Wellendichtringe fuer Getriebe mit Drall

  • Ich bin da schon deiner Meinung, vermute aber noch andere Gründe die mit der Dichtheit zusammen hängen. Gab es in der DDR überhaupt schon die BASL? Wäre halt die Frage ob die BASL wenn damals schon verfügbar auch gereicht hätten.

    Vergleiche mit VW sind schwierig, höhere Drehzahlen am Eingang und Ausgang Diff.

    Ich denke es hat hauptsächlich mit konstruktiven Problem am Achswellenrad und somit Dichtungsproblemen zu tun. Das Diff neu zu konstruieren mit allem drum und dran wäre sicher teurer gekommen. Beim Wedi brauchte man nur die Form ändern

    Möglich ist aber auch die immer schwankende Gummiqualität und generellen Qualitätsproblemen.


    am Ende ist es aber auch Wurst. Wenn Du Wedis mir RFD gefunden hast, kannste die ja auch verbauen.

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  • Am Niva haben die RWDs an den Achsdifferentialen und dem Verteilergetriebe auch den Drall je nach relativer Drehrichtung der Kardanwellen vorn und hinten. So wahnsinnig schnell drehen die auch nicht.


    VG

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* *Lada Niva*

  • Das kam erst 1979 und man sprach nur von einer Verbesserung der Abdichtung.



    Ich sage aber an dieser Stelle, rein aus der Erfahrung heraus, dass man bei den heute verwendeten Materialien und Qualitäten auf den Drall verzichten kann.

    Ich sehe da keine zwingende Notwendigkeit.

    Am 1.1 hat auch die Getriebeantriebswelle den 20x40x10 mit Drall. Am 601 hat man da nie einen reingemacht.


    Wie man lesen kann, wurde zu dieser Zeit auch noch das viel dünnere HLP36 gefahren. Erst Ende 1981 stieg man auf das dickere HLP68 um. Man hat aber dann offensichtlich nicht mehr getestet, ob ein Ring ohne Drall in Verbindung mit 68er Öl ausreichend ist.


    Ich kann aus jahrelangen Selbstversuchen sagen....es ist ausreichend.