Sind Opel-interessierte Freaks hier?

Alle Infos zum Vorverkauf findet Ihr im Blogeintrag:

http://pf31.pappenforum.de/blog/entry/69-vorverkauf-pappenforum-ifa-kalender-2021/
  • Über irgendwas muss man sich ja unterhalten ;)


    Meine Mutti hat mir mal davon berichtet, dass mein Opa nach der Wende als Chef eines gut gehenden Landvermessungsbetriebes sich nach der Wende als Geschäftsauto einen Toyota-Geländewagen kaufen wollte. Huch, gab das innerhalb der Westverwandtschaft einen Aufschrei, als Oberster darf man doch keinen "Reiskocher" fahren! Sprachen die, die in Westpaketen Zucker und Mehl verschickt haben und sich erst nach '90 mit ihrem Daimler über die Grenze trauten und prompt vom Trabant im Harz abgehängt wurden...


    Ich versteh auch überhaupt nicht, warum man sich lieber einen Passat, als einen Superb kauft. Der VW kostet in ungefähr der gleichen Ausstattung mal eben 5000 Euro mehr, bei mehr Platz und (ok, das ist Geschmackssache) besserem Aussehen im Skoda! Können die alle nicht rechnen? Aber das fragt man sich bei Apple-Kunden ja auch :rolleyes:

  • Quote

    Ich versteh auch überhaupt nicht, warum man sich lieber einen Passat, als einen Superb kauft. Der VW kostet in ungefähr der gleichen Ausstattung mal eben 5000 Euro mehr, bei mehr Platz und (ok, das ist Geschmackssache) besserem Aussehen im Skoda! Können die alle nicht rechnen? Aber das fragt man sich bei Apple-Kunden ja auch


    Die Fragestellung hieß aber nicht: "Gibt es hier noch Freaks, die nicht auf VW stehen." ;)

    Grüße aus Mari##bor#


    Bernd

  • Ich hab inzwischen vier Opels. Für Sonntags hab ich einen Omega B2 V6, im Alltag fahre ich einen Vectra A CD Diamant 2.0i und einen Calibra 2.0i. Für die Rennstrecke hab ich einen Kadett E GSi 8V, der aber sicher diese Jahr nicht viel bewegt wird, da ich gerade an einem bösen Motor arbeite.
    Die alten Opel sind alle nicht schlecht und dazu Reparatur freundlich, dazu passt viel über alle Modelle. Zum Beispiel die hinteren Bremsbeläge sind bei allen vier Modellen gleich, obwohl es den Kadett schon 1984 gab und den Omega bis 2003. Bei VW haben sie es geschafft, das in einem Jahr 3 verschiedene gleichzeitig verbaut worden sind und man nicht mal an der Fahrgestellnummer heraus finden kann, welche.


    Opel hat sich mit dem Astra F und dem Vectra B den Ruf versaut, die waren zu der Zeit im Design gut, aber technisch Schrott. Und den Kuttelmuddel den sie in den letzten 10 Jahren machen, muss man auch nicht verstehen, da passt Modell übergreifend überhaupt nichts mehr. Ein Beispiel sind die Lochkreise bei den Felgen. Der 5x110 war schon Müll, weil den wenige Hersteller hatten. Da dachte ich beim Insignia lernen sie und gehen wieder auf den BMW-LK 5x120, den Opel auch schon mal ganz früher hatte. Aber falsch gedacht, der Astra J hat 5x114,3 mit 70er Mittenzentrierung, da findet man auf dem Markt überhaupt nichts.


    Dann auch noch die Modellpolitik. Bei jeder Modellgeneration fällt das Spitzenmodell weg. Erst der Admiral, Senator, Omega, (Signum). Da ist das schon so ein großer Konzern, es ist schon klar, das man nicht alles bei Opel produzieren kann, aber in Australien werden immer noch Autos auf Basis vom Omega, sogar mit V8 gebaut. Es sollte doch kein Problem sein, sowas als Opel zu verkaufen. Die Engländer haben einen als Vauxhall im Angebot.


    Als Fazit, die Opels bis Mitte der 90er waren Topp, danach Müll, die aktuellen sind nicht schlecht, jedoch zu viel GM und 150kg schwerer als die Konkurrenz, was auf die Effizienz Auswirkungen hat.
    Dazu verschrecken sie die Käufer mit Werksschließungen. Meiner Meinung sollten sie Bochum endlich zu machen, das das nicht aller 2-3 Monate durch die Presse getrieben wird.

