Restaurierungsgeschichte B1000 HP Baujahr 1976

  • So, die Schwungscheibe hab ich heute nochmal nachgewuchtet.


    Danach hab ich die Ganzen Teile, die noch fehlten, am Motor, unter Beachtung des Schraubenanzugmoment montiert.


    Morgen werde ich mal das Kraftpaket in den Rahmen werfen.


    Übrigens: Ein Motor, der am Kran hängt, ist ein "Hängine" (hängen+Engine)...

  • So,

    Ich bin wirklich froh, daß ich überall Hebezeuge in der Halle hab.

    Damit geht so ein Motor einbau echt gut von statten.

    Die Benzinpumpe hab ich heute auch noch schnell angebaut.

    Morgen kommt dann Vergaser und der gleichen ran.

  • Aber wie. 8)

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  • Ich habe auf dem Bild das Pilotlager in der Kurbelwelle nicht gesehen....


    Braucht die Barkasse sowas eigentlich?

  • Mossi

    Das kleine Lager hab ich schon in vorher in die Schwungscheibe/Kurbelwelle eingebaut.


    Unbedingt brauchen tut er es nicht.

    Es gab auch Getriebe ohne den Zapfen.

    Das soll wohl aber besser sein, wenn's dran ist. (Soweit ich weiß, soll das mit nicht so rupfen, beim einkuppeln.)


    trabifreak78


    Mir auch ;).

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    Edited once, last by Lotze ().

  • Sieht Klasse aus :thumbup: Das IFA Abziehbild auf dem Zylinderkopf gefällt mir.

    je mehr man weiß, desto weniger weiß man nicht!

  • Das ist noch das Originale.

    Da hab ich nur mal vorsichtig drüber gewischt.

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  • So,

    Ansaugtrakt und Vergaser sind dran.

    Massekabel hab ich auch gleich noch ran geschraubt. Ich hab da noch ein paar Meter wunderschön geflochtenes gefunden in meinen endlosen Regalen.


    Als nächstes kommt das Zündungsgehäuse dran.

    Von de vier Schrauben, die da dran sind, sind erfolgreich drei abgebrochen...:augendreh:


    Der Rest war schnell demontiert.


    Das Gehäuse weicht erstmal die nächsten Tage in Trichlorethylen ein.

    Danach wird es hoffentlich wieder wie neu aussehen.


    Bei der Zündung weiche ich vom Original ab und werde eine Elektronische vom Herrn Kunze einbauen.

  • Steht im Hintergrund eine TOS SV 18 RA Drehmaschine?

    Ein Oldtimer ist wie die Freundin Deines besten Freundes, Du kannst Sie ansehen, ja bewundern aber bitte nicht berühren!

  • Ja, das ist eine TOS aus CZ.


    Die genaue Bezeichnung muss ich aber mal raussuchen.

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  • So,

    Wie man sich wunderbar an Kleinigkeiten aufhalten kann...


    Ich hätte einfach ein neues Zündungsgehäuse aus dem Schrank nehmen können, aber es erschien mir Sinnvoller das alte aufzuarbeiten.

    (Im Notfall hab ich dann ja noch ein neues da...)


    Also erstmal alles demontieren und sauber machen.

    Danach abgebrochene Schrauben heraus bohren und größeres Gewinde rein schneiden.

    Schrauben einkleben.

    Warten.

    Überstehende Schrauben wegsägen und plan feilen.

    Körnen und neue Kernlöcher für M4 bohren.

    Vorsichtig neu M4 schneiden.

    Neue Zündung rein schrauben.

    Alles an den Motor schrauben.

    Bier auf machen und freuen. :)



    Die Benzinleitung hab ich auch schon nachgefertigt.

    Hab ich aus Kupferrohr nach der Originalleitung gebogen.

    Die Verschraubungen und die Schneidringe hatte ich noch neu da.


    Natürlich original ESKA. 8)

  • Normalerweise lassen sich auf diese kleinen Dinger wunderbar Muttern aufschweißen mit denen man sie dann heraus dreht.


    Oder man geht mal richtig mit dem Induktor ran dann verkrümeln die sich schon von ganz alleine raus.

  • Die Schrauben waren leider bodennah weggebrochen.


    Ich finde, das ist nicht die schlechteste Variante, so etwas zu reparieren.

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  • Am Motorgehäuse vom Trabant gibt es ja auch immer wieder diese Probleme mit den Gewinde für das Zündgehäuse. Ich habe da die ersten auf M10 aufgebohrt und auf 10'er Rund-Alu auch Gewinde. Dann hineingedreht und abgesägt, wie Du.

    Leider hatte ich nur 10'er. Nun habe ich spaßeshalber auf 8 abgeschliffen und das ein Loch mit M8 gemacht. Ist auf jeden Fall bequemer und besser. Wenn man fertiges 8'er Rund aus Alu hat.

  • Im Normalfall, also bei richtig abgebohrtem Schraubenkopf, bohre ich den Schraubenrest aus und setze ggf. ein HeliCoil in die Bohrung. Oft haben die Gewinde doch gelitten.

    Hat schon mal jemand dran gepfuscht, lasse ich mir das zuschweißen und setze die Bohrung neu.

  • Helicoil wollte ich auch erst, aber leider ist mir der Bohrer verlaufen (zumindest an den Ohren).

    Am oberen Gewinde hab ich die Schraube Kerzengerade erwischt und die Gewinderesre einfach raus gepopelt.

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  • So,

    Ich habe in meinen endlosen Regalen zum Glück einen Anlasser gefunden, bei dem sowohl Drehrichtung als auch das Baujahr übereinstimmt.

    Die vordere Gussglocke hab ich gestrahlt und lackiert.

    Den Rest hat die rotierende Drahtbürste erledigt.

    Innen ein wenig gesäubert, neu abgeschmiert, Kohlen gereinigt und gut. :)


    Ach, und die Galvanik hat auch noch was fertig bekommen. :thumbsup:

  • Eine solche TOS Drehmaschine steht auch bei mir in der Garage.

    Aber erst seit zwei Jahren ist sie nutzbar, da wir Aufgrund eines neuen Stromanschlusses vom Grundstück ohnehin alles neu installieren mussten.

    Denn 6 KW als Antrieb sind schon eine "Hausnummer", jetzt hält die Sicherung auch beim anlaufen im schnellsten Gang.


    Während meiner Ausbildung erzählte mir ein Geselle, das zu DDR Zeiten ein Kunde seinen 353er Wartburg in die Werkstatt hat schleppen lassen, der nach dem Wechsel des Anlasser nicht mehr anspringen wollte.

    Nach kurzer Überprüfung stellte sich heraus, das der Kunde versehentlich einen Trabant Anlasser verbaut hatte:whistling:

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    Edited once, last by oldtimerfreund ().