Wie lange halten Konsumgüter aus heutiger Produktion

  • Es würde auch schon helfen, wenn Unternehmen ihre Steuern dort zahlen müssen, wo sie ihre Geschäfte machen.

    Wer in Deutschland etwas verkauft, muß für diese Einnahmen auch in Deutschland seine Steuern zahlen und nicht keine Steuern in der Steueroase, weil er seinen Sitz dort hat.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • - weil den Menschen kurzfristige Motive (billig) staerker motivieren als langfristige (Halktbarkeit, Reparierbarkeit)

    Kannst Du vergessen. Denn es arbeiten ganze Industrien daran, dass haltbare und reparierbare Technik (wenn es die denn gäbe) sowieso inkompatibel zu aktuellen Trends sind.

    Wenn ich einen VE301 oder ein W38 repariere, dann erklären die mich alle für bescheuert.

    Kaltschnäuzig heißt es: "Wird nicht mehr unterstützt."

    Das ist bei sehr vielen Sachen so.

    Stell Dir vor, Du kaufst ein Batterieauto. Schon nach einem Jahr passt kein einziger Ladestecker. Aber es gibt Adapter. Für 134,99 € bist Du wieder dabei. Das geht aber nur so lange gut, bis die Ladesäulen auf 16,6 Hz umgestellt sind, Dein Auto aber DC braucht.


  • Und was stellt sich am Ende wieder, so wie immer?

    Die grundsätzliche Systemfrage.


    In einer nahezu unregulierten Marktwirtschaft ist Nachhaltigkeit schlicht und ergreifend nicht möglich, weil sie dem System zuwiderläuft.


    Also muß dieses System reformiert werden. Da das aber nicht gewünscht ist, entlarvt sich alles Gequassel von Klimaschutz & Co. als reine Show mit nix dahinter.

  • Eins steckt durchaus dahinter: uns allen mit grün behandsschuhter Hand schön tiiieef in die Tasche greifen zu können und uns dabei noch das tolle Gefühl zu vermitteln, die Welt zu retten.

    Funktioniert um so besser, je mehr einem zuvor ein schlechtes Gewissen eingehämmert wurde und wird...

  • Funktioniert um so besser, je mehr einem zuvor ein schlechtes Gewissen eingehämmert wurde und wird...

    das liegt ja an jedem selbst, wenn man für solche Sachen empfänglich ist.

    Ich glaube in diesem Forum sind das nicht allzu viele, sonst könnte man ja den ach so dreckigen (aber seid mehr als 30 Jahren bezahlten) trabant nicht fahren.

  • Der Trabant ist in der Produktion doch ziemlich grün gewesen ^^, viel Handarbeit, hoher Bioanteil in der Verkleidung, stolzer Preis für damalige Verhältnisse, nicht zu hohe jährliche Stückzahlen, kein überflüssiger Schnickschnack... :saint:



    Und hält und hält....noch immer.

  • Es würde auch schon helfen, wenn Unternehmen ihre Steuern dort zahlen müssen, wo sie ihre Geschäfte machen.

    Wer in Deutschland etwas verkauft, muß für diese Einnahmen auch in Deutschland seine Steuern zahlen und nicht keine Steuern in der Steueroase, weil er seinen Sitz dort hat.

    Bei der Umsatzsteuer ist es bereits so.

  • Bei der Umsatzsteuer ist es bereits so.

    Wenn sie nicht schnell 23x hin-und-her geschoben wird :hum:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Cum-Ex -Geschäfte. Ein schönes Beispiel, wie trickreich hinterzogen wird. :meckerkop: In den Knast gehört hätten die allesamt...

  • nein, niemals, die sind doch systemrelevant :dududu:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

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  • Der Trabant ist in der Produktion doch ziemlich grün gewesen ^^, viel Handarbeit, hoher Bioanteil in der Verkleidung, stolzer Preis für damalige Verhältnisse, nicht zu hohe jährliche Stückzahlen, kein überflüssiger Schnickschnack... :saint:



    Und hält und hält....noch immer.

    Und hat eine CO2-Emmision auf dem Niveau des aktuellen batterieelektrischen Opel-Corsa, wenn man den Grenzelektroenergiebedarf beim Laden zugrunde legt...