  • Bis jetzt nur Corsa B für Frau, musste leider wegen 3. Nachwuchs weichen... problemloser Wagen, klasse Design, zuverlässig... passt schon. Fahre jetzt übern Winter nen 91er Passat 35i, genauso zuverlässig und robust. Hab da also keine Markenvorliebe außer dem Sommerwagen, Audi A6...

  • Ein C-Kadett wäre noch so ein kleiner Traum :)


    Hatte jetz meinen ersten Opel, Astra G Caravan. Hat mich bis auf eine defekte Bremsleitung gut und zuverlässig durch´n Winter gebracht.
    Jetz kann er aber auch wieder weg.
    Bei Interesse PN ;)

  • Was können die am Band dafür, wenn im Management nur scheiXe gebaut wird? Sollen die halt ne vernünftige Strategie verfolgen a la "wir besinnen uns auf das zurück, was Opel mal ausgemacht hat". Aber wahrscheinlich wirft das für die Chefetage zu wenig Gewinne ab... Das Ruhrgebiet hat genug gelitten, so langsam reichts. Und dazu glaube ich kaum, dass eine drohende Werksschließung einen vom Kauf abhält, Toyotas Umsatz ist trotz vorübergehender Flaute wieder deutlich gestiegen, obwohl da mal irgendwas in irgendeinem Ort da war. Hatte glaub ich mit Kernkraft zu tun, aber davon hört man ja eh nüscht mehr :rolleyes: Also im Sinne von: Strahlung hält mich eher vom Kauf ab, als eine drohende Werksschließung.

  • Bina auch generell Opel-vorbelastet in der Familie: 93 erster Familien-Astra F, 96 wegen Unfall der nächste. Mutter und Schwester jeweils einen Corsa B in 1999 und 2000, laufen beide noch. 1998, als ich ein Auto brauchte, als junger Spritzer mit Vatter´n ins Autohaus, Corsa B gekauft. Läuft heute noch auf Saison, umgebaut. Dann hatte ich einen Dienstwagen 3 Jahre/150TKM lang, Skoda Octavia 1U. War auch ein qualitativ sehr gutes Auto, und im Gegenzug zu heutigen Skodas auch noch günstig. Ging dann weg, als Ersatz kam ein Vectra C. Auto läuft auch noch auf Saison, auch umgebaut, wenn auch dezenter. Schrauben tue ich zum Großteil alles selbst, das hat mir viel geholfen im Lauf der Zeit, das Aneignen der Kenntnisse, grad jetzt als Autoverkäufer. Und ja, verkaufen tue ich Renault und Dacia, und auch diese Autos sind, jedes für sich und seine Aufgabe, und die Ansprüche der Kundschaft, gut. Kommt immer drauf an, was ich für ein Auto ausgeben will, und was ich von ihm erwarte. Die Hersteller kochen alle bloß mit Waser.....


    Ergo, zu Opel bin ich historisch bedingt gekommen, es hätte auch eine andere Marke sein können, und über den Tellerrand schaue ich auch. Und wenn ich bei uns auf Arbeit fahre, sagen auch alle, ich soll mit dem "Scheißhaus" verschwinden, aber das kommt halt nur als kleine Stichelei mit einem Lächeln, worauf ich erwidere, dass ich auch mal ein ordentliches Auto fahren will:-) Aber so intensiv für eine Marke oder dagegen zu sein, und dass nach außen, geht gar nicht.


    Und jetzt setz ich mich in meinen aktuellen Dienst-Scenic und fahr Sperrmüll, das geht nämlich mit meinen anderen nicht so gut:-)



    PS: Was Bochum betrifft, ich bin auch für klare Verhältnisse. Klare Ansage der Leitung und durchziehen. Das Hick-Hack hilft nicht. Und wenn zu wenige Autos verkauft werden, muss ein globaler Konzern halt seine Schlüsse ziehen. Blöder Vergleich, aber denkt mal 23 Jahre zurück, da haben Sie bei uns viele Betriebe mit jeweils 2-3.000 Mann platt gemacht und irgendwie musste es auch weiter gehen. Soll jetzt nicht ins politische gehen, aber wenn im Westteil hat den das interessiert?

