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  • Die Ausgangssituation - Der Robur LO 2002

    Hallo liebe Trabi Freunde - gerne möchte ich euch ein wenig mit meinem Projekt auf dem laufenden halten, weshalb ich diese Galerie erstellt habe. Bei so viel Zuspruch von eurer Seite ist es absolut Wahnsinn und macht einem jeden Tag Freude in dieses Forum zu schauen.

    Am Anfang war der Unimog - so war der Plan als ich bei Ebay Kleinanzeigen nach einem neuen Fahrzeug für mein Oldtimer-Hobby schaute. Ähnlich wie andere aktuelle "Blasen" und "Mondpreise" ( VW Bulli, Unimog, etc. ) musste ich feststellen dass ein Unimog in gutem, fahrbereiten Zustand für "kleines Geld" nicht mehr zu finden ist. Kurz vor Aufgabe bekam ich die Anzeige "Robur LO 2002 - ähnlich Unimog" vor meine Augen. Der Eigentümer, wohnhaft irgendwo kurz vor Chemnitz, wollte sein Fahrzeug abgeben, welches jahrelang trocken in einer Scheune stand, aktuell angemeldet war und TÜV sofort wieder bekäme. Kurzentschlossen kaufte ich es !

    Transport nach Olpe - rund 500 KM - viel zu Riskant wenn man das Fahrzeug nicht kennt, also wurde eine Spedition angeheuert.

    Einen Monat später durfte ich Ihn vor meiner Haustür begrüßen. Ölwechsel, neue Kerzen, neue Zündspule und ein kurzer Check und der Robur lief perfekt. Ab durch den TÜV.

    Diverse Oldtimerveranstaltungen wurden besucht und er war ein kleiner Besuchermagnet, da man so ein Fahrzeug hier im Westen kaum kennt.

    So kam der Tag an dem meine Freundin, bei dem Besuch des "Golden Oldies" in Wettenberg, auf den Geschmack eines möglicherweise eigenen Oldtimers kam.

    Er sollte klein, handlich sein und knuffig aussehen - Passend zum Robur dachte ich an einen Trabi. Da ich aber keine 1500 Euro für einen TÜV fertigen Trabi ausgeben wollte, wurde eine Suche bei Ebay Kleinanzeigen gesetzt in der Hoffnung das man die Stecknadel im Heuhaufen findet.

    Die Nadel im Heuhaufen fand sich keine drei Tage später als bei mobile.de ein unscheinbarer, vermoderter Trabi für einen kleinen dreistelligen Betrag angeboten wurde. Nach dem ersten Gespräch mit dem Verkäufer, dem Geschäftsführer einer großen Firma aus Köln, stellte sich heraus, dass dieses Fahrzeug vor einigen Jahren neu und aufwendig restauriert worden war und danach als Geschenk an seine Firma, übergeben wurde.

    Die ersten Jahre noch Ausstellungsstück auf dem eigenen Firmengelände, wurde das Auto nach einem Hallenneubau in die Ecke gestellt und wartete seit dem auf die Erweckung aus dem Dornröschenschlaf. ( Die Bilder zeigen die mobile.de Bilder des Inserats )

    Es wurde eine Abholung am Wochenende ausgemacht und so begab ich mich auf den Weg ...

  • Die Abholung


    Der Plan war so simpel wie das Ergebnis: Der Wagen musste 100 KM weit, von Köln ins tiefste Sauerland gebracht werden. Und dies relativ schnell, da das Fahrzeug nach dem Wochenende vom Hofgelände verschwinden sollte.

    Plan 1: Transportunternehmen - Angebote reinholen: 150 Euro - 220 Euro. Puh ! Da hatte ich mit etwas weniger gerechnet. Vielen machte der nicht fahrbereite Zustand des Fahrzeugs zu schaffen. So musste eine Alternative her, da dieses Geld nicht im Budget drin war.

    Plan 2: Selbstabholung auf einem Anhänger - 750 KG darf ich ziehen - ein Trabant wiegt ~600 KG + ~280 KG der Hänger ... Sollte passen ;)

    Ein befreundetes Abschleppunternehmen überlies mir den Anhänger und so ging es Samstags morgens Richtung Köln.

    Der kleine Renner präsentierte sich genau so wie auf den Fotos zu sehen - heruntergekommen, vermodert, Reifen platt, keine Schlüssel vorhanden und durch die Seitenscheiben kein Innenraum ersichtlich.

    Puh ! Da musste ich erst einmal schlucken. Kurz einen Sichtspalt durch das Moos gewischt und den Innenraum gesichtet - Besser als gedacht. Lackkontrolle - Wie weit hatte sich der Moos in den Lack gefressen : Gar nicht - er konnte mit etwas Mühe abgewischt werden.

    In der Zwischenzeit war der Verkäufer, Geschäftsführer der Firma, erschienen und so wurde der Trabi durch einen Mitarbeiter mit Gabelstapler und Greifarm Verlängerung angehoben.

    Der Unterboden: stark konserviert und ohne (!!) Rostbefall - VOLLTREFFER !

    Ab auf den Hänger, Papiere übernehmen und zurück ins Sauerland.

  • DER Hänger wiegt nur 280Kg? Echt?


    Wenn der 601er wirklich noch gut beisammen ist, Glückwunsch!

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Schade, daß solche Autos immer erst jahrelang draußen stehen müssen, bis sich doch noch ein Liebhaber erbarmt...

    Hut ab und weiter so. Hoffentlich ist noch nichts durchgerostet.

    Viele Grüße

    Horsti