KMVA Mäusekino

  • bepone, so sollte das auf keinen Fall verstanden sein.

    Der Trabant ist ein Produkt, dessen letzter Herstellungszeitraum länger her ist als mancher hier alt ist.

    Die Entwicklung von den grundsätzlichen Elementen liegt noch länger zurück,

    Da aber das Fahrzeug als "da kann man alles selbst machen" benannt wird, und die Kosten für Ersatzteile immer noch im überschaubaren Bereich liegen, wird sicher ein Teil der heutigen Trabantfahrer das Gefährt als Alltagsgefährt benutzen.

    Die Ansicht dazu(Trabant) ist also eine vollständig andere als die vieler anderer hier.


    Viele sehen den Trabant so wie sie den jetzt haben eher als ehemaliges Alltagsfahrzeug, welches sie in der Form, mit den Unzulänglichkeiten und Kompromissen der Konstrukteure und Entwickler eben einfach weiter nutzen und pflegen möchten.

    Hier im Forum treffen nun die, die nur fahren möchten, und evtl auch müssen, mit denen zusammen, die den historischen Aspekt oder die Originalität bevorzugen(damit eben keine Höchstleitungen mehr fordern) zusammen.


    Wenn also jemand nur eine Unzulänglichkeit über den Weg des geringsten Widerstandes löst, Sich um die Originalität nicht müht, kann ich mir vorstellen, dass er sein Fahrzeug wie vor 30 Jahren, jeder, als Nutzfahrzeug betrachtet.

    Das ist eben eine andere Ansicht.

    Ich glaube aber an dieser Ansicht hat sich bei vielen anderen Nutzern über die Jahre viel verändert.

    Unsere Ideen und Ansichten zu Sachen verändern eben sich ständig.

    Und so bin ich nicht gram mit diesen Leuten.

    Ich für meinen Teil kann nur eben sagen, dass ich das Fahrzeug in dem Auslieferungszustand technisch auf TÜV fähigem Niveau und mit den Alltagsspuren die die Jahre seit 88zig hinterlassen haben erhalten möchte.

  • Stimme dir vollkommen zu. Mein Kommentar war natürlich völlig überspitzt und auch nicht auf dich bezogen.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Hab ich mir schon gedacht, du siehst es eben auch anders, als manch anderer hier.

    Und in den Augen eines Originalfetischisten bin ich auch ein Pfuscher, weil ich eben keine Bremsbacken und Radbremszylinder aus DDR Zeit eingebaut habe.

  • Wenn es denn Bremsbacken und RBZ in der Qualität der DDR-Ware geben würde, hätte ich keine Probleme damit diese auch zu kaufen und zu verbauen.


    Und bis dahin verwende ich Backen mit rotem Belag und wenn der alle ist, dann niete ich Simplexbeläge auf Duplexbacken. Hab genug gesammelt.

    Und wenn es dereinst mal gute bis sehr gute RBZ gibt oder geben wird, dann kauf ich die auch, denn das spart auch ne Menge Arbeit.

  • "Und in den Augen eines Originalfetischisten bin ich auch ein Pfuscher, weil ich eben keine Bremsbacken und Radbremszylinder aus DDR Zeit eingebaut habe."


    Ich denke, diese Aussage greift zu kurz....


    Die meisten Originalitätsfetischisten sind gar nicht so schlimm - primär ist es der äußere Augenschein, der schon dankbar goutiert wird. Die Technik ist dann Punkt zwei auf der Liste.

    Leider drängt die Zwangsindividualisierung primär auf sichtbare Außenakzente - und damit ist es dann meistens schon mit erledigt.....

  • Ist immer schwierig mit Original, was ist Original? Wie ausgeliefert ab Werk oder alles Originalteile am Fahrzeug ?

  • Sagen wir einfach Originalzustand ist wenn alles technisch und optisch so ist wie es für den jeweiligen Typ, Modell, Baujahr gehört. Dabei kann man, wenn es baugleich ist, auch Teile aus Vor- oder Folgejahren verwenden.


    Das Andere wäre dann Werksauslieferungszustand bei dem dann alles so sein muss wie er vom Band gerollt ist. Das heisst es müssen die Teile die z.B. ein Kennzeichnung haben wann sie gebaut wurden, auch zum Produktionsdatum passen.


    Das erste bekommt man ganz gut hin, gerade bei den jüngeren Baujahren.


    Das Zweite ist schon deutlich schwieriger, vor allem bei den älteren Baujahren. Kleiner Wehrmutstropfen dabei, vielen wissen ja dann auch nicht wie was muss ;)

  • Okay:)

  • Frage zur Benzinleitung zum und vom Durchflußmesser:

    Die Anschlüsse am Benzinhahn 6mm, am T-Stück, 6mm, am Durchflußmesser 8mm, am Vergaser 6mm :/

    Ist das richtig, oder habe ich mich vermessen ?

    Wie wird denn das verschlaucht ?

    Die alten Leitungsstücke am Durchflußmesser sind nun auch hart und will ich tauschen.

    Wie löst ihr das ? Wir einfach der 6mm auf die 8mm gewürgt ?

    Da habe ich bedenken, daß der Anschluß auf Grund des Alters bricht. :wacko:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Original sind in dem Plastikgehäuse des KMVA Gebers kleine Röhrchen, auf die der 6mm Schlauch passt. Hier ist ein Bild, wo man das gut sieht:


    https://www.ldm-tuning.de/pictures/T601-7533.jpg


    Meist wird die Verbindung Röhrchen-KMVA Gebergehäuse aber mit der Zeit undicht oder die Röhrchen fallen sogar heraus, sodass sie häufig fehlen.

