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  • Mich würde auch interessieren, inwieweit man diese Aussage auf alle Trabant-Motore pauschalisieren kann, also dass nach 30000km Handlungsbedarf besteht. Und ob das auch vom Werk so vorgegeben war.

    Da sollte ja FG etwas dazu sagen können, umsonst macht er schließlich nicht solche Aussagen.

    Ich habe das ja schon zig fach geschrieben, die theoretische vom Werk vor geschlagene Lebensdauer ist das eine, die praktische Umsetzung der geforderten Qualität ist eine andere Geschichte. Ich fahre ja nur auf ein Treffen im Jahr, muss aber immer wieder fest stellen wie fürchterlich die meisten Motoren dort klingen. Die werden ja sicher nicht alle zwischen 50 und 60Tkm auf der Uhr haben.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Das wird aber zum Teil auch daran liegen, dass bei einer Regeneration auf Teile zurückgegriffen wird, die nicht die Qualitätsansprüche der Originalteile haben. Ich sage nur Kolben (kippeln) und Kurbelwelle, bei beiden kann man durch die nicht mehr allzu gute Verfügbarkeit an gutem originalen Material keinen Vorwurf bezüglich der Verwendung machen.

    Und dann hört sich ein “gemachter“ Motor eben bereits nach 0-1000km nicht mehr schön an.


    Das Beschaffungsproblem bzw. Finden wirklich guter Alternativen hat dabei nicht nur der Laie, wie du weißt. :(


    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

    Einmal editiert, zuletzt von bepone ()

  • Was ich auf dem Treffen höre, sind in der Regel Motoren die deutlich über die 60tkm gefahren werden und meist auch zum Erscheinungsbild der Fahrzeuge passen. Und vermutlich auch die, wo Geräusche wissentlich ignoriert oder meist garnicht erkannt werden......der läuft doch gut.....ja ne is klar....


    Das es nach 50tkm gewisse Geräusche gibt die einfach aufgrund von Verschleiss auftreten ist ja normal. Was man da aber so hört sind extrem ausgelutschte Zylinder, klappernde Wellen die manchmal auch schon sicher gefetzte Lager haben usw......


    Die 60tkm sollte ein Motor aber schon halten ohne geöffnet werden zu müssen. Das jetzt auf 30tkm herabzusetzen ist mir.... to much.

  • ich würde das erst mal an Geräuschen fest machen ob geöffnet werden sollte oder nicht. Km Leistung ist das zweitrangig.

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  • Moin,

    es kommt auch drauf an wie man den Motor hernimmt, ob nur Volllast oder ein der behutsam mit dem umgeht.

    Ich kann zwar jetzt nicht voll mitreden, da ich auf beide Motoren nach der Öffnung keine 30...-60.000 km drauf habe.

    Ich schaue mir genau ein 4Takte nach langer Standzeit an, wie ein 2Takter. ich habe mir neusten ein olde ES250ig/ 2 reingeholt(Winterprojekt) der VK sagte mir das sie anspringt und wollte dies mir vorstellen. Ich sagte, lass mal nach der langen Standzeit(ca.20 J.) schaue ich eh den Motor durch. Gruß

  • Liegt das an Fehlern innerhalb der Kugellager für diese Serie?

    Wurde auch mal hier beschrieben. Die Qualität der Kugellager muss wohl nicht so toll gewesen sein. Bei den beiden, die ich da hatte waren keine Kugeln mehr vorhanden. Beide Motoren waren aus der gleichen Charge Ende 89. Hinzu kommt, dass da Mittelkugellager ja auch nicht so ohne weiteres getauscht werden kann.

  • Keine Kugel mehr vorhanden? Wo und wie sollen die verschwinden?

    Du meinst sicher, dass wie üblich der Käfig gefetzt ist und sich verteilt hat, die Kugeln aber sicher noch da waren nur eben ohne Zusammenhalt.

  • Wenn man die häßlichen Geräusche ignoriert und die Stückchen die der Motor ausspuckt zufällig keinen Klemmer verursachen dann werden auch irgendwann die Kugel zermahlen und wandern als Granulat durch den Auspuff. Da muss man dann aber schon taub sein um das zu ignorieren.

    Bei meinem Getriebe sah das Lager auf der Abtriebswelle vor 3 Jahren ähnlich aus. Die Walzen waren nur noch rudimentär vorhanden und das innerhalb weniger hundert Kilometer. Bis nach Hause bin ich noch gekommen aber höllisch laut wars.