  • @ Ennatz: Ich bin zwar Ossi, aber nach 23 Jahren Marktwirtschaft hab ich kapiert, das der Preis eines Produktes nichts mit Herstellungskosten, sondern mit Nachfrage zu tun hat. Und ein Passat ist nunmal mehr gefragt als ein Superb (welcher im Prinzip ja auch ein Passat ist) und damit teurer. Noch`n Beispiel: Die weitesgehend baugleichen VW up, Skoda citigo und Seat Mii laufen in derselben Fabrik (VW Slovakia in Bratislava) vom selben Band. Die Herstellungskosten sind dieselben, mariginale Unterschiede in der Ausstattung, aber der Preis ... schau einfachmal in die Zulassungsstatistik, dann hellt sich einiges auf. Hohe Nachfrage, hoher Preis und umgedreht.
    Ich bin - tut jetzt nichts zur Sache - sehr zufriedender VW Fahrer, aber das Drama um Opel schmerzt mich auch, wenn die Marke verschwinden sollte, geht in Deutschland was verloren. Immerhin hat die Konkurrenz zwischen Opel und VW die Entwicklung und Technik der Butter - und Brotautos nachhaltig beeinflusst. Auch wenn Opel für mich Konkurrenz ist, ich habe dort vor den Menschen Respekt und wünsche, dass das Tal der Tränen bald durchschritten ist. Es sind alles Menschen, deren Existenz auf dem Spiel steht.

  • Opel.. :love:
    1994 haben wir nen neuen Astra F gekauft, der ist immernoch da, jetzt meiner.
    Irgendwann wenns mir mal danach ist kommt nen Omega Caravan ins Haus, hatte mich neulich in nen Astra F Lieferwagen verguckt, aber da hat die Vernunft ausnahmsweise mal STOP! gesagt...


    VW hatte ich mal, 3 Monate Polo 86c im Alltag, schrauberfreundlich war er noch, wenn auch einiges nicht ganz verständlich konstruiert war. Gelaufen ist die Möhre aber.. naja. Als Winterhure OK, sonst eher nicht. Hat als Spender noch hergehalten, hab jetzt vieles nutzen (Scheibenbremse, Wärmetauscher, Kleinkram..) und verkaufen können.


    Von Reiskochern halte ich nichts, im Honda Jazz, der seit 3 Jahren in der Garage steht saß ich nicht einmal drin bis jetzt.

    „Die Zensur ist das lebendige Zeugnis der Großen, dass sie nur verdummte Sklaven treten, aber keine freien Völker regieren können.“

    (Johann Nestroy)


  • ja - seit 1996 überzeugter Senator-B-Fahrer (insbesondere auch zum trailern diverser Trabant, Wartburg und Barkas ein sehr angenehmes Zugfahrzeug und ohne trailer sehr gut für bequemes und schnelles Reisen)

  • Von Reiskochern halte ich nichts, im Honda Jazz, der seit 3 Jahren in der Garage steht saß ich nicht einmal drin bis jetzt.


    Warum nicht? Was der Bauer nicht kennt...., usw. usf......


    Schwiegermuttern hat auch einen 01ér Suzuki Alto, da hab´ ich ich schon dran rumgeschraubt, und bin ihn gefahren, man wird nur klüger davon....


    Auch mal zu wissen, wie sich sowas fährt, und wie die die Autos zusammenbauen..... Auch wenn es für mich nix wäre, einfach zu klein gebaut für die dortigen Menschen. Wenn beide Vordertüren auf sind, steige ich nämlich links ein und fall rechts gleich wieder raus....:-)

  • Genau, immer nach dem Motto: Wat de Buer nich kennt, datt frät hei nich! ^^
    Ist bei mir ähnlich. Kann mich sehr für die Opels aus den 70/80er Jahren begeistern, aber ein Hobby reicht mir....
    Bin weder VW noch Opel-"Fan", mich hat (bis jetzt) aber die VW-Qualität beim Alltagsblech überzeugt. Knappe 388.000km ohne größeren Defekten bzw. Werkstattaufenthalte. Warum also Marke wechseln? Das gibt es bei Opel sicherlich auch. ;) Jeder macht halt eigene Erfahrungen, positiv oder negativ, Opel, Reiskocher oder halt VW.:thumbup: Jeder wird mit was anderem groß. Geschmackssache, Affe, Seife ^^

  • Früher als Lackierer, wollte ich nie nen Opel fahren, mittlerweile ist der 5. im Haus.
    Angefangen hat alles mit nem Corsa B Joy, aus dem Jahre 1993, den wir von Schwiemu, nach dem Diebstahl des 1,1ers, übernommen haben. Das war im Jahre 2000. Danach kam für mich der Combo B als Lieferwagen auf den Parkplatz. Der hat mich von 2000 bis 2004 begleitet. Der ist nur wegen dem Hauskauf veräußert worden. Danach wurde ein Astra F Caravan von 93 angeschaft, und bis 2008 bewegt. Zwischendurch mal kurz nen Omega B Caravan. Und nun schon wieder seit 5,5 Jahren ein Zafira A 1,6 CNG.
    Und nun schlagt mich wenn ihr wollt.

