Panzer, Militärtechnik & Co: Vom Sinn des Soldatseins...

  • Mein Vater darf bald in Mahlwinkel Zil-131 fahren ^^


    War schon mal jemand dort und hat Erfahrungen gemacht?

  • Wünsch
    Du hast ja auch jedesmal den Blick, auf "Abwehrtechnik" aus der braunen Zeit, wenn du zur Kaiserin must!!!

  • Nanu, denk' ich, wieso hab ich denn ein ganzes Thema verpasst? Bis ich entdecke, dass es ja wo anders herausgeschält worden ist. :)


    Mein Bildungserlebnis: Bislang wusste ich, dass Maybach Motoren an ein benachbartes Unternehmen in Friedrichshafen am Bodensee lieferte. Dass auch an den Waffenschmied Henschel geliefert wurde, wusste ich noch nicht.

    "Geradeaus ist frei! ... Nein, das andere 'Geradeaus'!!!"

  • Und alles ist auf des Krupps Mist gewachsen... das war anscheinend schon damals so unübersichtlich wie heute.

  • Wieso MILITÄRTECHNIK Im Straßenverkehr erwischt es doch sowieso viel mehr..


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    Gruß Guido
    Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen------------------------------------------------------------------------------- Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
    Mercedes Achtzylinder V8 500SEC Coupe--
    Duo Dreirad--Ford Explorer-- Materia--
    Microcar Lyra Bj 1999 Lombardini-Diesel 500ccm,Ligier Ambra Diesel in Restauration,
    Trabant Universal Bj 1983 12Volt Drehstrom-Lima
    Velomobil go-one2

  • Sheppard:
    1. finde ich Deinen Ton generell etwas unpassend. Hab ich Dich persönlich angegriffen? Bestimmt nicht.


    und auf irgendwen Schießen muss ich niemals


    2. Wenn Du das selber also noch betonst, warum fühlst Du Dich dann überhaupt angesprochen? Die von mir erwähnte Militärbegeisterung scheinst Du also innerlich doch zu haben.


    Ist es nicht beruhigend zu sehen, daß die Nicht-Waffenträger denken, sie hätten damit dann ja gar nix zu tun? Sie flicken ja nur die anderen für die Drecksarbeit wieder zusammen...


    Aber sei beruhigt. Wenns wirklich ernst würde, darfst/mußt Du sicher auch an die Knarre. Mein Vater war im Krieg Eisenbahner. Denkst Du, die hätten nur die Züge gefahren? Die mußten Ihren Fuhrpark schon aktiv selber verteidigen. Und das wäre heute im Ernstfall wohl kaum anders.

    Früher gab's Sex, Drugs & Rock'n'Roll -

    jetzt gibts Veganer, Laktoseintoleranz und Helene Fischer

  • Zum Glück sind wir vom Ernstfall weiter denn je entfernt.


    Mein Urgroßvater wollte auch nie im Krieg kämpfen. Hätte auch fast geklappt, er saß im KZ bis er 1944 oder so in einer Strafkompanie losziehen musste. Prompt ein Lungensteckschuss, hats aber glücklicherweise überlebt... meine Uroma "profitiert" noch heute von der "Kommunistenrente" oder wie das heißt ;)

  • Aber wäre es sinnvoll, wegen dieser Entfernung allen Schutz sein zu lassen? Es gibt genug gefährliche Menschen auf dieser Welt und ständig schafft es irgendjemand von denen, in handlungsbefugte Positionen zu kommen.
    Jeder Soldat muss sich seiner Aufgabe bewusst sein, töten gehört leider an erster Stelle dazu, ob er nun Infanterist oder Mechaniker ist. Aber eben nicht im Sinne von Morden, sondern Schützen. Die Zeiten der Eroberungskriege sind vorbei. Mag sein, dass hier und da noch eine gewisse Lobby dahintersteht. Jedenfalls finde ich, dass wir unseren Soldaten mehr Respekt entgegenbringen und ihren Einsatz mehr schätzen sollten.

  • Zum Glück sind wir vom Ernstfall weiter denn je entfernt.


    Hoffen wir, daß Du recht behältst...
    Denn im Moment ist Europa auf dem besten Wege, in die politische Steinzeit zurückzukehren. In die alte Kleinstaaterei - und die Schuldfrage ist auch schon wieder geklärt: Deutschland ist schuld. Deutschland, das die Schulden aller anderen fast alleine bezahlt.
    Rund um uns sind die Menschen mit antideutschen Parolen und Transparenten auf den Straßen - just in den Ländern, die sich meisterhaft in die finanzielle Misere hineinmanövriert haben - und nicht zuletzt auch durch deutsche und internationale Banken hineinmanövriert wurden. Schuldig gestempelt wird aber schon jetzt das deutsche Volk - man macht keine Unterschiede. Auf Zypern gab es die ersten Ausschreitungen gegen dort lebende Deutsche. Die versuchen momentan, auf der Straße nicht zu zeigen, woher sie kommen...
    Schönes, einiges Europa - zerstört durch das Großkapital...


    Wenn es mit den Krisen so weitergeht, ist die EU in 30 Jahren tot und wir stehen wieder auf dem Nationalstaatenniveau von 1918. Und dann?


    Man sollte bedenken, daß die Zeitzeugen des letzten Krieges in 10 Jahren ausgestorben sein werden. Die Väter der europäischen Einigung hatten den Wahnsinn alle noch selbst erlebt - da war die Motivationslage eine andere als bei unseren, in Wohlstand und sicherer Zivilisation aufgewachsenen Polit-Jünglingen, die den Krieg nur aus Büchern kennen - bestenfalls. Ich fürchte, daß die Hemmschwelle in den nächsten Jahrzehnten eher sinken wird...weil das Bild des Grauens in den Köpfen der Nachfahren nicht mehr präsent ist...
    Und das macht die Sache so gefährlich...

  • Das kann ich nur unterstreichen. Allerdings darf man auch nicht vergessen, dass ein so gewaltiges Projekt wie die Einheit Europas auf wenig Erfahrungswerte zurückgreifen kann. Probleme sind da natürlich vorhanden und die Lösung derselben wird hoffentlich zu einem Wachstum an Erfahrung führen. Man darf gespannt sein. Wir werden es leider nicht erleben, wie diese dann banalen Sorgen in 300 Jahren belächelt werden. Hoffentlich.

  • die Bergungsvideos aus Russland, Ukraine usw., wo se die ganzen "Versunkenen" ausm Dreck ziehen, sind ebenfalls nicht uninterressant!