Das Ofen-Schornsteinfeger-Heizung-Thema

  • Ich habs irgendwo oben schon mal geschrieben: man kann den heizungsbauer nach dem ssf bestellen und der kann dann die Messung des ssf verwenden. Zack. Eine gespart.

  • pinokio



    Es erfolgen also zwei Messungen im gleichen Zeitraum statt.

    Warum kann man in dem Fall die Messung des Heizungsbauers nicht akzeptieren ?

    .......weil der Schornsteinfeger dabei nix verdient.......und dabei eingestehen muß, das es andere auch drauf haben.

    Edited once, last by ossibayer ().

  • Der Heizungsfritze wird auf jeden Fall die Messung machen, sobald er sich irgendwie am Brenner vergriffen hat.

    Und der Schornsteinfeger wird auf jeden Fall die Messung machen, weil er die Kohle dafür will. Deshalb hat es sich diese Clique ja als unbedingt notwendige Aufgabe in die Vorschriften geschrieben.

    So ein Messgerät kostet je nach Ausführung zwischen 100 € und 2000 €. Damit erzielt er spätestens nach der 50. Messung Gewinn. Also eine sehr lohnende Investition. Jeder Taxifahrer kann da neidisch sein.

  • Zumal dem Taxifahrer demnächst Uber-mächtige, wirkliche Konkurrenz ins Fahrerhaus steht. Inwieweit die sich "belebend" auswirkt, bleibt aufmerksam abzzwarten.

  • Der Schornsteinfeger ist mit einer " Hoheitlichen Aufgabe " betraut und kassiert im

    Gegensatz zu allen anderen Handwerkern Gebühren.

    Ist in Europa ein ziemlich einmaliges Konstrukt !


    Die ganze Sache soll aus früheren Jahrhunderten herrühren, als z. B. ganze Strassenzüge

    Bränden zum Opfer fielen.

    Das mag also damals eine gewisse Berechtigung gehabt haben.


    Ob das nun noch heute so sein muß - darüber läßt sich trefflich streiten.

  • Ich habe schon in einigen sehr alten Häusern gearbeitet(15.u16.Jahrhundert)wo sich sehr fragwürdige Feuerstellen und Schornsteine befunden haben. Da war es für mich schon sehr erstaunlich das die "hoheitlichen" Schornsteinfeger nicht schon mal ein paar hundert Jahre eher eingegriffen haben und Holzbalken die durch den Schornstein gehen entfernen haben lassen. Ich denke das die Menschen auch schon im 15.Jahrhundert das schon wussten das das irgendwann nicht gut geht. Solche Kontrolettis nützen nur dann was, wenn sie ihre Arbeit auch ordentlich machen und nicht nur teure Rechnungen schreiben.

  • Wobei dem in 3-400 Jahren kontinuierlich verkohlten Balken im Schornstein (=O) vmtl. auch 2020 nicht mehr einfallen wird, dass er ja eigentlich samt der ganzen Hütte längst hätte abfackeln können. Oder zumindest hoffentlich nicht... ;)

  • Krümel der :(war nicht auf dich bezogen , eher auf deinen Beitrag , wo ich voll deiner Meinung bin . ;)

  • Seitdem mein Schornsteinfeger nur noch alle 2 Jahre kommen muss, haben sich die Gebühren verdoppelt.😉

  • Bei uns wird er jetzt auch nur noch alle 2 Jahre aufkreuzen, da wir die alte Heizwerttherme nach 27 Jahren nunmehr in den wohlverdienten Ruhestand geschickt und auf aktuelle Brennwerttechnik umgestellt haben.

    Die ersten Eindrücke sind ausgesprochen positiv - Laufruhe, Sparsamkeit und Komfort liegen wirklich um Jahrzehnte über dem, was wir bisher als "gut" angesehen haben. Wenn sich der Neuerwerb auch noch als zuverlässig und halbwegs langlebig erweist (27 Jahre werden's sicherlich nicht mehr, soviel ist schon klar...), ist die Heizwelt i.O.. :)

  • dann wird ganz gekonnt die nächste emmisionsschutz kacke erlassen, womit man sich dann wieder einen neuen Ofen kaufen muss, und den kann sich dann auch keiner leisten....


    Am besten man macht einfach nen Lagerfeuer im Wohnzimmer...

