Rost beim Trabant? Schweller.

  • Eine Restaurierung wäre im Grunde eine Konservierung des Istzustandes ;)

    Aber kuckt euch mal die Bilder richtig an. Die Dopplung ist rostfrei. Ich wette, es ist wirklich nur der Einstieg durch.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Ein restauriertes Fahrzeug ist nur konserviert damit es nicht weiter gammelt? Nee, oder?

  • Eine Restaurierung wäre im Grunde eine Konservierung des Istzustandes ;)

    Aber kuckt euch mal die Bilder richtig an. Die Dopplung ist rostfrei. Ich wette, es ist wirklich nur der Einstieg durch.

    Ja das hoffe ich denn unten sieht er ja noch gut aus, der Schweller. Hätte vor den Schlitz vielleicht leicht zu entrosten und den Spalt mit MAG zu zuschweißen. Oder wird es damit nur noch schlimmer?

    Danach wollte ich den Schweller mit Öl füllen hätte vor gehabt ihn zu verschließen und mit Graphitöl zu füllen und das ganze Auto erst mal damit ne Weile stehen lassen denn will ihn ja eh nicht sofort fertig haben.

    :/

  • Steffen ja, so ist zumindest die begriffliche Argumentation.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Wo ist das Problem wenn man schon den Einstieg macht auch den Schweller zu schweißen.


    Lies bitte mal hier im Forum die Beiträge zur Restauration.


    Stichworte: Pappen abnehmen, Konservierung ....und was sonst noch so dranhängt.

    Finger weg von Graphitöl füllen usw. Dann wirst du geteert und gefedert =O

  • Vor allem gibt es heute bessere Konservierungsmetoden

    [Blockierte Grafik: https://i.ebayimg.com/images/g/EXwAAOSwo6lWQx5c/s-l300.jpg]

  • Steffen, Thomas das hatten wir doch erst Anfang Dezember ;) Am Ende des Tages geht jeder mit dem Begriff und dem was er damit am Fahrzeug machen will anders um.

    Restauration (lateinisch restaurare ‚wiederherstellen‘)


    Ohne den Rest vom Fahrzeug gesehen zu haben ist doch eher alles Spekulation. Es kann ja wirklich sein, dass es nur diese Stelle dort ist. Es soll solche Fälle geben, wo es nur an einer Stelle (warum auch immer) eine Durchrostung gibt.


    Der Themenersteller sagt selber das er keine Ahnung vom Trabant hat. Also denkbar schlechte Voraussetzungen um den Zustand fachgerecht einzuschätzen. Insofern kann man hier weiter philosophieren was man machen kann, aber letztendlich wird das wenig helfen.


    Raushören kann man aber, dass der TE nur darauf gewartet hat was Thomas sagt. Das ist doch weiter nix........

    Wenns so ist gut.....ich bin da aber bei Steffen! Da wird noch mehr sein. Ich würde denken, der ganze Wagen ist trocken und in den Hohlräumen komplett braun. Und am Einstieg hats für ein Loch gereicht.


    Ich würd dir raten Schesen, hol dir fachkundigen Rat vor Ort. Im Forum darauf zu warten, dass einer im Grunde das sagt was man hören will ist auf jeden Fall der falsche Weg.

    Ansonsten mach einfach wie du willst, aber wundere dich nicht in ein paar Jahren wenn dann u. U. plötzlich noch mehr Löcher sind.

  • Evtl. würde Ja der eine oder andere auch Hilfe anbieten, aber bei dem ausführlich ausgefüllten Profil eher unwahrscheinlich.

  • Ich bin auch in diese Situation gekommen ohne Trabantwissen einen zu kaufen und zu denke das man ein paar Kleinigkeiten macht und dann fährt. Das kann man machen, ist aber dann auf langer Sicht halt kacke da er dann konstruktionsbedingt sehr verrostet sein wird!

    Ich wollte am Anfang auch keine Restauration (in welchem Ausmaß auch immer) durchführen aber ich bin durch die Überredungskünste der tollen Foristi hier froh es trotzdem zu tun! :prost:

    Also mach es jetzt mit weniger Aufwand richtig oder in ein paar Jahren mit viel Aufwand der dann vielleicht nicht mehr lohnt.


    Mfg Dirk

  • Mich stört ein wenig (eigentlich recht stark...) diese schwarz-weiß-Malerei. Es gibt zunehmend eine gewisse Tendenz hier im Forum, es so darzustellen, daß nur zerlegen-->strahlen-->großflächig schweißen-->Neulackierung der einzig richtige Weg sei und alles andere nur mehr oder weniger gut getarnter Pfusch. Diese Haltung zieht sich bisweilen bis in Details ... 1K ist Schrott, nur 2K ist seligmachend ... MS Fett ist prima, alles andere Quatsch ... usw.


    Fakt ist: es gibt immer mehrere Varianten, etwas zu tun. Unterschiede liegen dabei in den Kosten, der Haltbarkeit, oft auch im Finish. Uralte Dinge wie neu aussehen zu lassen (ob nun Autos oder Häuser) kann ich z.B. absolut nicht leiden (aber das ist Geschmackssache) weshalb ich kein Freund davon bin, jeden Trabant von Grund auf neu aufzubauen. Man sollte nicht alles, was technisch machbar ist, als Standard deklarieren und Abweichungen davon pro forma erstmal verurteilen.


    Schesen

    Fakt ist, der Einstieg ist durch. Das kann lokal eng begrenzt sein, ist aber unwahrscheinlich. Wahrscheinlicher ist, daß zumindest der Einstieg mehr oder weniger insgesamt schon geschwächt ist; der sollte deshalb getauscht werden.


    Um den vernünftig tauschen zu können, müssen A- und B-Säule freigelegt werden, also eigentlich Kotflügel runter. Damit eröffnet sich der Blick auf weitere kritische Stellen am Trabant, und je nach dem, wie die so aussehen, kann man dann schon zuverlässiger abschätzen, ob "nur konservieren" noch lohnen könnte oder vielleicht tatsächlich mehr geschweißt werden muß.


    Möglich ist es sicherlich, den Rostspalt zuzuschweißen, nur ist unbedingt davon abzuraten, weil a) kaum noch Material an der Stelle da sein dürfte zum schweißen, b) der Rostherd im Innern damit nicht in den Griff zu kriegen ist und c) Rostschäden prinzipiell immer bis in den gesunden Bereich hinein ausgebessert werden sollten.


    (a propos MS Fett: war nicht kürzlich bei Allgäutrabi in seinem Karo-zerflext-Beitrag sinngemäß zu lesen: im Geweih dünne Schicht Fett und darunter massig Blätterteig? ;) )

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • (a propos MS Fett: war nicht kürzlich bei Allgäutrabi in seinem Karo-zerflext-Beitrag sinngemäß zu lesen: im Geweih dünne Schicht Fett und darunter massig Blätterteig? )

    Ich glaube an dem mehrfach geschweißten Trabi war der Rost schon vorm Fett da.

  • Vermute ich ja auch. Interessant wäre es trotzdem, wie lange das Fett wirken konnte und wie/ob es angefangen hatte, die Rostschichten zu tränken.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Meine Karosse wurde 2014 konserviert. Da war sie also 25 Jahre alt. Der Rost wird schon vorher drin gewesen sein(nicht nur im Geweih auch in den Schwellern). Ich habe ihn seit 2009 und er wurde jeden Winter gefahren. Der Rost wurde nicht vollständig durchträngt. Ich habe 2 Schaufeln losen Rost zusammengekärt. Mich hat es auch etwas verwundert, da an der Entlüftung regelmäßig Fett raus kam. Ich habe jetzt beim neuen die "weiche" Mischung genommen. Man wird sehen.

  • Du wohnst in einer kalten Ecke, da braucht Sanders ein paar Jahre länger :/


    Meiner beginnt gerade zu duften bei 27Grad in der Garage.


    Was die Schweller angeht, Hammer und Hohlraumkamera sind gute Hilfsmittel und die Pappen müssen eh runter zum Schweißen.

  • Und da widerspreche ich. Andere Materialien haben halt andere Eigenschaften, aber besser oder schlechter ist so pauschal nicht zu sagen, muß immer nach Verwendung entschieden werden.


    Bsp. Lack: 2K trocknet schneller, wird schneller hart und strapazierfähig, hält den Glanz länger, ist besser lösemittelbeständig ... streite ich alles gar nicht ab. Aber in der enormen Stabilität liegt auch die Gefahr. Wenn es nämlich - warum auch immer - im Untergrund wieder gammelt, gammelt es ganz herrlich unter dem Lack. Hab ich schon so oft gesehen. Das billige, minderwertige 1K-Zeug dagegen macht was? Richtig, gibt einfach nach. Rostbläschen, und schwupp, bricht es auf und blättert ab.


    Das ist zwar nur meine Erfahrung, aber ich fahre gut damit. Wer porentief strahlen kann, kann auch 2K nehmen, aber wer die Möglichkeit nicht hat, sollte lieber einen Lack nehmen, der frühzeitig offenbart, ob der Untergrund unauffällig bleibt oder wieder kritisch wird.

    Ich persönlich arbeite nur mit 1K (falls möglich) und kann mich nicht beschweren. Man muß natürlich prinzipiell das Baumarktgelumpe meiden, das taugt wirklich nix, aber es gibt ja glücklicherweise noch seriöse Lackhersteller.


    Hohlraumkonservierung ganz genau so. Man kann auch ohne MS ganz wunderbar Rost dauerhaft stoppen ;)

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  • Die Vorteile des 2K Lacks hast du gut erkannt, kommt nur noch hinzu das dieser Lack wesentlich wasserdichter ist(kein Lack ist wasserdicht) und es dadurch erst später wieder rostet.

    1K Lack hat nur den Vorteil der meist einfacheren Handhabung.

    Natürlich haben einige Leute wie zB du ne andere Sichtweise und das ist auch ok denn ich möchte niemanden Überreden was zu tun was er nicht möchte.

    Jedem das Seine! ;)


    Mfg Dirk

  • Sagen wir lieber jeder nach seiner Facon... ;)

    Es gibt auch ganz gut wasserdichte 1K-Grundierungen.

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Wer porentief strahlen kann, kann auch 2K nehmen, aber wer die Möglichkeit nicht hat


    Wie meinst du das? Finanziell oder keine Sandstrahlfirma in der Nähe?

    Ich habe auch schon viel ausprobiert. Mit Rostumwandler, brantho korrux, unterschiedlichen Lackaufbauten u.s.w.

    Am langlebigsten ist meiner Erfahrung nach: strahlen,EP Grundierung und 2K Lack. 2K Lack kann auch Uni-Lack sein. Also mit Härter aber ohne Klarlack.