Werkzeug um Silentbuchse der Vorfeder zu wechseln

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  • Habe es so wie Fahrfußhebel gemacht.

    Die innere Buchse kam von ganz allein raus da bereits zerbröselt. Die äußere Buche habe ich dann angesägt und dann mit einem passenden gedrehten Druckstück rausbekommen.

    Die Feder und die neue Buchse blank gemacht und gefettet.

    Die Buchse dann mit der angefassten Seite und dem selbstgebauten Tool langsam reingedreht.

    Man muss nur darauf achten, eine passende U-Scheibe zu nehmen, damit man keinen Druck auf die innere Buchse ausübt.

  • Verstehe den Aufwand immer noch nicht. Vorderfeder raus - jede Werkstattklitsche hat eine Presse, die fürn 5er in die Kaffeekasse die Buchsen aus und wieder eintreibt. Wie schon beschrieben kann auch gleichmal die Feder gepflegt werden. Geht alles in allem schneller, als "Spezialwerkzeuge" kreieren.

  • Darüber lässt sich streiten, ich würde bei meiner gepflegten Feder mir auch was basteln und den Aufwand für's geradestellen des Lenkrades sparen.

    Die Werkstatt die mir das für nen 5er schnell reinpresst finde ich allerdings hier in der Gegend leider nicht.


  • Das Lenkrad mußt du genauso grademachen, wie wenn du im montierten Zustand Buchsen tauschst.

  • Der Aufwand mit dem Ausbau war mir dann auch zu groß, prinzipiell hast du aber Recht.

    Leider sind die Preise hier im niederen Sachsen auch nicht ohne.

    In meiner alten Heimat klappt das mit dem Fünfer in die Kaffeekasse vielleicht noch.

    Da versuche ich das Meiste mit Boardmitteln selber zu machen, Spezialwerkzeuge leiht man sich dann unter Freunden mal aus.

  • Bei solchen Arbeiten sollte man danach so oder so die Achseinstellungen überprüfen.

  • Das war meine Buchse, nicht die des Threadstarters.

    Wenn der Threadstarter noch Hilfe braucht bitte melden.

    Habe gerade gesehen das er aus Hannover kommt, ist ja quasi um die Ecke.

  • Zum Thema Arbeitsaufwand beim Buchsenwechseln gab es schon vor 15 Jahren hier und nebenan Diskussionen.......

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

  • Einstellen muss man nichts, wenn vorher bei intakter Buchse alles gepasst hat. Wüsste nicht, warum.

  • Habe auch nichts nachgestellt, bzw. überprüfen lassen.

    Alles bei gerader Lenkung ausgebaut und die Spurstangen so gelassen wie sie sind.

    Genauso nach dem Wechsel wieder eingebaut, hat bestens funktioniert.

  • Das man unbedingt was einstellen muss hab ich nicht geschrieben, aber überprüfen würde ich es trotzdem bei der Gelegenheit. Wenn solche Buchsen ausgeschlagen sind haben die anderen Fahrwerksteile auch schon einiges erlebt, deshalb kann eine Kontrolle nicht schaden.

    Ich hatte auch schon einen Hilfrahmen wo das Loch für den Herzbolzen fast doppelt so groß war weil da vermutlich die Feder immer umhergewandert war. Beim kontrollieren von Spur und Sturz fällt sowas dann spätestens auf.

  • Wenn die Achse bei bereits verschlissenen Buchsen noch mal nachgestellt wurde, ok. Aber die wenigsten machen das regelmäßig.

    Meine Achse wurde vor mehr als 100.000 Kilometern exakt eingestellt und nach der Hälfte der Wegstrecke nochmals kontrolliert. Da war noch alles im grünen Bereich.

    Jetzt gibt es bald etliche neue Komponenten da vorne, dann ist es auch wieder angezeigt eine Vermessung zu machen.

  • Mossi , ich kann mich sogar an Diskussionen im sozialistischen Kollektiv vor mehr als 40 Jahren erinnern, ^^

    Und damals hat man nicht gleich die Spur nachgestellt, wenn man nichts an der Geometrie der Lenkung verstellt hatte. Wer natürlich seine Feder getauscht hat oder beim Federnschmied aufgearbeitet hatte, der war auch damals schon gut beraten, die Lenkungseinstellung zu prüfen, weil die Feder in der Geometrie der Trabantspur ein Faktor ist.

    Wie gesagt mit nicht ausgebauter Feder ändert sich aber dort nichts.

  • Nein, natürlich dann (noch) nicht...Aber das Ganze läuft doch wie folgt ab:

    Zeitpunkt x: alle Buchsen i. O. und Spureinstellung ebenfalls geprüft und i.O.

    Zeitpunkt x plus ein paar Monate / ggfs. Jahre: Buchsen verschleißen, und mit dem Verschleiß verändert sich auch die Fahrwerksgeometrie in Richtung "nicht mehr i. O." Feindberührungen während dieser Zeit schließe ich mal aus.

    Erneuere ich nun die Buchsen, ist wieder alles i. O. und eine, nur wegen der Buchsenreparatur erfolgte Neuvermessung/-einstellung ist technisch nicht erforderlich.

    So war's , denke ich mal, gemeint.

    Jawohl, Sie haben richtig gehört! Wir machen Hausbesuche! Selbstverständlich ohne langwierige vorherige Terminabsprache! Wir kommen auch zu Ihnen! Stets zu Diensten...Ihre Steuerfahndung! :grinsi:

  • Hab grad gelesen, das die im WHIMS erwähnte Vorrichtung wohl das Aus- und Eindrücken der alten und neuen Silentbuchse in einem Zug machen konnte. Das ist schon Klasse :):thumbup: