Drehschieber Original/Nachbau

  • Könnte man nicht einfach bei den gebrauchten die Löcher wieder zuschweißen und neu bohren?

  • Die Flächen laufen ja auch ein. Wem willst du das denn noch anbieten?

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Das könnte man dann so wie beim Starterkranz machen, einfach noch die andere Seite nutzen.

  • Vermutlich hat das auch jemand schon mal gemacht. Eine Neuauflage in 1,2 wäre trotzdem nicht schlecht.

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  • Ich kenne in der Tat jemanden, der das schon mal gemacht hat. Soll sogar funktionieren.

    Ich bin mit der Person weder verwandt noch verschwägert. Er stammt aus Dresden, wohnt aber nicht mehr da. Mehr schreibe ich aus Gründen des Persönlichkeitsschutzes nicht ;)

  • Das doch neue Methode bei OSD

    Naja nicht ganz. Die schleifen plan und vergrößern die Löcher mit entsprechend größeren Stiften an der Hubzapfenscheibe.

    Ob das gut ist :schulterzuck:

    Es ist eine Form der Reparatur, so will ich es mal nennen. Ob die dafür tatsächlich die Scheiben auch aufbohren oder Absatzstifte (hoffentlich auch aus dem richtigen Material) benutzen, wissen nur die.


    (Screenshot von youtube)

  • Die Auflagefläche Stift / DS wird vergrößert und daher der Krafteintrag von der Sache her vermindert.

  • Wenn ich das Video richtig in Erinnerung habe, bohren sie die ovalen Löcher auf 10 mm auf und setzen dementsprechend stärkere Mitnehmerstifte ein. Aber wie werden diese Stifte in die KW eingesetzt?

  • Ich hatte mir mal vor Jahren, die Zeichnung hier machen lassen. Abgenommen von einem original. Wer will kann ja mal vergleichen und schauen ob die Zeichnung stimmt. Als DWG müsste ich die auch noch haben.Drehschieber Trabant.pdf

  • Ich hatte mir mal vor Jahren, die Zeichnung hier machen lassen. Abgenommen von einem original. Wer will kann ja mal vergleichen und schauen ob die Zeichnung stimmt. Als DWG müsste ich die auch noch haben.Drehschieber Trabant.pdf

    Interessant sind die unterschiedlichen Durchmesser der Bohrungen. Ich hatte schon öffters DS , welche auf eine Welle passten und auf eine andere nicht. Offensichtlich um diese Toleranzen auszugleichen.?

  • Kann sein. Ich such mir aus den Drehschiebern auch immer die raus die am besten passen. Da gibts schon merkliche Toleranzen.


    P.S. Ich hatte auch schon Nachbauschieber, die gar nicht passten. Da waren die Bohrungen unter 8 mm. Hab ich dann zurück gehen lassen.

  • Neu haben die Löcher 8,05-8,1 und 8,15-8,2.

    Die sind (vermutlich) auch gestanzt und daher je nach Abnutzung des Stempel nicht immer ganz gleich.

    Ich denke es liegt m.M. nach an der Fertigung. Und die schleppende Bohrung ist größer, damit es bei Ausdehnung nicht klemmt.


    Die Mitte der Löcher für DS-Stifte ist denke ich symmetrisch. AV in deiner Zeichnung ist es nicht symmetrisch.

    Gehe ich von der Hubzapfenscheibe aus, dann müssen die Bohrung symmetrisch sein.



    Das ist Zylinder 2. Also ist max. die 0,1 Toleranz für die schleppende Bohrung.

  • Macht auch mehr Sinn. Damals hattest du diese Zeichnungen ja noch nicht. Ist natürlich gut um die Drehschieberzeichnung zu verbessern und zu korrigieren. Damit könnte man sich dann durchaus was anfertigen lassen. Du hast zwar noch genug Drehschieber und ich auch aber ich hab kein Problem damit, wenn eine vernünftige Zeichnung für die Allgemeinheit zugänglich vorhanden ist.

  • FZ hat Rohlinge aus Federblech 1.4310, an denen gibts derzeit nichts zu bemängeln. Der Preis war letztens bei ca 40 Euro pro Satz.

    Ist nicht akzeptabel für Serienfertigung, für deine Zwecke ja.