  • Richtig, die Anschluß-Röhrchen müssen rein. ich nehme für fehlende Originale passendes Kapillarrohr 5mm länger abgelängt, Dieses die 5 mm weiter in den Plaste-Körper einschieben mit sanfter Wärme, vorher Kleber dunn auftragen.

    Empfehlung: Den O-Ring in der Kammer ersetzen, der ist in etwa 80% verhärtet/bereits gebrochen.

    Wenn du für einen Geber sowas brauchst, schreib mich an.


    Auch nutze ich 5,5mm Kraftstoffschlauch, dann braucht man auch keine Schlauchschellen/-klemmen im System.

    Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt!


    Artur Schopenhauer

  • Danke, das Foto hat alles geklärt.

    Die Schläuche hatte ich nicht abgezogen aus Sorge, daß sie mir durchbrechen oder die Anschlüsse vom Mengenmesser abbrechen, so konnte ich nicht sehen, daß die Anschlüsse dünner werden, wo der Schlauch drauf steckt.

    Beim T-Stück mußte ich schon so würgen, um den Rest runter zu bekommen.

    Ist es erforderlich das T-Stück in Messing zu wandeln oder ist es dauerhaft robust genug ?

    5,5er Schlauch :/ , mir sitzt der 6,0er gefühlt straff genug, den ich zwischen Benzinhahn und T-Stück einsetzte.

    Da ich aber welchen mit Metallgewebeummantelung benutzt habe, denke ich, daß er an der Radhausschale bei den Vibrationen scheuert. Also werde ich den wieder in Nurgummi tauschen.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited once, last by Atomino. ().

  • Das T-Stück macht das was es soll. Und bisher in meiner Wahrnehmung auch vollkommen unauffällig.

  • Dann bleibt es original :)

    Was hältst Du von diesen Stahlgewebeummantelten Leitungen ?

    Nicht original aber Marderschutz und scheuert evtl. irgendwo, fällt mir so ein.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Nun, ich habe sowas, bis auf den originalen "Panzerschlauch" noch nie verwendet.

    Insofern keine Erfahrung dazu.

    Gleichwohl hab ich auch noch nie darüber nachgedacht sowas bei KMVA zu verwenden, weil auch da, der Gummischlauch bisher immer das gemacht hat was er soll.

    Und wenn man den grob geschätzt alle 10 Jahre mal tauscht........

    Vermutlich ist der Interval sogar noch länger, weil man das ja meist erst macht wenns wirklich undicht ist. Und das dauert......


    Aber ja, ich habe auch schon Chargen gehabt, wo nach 6 Monaten Risse im Benzinschlauch waren. Aber das war eher nur beim Einspritzer mit 3 Bar Druck auf der Leitung.

    Beim praktisch drucklosen Fallbenzin ist mir das noch nicht wissentlich negativ aufgefallen.

  • Wenn du das originale T-Stück wieder etwa an der Stelle montierst, wo es vorher war ist alles gut.

    Ich würde dir empfehlen, mal wirklich die Geberdose der KMVA zu reinigen bevor du die ganze Anlage zusammenbaust.(vorher diesen dünnen O-Ring da haben, sonst kann es sein, du bekommst das mit dem alten nicht wieder dicht9

    Da sitzt manchmal so viel Schmodder drin, daß das kleine Flügelrädchen seine Arbeit nicht mehr zuverlässig ausführen kann.

    Beim zusammen bauen die Einbaulage richtig machen. Der unten liegende Anschluss ist der Schlauch vom Tank.

    der obere zum Vergaser. Bei Vertauschten der Schläuche oder ohne T Stück funktioniert die Anzeige nicht richtig.

    Viel Erfolg

  • Tim - Der Stahlgewebe war mir bei der Suche ins Auge gefallen, aber ich habe nicht dran gedacht, daß er vielleicht bei den Vibrationen scheuert. Aber ist kein Aufwand zu tauschen.


    Macha - Die KMVA funktioniert noch ohne Probleme :), wie nehme ich das Ding auseinander ? Einfach den Gummideckel runter ? Was ist das für ein O-Ring ? Standard oder ein Sondermaß ? Wo sitzt der genau ?

    Meist mache ich Fotos von dem was ich auseinander nehme, aber von dem T-Stück nun nicht.

    Ich habe schon gerätselt, wo es sitzt, vor der Klemme am Kotflügel, genau bei ihr oder danach.

    Vor der Klemme, also Richtung Lüfterrad, kuddelmuddelt es mit den Leitungen der Kerzenstecker, auf den Halter scheint Blödsinn zu sein und danach ist der Schlauch zum KMVA etwas knapp. Es ginge gerade so.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited once, last by Atomino. ().

  • Das T Stück kannst du so montieren, dass es wenn der Schlauch vom BH kommt am Radgehäuse anliedend eine gerade Verbindung in Richtung Geberdose ergibt, der Schlauch zur Be/ Entlüftung wird dann einfach von oben angesteckt.

    Kann gerade keine Bilder machen. wie die Situation bei mir aussieht.

    Ich glaube es sitzt vor der Klemme am Radkasten??

  • Ich hab schon gesehen, dass die Gehäusehälften des Gebers völlig verzogen waren. Dementsprechend kams überall raus gelaufen. Das ist dann der Exitus für das Teil oder?