601er alte lenksäulenverkleidung verbauen

  • hallo, ich habe ein kleines problem.
    ich möchte in meinen 601er die alte lenksäulenverkleidung (die aus blech wo der schalthebel nicht mehr umschlossen ist) verbauen, in kombination mit dem alten 2 speichen lenkrad.
    mein problem ist das ich keine ahnung habe wie ich nach dem verbauen der lenksäulenverkleidung den kerbstift noch in die lenksäule bekommen soll.
    muss ich dafür ernsthaft die komplette lenksäule ein stück rausziehen?? weil dann müsste ich ja das zündschloss dank der lenksäulensperre mit abschrauben und hochziehen.
    oder gibt es dafür eine einfache lösung die mir noch nicht eingefallen ist??


    lg reiner

  • Hm, ich hab meine einfach montiert, kann kich gar nicht an Probleme erinnern. Ich habe aber eine komnplette Lenksäule verbaut.


    Wenn sich keine Antwort einfindet schau ich gern heute Abend nochmal nach, habe meine im Sommer verbaut und kann mich jetzt nicht mehr so genau erinnern.

  • Ja, die Lenksäule muss vom Lenkgetriebe gelöst werden und die beiden Schrauben vom Zünd-Anlass-Lenkschloss müssen heraus.

  • ok, danke. ich habe es zwar geahnt, wollte es aber nicht wahr haben.
    aber wer das eine will, muss das andere mögen :thumbup:


    dann hab ich ja am we was zu tun.


    danke für die schnelle antwort.

  • Und: Ich wette, Du brauchst einen zweiten Mann, um den Kerbstift zu entfernen. Dieser sollte einen schweren Gegenstand gegenhalten.

  • Wenn ich mich richtig erriner war meiner schonmal raus, sollte also hoffentlich leichter rausgehen. Wenn nich muss ich nen großen hammer gegenhalten

  • Ich hab es nicht parat aber irgendwo im Forum schwirt ein Bild von einem Ausdrücker herum den ich dafüt mal gebaut hab.


    Im groben sind es 2 Flachstähle,Vierkante oder alte Passfedern, was man gerade hat. In den Eine kommen 3 Durchgangsbohrungen und in den anderen 2 Durchgangsbohrungen und eine Gewindebohrung. Das kombiniert man mit 2 Schrauben plus Muttern und einer Ausdrückschraube.


    Damit kann man den Stift ganz gemütlich ausdrücken ohne Sinnlos mit dem Hammer drauf ein zu schlagen

  • So gesehen hast Du freilich Recht. Wenn ich diese Stifte regelmäßig bearbeiten müsste, täte ich mir auch ein Werkzeug bauen.
    Da dies bei mir (und den meisten Mitlesern) nicht zutrifft, halte ich die Verwendung von zwei Hämmern und einem Durchtreiber für eine praktikable Lösung.
    Vorausgesetzt, man schlägt mit dem Hammer jeweils dorthin, wohin man schaut. (Oder meint zu schauen.)

  • Wenn ich mit dem Hammer den Stift ausschlagen müsste, dann nur, wenn die Lenksäule ganz ausgebaut und im Schraubstock gespannt ist.
    Sonst drückt jeder Hammerschlag die Lenkkupplung gegen die Stehwand und ein gewisses Verletzungsrisiko besteht außerdem.
    Mit dem beschriebenen Ausdrücker ist dies nicht gegeben. Ich brauche zudem keinen 2ten Mensch und schaffe ohne große Mühen und viel Lärm.
    Der Aufwand, sich den Ausdrücker zu bauen ist auch nicht zu groß. Und das Gewindeschneiden kann man auch umgehen, falls man dafür nicht das passende Werkzeug parat hat.

  • Keine, die uns gefällt. Lenkrad und Zünd-Anlass-Lenkschloss sind größer.
    @Muskelmensch: Ich würde wiederum die Lenksäule nicht in den Schraubstock spannen. Erst recht nicht, um darauf zu schlagen. Der Gegenhalt muss direkt auf die Muffe des Lenkrads wirken.

  • Ich sehe es so, dass es ein Rohr ist. Von zwei Seiten einspannen, ist da von Haus aus problematisch. Dann soll es noch Schläge aushalten.
    Eventuell derart schräg, dass die Muffe des Lankrads oben auf den Backen aufliegt.
    Egal. Im Vergleich zu dem Stift am Schwenklager, geht er ja leicht raus.

  • Was ich mich frage.. geht das nich auch ohne Wechsel der Lenksäule?


    der obere lenksäulenhalter muss raus( ist eh schon locker da ja die plasteverkleidung ab soll), da muss der alte rein, da die stahlhülse daran anliegt und 2 laschen umgebogen werden. lenksäule kann also drin bleiben. wer mag, kann sie aber trotzdem ausbauen.

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  • Sowohl Lenkradverkleidung, Stirnkappe, als auch Zünd-Anlass-Lenkschloss gehen nur von oben rauf. Entweder man tut das, oder man zieht das Lenkrohr nach unten weg. Dort ist aber das Lenkgetriebe im Weg.
    Um an den Kegelkerbstift zu kommen reicht es aus, das Lenkrohr vom Lenkgetriebe zu lösen. Wenn aber das Zünd-Anlass-Lenkschoss noch angeschraubt ist. stößt der Ring dagegen. Man muss also die zwei 8mm Inbusschrauben entfernen. Dann bekommt man das Lenkrohr die paar Zentimeter nach oben.
    Es geht hier um die alte blecherne Verkleidung des Lenkrohres.

  • schön das jetzt angesprochen wird das ich dafür ne andere lenkstock-führung brauche.
    das habe ich letztens beim versuch das umzubauen auch festgestellt, und natürlich ist die dazugehörige lenksäulen-führung bei mir iner garage irgendwann mal verschwunden ;(


    ergo, erstmal ne "neue" suchen...

  • und bitte den formgummiring nicht vergessen, der sitzt am ende der lenksäulenverkleidung. ;)

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  • Wieso brauchst du da ne neue? Du mußt doch nur zwei kleine Schlitze ins Blech machen und dann ist gut :)