    Die unterschiedlichen Durchmesser sind ganz einfach den Fertigungstoleranzen oder nennen wir das Kind beim Namen dem Pfusch bei der Fertigung geschuldet. Das kann man teilweise schon mit bloßen Auge sehen.

    Meinst du wirklich, ich hab hier ganz Alte noch ohne die Schräge und eben mit Schräge. Ich kann da keinen echten Unterschied feststellen. :schulterzuck:

    Ja meine ich, da ich die alle richte und schleife. Die letzten von dir waren perfekt, ließen sich aber auch nicht richten, brauchte ich zum Glück nicht. Möglicherweise wurde in den letzten Jahren einfach ein Vergütungsschritt weg gelassen.


    Je nachdem was die Stifte hergeben ist sicher auch 1,5 mm Dicke denkbar und für die Haltbarkeit der Löcher besser.

    Dann müssten die Stifte weiter ein gedrückt werden, dadurch entfernen sie sich weiter von der Fläche, was gefährlich werden kann. Bei meinen Wellen bekommste die jedenfalls nicht rein.

    Das dickere Material bringt auch wieder mehr Gewicht mit, wodurch die möglich längere Haltbarkeit zunichte gemacht wird.

    Biete Serienmotoren, Sportmotoren, Rennmotoren, Sport-VSD, Vergaserumbauten, Regenerierung Drehschieberflächen, Gehäusereparaturen, Aluschweißen, Sandstrahlen mit verschied.Material auf Anfrage

  • Die letzten von dir waren perfekt

    Ja weil ich die "Schlechten" selber behalte zum richten und schleifen. :P Man muß ja in Übung bleiben.


    Aber ernsthaft, ich habe so richtig doll krumme bei der DDR-Ware noch nicht gehabt. :schulterzuck:

    Welche wo ich mal den Ahl durchschiebe ja, und schleifen/polieren, anfasen sowieso.



    Dann müssten die Stifte weiter ein gedrückt werden, dadurch entfernen sie sich weiter von der Fläche, was gefährlich werden kann. Bei meinen Wellen bekommste die jedenfalls nicht rein.

    Ich wollts vorhin schon testen bin aber wieder davon abgekommen. Ich hab auch vermutet, dass 1,5 schon zu dick ist. Die 1,2 geht ja gerade so rauf. Dann kann ich mir den Versuch dann sparen und das wäre dann auch geklärt. :top:

    edit: zumindest für die Standardlagerwelle, bei Zylinderrollenwelle würde es mit 1,5er gehen.

  • bei ganz normalen Wellen könntest Du die rein bekommen, die sind ja sehr unterschiedlich. Wie schon gesagt, ich sehe bei 1,5er keinen Vorteil. Die Federn bekommen auch mehr Vorspannung, was den Verschleiß zusätzlich fördern könnte.

    Ich bin da von meinen Wellen aus gegangen.


    Ich bin mal gespannt was da noch auf uns zu kommt bzgl. der Stifte. Momentan werden die ja so weit möglich wieder verwendet. Mittlerweile sind aber wohl doch der Großteil der Wellen schon einmal regeneriert.

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  • Da wir für die Stifte die Zeichnung haben und da alles drauf steht, halte ich die für das geringere Problem.

    Die Überlegung zum 1,5er ist sicherlich nur dem zu erwartenen Preis geschuldet.

    Du weißt doch, Standardware vom Band ist immer preiswerter als wenn es wieder auf eine Sonderfertigung hinausläuft.


    Und am Ende muss dass zentral von einer Stelle ausgehen. Wir können uns hier Gedanken dazu machen, aber es macht wenig Sinn wenn jetzt 5-10 Personen losrennen um Drehschieber bauen zu lassen.

    Und da fällt mir spontan nur Andrè ein der "geeignet" ist das auf den Weg zu bringen.


    Der zweite wäre noch der Trabantweltler, aber der ist zu "kaufmännisch" und dann gibts nur ein 1mm DS weil das preiswerter ist und (vermutlich) vielen Kunden auch egal ist ob das Ding nun 1 oder 1,2mm hat.

    Ich denke das Paar was ich hier liegen hab ist von TW und das Material scheint ja wie erwähnt zu passen, nur ist es eben 1mm dick.