Diskussion zur Elektromobilität und E-Auto

  • und jetzt stelle dir mal vor, du hättest einen Wagen in der Größe vom Zoe als diesel, der würde dann sagen wir mal 4-5L verbrauchen, was dann ca. 7,50€ Diesel wären.

    Welches Auto ist jetzt wirklich billiger?

  • siehe Zitat von mario, das das e-auto im verbrauch günstiger ist.


    Und ja mir geht es darum, ich müsste einen neuwagen kaufen, der dann auch noch für den betriebsstoff teurer ist als mein Alter diesel den ich günstiger kaufen kann als nen e-auto. Wenn ich Geld kacken kann, wäre es kein Problem, aber ich muss dafür jeden Tag arbeiten, und will nicht nur für mein Auto arbeiten gehen...

  • @Grandpa


    Da sagt niemand etwas dagegen, du kannst deinen Diesel fahren bis er auseinander fällt oder der TÜV euch scheidet.

    Was danach fast zwangsweise kommt, kannst du dir zum heutigen Zeitpunkt selbst denken.


    Der Verbrauch beim E- Auto ist geringer, ob aber günstiger sieht man bei einem Preis von 58Cent an der Lade Säule gegenüber 32Cent an der Haussteckdose.


    Wenn der Benzinpreis (Diesel) so weiter macht hat sich die Diskussion bald erldeigt.

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

  • Was noch in die allgemeine Betrachtung zu ziehen ist,

    daß allem Anschein nach die E-Autos bei einem Unfall Schrott sind,

    vor allem wenn die Batterie/der AKKU etwas abbekommen hat,

    was meist sehr wahrscheinlich ist.

  • Stimmt, derzeit sind die Kraftstoffpreise schließlich leicht am Fallen. :*


    Zusammengefasst:


    - Das E-Auto ist in der Anschaffung teurer.

    - Das E-Auto ist im Betrieb teurer.

    - Das E-Auto, welches bisher ohnehin nur relativ geringere Reichweiten hat, verliert diese bei der jetzigen Wetterlage nochmals um 25%. Was passiert eigentlich, wenn mal -10°C und weniger am Thermometer stehen?

    - Der Umweltaspekt ist beim E-Auto absolut fraglich.

    - Scherereien beim Aufladen zuhause.


    Die Liste ist nicht vollständig. Es gibt also noch einige Aufgaben, um die Sache praxistauglich und umweltfreundlich zu machen!


    ... oder ist eher das E-Auto in der jetzigen Form eine vorübergehende Erscheinung?



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • Die Liste des Kollegen bepone ist eindeutig. Und zwar objektiv und sachlich.

    Aha, meine also nicht.

    Du möchtest also in Zukunft auch auf das Wohlwollen anderer angewiesen. Was man ja beim Spritpreis der letzten Wochen gemerkt hat.


    Ich war nicht der der die letzten Wochen über die Spritpreise gejammert hat, und 11000€ nach Abzug der Förderung für einen ZOE ist wahrlich nicht viel. Ich wage zu behaupten die meisten reizen die 240km am Tag nicht aus.

    Für Langstrecke kann man ja dann den Trabant nehmen ;) .


    Und ich fahre auch noch Verbrenner Namens Sachsenring, Simson, Carado und sogar ein SUV steht in der Garage.

    Mache aber über 90% des auftretenden Fahrgeschäfts elektrisch.

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

  • Ich finde auf die Schnelle nur ZOEs mit einer UPE zw. fast 30000 und knapp unter 40000 €uronen. Wie kommt man da auf "11000 nach Abzug der Förderung"?

    Müssen die echt so viel Rabatt geben, um die Dinger loszuwerden? ;)

  • Deluxe


    Unsere Nachbarn bauen doch verstärkt die "umweltfreundlichen" Atomkraftwerke, dann kaufen wir den Strom eben da.

    Hauptsache wir bleiben sauber.

