Pappen ankleben. Welche Konsistenz muss der Kleber nach dem Aushärten optimalerweise haben?

  • Auf Teilemärkten gibt es sie noch, im Netz habe ich sie nicht mehr gefunden.

  • Irgendwo hatte ich diese Ecken aber gesehen, vor nicht allzu langer Zeit. egal, ist das ähnlich wie die Einstiegsleistengummis?


    Ralle

    wenn's gekracht hat.... RS Sachverständigenbüro Göttingen


    ...wir bringen ihr Auto ins rollen... RS Automobile Göttingen

  • Nee, die sind grau und viel weicher.

    Ich habe gerade einen Satz für hinten an einen User hier verschenkt, kann jetzt leider keine mehr abgeben. Aber ich kann die Augen für dich offen halten Ralf. :-)

  • Das wäre super. Ich hoffe, dass ich dieses mal wieder nach Magdeburg zur OMMMA komme, vielleicht finde ich dort ja welche. Nur muss ich mal wieder mit dem Westblech fahren.


    Ralle

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  • Nee, die sind grau und viel weicher.

    Genau. Das müsste Weich-PVC sein, also ähnlich wie die Außenummantelung von mehradrigen Kabeln.


    Nach meiner bisherigen (leider nicht besonders umfangreichen) Erfahrung kann man die Profile auch weglassen, wenn es nicht auf 100% Originalität ankommt. Die entstehende Lücke lässt sich mit etwas Kreativität mit Klebemasse auffüllen. Mit etwas Fingerspitzengefühl versaut man sich dabei auch nicht die Bombierung. Könnte mir sogar vorstellen, dass eine optimale Versiegelung ohne die Profile eher einfacher zu bewerkstelligen ist, als mit.


    Mein Freund und Helfer @JL hat es kürzlich an meinem 77er auf diese Weise sehr gut hin bekommen. Alles ist dicht, hält bombenfest und ist einwandfrei versiegelt. Wenn ich mich richtig erinnere, haben es mein Vater und ich vor gut 27 Jahren an meinem 68er auch nicht anders gemacht.


    Ein gebrauchtes Profil hätte ich noch da. Habe ich beim Pappenkleben-Termin bei @JL vergessen, von zu Hause mitzubringen. Ich bin mir aber noch nicht sicher, ob ich mich davon trennen würde. Es ist halt ein Original-Teil, was zu diesem Auto gehört. Andererseits habe ich mittelfristig nicht vor, die hinteren Pappen nochmal abzunehmen. Schwierige Entscheidung...


    viele Grüße

    Steffen

  • Mein Trabigerüst kommt bald vom Lackierer zurück, dann geht es ja ans Kleben der Pappen. Da ich die alten Pappen nehme und auch die Originalen Schraublöcher, ist es schwierig die richtige Position zu finden. Habt ihr nen Tip um dies zu erleichtern? In den Zwickauer Werksvideos wird ja neu gebohrt, das macht das ganze leichter. Mit Spanngurten andrücken, oder nur leicht andrücken und dann verschrauben, bzw.nieten? Wenn man rundum verklebt, ist ein verschieben ja auch schwieriger. Zum kleben werde ich Korroflex verwenden.


    Ralle

    Ich greife die Frage nochmal auf da noch nichts zum andrücken geschrieben wurde.

    Ich würde den Klebstoff als Raupe auftragen und anschließend vollflächig (zum Beispiel mit Spanngurten) pressen. Die Raupe hat gegenüber einem flächigen Auftrag den Vorteil, dass Unebenheiten der Fügepartner ausgeglichen werden können und damit eine durchgehende Verklebung der Bauteile stattfindet. Vollflächig pressen damit ein gleichmäßiger Klebespalt entsteht.

    Die Schrauben und Niete dienen meiner Meinung nach eher der Positionierung der Teile zueinander damit das ganze nicht mehr verrutscht.


    Für die Gummileisten unten werde ich mir wohl eine Alternative suchen. Bei meinem 89er ist das Blech rundum nicht mehr vorhanden also kann die Leiste wohl nicht so gut funktioniert haben. Ich weiß nur noch nicht wie die Alternative aussieht.


    Gibt es zu dem Korroflex eine genaue Bezeichnung? Ich kann gar kein Datenblatt finden.

  • Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.

  • Bombierung ist die Biegung, wenn du jetzt unten ohne Gummi anschraubst würde sich der Kotflügel stärker biegen als er soll und Korroflex ringsherum, das erfüllt alle Anforderungen als Kleber sowie Dichtmasse.

    Wichtig bei den Radkästen ist das du sie richtig abdichtest, nicht so wie ab Werk. Aber ich denke mal das hättest du sowieso :-)

  • abdichten an sich ist nicht das Problem, nur eben eine Kleberempfehlung für Originalpappen. Die GFK Pappen beim Rallyekarrn haben Wir mit Nahtbdichtung dranngebaut, hällt seit 4 Jahren. Allerdings wiegen die auch nichts.

  • Irgendwo hatte ich diese Ecken aber gesehen, vor nicht allzu langer Zeit. egal, ist das ähnlich wie die Einstiegsleistengummis?


    Ralle

    Die hab ich komischerweise in fast jeder privaten Grabbelkiste gefunden, die ich bislang ausgeräumt und erbeutet habe.

    Falls Du einen Satz brauchen solltest, einen hab ich noch über...

  • Einstiegsleiste ist Plastik, die Gummis an den Kotflügeln sind aus Gummi und ein U-Profil mit den Maßen wie aus dem Link und in der Länge etwas kürzer als der Abstand zwischen Tür und Radkasten. 4 Stück ( 2 länger und 2 kürzer) werden benötigt.


    Tacker

    mach bitte mal ein Bild

  • Einstiegsleiste ist Plastik, die Gummis an den Kotflügeln sind aus Gummi und ein U-Profil mit den Maßen wie aus dem Link und in der Länge etwas kürzer als der Abstand zwischen Tür und Radkasten. 4 Stück ( 2 länger und 2 kürzer) werden benötigt.


    Tacker

    mach bitte mal ein Bild

    Bist Du sicher, dass es da verschiedene Längen gab? Die zwei Trabis, die ich bis jetzt zerrupft habe, hatten die Gummis alle nur hinter dem Radkästen. Da bräuchte man ja quasi vier?