Schalter Rückfahrscheinwerfer

  • Moin zusammen,
    wollte gern an meinem Trabbi nen Rückfahrscheinwerfer anbringen. Welchen Schalter müsste ich nehmen ? Trabant P 601 Bj 89
    https://www.trabantwelt.de/advanced_search_result.php?keywords=Schalter+f%FCr+R%FCckfahrscheinwer&x=0&y=0




    :thumbsup:Alles wird gut ;)

    Edited 2 times, last by Guido: https://www.trabantwelt.de/advanced_search_result.php?keywords=Schalter+f%FCr+R%FCckfahrscheinwer&x=0&y=0 ().

  • Der obere, welcher auf dem Blechstreifen sitzt, sieht zwar recht rustikal aus, ist aber sehr zuverlässig.
    Den Einschraubschalter kenne ich nur vom Wartburg und er benötigt am Trabant noch ein Adapterstück sowie eine Taststiftverlängerung. Durch seine Lage ganz oben im Getriebe ist er etwas anfällig gegen Kondenswasser in wenig gefahrenen Autos.

  • Ok, Danke
    Tendiere auch zum oberen auf dem Bild

  • Ich habe Variante 2, also mit Adapter. Er ist etwas tricky bei der Einstellung. Mit zu wenig Sachverstand brennt das Licht entweder nie oder immer. Aber ich halte den Schalter eher für robust.
    Die anderen basieren auf Mikrotaster. Schon die Bauform stammt eher aus einem Bereich mit deutlich günstigeren klimatischen Umfeld. Deshalb halte ich diese für kritischer.

  • Wobei die Variante auf Bild 1 noch den Vorteil hat,dass sie dem original ab Werk verbauten Muster
    entspricht. :)

  • Variante 1 gab es auch schon zu DDR Zeiten als Zurüstsatz im Ersatzteilhandel. Der Kontakt ist ein Kontakt aus der Maschinenbaubranche und wurde auch in Schalttableaus oder an Schaltschränken verwendet. Ich würde wegen Zuverlässigkeit und Originalität auf diese Variante gehen.(Wenn ich sowas einbauen müsste)

  • Hier noch meine Erfahrungen:
    Variante 1 ist DDR. Das Ding war in meinem Trabi drin, als ich ihn gekauft habe. Der Kontaktsatz versifft mit der Zeit. Zunächst flackert das Rückfahrlicht und irgendwann geht es überhaupt nicht mehr. Ich hatte das dann zur Variante 3 umgebaut. Das funktioniert bis heute.
    Variante 2 hatte ich in einem früheren Trabi. Selbstgedrechselter Adapter an einem Bremslichtschalter. Dabei gab es keine Kontaktprobleme. Allerdings sind die Flachsteckfähnchen gerne abvibriert. Man sollte dort irgendwie einen zusätzlichen Haltewinkel für die Kabel verbauen.
    Wenn ich mir heute sowas basteln müsste, dann würde ich einen Näherungsschalter nehmen. Dessen Signal muss dann allerdings noch verstärkt werden. Aber dadurch wäre die Angelegenheit verschleißfrei.


    MfG
    hjs

  • Das ist eine 4.Version, quasi eine Kombination aus V1 und V2.
    Bitte nicht falsch verstehen. ;-)

  • @'hjs,' das mit dem versifften Schaltkontakt oder nicht mehr funktionierenden Kontakt,
    offenbart aber einen sehr hohen Wartungsstau ,neben einer starken Ignoranz von Pflege.
    Wenn natürlich das Fett dort mit dem Staub von Jahrzehnten ne unlösbare Verbindung eingeht, ist irgendwann auch für soo einen Kontakt die 12V Spannung zu gering um noch durchzubrutzeln. Ich bin sicher, dass der Kontakt nach ner Wäsche, und dusche mit einem Kontaktspray seinen Dienst wieder erfüllt hätte.
    Du hast ne Lösung gefunden, ist ja auch in Ordnung.
    Also auch mal an die Strönlinge denken und die Kontaktfahnen Steckkabelschuhe, Klemmstellen in den Wartungs- und Pflegeplan einbauen.

  • Die Anbauschalter (also *nicht* der oben im Bild sondern die mit dem Haltewinkel) sind uebrigens stino DDR-Tastschalter, wie ich sie damals zu Dutzenden in irgendwelche Schaltschraenke eingebaut habe.


    Von denen gibt es uebrigens noch eine DSRK-Ausfuehrung (DDR Schiffs- Revisions Klassifikation), welche etwas korrosionsbestaendigere Kontakte besitzen.

  • Das hatte ich in Nr 7 erwähnt.

  • @'hjs,' das mit dem versifften Schaltkontakt oder nicht mehr funktionierenden Kontakt,
    offenbart aber einen sehr hohen Wartungsstau ,neben einer starken Ignoranz von Pflege.


    Ich glaube, dass dieser DUX-Taster IP44 hatte. Das sagt eigentlich schon alles über die Eignung aus.
    Aus heutiger Sicht würde man sowas niemals machen. Aber damals war das eben anders...
    Und wenn Du dieses Erzeugnis mal auseinander nimmst, dann stellst Du fest, dass wegen der Symmetrie des Kontaktsatzes eine Verdoppelung der Problemzone vorhanden ist.


    MfG
    hjs

  • Ich hab original den Einschraubschalter drin, die andere Variante find ich wie gewollt und nicht gekonnt.
    Funktioniert zuverlässig.
    Steffen, Wartburg und Trabant haben verschiedene Schalter, du benötigst keinen Adapter etc.

  • Hier mal ein paar Bilder vorher-nachher des Einschraubschalters.
    Diesen Adapter finde ich am häufigsten in Getrieben, den von V601 kenne ich nicht.
    Auf dem mittleren Bild ist die Schwachstelle gut zu erkennen, die gelegentlich im Adapter festgegammelte Taststiftverlängerung. Daa bleibt der RFS dauerhaft an.
    Dass der Schalter eleganter aussieht ist aber sicher. :-)

  • Und das funktioniert mit dem kurzen Taststift? Kommt der durch die zusammengedrückte Feder bis an die Kugel?
    Steht da eine Teilenummer drauf?

  • Ohne Taststift kann ich dir aus dem Stehgreif nicht sagen. Auf dreien steht was von RFT und 73 und glaube 81. Man kann's kaum entziffern.
    PS ich will den jetzt auch ungern rausdrehen wegen der erwähnten Einstellerei, würde aber allein von der Einbautiefe sagen, dass da zumindest eine kurze Verlängerung drin sein müsste.