Corona COVID 19

Alle Infos zum Vorverkauf findet Ihr im Blogeintrag:

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  • Ich habe den HO Gedanken gleich im Keim erstickt. Wie soll ich Qualität in der Fertigung sicherstellen wenn ich zu Hause sitze???

    "...äh,ja stimm..."

    Alles nicht durchdacht. Von vorne bis hinten! Schnellschuss,wie üblich in good old Germany...


    Ich warte nur drauf das sie, die Reserve der BW,einberufen...

  • Leider können ja auch nicht alle von zu Hause arbeiten . Was machen die ? Fahrer ,Werkstattschlosser, Installateure nur um mal ein paar zu nennen . Man kann vielleicht Kneipen und Kinos schließen eine Messe absagen Ok . Was ist aber mit den Menschen Familien die da Finanziell dran hängen ? Auch gibt es viele Gewerke Berufe die müssen einfach weiter laufen . Da spricht irgendwie kein Politiker von .
    Jetzt zeigt es sich mal wie schnell die moderne Welt im Chaos versinkt .

  • Zum Homeoffice habe ich eine eigene, durchaus positive Einstellung. So mancher Familie wäre mehr als gedient, wenn es mehr Homeoffice-Möglichkeiten gäbe. Und zwar generell, nicht wegen Corona.


    Abgesehen davon, daß man im Homeoffice meist sogar mehr macht und mehr leistet, weil eben nicht um 16 Uhr pauschal der Hammer fällt. Man muß, soviel habe ich im Selbstversuch gelernt, lediglich Wohnen und Arbeiten räumlich trennen und Feierabend eben auch mal Feierabend sein lassen.

  • Und genau darin besteht m.E. eben die Gefahr, siehe unten. Du hast Dein Hobby zum Beruf gemacht und repräsentierst somit nicht eben den durchschnittlichen abhängigen Angestellten. (Das sei Dir auch herzlich gegönnt...:))


    Trabijeck: Na ja, von Chaos sind wohl aktuell noch'n ganzes Stück weg. Und das um so weiter, je weniger es herbeigeredet wird. ;)


    Jim Panse : ich sprach eingangs von "positiver wie negativer Weise"...

    So denkt das 'Middle-management', das seine Existenzbegründung als gefüllte Großraumbüros dankt.

    Ich wurde das nicht so krass formulieren. Der Praxis zeigt, daß die Angestellten zeigen wollen, daß sie auch daheim was leisten können und das macht sie (auch weil sie nicht von Kollegen abgelenkt werden) oft sogar produktiver. Und weniger Stress, denn allerhand kleine Haussachen, wie ein kurze Einkauf oder eine Wäsche drehen, kann man zwischendurch trotzdem machen. Dazu spart man sich das Pendeln.

    Der Haken ist eigentlich eher daß viel Wohnungen zu klein sind für eine anständiges Arbeitszimmer.

    Die meisten Angestellten, die ich kenne, wollen auf Arbeit zeigen, "dass sie was leisten können" - und nicht (auch noch) zu Hause. Wo bliebe hier z.B. die besagte (zur Regeneration der Kräfte durchaus notwendige) Trennung von beruflich und privat, wo die Nachprüfbarkeit von (tatsächlich geleisteten) Arbeits- und Ruhezeiten? Wer gewährleistet, dass (evtl. hier und da ja tatsächlich noch bestehende) Tarifverträge oder ggf. Mindestlöhne nicht durch unentgeltliche Mehrarbeit unterlaufen werden?

    Es ist doch nur eine Frage der Zeit, bis "man" auf die Idee kommt, sich Miete und Nebenkosten für das von Dir erwähnte "Großraumbüro" (oder sogar den teuren Unterhalt einer Schule?) sparen, diese lieber auf den "Homeofficer" abwälzen könnte. Die sogen. "Digitalnomaden" sind doch erst die Spitze dieses potentiell riesigen Eisberges...

  • Alles hat sein Für und Wider. Ganz ohne Zweifel.

    Und auch dort, wo es von Ferne zu glänzen scheint, ist nicht alles Gold. Ganz und gar nicht.


    Aber es gibt halt Jobs, die man problemlos von zuhause aus machen könnte, wenn die Herren Arbeitgeber, besonders die kleinen im Osten, die ich für die schlimmsten Ausbeuter von allen halte, etwas flexibler wären. Und statt Schlendrian zu wittern mal überlegen würden, wie gut das besonders vielen Familienmüttern bekäme, die statt dessen in einem stahlharten Zeitkorsett festklemmen. Es geht um Kontrolle, nicht zuletzt. Das sollte man dabei nicht vergessen.

  • Das "stahlharte Zeitkorsett" kann man auch anders lockern, Familien- und Angestelltenfreundlicher machen:

    durch flexiblere Arbeitszeiten, deren minutengenaue Dokumentation und das Führen eines Zeitkontos z.B.. Dieses zu Hause Arbeiten liefe m.E. allzuoft nur auf unbezahlte Überstunden hinaus.

  • Trabijeck: Na ja, von Chaos sind wohl aktuell noch'n ganzes Stück weg. Und das um so weiter, je weniger es herbeigeredet wird. ;)

    na das würde ich gerne auch so optimistisch sehen.

    Geh mal einkaufen, und gucke dir die teils komplett leergeleckten Regale an. Oder aber auch die diversen Firmen die nicht mehr arbeiten können/dürfen.


    Homeoffice hab ich meinem Chef auch vorgeschlagen, meine Hebebühne ans internet anschließen sollte ja klappen. kann ich se wenigstens hoch und runter fahren. Fand er nich so gut den Vorschlag, schade für mich.:grinsi:

  • "Chaos" wäre für mich der Zusammenbruch der öffentlichen Ordnung und Sicherheit, keine partiell nd vorübergehend leergehamsterten Supermarktregale...;)

  • Grandpa.......sorry aber wenn ich mir immer so deine Beiträge durchlese , bist du schon ein Schwarzmahler;)

    Bei uns hier sieht es jedenfalls mit der Versorgung noch gut aus , Regale sind voll und sogar Klopapier haben wir gestern noch bekommen .

    Also Leute...Positiv denken und alles wird gut.;)

  • ja grundsätzlich mag ich schwarzmalen, aber auch nur weil meiner Meinung nach die Leute unberechenbar sind. Gerade im Bezug auf die Hamsterkäufe. Den diese verstehe ich garnicht.


    Und ich kann euch sagen, bei uns in der Werkstatt (die sonst sehr gut läuft) bleiben die Aufträge jetzt urplötzlich weg. Ob es an corinna liegt oder zufällig ist weiß ich nicht.

  • Das mit dem Klopapier ist mir sowieso unbegreiflich, wir haben von je her immer einen Vorrat von mindestens 10 - 20 Rollen und mehr haben wir jetzt auch nicht liegen. Mit dieser Menge kommt man auch bequem über einige Wochen eventuell auch 2-3 Monate hin. Das sollte für eine derzeit bekannte Inkubationszeit bzw Quarantänezeit locker reichen.

  • Mit dieser Menge kommt man auch bequem über einige Wochen eventuell auch 2-3 Monate hin.

    Jörg ...weil wir eben Sparsam sind und wenn nicht, dann greift man zu den Rababerblättern ,nur gut das der jetzt wächst .:D:D:D

  • Grandpa : das Auto zur Inspektion o.ä. zu bringen, ist für manche Leute z.Zt. vmtl. nicht sonderlich hoch auf der Prioritätenliste. Eher z.B. das Organisieren von Kinderbetreuung u.ä. ...;)

  • Wieso ich immer ins Büro dackeln muß, verstehe ich auch nicht. Ein Telefon, einen PC und schnelles Internet hab ich auch zuhause. Aber wir haben einen Chef, der extra die theoretisch möglichen HO- Plätze auf ganze drei für etwa 60 Leute begrenzt hat und sie nur in äußersten Notfällen genehmigt, weil er ganz oldschool seine Indianer gern um den Marterpfahl versammelt sieht. Chefsein nimmt halt stark an Reiz ab, wenn man lauter leere Büros kommandiert ;-)

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Wenn alle brav zu Hause arbeiten würden, stellte sich unweigerlich alsbald die (sich nicht selten auch so schon stellende)

    Frage; wozu braucht es überhaupt noch einen Chef? ;)

  • Manch einer fängt eben erst jetzt an, sich die Sachen für einige Tage Scheinautarkie zu Hause hinzulegen, wie das Bundesamt für den Zivilschutz schon seit vielen Jahrzehnten empfiehlt.....

  • Was ich auf jeden Fall jetzt mal wieder bunkern werde ist Diesel und Sprit. Bei den Preisen werde ich mal alle Kanister wieder voll machen.

  • Ist doch toll, was die Amis in dieser Situation planen.


    Ich lese gerade, dass sie das Personal incl. des Fachwissens einer führenden

    deutschen Firma für Impfstoffe abwerben wollen.

    Zumindest wollen sie sich das Exclusivrecht auf einen eventuellen Impfstoff sichern.


    Wer solche Freunde hat, braucht keine Feinde !