    Wenn das mit dem Atommüll dann so richtig zum Problem wird, sind die jetzigen Entscheidungsträger

    womöglich längst Kompost.

    Mir ist auch schleierhaft wie die das mit dem höheren Strombedarf hinbekommen wollen, wenn all das elektrisch betrieben werden soll, was man so plant.

    Es sind ja nicht nur die Autos.

  • Wenn im Winter der Saft mal weg ist und mein Pelletofen ausgeht, reisse ich den Stromerzeuger an und tanke Kraftstoff, damit das Gebläse und die Förderschnecke funktionieren. Oder ich schiebe den alten Holzofen wieder an den Schornstein.

    Alles Aussichten....

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Wer will findet Wege.

    Und wer nicht will, der findet Gründe!


    Die Diskussionen werden in der Gesellschaft sehr lobbygesteuert und familär ausgesprochen emotional geführt.

    Leider wird auch vielzusehr ins Portemonaie geschielt. Und ein Zusammenhang mit Rohstoffen, der Ölförderung und den Akkus und einer intakten Umwelt mindestens verzerrt dargestellt.

    Ich stelle fest: kein Industriezweig entwickelt sich z.Zt. so stark disruptiv und innovativ wie der Automarkt. Das Ende der weltweiten Öl- und Gasvorräte wird sehr gegensätzlich bewertet.

    Ich mag meine Trabanten sehr. Aber es sind Oldtimer aus einer anderen Zeit! Diesen Sommer kostete mich das Hochoktansuper für den 1.1er zwei Euro pro Liter. Das derzeitige Minus bei den Preisen ist nur temporär, da die OPEC Plus keine homogene Organisation ist. ...

    Aus reiner Neugierde begann ich 2013 mit der ersten ZOE und ihrem 22 kW Akku. Alle Zwischenschritte der zunehmenden Kapazitäten und Reichweiten habe ich mitgemacht. Das ich heute noch dabei bin passt, um für den Alltag, keine fossilen Erdölderivate mehr zu verbrennen. (40 Tkm / Jahr)

    Ich habe in der Schule gelernt, das die kohlebetriebenen Lokomotiven einen Wirkungsgrad von ca. 1 % hatten. Verpenner-Autos im besten Fall 16 %.

    (Grüner) Wasserstoff hat mit Kohlestrom in BRD hergestellt ca. 39 %.

    Und E - Mobilität?

    Fazit: Ein Nebeneinanderher der unterschiedlichen Antriebsarten sprechen für die Suche nach einer modernen Mobilität. Benzin, Diesel, LPG oder Erdgas existieren ja auch nebeneinander her.

    Und: eure Preisvergleiche hinken. Beim Einkauf auf dem LIDL-, REWE- oder EDEKA - Parkplatz ist mein Akku gratis wieder voll. Eine Stunde reicht.


    Mein persönliches Fazit:

    Der Kopf ist rund, damit er abundzu beim denken die Richtung ändern kann! 8)

  • bei einem Einkauf bei lidl is der Akku wieder voll? Das ist ja mal ziemlich schwer zu glauben so ganz ohne ladesäule....

    Bei mir in der Umgebung von 10km sind mir genau 2 bekannt, und die stehen am Bahnhof... dieser ist ungefähr 6km entfernt...


    Und selbst wenn der Sprit teurer wird, der Strom kostet immer gleich viel?

    Die Anschaffung der ladesäule Zuhause kostet auch nix? Außer natürlich man möchte die ganze Nacht laden, und nicht mal spontan schnellladen können.

  • Und wer etwas toll findet, redet sich alle Nachteile schön, auch die unübersehbaren... ;)


    NATÜRLICH wird "ins Portemonnaie geschielt" - diese ganze sogen. "Energiewende" incl. des polit. gewollten, forcierten und hoch subventionierten (!) "Umstiegs" auf die E-Mobilität kostet unheimlich viel Geld (unser eigenes und Steuergeld, das anderswo fehlt). Hinzu kommen die großen Unwägbarkeiten bei der mittelfristigen Versorgungssicherheit.