  • Wofür schlagen ?( . Wir fahren seid 2 Jahren auch einen 2000ér Astra G Caravan, bis jetzt sehr zuverlässig und praktisch. Wir hatten aber auch schon einen Fiat Uno Bj. 92 der uns mehr als 4 Jahre begleitet hat, ein Suzuki Swift haben wir auch schon unser eigen genannt bis der Nachwuchs kahm und wir mehr Platz brauchten. Ich muß sagen jedes Auto hatte seine Vor und Nachteile, jeder muß sich halt das passende für sich heraus suchen aber zu denken das seine Lieblingsmarke die einzig richtige ist halte ich für "Engstirnig"

  • mein erstes auto war ein kadett d, billig im unterhalt zuverlässig und sehr günstig in sachen ersatzteilen. war so begeistert das ich von dieser baureihe weitere 5 fahrzeuge fuhr. dann ascoba b & manta b beides ebenfals zuverlässige fahrzeuge. der manta war leider nicht so günstig im unterhalt. dann waren noch diverse ascona c, kadett e alle karosserie formen und corsas bei mir im einsatz. die meisten waren nur zum tüv runter fahren gekauft für wenige mark.


    astra f fahren wir seit 4 jahren ohne größere ausfälle auf 190000 km, einmal war die batterie hin und der anlasser streikte sonst halt nur einmal bremsen rings um . so langsam bildet sich rost am radlauf und tankdeckel. im september kommt er weg. würde man nur wenige 100 euro investieren hätte man sicherlich noch ein paar jahre spaß an diesem voll ausgestatteten fahrzeug.


    im großen und ganzen war ich immer sehr zufrieden mit opel fahrzeugen, so sehr das ich bis auf 2 ausnahmen immer nur opel gefahren bin.


    einen polo 86c hatte ich auch, der tat ebenfals das was man von ihm verlangte : fahren...


    so lange es erschwingliche gebrauchte opel fahrzeuge gibt die unseren ansprüchen genügen werden wir opel treu bleiben. nicht weil wir opel freaks sind sondern wir uns nicht gezwungen fühlen über den tellerrand zu schauen weil wir rund um zufrieden sind.


    das nächste fahrzeug im herbst wird ein zafira diesel werden

  • Also ich muss meinen Senf doch auch mal dazu geben: :thumbsup:


    Als ehemaliger Benz-Verkäufer bin ich immer VW gefahren, oder eben Trabant. Mein jetziger Passat 3BG Variant hat mittlerweile knapp 300.000km auf der Uhr und schnurrt wie ein Kätzchen. Davor fuhr ich einen Golf 3 Variant 1.8 Benziner, den ich leider bei 240.000km verkaufen musste (schlimme Rostschäden) aber sonst Top, kein Ölverbrauch oder große Reparaturen gehabt.


    Ich kann diese Klischees nicht mehr hören, egal ob Opel = Rost, Mercedes = Rentner, BMW = Raser und und und... Ist doch alles Schwachsinn ich habe Mercedes wie VW und Opel faulen sehen (und das an wichtigen Baugruppen). Ich habe auch gepflegte alte Fahrzeuge gesehen und verkauft. Klar gibt es nunmal neuralgische Punkte bei jedem Fahrzeugmodell, auf diese Schwachstellen sollte man ein Auge werfen, der Rest ist gute Pflege, eine gute Konservierung und ein regelmäßiger Ölwechsel.


    Ich hatte auch eine Zeit einen Corsa B (1994) mit 169.000km der war total vergammelt und der 1.2´er fraß mehr Öl als mein Trabant. Na und, auch der lief von Rostock bis nach Bremen jede Woche aber immer mit ner Flasche Öl im Gepäck. :thumbsup:


    Gut als Verkäufer sollte ich natürlich anders reden aber ein Auto muss für mich praktisch sein, mehr nicht und der Passat ist nunmal sehr praktisch (Verbrauch, Zuladung, Anhängelast). Klar ist der nicht hübsch aber na und ? Wenn ich in einem schönem Auto fahren will nehm ich den Trabant.


    Ich habe tausende veschiedene Aussagen von Autofahrern gehört, die alle natürlich auf Ihr Modell schworen.....


    Aber die beste Aussage die mir ein alter Rentner mal gab, der seine Fahrzeuge abgöttisch pflegte und hegte, war:
    "Ich kann diese Aussagen nicht mehr hören wenn mir die Leute erzählen wollen das ein Auto ein Grebrauchsgegenstand ist. Meine Antwort dazu ist dann immer die selbe: Ein Löffel ist auch ein Gebrauchsgegenstand und trotzdem wäscht du ihn nach jedem benutzen ab."


    So in etwa handhabe ich es mit meinem Trabant.



    Und das war jetzt mein Wort zum Montag :thumbsup: