemmt müßtest Du von 30a zum Gehäuse die Summe der beiden Magnetspulen messen können, also was um 3Ω.

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    Hier, vielleicht mal zur Fehlerdiagnose:)

  • 1. Hast Du IRGENDETWAS mit dem Anlasser gemacht?
    2. Klemme bitte die "Kupferschiene", die vom Magnetschalter nach vorm zum Stator geht mal ab. Dann gib Minus an den Stator und Plus an diese Kupferschiene. Wenn sich der Anlasser dann nicht dreht, liegt ein inneres Problem vor. Feldwicklung und Ankerwicklungen sind in Reihe geschalten.

  • Hallo, nein am Anlasser selbst habe ich, außer den Magnetschalter auszuwechseln, nichts gemacht. Er fing auf einmal An, Probleme zu machen, ging dann nach einen Paar leichten Schlägen mit dem Hammer wieder.

    Ich probiere es daheim mal aus und gebe dann Rückmeldung.

  • Beim Anlasser mit Magnetschalter handelt es sich um zwei Elektromagnetische Komponenten, die auch unabhängig voneinander funktionieren müssen

    1. Magnetschalter hatte ich bereits geschrieben, der wird normal auf sw/rt (50) mit plus (Anlassen) versorgt. Masse (-) an Masse.

    Das Anlegen von plus erregt den Magnet, durch das Anziehen wird einerseits die Brücke intern (M8 Anschluss 30) zum Anlasser (Motor) überbrückt, andererseits die Bewegung für das Anlasserritzel ausgeführt.

    2. Der Anlasser selbst ist aber als Motor zu sehen, der wird mit (+) an dem Kupferband ,welches am Magnetschalter mit M8 angeschlossen ist versorgt.

    Minus muss an Masse des Anlassermotors angelegt sein, da der Motor intern an Masse angeschlossen ist.


    Wenn die beiden Funktionen unabhängig voneinander funktionieren, muss auch das Zusammenspiel gehen.

    Das mit dem Kontaktstück erklär ich jetzt nicht noch mal, Das Klopfen auf den Magnet, mit anschließender Funktion hat bei mir immer bedeutet, dass die Kontaktbrücke(als Stromkontakt) nicht richtig schließt.

    Andere nehmen dann nen dicken Schraubendreher(nicht nachmachen, liebe Kinder), um zu zeigen, das dort der Fehler liegt.

    (Anlasserschalter klackt, Anlasser dreht sich nicht)

  • So, ich habe eben mal den Akku direkt an Masse und an die Kupferschiene gehängt, mit dem Ergebnis dass der Anlasser sich nicht drehte und nach 3 Sekunden das 25mm^2 CU Kabel sehr heiß wurde, obwohl ich es nach 3 Sekunden abgenommen habe. Also das muss schon ein saftiger Kurzschluss im Anlasser sein. Per hand kann man den Anlasser aber in beide Richtungen durchdrehen, und der Magnetschalter versucht ja auch auszurücken, also sollte der auch in Ordnung sein.


    Also ich komme ja aus der DDR-Unterhaltungselektronik.. Was ich dort Besitze und Gesehen habe war immer von sehr Guter Qualität, das beim Trabant aber so viel Kaputt geht, finde ich komisch.

  • Das liegt aber wohl eher daran das du keine neuen oder frisch überholten Teile hast.

    Der Anlasser ist relativ robust und hat mit dem kleinen 600er Motor nicht viel zu tun. Der hält neu/reg. ewig.


    Es kann immer mal irgendwas kaputt gehen, aber bei regelmäßiger Wartung und Pflege ist das eher selten der Fall.


    Du hast eben kein frisch gemachtes Auto gekauft und die angegebenen Kilometer dürfen auch angezweifelt werden.


    Wenn der einmal neu gemacht ist hast du in der Regel die ersten 20-40tkm garnichts außer sauber machen und abschmieren, ggf. bei Kontakten mal die Zündung nachstellen oder Kontakte wechseln, zu tun......

    Danach vielleicht mal ein paar Bremsbeläge....


