Diskussion zur Elektromobilität und E-Auto

  • Ist bestimmt beheizt 😉

    Selbst wenn, an 333 Tagen würde es in unseren Breitengraden sicherlich funktionieren.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Fuer mich ist das KO-Kriterium fuer batterielektrisch angetzriebene Fahrzeuge jedoch, dass diese nach 7-8 Jahren zwangslaeufig einen wirtschaftlichen Totalschaden haben (Akku defekt).

    Ist das so? Bei jedem E-Auto? Ich kenne mittlerweile Akkus die ihr Leben im Auto durch haben und jetzt als Pufferspeicher einer PV-Anlage in einem Einfamilienhaus dienen, weil die Kapazität im Auto nur noch 80% vom Neuwert war. Für den Puffer langt das aber noch dicke für einen Zeitraum (6-8 Jahre) wie im Auto vorher.


    Der Verbrenner hält auch nicht ewig. Irgendwann ist der Motor und das Getriebe verschlissen. Und was kostet ein Austauschmotor/Getriebe eines aktuellen PKW?

    Und da braucht jetzt keiner kommen, der Motor hält länger als ein Akku. Das E-Auto braucht definitiv weniger Bremsenteile, keine Zündkerzen, Öl, Luftfilter, Auspuff und was noch alles an Verschleißteilen was ein E-Auto nicht hat. Einzig das Fahrwerk wird ähnliche Belastungen/Verschleiß haben.

  • Ein E-Auto braucht im Schnitt schneller neue Bremsen als ein Verbrenner, da dort wegen die geringeren Nutzung durch die Rekuperation die mechanische Bremse weniger genutzt wird und somit wegen Korrosion und damit verminderter Leistung bemängelt wird, auch Fahrwerksteile verschleißen meist schneller, da alles auf Gewicht Optimiert wird.

  • Sogar die Zündkerzen verschleißen schneller, weil der Notstromer im Heck meist auf voller Leistung läuft. :D


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva 1700*

  • Ein E-Auto braucht im Schnitt schneller neue Bremsen als ein Verbrenner, da dort wegen die geringeren Nutzung durch die Rekuperation die mechanische Bremse weniger genutzt wird und somit wegen Korrosion und damit verminderter Leistung bemängelt wird, auch Fahrwerksteile verschleißen meist schneller, da alles auf Gewicht Optimiert wird.

    Also nebenan das Auto, seit gut 3 Jahren und weit über 30.000km. Die Bremse ist da wie neu........das was du da schreibst kann ich leider nicht bestätigen. Das mag es sicher geben, aber es ist sicher nicht der Regelfall.


    Ich krieg hier auch öfter die ganzen Rentnerautos auf den Hof (Verbrenner) die bei der HU den Mangel Tragbild Bremsscheibe bekommen haben. Mal drehe ich die ab, mal bau ich neue ein.

  • Da weiß mein Stammprüfer anderes drüber zu berichten.

  • Tesla hat wohl so ziemlich Probleme mit der Fertigungsqualität, nicht nur was Spaltmaße und Lackierung angeht, dort kommt es deutlich öfter zu Mängeln am Fahrwerk, da muss teils bei 30.000 alles getauscht werden.

    Qualmedie hat neulich den Fiat 500 getestet (Youtube kucken) und hat eigentlich nur positives berichtet. Ich glaube, den würde ich mir auch holen, wenn es soweit ist. Ohne Wallbox in jeder Steckdose zu laden, unzwar über Nacht fast voll. Für mein Alltägliches durchaus ausreichend. Für Langstrecke hab ich meinen Trabant.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • diese Probleme liegen eher an den Fahrern. Anscheinend sind die Benutzer nicht mer in der Lage die bremsen zu benutzen...

    Wir haben exakt dieses Problem auch bei normalen verbrennern...


    Selbst ein elektro/Hybrid nutzt die Bremsen noch normal, man muss nur eben auch mal bremsen.

  • Diskussionen mit "Ich kennen einen der wen kennt" sind in meinen Augen muehssig, weil es stets "Ausrutscher" gibt, und man damit exakt nichts belegt.


    Die heute ueblichen Li-Akkus machen rd. 3000 Halbzyklen mit. Vollzyklen nur etwa 1000. Meist wird man zu 70% entladen und hat einen Wert irgendwo dazwischen. Die Teile sind nach 6-7 Jahren fertig. Viele Hersteller sagen 8 Jahre oder 160 Tkm bei 70% Kapazitaet. Man wird dann aber fast 100% laden muessen um 70% herauszubekommen. Stichwort "Ladewirkungsgrad". Ob es sinnvoll ist, "10 Liter zu tanken und dann 3 Liter gleich wegzuschuetten" muss sich jeder selbst ueberlegen. Fakt ist, dass sich der Innenwiderstand des Akkus ueber die Lebensdauer etwa verdoppelt, und das mindert den Wirkungsgrad bei Laden *und* beim Entladen.


    Das ehem. Fahrzeugakkus als PV-Speicher genutzt werden, kenne ich eigentlich nur von Staplerakkus. Da sind Bleiakkus, und die Motivation kommt aus einer ganz anderen Ecke: Diese werden bei rd. 80% Restkapazitaet rausgeschmissen und die kann man dann zum Schrottwert bekommen. Diese Restkapazitaet genuegt locker, dass sie in einer PV-*Insel*anlage bei gelegentlicher Nutzung noch 2 Jahre Dienst schieben. Der Verlust stoert nicht, weil, die Sonne schickt keine Rechnung. Danach gehen die Dinger zum Schrottwert auf den Schrott und man hat faktisch einen Gratisspeicher.


