Adventszeit ist angebrochen

  • Die Beschaulichkeit eines gemütlichen Familienzusammenseins ist allgemein heute doch nur noch ein Schatten ihrer selbst.


    Heute sitzt jeder vor seinem eigenen Fernseher, Laptop, Computer, Smartphone......

    Ich falle da schon auf das ich bei uns auf ein gemeinsames Abendbrot bestehe und wenigstens ansatzweise den Tag im Gespräch Revue passieren zu lassen.


    Und die Generation nach mir ist noch schlimmer.


    Wenn ich an früher denke, auch die Zeit vor meiner Zeit, wo es maximal ein Radio gab......

    Da hatte Gemütlichkeit noch ein Gesicht.

  • Gerade deswegen bietet der Advent doch Gelegenheit, sich bewußt mal Zeit zu nehmen für Beisammensein.


    Wir haben das bis heute so gut es geht beibehalten, so viele Mahlzeiten wie möglich zusammen einzunehmen. War für meine Partnerin auch keine leichte Entscheidung, mit in mein Elternhaus einzuziehen (Schwiegermutter vs. Schwiegertochter ;-) ) aber mir war/ist es eben wichtig. Alle unter einem Dach...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Ich liebe Weihnachten mit allen darum und dran, Weihnachtsbäume selber fällen, das Essen, die strahlenden Kinder, die dezenten Lichter, Kerzen, die Familie und auch diesen kleinen holländischen Jungen mit seinem Filmen und Musik ziehe ich mir dann gerne noch rein:

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    8o was ich als Kind mochte ,mag ich jetzt noch

  • Meldet sich da ein Sissi-Süchtiger? =O


    Was mich an Dezember so ankotzt ist diese (kommerzialisierte) Gemütlichkeitszwang. Wer jedoch eine große harmonische Familie entbehrt, hat das Nachsehen.

  • Ich mag die Weihnachtsmärchen von Jochen Petersdorf.


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    Und andere mehr. Die gab es immer zwischen Frühstück und Gänsebraten. ;)

  • Zum Gänsebraten gab es bei uns immer die Schallplatte mit der "Gans Auguste". Die konnten wir schon auswendig.

  • Zur janzen jebratenen Jans als jute Jabe Jottes an Heiligabend gibts immer die gute Flaschengärung.


    Glücklicherweise darf jeder sein privates Besinnlichkeitsniveau selber einstellen.


    Mit welchen auch immer gearteten Hilfsmitteln und Prozeduren.....

  • Schöne Weihnachtszeit


    Draußen schneit's, es ist so weit,

    begonnen hat die Weihnachtszeit.

    Der Opa holt vom Abstellraum

    den Weihnachtsschmuck und schmückt den Baum.


    Sein Enkel hilft, so gut er kann

    und freut sich auf den Weihnachtsmann.

    Am Schluss die Lämpchen dran, noch schnell

    den Stecker rein, schon strahlt es hell.


    Da wird der Opa nachdenklich.

    Wie war das früher eigentlich?

    Die Kerzen waren da noch echt,

    aus Wachs mit Docht, das war nicht schlecht.


    Der Enkel aber glaubt es kaum:

    "Echte Kerzen auf dem Baum???"

    Die Zeit jedoch bleibt niemals steh 'n

    und fünfzig weit're Jahr' vergeh'n.


    Der Enkel - längst erwachsen schon -

    hat heute selbst 'nen Enkelsohn.

    Und wieder schneit's zur Weihnachtszeit.

    Ja wieder mal ist es so weit.


    Der Opa holt vom Abstellraum,

    wie jedes Jahr, den Plastikbaum.

    Sein Enkel hilft, so gut er kann

    und freut sich auf den Weihnachtsmann.


    Der Christbaumschmuck wird angebracht.

    Schon strahlt der Plastikbaum voll Pracht.

    Da wird der Opa nachdenklich.

    Wie war das früher eigentlich?


    Da war der Weihnachtsbaum noch echt,

    frisch aus dem Wald, das war nicht schlecht.

    Der Enkel aber glaubt es kaum:

    "Im Wohnzimmer ein echter Baum???"


    Die Zeit bleibt doch auch jetzt nicht steh 'n

    und noch mal fünfzig Jahr' vergeh' n.

    Der Enkel - längst erwachsen schon -

    hat wiederum 'nen Enkelsohn.


    Und schneit's auch draußen noch so sehr,

    das Weihnachtsfest, das gibt's nicht mehr.

    Man holt nichts mehr vom Abstellraum

    und hat auch keinen Weihnachtsbaum.


    Der Enkel denkt auch nicht daran,

    hat nie gehört vom Weihnachtsmann.

    Auch vieles and're gibt's nicht mehr.

    Die ganze Welt wirkt ziemlich leer.


    Da wird der Opa nachdenklich.

    Wie war das früher eigentlich?

    Da feierte man wirklich echt

    ein Fest mit Baum, das war nicht schlecht.

  • Danke, ebenfalls (an alle)! :thumbup::)

    Wir haben auch schon letztes WE den ganzen Erzgebirgs"kram" etc. wieder hervorgeholt und im Haus und an den Fenstern verteilt (alleine an Nussk(n)ackern ist inzw. ein rundes Dutzend zusammengekommen, über ca. 20 Jahre gesammelt (neu gekauft wurde davon freilich nicht ein einziger. Dafür gibt's zum Glück auch noch Flohmärkte und die Bucht...;)).

    Liebstes Teil ist aber auch uns eines, was in mal der Verwandtschaft gebastelt wurde: ein Schwibbogen, den der Großonkel meiner Frau uns vor fast 30 Jahren mal gelaubsägt und geschenkt hat.

    Jedes Jahr beim Aufstellen erinnern wir uns damit an diesen netten Menschen, der leider auch viel zu früh verstorben ist.


    P.S.: Mit Karpfen blau u.ä. kannst Du mich jagen bis hinter den Horizont. Ich komme an Fisch (wenn überhaupt) nur ran, wenn er mit einer möglichst dicken Schicht Panade getarnt wird - und nicht nach Fisch scmeckt...:grinser:

    Aber das gehörte wohl eigentlich in den Essen-Fred...:zwinkerer:

  • Das mit dem Erinnern funktioniert immer wunderbar mit dem Weißbierglas meines Opas. Und ich muss dafür auch nicht mein ganzes Jahr zwischendurch warten...


    Ein guter Anlass für ein Märzen heute Abend...:thumbup:

    Wozu Ventile? 0,6 EDS Hemi


    Seine Freunde nennen ihn Mossi, die Anderen sprechen nur vom "dicken Typ mit der Zigarre".


    www.trabant-original.de

    Edited once, last by Mossi ().

  • Man merkt deutlich, dass Weihnachten naht - im Netto sind die Dominosteine ausverkauft.

  • Das das Gedudel von Weihnachtsliedern auf allen möglichen Radiosendern ist viel schlimmer,

  • "Wham - Last Christmas" gehört doch dazu


    Viel Schlimmer finde ich die 23fache Aufführung von Aschenbrödel...Letztes WE wars schon einmal soweit. Lieber ein-zweimal und die Vorfreude darauf ist viel größer. Aber so tendiert es in Richtung: AlltagsKomerz-Brei

  • Das das Gedudel von Weihnachtsliedern auf allen möglichen Radiosendern ist viel schlimmer,

    Stellt dir dann mal das Leiden der Ladenangestellten vor: die sind daran hemmungslos ausgesetzt und müssen dazu noch Coronapolizist spielen. (In den NL kam da noch ein Monat Nikolauslieder dazu. Alle gesungen durch das gleiche Kinderchor.)