Was muss ich machen um nicht Liegen zu bleiben?

  • Hallo,


    ich habe über den Trabant vieles gelesen. Von zuverlässiges Auto bis scheis karre. Aber die meisten sagen das er Wartung braucht 8|


    Was braucht eigentlich so ein 2-Takter ?( Bis auf Zündkerzen wechseln und Keilriemen wechseln fällt mir nicht ein ?( . Öl wechsel braucht Er ja keinen. Im Internet konnte ich nicht wircklich finden. Naja das Defa Pannenservice kann wohl nicht mehr "Up to date" sein.


    Jetzt hab ich noch eine Frage. Gibt es da etwas was man auf den Verdacht hin wechseln sollte. Das hab ich schon mal gefragt mit der Benzinleitung, da hat jemand von euch gesagt das man die alte drinnen lassen soll. Was kann ja groß Kabutt gehen ? Woran sind wr dan liegen geblieben? Genau, mit einer undichten benzinleitung :thumbdown:


    Dieses Thema musste einfach sein. Sonst wird Er eine ewige Baustelle.


    Mfg

  • Schorschi, was hast du denn schon wieder für Pillen genommen? Steht doch alles in der Bedienungsanleitung. Dann im WHIMS, Ich fahre einen Trabant etc. Verlass mal die digitale Welt und lies mal diese Bücher. Hilft auch deine LRS zu verbessern...

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • "Was muss ich machen um nicht Liegen zu bleiben?"


    Einfach den Trabant stehen lassen, wenn man Angst hat, damit liegen zu bleiben.


    In der Zeit wo du dich hier mit den Thema Trabant beschäftigst, so mehr oder weniger sollte dir eigentlicht schon klar geworden sein, das ein Trabant mit unter etwas anspruchsvoller ist, als ein neueres Auto. Wenn man sich aber um das Fahrzeug kümmert und mindestens die vorgeschriebenen Wartungen einhält, ist auch ein Trabant sehr zuverlässig, vorallen die 12v Modelle mit Drehstromlima und Kontakloser Zündung. Zur Sicherheit kann man aber wenigstens 2 neue Zündkerzen, Kopf und Fußdichtungen, sowie Keilriemen mit zum Boardwerkzeug legen.

  • Erstens: Es geht immer das kaputt, was man nicht dabeihat. Zweitens: Ich hatte in über 20 Jahren am Trabant folgende Unterwegspannen: Dreimal Keilriemen, zweimal Einscheibensicherheitsglaswindschutzscheibe geplatzt und einmal Flicken vom gebrauchten Schlauch undicht geworden. Den Schlauch hatte ich drauf, weil die Felge rostbedingt Luft rausließ. Bei ordentlichen Felgen braucht man keinen Schlauch. Keilriemen hatte ich immer dabei. Bei der zweiten Scheibe hatte ich die Plasteersatzscheibe dabei. Ersatzrad ist eh an Bord. Fremde Hilfe, sprich: ADAC brauchte ich nur bei der ersten Scheibe. Die ging im Winter auf der BAB kaputt, da hatte ich keine Lust, ohne Scheibe zu fahren. Was am Fahrzeug zu warten ist, findest Du in der Literatur. Im wesentlichen abschmieren, Keilriemen und Zündkerzen kontrollieren und Getriebeölwechsel. Dabei habe ich immer einen Satz Kerzen, einen Keilriemen und zwei Kerzenstecker sowie etwas Kfz- Leitung und Zündkabel. Und ein Birnenset. Ich meine: Ein ordentlich gewarteter Trabant ist ein ausgesprochen zuverlässiges Fahrzeug.

    Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Bitte den Ball flach halten.
    @Schorschie: Stelle Dir vor, der Trabi wäre eine Frau. Du musst ein Gefühl für Ihr Befinden entwickeln. Dann wirst Du fühlen, wo und wann sich etwas verändert, anders fühlt.
    Geht es dem Trabi gut, freut sich der Fahrer.
    Schlecht beraten ist man(n) stets, wenn man fährt, bis er stehen bleibt.

  • Die regelmäßige Wartung beschränkt sich bei den letzten Ausführungen aufs Abschmieren der Vorderachsbuchsen, Lenkgetriebe und Blattfeder(n). Plus einmal im Jahr Getriebeölwechsel, alle zwei Jahre Bremsflüssigkeitswechsel.
    Am Lenkgetriebe außerdem regelmäßige Kontrolle und ggf. Einstellung vor allem des Radialspiels.
    Wenn noch möglich, ab und zu der Flüssigkeitsstand der Batterie.


    Bei den älteren Fahrzeugen kommt die Schmierung und Einstellung der Unterbrecher plus Zündzeitpunkt dazu, ebenso Schmierung der AntriebsGelenke, falls Gleitstein. Regelmäßige Kontrolle der Ladespannung beim mechanischen Regler.


    Viele Wartungsarbeiten sind identisch mit denen an modernen Autos, bei denen entfällt das Abschmieren und einige Einstellarbeiten.


    Alles in allem ist das beim Trabant sehr übersichtlich und es ist einwandfrei in der normalen Betriebsanleitung beschrieben.



    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Schorschi, wird dein Trabant schon regelmäßig bewegt? Bezügliche deines Alters dürfte sich die Frage doch noch gar nicht stellen...


    Meine Meinung: Wer aufmerksam und bedacht unterwegs ist, sich mit der Materie eingehend befasst und sie zu unterhalten weiß, der wird im Regelfall keine Probleme haben. Marlene zustimmend möchte auch ich behaupten, dass der Trabant äußerst zuverlässig ist, wenn man ihn gut behandelt.

  • einwandfrei in der normalen Betriebsanleitung beschrieben

    einmal im Jahr Getriebeölwechse

    Das widerspricht sich aber :D


    "Ein Ölwechsel ist nach 30 000km oder nach 4 Jahren erforderlich."

  • Da ich so gut wie umsonst an das HLP komme, gibts bei meinem vor jeder Saison einen Ölwechsel.

    Die Alten sagen, nichts im Leben ist for free
    Ich will’s nicht glauben
    Seh da drin kein’ Sinn
    Ich bin so high wie nie

    Türen aus Glas
    Sehen mich kommen
    Machen sich auf

    Slideshow
    Slideshow

    Und da steht sie
    Dieses sweete Thing
    Die Verkäuferin
    Ja ja
    Die Verkäuferin

  • Dann war das falsch aus dem Gedächtnis geschrieben, in Anlehnung ans Westblech. Der Wert aus der Anleitung ist natürlich bindend. Wobei ich einen Ölwechsel aneinem Getriebe, dass evtl. länger gestanden hat, zweimal kurz hintereinander machen würde.



    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Richtig, dass komt auf auf die Einsatzbedingungen an. Außerdem ist auch die Qualität des Hydrauliköls heute eine andere als zu DDR-Zeiten, wo das HLP schon in der Flasche eine Färbung hatte wie heute ein gebrauchtes Öl :D


    Ich hab auch nach zwei Jahren mal geschaut, sah aus wie eben eingefüllt, also wozu wechseln. Allerdings laufen meine 2T-Trabant auch nur max. 3tkm im Jahr.

  • Ich suche bei euch den Rat um natürlich Spaß mit meinem Alfred zu haben. Da sinkt der Reiz am Trabant wircklich. Wir wollten mal mit ihm zum Bodensee fahren ( 350 KM). Da wohnen meine Onkels, Großeltern ... . Ich weis das der Trabant kein "richtiges" Auto ist. Aber einen Corsa, Fiesta,Astra... . Springt alles an nach 3 Jahren Standzeit und fährt Pannenfrei. Da hab ich mir damals gedacht das man sowas am Trabant auch machen kann. Was hätte auch groß an so einem Auto kabutt gehen können.


    Er wird nicht sehr oft gefahren. Mal alle 4 Tage oder sogar 3 Monate.


    @Ennatz1902 Ja das ist ein toller Name :) Schorsch hies mein alter . Der zu der Zeit, wo ich in das Forum gekommen bin.


    Ich wollte ihn lackieren so wie es mir gefallen würde. Ich lege bei einem Trabant eigentlich keinen Wert auf orginalität. Ich habe mit jemanden geredet der ohne zu Grundieren sein Auto lackiert hat. Das hält nach 4 Jahren immer noch. Ich habe auf Treffen gesehen das ein Trabant ein Trabant ist und der muss nicht Perfekt sein.


    MFG

  • Aus welchem Grund zweifelst du denn selber daran, dass dein Trabi die 700 km (350 hin und 350 zurück) nicht ohne Panne schafft?

    Allzeit gute Fahrt mit Trabant!

  • Solch eine lächerliche Strecke fährt ein normal gewarteter Trabant ohne Weiteres. Die Dinger springen übrigens auch nach 20 Jahren Standzeit relativ problemlos an, das ist ja das Gefährliche.


    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Ich würde meine Tasche packen, alles durchschauen (bei Bedarf einen oder zwei Tage vorher warten) und losfahren... Das ist der Reitz an der Sache.


    Du wirst diese fahrt nicht vergessen ob mit oder ohne Panne. Falls du eine Panne haben solltest, bewahre ruhe und rauche eine und überlege... denn es soll schon vorgekommen sein, dass Leute ihren halben Motor zerlegt haben und dabei wurde nur nicht nach getankt.


    Trau dich und mache es ;-)

  • Rauchen: Bitte nur Erwachsene :P
    Geht aber auch ohne.


    Gruß
    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Aus welchem Grund zweifelst du denn selber daran, dass dein Trabi die 700 km (350 hin und 350 zurück) nicht ohne Panne schafft?

    Eben, vor 2 jahren sind wir von augsburg nach frankfurt gefahren hin und zurück das entspricht auch in etwa der Entfernung. Das schlimme ist ja noch das wir in dem Moment nicht wussten das die Kurbelwelle schon total breit war, (hätte man sich aber denken können mit ~75.000km) Damals war das Gebiet Trabant noch relativ neu für mich ... Erfahrungswerte ^^


    Die Strecke hat er aber ohne Problem trotzdem gepackt ohne Aufälle, erst im nächsten Jahr war es dann aus ^^ Die ich nächste Woche am Wochenende nochmal Fahren werde.

  • ich bin zu Lehrlingszeiten aller 14 Tage vom BLK nach München gefahren mit dem 601er....

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!