Trabant springt nicht an

  • Dann würde bei der Fahrt der Sprit dort raus schwabbern, der Motor aber dennoch anspringen.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Sooo. Hatte den vergaser jetzt noch mal gereinigt. Eine düse im unteren Leitungsbereich des schwimmergehäuses entdeckt(hinter der Schraube) Schwimmernadel geölt . Standgas schärfer eingestellt..

    Nichts... garnichts...

    ABER er will jetzt noch mehr kommen. Springt teilweise sogar leicht an..


    Dichtungen zwischen vergaser/motorblock sind alle drei dran. (Alle neu)

    Werde jetzt den schwimmerstand messen (habe den sparer 28 H 1-1)und den Durchfluss des Benzins prüfen..250ml/min.

    Dichtung des schwimmergehäuses sieht noch recht gut aus..


    Ey jei jei langsam rückt die Verzweiflung ans Tageslicht.


    Anderer vergaser liegt schon bereit..


    Werde Fotos machen vom schimmerhouse..


    Bis denne

  • Jetzt hat es uns genauso erwischt, Tank sauber, Benzinhahn sauber, Vergaser sauber,

    aber dafür springt das blöde Ding nicht mehr an.

    Das funktionierte mit Rostschlamm im Vergaser sofort, sogar nach 6 Monaten Winterpause.

    So ein Elend, jetzt ist es dunkel und erstmal Feierabend.

    :traurig:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Ja, hat er.

    Benzin kommt am Schlauch am Vergaser an, falls Du danach fragen willst.

    Am Sonntag versuche ich der Sache genauer auf den Grund zu gehen,

    und würde erstmal den Deckel vom Schwimmergehäuse runternehmen.

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  • Check Sprittzufuhr und Zündung. Nur weil Spritt kommt, heißt das ja noch nicht das dieser ausreichend ist. Was sagt denn der Funke? Und bitte keine Kraftausdrücke gegen die kleene Pappe....der kann doch auch nix dafür:)

  • Ob der Durchfluss Vom Tank in das Schwimmergehäuse perfekt funktioniert oder nicht, ist doch an dieser Stelle vollkommen egal. Der Motor muss erst einmal anspringen. Wie lange er dann läuft, sei mal dahin gestellt.
    Wenn der kalte Motor mit geöffneten Startvergaser nicht anspringt, schaut man als erstes nach den Zündkerzen.

    Sind die richtig nass, dann Zündfunke prüfen, Startvergaser zu und mit durchgetretenem Gaspedal (und eventuell: Benzinhahn zu) starten.

    Sind die Zündkerzen hingegen trocken, schafft der Kraftstoff es nicht aus der Schwimmerkammer in den Ansaugkanal. Wie hier gerade festgestellt wurde, zeigt der Motor dann ein paar "Lebenszeichen", wenn man ihn mit zusätzlich Benzin versorgt. Aber das Problem bleibt. Also Hauptdüse raus und alles reinigen. Irgendwo sitzt der Propf.

  • Zündfunke ist geprüft und vorhanden.

    Was da aus dem Schlauch plätschert ist der volle Schlauchinnendurchmesser.

    Ob im Schwimmergehäuse was ankommt, kann ich nicht sagen,

    ich habe nur den Schlauch am Vergaser abgezogen, um zu sehen, ob was rauskommt.

    Das einzige, was mir einfällt: Ich habe den Schwimmer nach WHIMS eingestellt.

    :gruebel:

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  • Um zu überprüfen, ob Kraftstoff in der Schwimmerkammer landet, dreh einfach bei geschlossenen Benzinhahn die Düsenhalteschraube ( unter den Kraftstoffschlauch Anschluss) der Hauptdüse raus, was unterstellen und am besten von einer zweiten Person den Benzinhahn öffnen lassen, dann sollte der Kraftstoff dort rauslaufen, wenn nix kommt, öffnet dein Schwimmernadelventil nicht.




  • Da scheint wohl irgendwo der Wurm drin zu sein.

    Erst war es an der Schraube trocken.

    Dann habe ich den Deckel vom Schwimmergehäuse abgenommen,

    und dann lief aus aus der Halteschraube.

    War wohl die korrekte Einstellung des Schwimmers eine Dummheit - NCARS :gruebel:

    Es wird seinen Grund gehabt haben, wie er eingestellt war.

    Trabbi ist mehrmals angesprungen und nach kurzer Zeit wieder ausgegangen.

    Das läßt sich sicher beheben und ich bin wieder etwas beruhigter.

    Danke für den Tip mit der Düsenhalteschraube. :top:

    Ich hätte gleich den Deckel runtergenommen.

    Was mich etwas verwundert hat, daß der Anlasser anfangs nur schwer durchgedreht hat, trotz frisch geladener Batterie.

    Nach einigen gequälten Umdrehungen drehte er aber normal.

    Was lauert denn da für Ungemach :wacko:

    Guten Start in die Woche

    :winker:

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  • Anbei mal ein Foto von meiner Dichtung zu Anschauung.

    Inzwischen ist sie im Benzin wieder aufgequollen.

    Kann es sein, daß die aus Leder ist ?


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  • Kennt jemand von Euch eine solche Dichtung ?

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  • Wenn dein Bundesland "B" ist sollte sich doch bestimmt jemand fachkundiges finden der mal einen Blick auf deinen Trabi werfen kann?

    Danke, wenn nichts mehr geht und mir auch nichts mehr einfällt, komme ich gern drauf zurück,

    aber z.Z. mangelt es mir selbst an Zeit und es ist schon um 20:00 dunkel. :traurig:


    Ich glaube nicht, daß das Kork ist.

    Für mich ist es wie dickes Rindsleder.

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  • Wenn Hegautrabi sagt, das es Kork ist, kannst du das ruhig glauben, die Original Dichtungen war der Kork viel feinkörniger und die waren auch dunkler als die neuen.



  • Mario-P50K - leider total unscharf.

    Wenn das Kork ist, ist es gepreßter Korkstaub.

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  • Atomino. es ist mit Korkmehl vermischter Gummi


    Alte Ausführung, hält eigentlich ewig, solange sie nicht austrocknet:




    Neue Ausführung, kannst du meist vergessen:



  • Ursache gefunden :grinsi:

    Der obere Teil des Schwimmers, an dem die Halterung angelötet ist. ploppt nach innen und nach außen,

    und bei nach außen springt der Abstand von 11mm auf 17mm und damit gibt die Schwimmernadel den Durchfluß nicht mehr frei.

    :winker:

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