    Aber: Das macht man nur bei Eigenbau-Bastelloesungen fuer sich selbst. Serioes wird das kein Elektriker einem Kunden anbieten. Wer als Gewerbetreibender so etwas macht, hat entweder eine sehr gute Haftpflichtversicherung oder wenig Freude am Leben. Die Lobbyisten bei Carmen/BmBF etc. fabulieren zwar gern vom "2. Akkuleben" - werden im Einzelfall dafuer jedoch bestimmt keine Haftung uebernehmen.

  • Ist es sicher nicht... ;) Aber dass diese Nachnutzung usus ist oder wird, ist auch alles andere als sicher (Wie so oft wird es wohl eher auf ex und hopp hinauslaufen...).

    Als ziemlich sicher darf eher gelten, dass das durchschnittliche E-Auto den durchschnittlichen Verbrenner an 'Lebens'jahren eher nicht überleben wird, den überduchschnittlichen (15, 20 und mehr Jahre) wohl erst recht nicht.

    Und genau damit erklärt sich wohl auch der relativ plötzliche Meinungsumschwung in der Autoindustrie - die wittern umsatzmäßig fette Morgenluft...

    Das soll es auch nicht sein.

    Hast Du das Prinzip nach theoretischem Unterricht in der Schule

    und über 30 Jahren Praxis immer noch nicht verstanden :gruebel:

    Doch, hab ich. Aber es wird ja nunmal gerne der Eindruck vermittelt: einfach ne Steckdose an die Laterne geschraubt - fertig. :S

    Qualmedie hat neulich den Fiat 500 getestet (Youtube kucken) und hat eigentlich nur positives berichtet. Ich glaube, den würde ich mir auch holen, wenn es soweit ist. Ohne Wallbox in jeder Steckdose zu laden, unzwar über Nacht fast voll.

    Hattest Du nicht kürzlich noch erklärt, Deine(n) Alt-Opel 'ewig' fahren zu wollen und dass Dir 'sowas' nicht auf den Hof kommt? :/

    "In jeder Steckdose" schonmal nicht, siehe Schwiepas genannte Ladeprobleme mit dem kleinen E-Franzosen... ;)

  • @TV


    Naja, das sind alles "so Projekte", vermutlich mit viel Steuergeld gefoerdert. Und stehts durch die rosarote Brille beworben. Erinnert mich an Merkels Passiv- (oder waren es gar Ueberschuss?)haeuser zu Berlin. Kann man chic finden. Muss man aber nicht. Vor allem, wenn man weiss, wie es so im Wissenschaftsbetrieb in Sachen Forschungsgelder laeuft.


    An dem Faktum, dass ein batterieelektrisches Fahrzeug nach rd. 7 Jahren einen neuen Akku benoetigt, dessen Preis ziemlich sicher den Zeitwert des Fahrzeuges uebersteigt (=wirtschaftlicher Totalschaden), duerfte sich auch bei einer Zweitnutzung kaum etwas aendern. Es sei denn, der Rueckkaufwert des Akkus liegt bei mind. >=2/3 des Neupreises :/ :lach:

  • standard

    Es soll vorkommen, daß nichts in Stein gemeißelt ist..

    Und doch. Bis dahin könnte ich so ein Auto an meiner Schukodose laden. PV.

    Es sagt ja auch keiner, dass ich dann meinen Opel in die Tonne trete. Und wenn ich ihn poliere und in die Ecke zum ankucken stelle oder die 07 dranpappe.

    Das ist eine reine Frage der Betriebskosten. Den Fiat gibt's zb hin und wieder für 100 Euro monatlich zum leasen. Ohne An - und Schlussrate. Wie gesagt, reine Rechensache.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Ist schon komisch, was vorher elektrisch war wird zu gerne gegen eine Benzinvariante ausgetauscht, z.B. Rasenmäher, und was mit Benzin betrieben war gegen einen Stromer, z.B. Auto. Beeinflusst durch Werbung und Co werden immer wieder die Bedürfnisse angepasst oder komplett neu generiert. Damit auch neue Aufgaben oder Probleme, aber auch Lösungen (mehr oder weniger).

  • Das ist leider Blödsinn. Niemand tauscht mehr seine Akkumäher gegen einen Benzinmäher. Oder meinst du E-Mäher mit Kabel gegen Benzinmäher? Doofer Vergleich. Kein E Auto hat so ein langes Kabel....

    PS vielleicht sollte ich nochmal darauf hinweisen, dass ich immer in der "mich betreffenden Form" schreibe, wie das Andere halten, ist ja jedem das Seine.

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    Einmal editiert, zuletzt von Fahrfusshebel ()

  • Akkugeräte kommen mir nicht mehr in die Werkstatt. Wenn du sie brauchst, hält der Akku nicht durch, nach 5 - 6 Jahren ist der Akku tot, selbst bei einer Handlampe.

    Meinem Schrauber habe ich ein zweites Leben spendiert. Auch wenn der original Akku 18 Volt hatte, läuft das Teil bei 12 Volt, aber voller Power richtig gut!



    Beachtet den Stecker! ^^