Ehrentage, Jubiläen und historische Ereignisse

  • Heute vor 36 Jahren: der große Knall in Tschernobyl. Diese Katastrophe dürfte garantiert weitaus mehr Opfer gefordert haben, als die "vielleicht 100000", die in einer interessanten Doku eben genannt wurden. Alleine von 8 dort erwähnten Mitarbeitern eines Kraftverkehrs, die damals konterminierte LKW abwaschen mussten, lebte zum Zeitpunkt der Doku nur noch ein einziger - fast alle anderen an Krebs verstorben. Die Dunkelziffer dürfte wohl sehr hoch sein, meiner Überzeugung nach sterben auch hierzulande selbst heute noch etliche Leute an den Spätfolgen der damaligen radioaktiven Wolke, was aber nirgends wirklich thematisiert wird.

    Erschreckend dabei auch, wie sehr seinerzeit in beiden Deutschländern gemauert wurde, betreffs der eigentlichen Gefährdung. Auch in der Alt-Bundesrep. wurde arg abgewiegelt und wurden Werte unter Verschluss gehalten.

  • Vor 100 Jahren wurde das erste Autoradio in ein Auto gebaut. Es soll ein Ford T-Modell gewesen sein.

    Wer Rechtschreibfehler findet darf sie behalten, ich habe selbst genug. :thumbup:

  • Stimmt! Eine für mich noch immer tolle, unverzichtbare Erfindung. Ein 18-jähriger Student kam wohl auf diese grandiose Idee. Autofahren und Musik sind schon eine super Kombination. :thumbup: :top:

  • Es zählt die geniale Idee... ;)


    (Kürzlich habe ich mir mal wieder Laurel & Hardy "Am Rande der Kreissäge" reingezogen :grinsi: - die hatten ein Gramophon unter der Haube ihres "T" - über eine Schnur fernbedient. :lach: -Hat sich nicht durchgesetzt... :zwinkerer: )

  • Ich hab nur ein Auto mit Radio und da kommt außer Gleiwitz kaum noch was raus 😂

    Mit der Bluetoothbox geht es, zumindest alles um die 80 Stundenkilometer. Meist bin ich auch gar nicht schneller unterwegs.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Komisch - ich höre ggf. auch bei 100 Sachen auf der BAB noch recht gut, was da aus den (großenteils DDR-) Boxen fleucht... 8o

    Meistens fährt man eh nur runde 90, und da ist's geräuschemäßig doch relativ kommod (insbesondere in meinen Spät-80ern, die zusätzliche effektive Schalldämmmung aufweisen).

    Wie schon oft gesagt: Autofahren ohne Radio ist für mich eine grausige Vorstellung (und mein eigener "Gesang" als Alternative erst recht... :D ).

    Aber - wie immer, so auch hier: jedem Tierchen sein Pläsiersierchen... :)

  • Die Kinder wollen beim Fahren immer ihre Kinder-Musik haben. Geht aber nur im Familien-Auto; beim Lada ist das Radio noch immer nicht angeklemmt (das ist dann einfach kaputt - wird so von den Kindern akzeptiert) und im Trabi kann man sich das mit der Kugelbox gleich schenken. Abgesehen davon, dass ins Radio keine CD passt. ^^


    Ich für meinen Teil bin froh, mal ohne Radio nur den Betriebsgeräuschen von Maschine und Antriebsstrang (Lada) lauschen zu können. Im Sommer ist überdies immer min. ein Fenster auf, das macht auch gut Krach....



    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • Ich glaube, im Niva braucht man auch nicht unter 200W anfangen, die Dinger machen ja einen Lärm im Antriebsstrang...

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  • Mein ehem. Chef hatte zu DDR-Zeiten so eine Karre nagelneu. Mit obendrein noch den orig. Stollenreifen drauf war das Ding furchtbar laut beim Fahren.

    Der Umstieg vom vorherigen Dacia muss in Sachen Fahr- und Geräuschkomfort mächtig gewaltig gewesen sein... =O

    Alsbald hat er den dann auch auf Wolga-Felgen mit Straßenbereifung umgerüstet, damit wurde es etwas erträglicher.

  • Ja, im Trabant kann man es sich iw sparen, gerade wenn ich allein fahre genieße ich nur Landschaft, Straße und Akustik des Trabant. Für die Familie kommt evtl. (ganz vielleicht) eine kleine tragbare Teufeleinheit.

  • Kann man sich sparen, wenn man es nicht braucht oder mag. Ich z.B. arbeite auch wesentlich lieber (und besser!), wenn ein Radio nebenherdudelt. :)

    Und ich bekomme es tatsächlich auch hin, neben der Radiountermalung auch noch die Trabant-Akustik, die Straße und die Landschaft zu genießen- und zwar erst recht. Soviel "Multitasking" bekomme ich gerade noch hin... ;)

    Einmal editiert, zuletzt von fahrgast () aus folgendem Grund: vertippt

  • Den Schrott, der heute im Radio läuft, höre ich schon lange nicht mehr.

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  • Für mich hat es eher etwas mit dem Genuss von Musik zu tun. Es rollen sich mir ja schon bei der Akustik eines Mp3-Formaten die Fußnägel nach oben.

  • In meinem P50K ist leider der Radiogenuss während der Fahrt auch nicht sehr schön. Seit dem ich auf die 18er Kerzen die orginalen Stecker von 60 drauf gemacht habe ist jetzt auch noch ein Störgeräusch dazu gekommen.

    Wenn ich den Kübel fertig haben weiß ich noch nicht ob ich da ein Radio rein mache, wahrscheinlich nicht, weil macht sicher auch keinen Sinn.

  • In meinem ehemaligen 2106 hatte ich auch ein Kassettenradio eingebaut, das war aber auch eher der Optik wegen und weil in der Mittelkonsole das Loch dafür war. Da konnte man ab 100 Radio hören, da lief der tatsächlich recht leise. Darunter das russentypische Heulen der Hinterachse.

    Auf der AB höre ich grundsätzlich so gut wie gar keine Musik, gerade, wenn ich mit Anhänger fahre. Da will ich meinen Motor hören. Ankommen statt Motorschaden.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

    Einmal editiert, zuletzt von Fahrfusshebel ()

  • Es begann damit, daß in den Gegenden wo ich meist unterwegs was irgendein kommerzielle Schundsender alle andere wegdrückte und ich auf Kassette angewiesen war.

    Später fing das Kassettenteil an, die B-Seite rückwärts mitzuspielen, und das andere, baugleiche (Blaupunkt München) RC-Radio tat gleiches.

    Ich habe dann den ganzen Kram ausgebaut und versuche, zwischen dem Geschnatter meiner Liebsten hindurch, den Motor und andere Fahrgeräusche zu hören.