    Bei 60-80tkm dann mal Motor und Getriebe überholen, vielleicht auch mal ein paar Buchsen und Gummis.

    Viele andere Teile der letzten Baujahre wie z.B. Antriebswellen und Radlager halten locker 200tkm.....


    Die wenigsten Fahrzeuge werden im perfekten technischen Zustand verkauft......ist leider so.

    Wer steckt schon hunderte bis tausende Euro in die Technik und verkauft dann das Auto.......

    Viele glänzen außen schön....aber darunter lauert viel Arbeit und Kosten.

  • Wahre Worte:thumbsup:

    Ich denke mal dann die 4200€ für das Auto waren viel zu Teuer.

    Zum Glück war das Ganze ein Geburtstagsgeschenk, und ich selbst habe nicht so viel Geld ausgegeben. Wie auch:)

    Im Westen kennen sich halt viele nicht damit aus. (Natürlich gibt es viele Ausnahmen)

    Für den Rest muss ich irgendwie selbst sorgen, bisher habe ich immer alles irgendwie hingekriegt.

  • Nichts ist unkaputtbar.

    Die Anlasser sind sehr solide und ausdauernd, sowie reparaturfreundlich. Im Gegensatz zu einigen heute gebräuchlichen Modellen, wo Reparaturen oft unmöglich sind.
    Was im Innern schief läuft, können wir so nicht feststellen. Vielleicht findest Du ja im Netz eine Anleitung, wie man den Anlasser zerlegt, Raketentechnologie ist es jedenfalls nicht.

    Ich habe schon viele defekte Anlasser gesehen. Deshalb kann ich mir auch vieles vorstellen. Die meisten ernsten Schäden sind Folgeschäden. Am Ende steht nicht selten die vollkommene Zerstörung.

    ...4200€ für das Auto waren viel zu Teuer.

    Der Verdacht liegt nahe. Aber der Verkäufer kann genauso unwissend gewesen sein, wie Du.
    Für Dich wäre jetzt wichtig, alle Reparaturen jetzt nachhaltig auszuführen oder ausführen zu lassen.

  • Was ich dort Besitze und Gesehen habe war immer von sehr Guter Qualität, das beim Trabant aber so viel Kaputt geht, finde ich komisch.

    Das ist jetzt aber nicht ernst gemeint, oder?

    Hast du die Teile über Ihr Lebensweg hinweg immer im Auge behalten? Was denkst du von einem Teil, dessen Werdegang und Teileleben du überhaupt nicht kennst?

    Hast du den Anlasser geöffnet gehabt:?: ich hab nichts darüber gelesen. Kannst also nix über den wirklichen Zustand sagen. Die Sachen sind über 30 Jahre alt.

    Du must bei den Sachen immer davon ausgehen, dass sie eigentlich Schrott sind.

  • ... das beim Trabant aber so viel Kaputt geht, finde ich komisch.

    Du mußt Lada fahren. Das relativiert alles! :D

  • Soo, heute habe ich versucht meinen Zusammengebastelten Motor mal zu Starten.

    Da der Anlasser fehlt, eben mit Muskelkraft.

    Das Klappern was ihr hört, ist der Lüfter bzw der Keilriemen/Lima die habe ich vergessen Festzumachen. (Wenn man den Motor Trocken durchdreht gibt es keinerlei Geräusche und es ist sehr Leichtgängig)

    Natürlich kann und werde ich so nicht fahren, ich wollte überhaupt erstmal schauen, ob mein Zusammengebauter Motor überhaupt Funktioniert,bevor ich weitermache, denn ansonsten hätte das Ganze nicht wirklich Sinn gemacht.

    Zu behebende Dinge sind jetzt noch: Anlasser und beim Vergaser ist der Anlenkbügel rausgefallen, daher konnte ich kein Gas geben, da muss ich mir einen neuen Besorgen weil der über alle Berge ist.


    Wer sich es anschauen möchte:
    Erster Motorstart: 0:32 - 1:00

    Zweiter Motorstart: 1:29 bis 2:00


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