  • Wenn man die häßlichen Geräusche ignoriert und die Stückchen die der Motor ausspuckt zufällig keinen Klemmer verursachen dann werden auch irgendwann die Kugel zermahlen und wandern als Granulat durch den Auspuff. Da muss man dann aber schon taub sein um das zu ignorieren.

    Zitat

    Die Walzen waren nur noch rudimentär vorhanden und das innerhalb weniger hundert Kilometer. Bis nach Hause bin ich noch gekommen aber höllisch laut wars.

    Keine Worte nötig ;)



    Gruß

    Benjamin

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  • Nur zur Beruhigung, das Getriebe ist seit einer Weile wieder instand gesetzt und wird voraussichtlich im kommenden Winter den Weg in mein Auto finden, da das Getriebe was derzeit drin habe auch nicht so toll ist. Bei dem Lagerschaden war im wesentlichen außer dem Lager nichts weiter kaputt gegangen. Die Metallteile hat zum Glück der Magnet alle eingesammelt.

  • Ein Rollenlager verhält sich meist schon anders als ein Kugellager bei einen Defekt, auch ist ein Walzenlager auffälliger bei beginnenden Defekt, bei einen Kugellager bemerkst du unter Umständen nicht mal, das sich der Käfig aufgelöst hat.

  • Keine Kugel mehr vorhanden? Wo und wie sollen die verschwinden?

    Du meinst sicher, dass wie üblich der Käfig gefetzt ist und sich verteilt hat, die Kugeln aber sicher noch da waren nur eben ohne Zusammenhalt.

    also sowas kann ich auch bestätigen. Rekord ist ein motor wo der besitzer meinte das er nicht mehr anspringt. Kein wunder, es waren alle lager ohne funktion, der drehte nur noch auf den 3 abdichtungen... Die geräuschkulisse beim starten kann sich der eine oder andere sicherlich vorstellen...

  • Ich finde den Beitrag mal wieder interessant...


    Der Ersteller Micha123 erwähnt, dass er den Beitrag nicht gefunden hätte. Sollte man diesen dahingehend noch deutlicher im Forum platzieren?


    Als ich vor 16 Jahren, als Jugendlicher mit dem Thema Trabant angefangen habe, wäre ein Motoröffnen als erstes auch etwas zu viel für mich gewesen. Erst jüngst hat ein Kumpel einen Motorschaden gehabt, fährt seit Jahren Trabant und hatte fast schon Angst davor, den Motor zu öffnen obwohl er das selbige bei Mopedmotoren im Schlaf macht.


    Bis vor Jahren erging es mir mit Getriebeangelegenheiten ähnlich. Erst dank Hegautrabis Erklärung in häuslichen Keller traute ich mich an sowas heran.


    Ich denke einfach, dass viele schon froh sind, den Wagen überhaupt sorgenfrei nur von TÜV zu TÜV Intervall fahren zu können und sich mit sowas gar nicht beschäftigen wollen, da sie vorher schon resignieren.

  • Ich denke einfach, dass viele schon froh sind, den Wagen überhaupt sorgenfrei nur von TÜV zu TÜV Intervall fahren zu können und sich mit sowas gar nicht beschäftigen wollen

    Bei den meisten ist es ja auch so, wozu sich um Motor und Getriebe kümmern, läuft doch und wenn kaputt, dann kommt der nächste alte Gammel rein, der günstig bei FB, Kleinanzeigen und Co. angeboten wird als lief bis zum Schluss.

  • Oder, wie in meinem Falle, es kommt ein regenerierter Motor rein, nachdem der Alte nicht total in die Grütze gefahren, sondern regenerierungsfähig zurück gesandt wurde. Und ich weiß noch von vielen Anderen, die das so machen.

  • Ich habe Respekt vor Motor und Getriebe , weil ich noch nie beides in natura von innen gesehen habe.

    Zu DDR Zeiten hatte ich nen guten KFZ Kumpel der sich darum bei mir gekümmert hat. Heute bereue ich das natürlich da nichtmal mit geschraubt zu haben.

    Einen regenerierten Motor habe ich da den ich demnächst in meinem Kübel verbauen will da dieser sich nach meiner Meinung nicht gut anhört. Habe ja den Vergleich zu meinem 601K.

    Selbst das habe ich noch nie gemacht, aber nachdem was ich gelesen habe werde ich den Motortausch hin bekommen

  • Motortausch ist wirklich einfach , aufmachen würde ich einen solchen auch nicht. Kolben und Zylinder runter ja , aber dann hörts auch auf.


    Ich habe meinen ES 250 Motor vor mehreren Jahren gemacht aber ich vertrau meinen eigenen Fähigkeiten dahingehend nicht.