    Den (sauteuren!) Hochoktansuper hättest Du ja nicht tanken müssen, insofern hinkt auch Dein Preisvergleich. ;)

    Das mit der Edeka&Co-Ladesäule hat sich ein Koll. auch so schön gedacht, weil er da in der Nähe wohnt. Dummerweise ist die wahlweise besetzt oder funktioniert nicht.

    :S

    Und selbst wenn alles geht und passt: länger als runde 20 min war ich bei Lidl und Co eigentlich noch nie einkaufen, hätte auch keine Lust, mich wegen der Laderei da so lange rumzudrücken. 8o

  • Irgendwann macht aber auch die Diskussion keinen Spaß mehr, weil immer und immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht werden.


    Es wäre tatsächlich spannender wenn mal was neues käme. Das man so wie es heute ist E-Auto fahren kann, sollten jetzt alle mitbekommen haben. Das es noch lange nicht ausgreift, stabil und zukunftssicher ist, wird wohl auch kaum noch jemand bestreiten.


    Viele Probleme gilt es noch zu lösen, sei es technische oder emotionelle.

  • Irgendwann macht aber auch die Diskussion keinen Spaß mehr, weil immer und immer wieder die gleichen Argumente vorgebracht werden.


    Es wäre tatsächlich spannender wenn mal was neues käme. Das man so wie es heute ist E-Auto fahren kann, sollten jetzt alle mitbekommen haben. Das es noch lange nicht ausgreift, stabil und zukunftssicher ist, wird wohl auch kaum noch jemand bestreiten.


    Viele Probleme gilt es noch zu lösen, sei es technische oder emotionelle.

    Es kommen jedoch immer die gleichen Argumente von den Befürwortern und Gegnern.

    Aktuell wird sich daran auch nichts Ändern.

    Diejenigen zu überzeugen welche an ihrem hier und heute festhalten, Ihnen den Weg aus der Komfortzone zu zeigen und zu motivieren diesen Weg Gesellschaftlich zu gehen ist eine der grössten Herausforderungen unserer Zeit.

    Weil das was wir heute als so lässig hinnehmen unserem Planeten schaden zufügt.

    Sicher wird es auf dem Weg Fehlentscheidungen geben und die Richtung wird korrigiert werden müssen, aber ein einfach so weiter kann es nicht geben.

    Überstürzen muss man auch nichts, aber Fortschritte sollten sichtbar werden. Das wir in Europa die Welt nicht alleine retten werden ist klar.


    Von daher könnte man das Thema zumindest Temporär schliessen.

    Meine Antwort ist nicht der Weisheit letzter Schluss. :)

  • Was hier geschlossen wird, entscheiden wir an anderer Stelle...


    Weil das was wir heute als so lässig hinnehmen unserem Planeten schaden zufügt.

    Meinst Du damit ggf. die Förderung seltener Erden, von Lithium und Kobalt unter menschenunwürdigen Bedingungen? Die Austrocknung ganzer Landstriche, um solche Rohstoffe für Akkus zu fördern, die nachher nach wenigen Jahren ersetzt werden müssen?


    Der Effekt lautet "vom Regen in die Traufe" - entweder man zerstört die Landschaft um Öl und Kohle zu fördern, oder um Windräder überallhin zu bauen und o.g. Rohstoffe zu besorgen.


    Das Elektroauto löst kein einziges der vorhandenen ökologischen Probleme dieses Planeten. Keins! Und auch kein ökonomisches. Weder wird es weniger Staus auf den Straßen geben, wenn alle elektrisch fahren, noch wird die Umwelt weniger belastet/verschmutzt. Nur anders - das ist alles.


    Ich persönlich habe erhebliche Zweifel daran, die Umweltfreundlichkeit eines Autos danach zu berechnen ob es einen Auspuff hat oder nicht.