  • Ich habe mich nach langem Hin und Her für eine Kombinationsheizung entschieden:

    Grundsätzlich Flüssiggas (Erdgas liegt vorm, aber nicht im Dorf), dazu ein wasserführender Kaminofen und Solarunterstützung auf dem Dach. Das ganze in Kombination mit Fußbodenheizung im gesamten Haus und damit verbundenen niedrigeren Vorlauftemperaturen. Alles Baujahr 2021. Neuer geht für den Moment nicht.

    Wichtig ist, den Gasverbrauch dieses Systems möglichst gering zu halten.


    Ob es sich am Ende wirklich bewährt, wird sich erweisen...

  • Bald werden sich Holzöfen, Kamine..ect. wieder sehr gut verkaufen lassen, mit Gas kann ja bald keiner mehr heißen.

    Wer denn noch ? die die ein Eigenheim haben sind e schon mit Holzofen versorgt. Der Mieter der in einer Kasserene wohnt muss sich fügen was der Vermieter genehmigt.

  • Hab trotz (altem) Eigenheim noch immer keinen Holzofen - und will eigentlich auch gar keinen... :beleidigt:

    Ich frage mich auch, was diese (sicherlich nun erst recht noch weiter) steigende Anzahl von Holzöfen mit Umwelt- und Klimaschutz zu tun haben soll. Die allermeisten davon qualmen und stinken schließlich nach wie vor, weil sie sehr oft falsch beheizt und mit schlechtem oder zu feuchten Brennmaterial beschickt werden

    (und sie tun das oft tagtäglich/allabendlich und ortsgebunden - falls jetzt jemand mit dem auch qualmenden und stinkenden Trabant gleichzusetzen gedenkt. Der Vergleich passt nämlich nicht... ;))

    Mittlerweile sieht es allerdings ganz danach aus, dass man sich perspektivisch nach irgendeiner bezahlbaren (Zuheiz-) Alternative wird umsehen müssen. X/


    Deluxe : Zumindest gab's dafür (sicherlich) Fördermittel... Unsere neue Gastherme mussten wir (fast) alleine bezahlen - obwohl die gg.über dem 27 Jahre alten Vorgänger im letzten Winter wirklich kräftig Gas (und somit auch CO2) eingspart hat. Und das sogar, obwohl wir seit langem mal wieder einen richtigen Winter hatten und die alte Therme noch gut 1/2 Jahr mitverbraucht hat.

    Na ja, immerhin gab's vom Hersteller und vom Gasversorger ein paar 100 €uronen dazu und die Märchensteuer war letztes Jahr schließlich auch niedriger, die Preise für Gerät, Mat. und Arbeit ebenso.

  • ... Ich frage mich auch, was diese (sicherlich nun erst recht noch weiter) steigende Anzahl von Holzöfen mit Umwelt- und Klimaschutz zu tun haben soll. ...


    Grüne Biomilchmädchen rechnen so: In seiner Lebensphase hat der Kubikmeter Holz genau so viel CO2 aus der Umwelt abgebaut, wie er später bei seiner Verbrennung wieder an die Umwelt abgibt. Also plus/minus null! Aktion leere Menge, nichts ist passiert!

  • Sonstige Schadstoffe, Feinstaub, Gestank großzügig außen vor gelassen. Biomilchmädchen... :lach:


    P.S.: Kohle, Gas und Öl setzten auch nur genau das an CO2 wieder frei, was sie dereinst mal aufgenommen haben. Das (Erd)gas dabei mit Abstand am saubersten verbrennt, spielt mittlerweile in der klimaerwärmten (und überhitzten) Diskussion schon fast keine Rolle mehr. :hä:

  • Vor einigen Jahren wurde doch die Heizung mit Holz sehr empfohlen, weil klimaneutral und nachwachsender

    Rohstoff.

    Das löste diesen Boom von Kaminöfen und Heizkaminen aus.

    Jetzt hat sich die Politik aber umentschieden und verteufelt diese Heizmethode wegen des entstehenden

    Feinstaubes.

    So richtig ging das los, als der Diesel als Feinstaubschleuder erkannt wurde.

    Mein Schornsteinfeger hat mich schon Anfang des Jahres darauf hingewiesen, dass in der Hinsicht was im

    Gange sei.

  • Da ja die Holzpreise um 50% gestiegen sind , selle ich mir gerade vor was da so in den sogenannten Holzöfen alles verbrannt wird. =O