Was macht ihr denn gerade?

  • Weiter an der Überholung des Stoßstangenmittelteils arbeiten.

    Nach dem Strahlen viel Arbeit mit schleifen und spachteln, was solls dafür habe ich sie

    für kleines Geld bekommen. :thumbup:

  • Na da mußt du aber noch mal mit dem Hammer ran, da ist noch einiges was du mit Spachtel allein nicht weg bekommst.

  • Sowas habe ich beulenfrei auch noch liegen. Ob ich die jemals anbauen werde . . . .

    Ist ja schließlich Zubehör. :)

  • Bilder sichten von einem schönen Treffen gestern in Baalsdorf.

  • Krapproter ich weiß es ist noch eine Menge Fleißarbeit und Zeit nötig

    um ein gutes Ausgangsmaterial hin zu bekommen fürs Lackieren. 8|


    Aber für den "Freundschaftspreis" lohnt sich der Aufwand.


    Krümel ob ich es dann anbauen werde weiß ich auch noch nicht.

    Erst mal haben und dann ganz weit weg......... :D

    Mit dem Hammer gehts recht zügig.....8)

    Einmal editiert, zuletzt von 600ter ()

  • Habe gerade gelesen, wie z.B. " Klimaaktivisten" und auch die Grünen auf den Vorschlag eines Pflichtdienstes für junge Menschen reagieren.

    Es werden zuerst einmal höheres Taschengeld,Teilzeitmöglichkeit und Digitalisierung gefordert.

    Einer schlägt " vernünftige Entlohnung " mit mind. 1.500,- Euro Brutto vor.

    Die Kühnast meint, dass eine Pflichtaufgabe für Ältere die beim Klimaschutz nicht aktiv genug sind, sinnvoller wäre.

    Wer da wohl entscheidet, wer genug Aktivität vorzuweisen hat ?

    Dass die Älteren vielleicht schon Jahrzehnte Aktivität im Berufsleben vorzuweisen haben, kommt denen nicht in den Sinn.


    Es ist nicht zu glauben, was da für ein Anspruchsdenken herrscht, und zu was man tatsächlich für die Gesellschaft zu leisten bereit ist.

  • Solange das aktive Berufsleben nicht als Diplom-Klimaschutze(r) nachzuweisen ist...


    Das die Jugend überall hindursch schweinen will, kann ich sie noch gar nicht übel nehmen. Von wem haben die es wohl gelernt?

  • Sachliche Gegenfrage:


    Warum soll sich die jüngere Generation unter Wert verkaufen und neben ihrer ohne hin zu erwartenden längeren Lebensarbeitszeit, auch noch für lau arbeiten. Der Zivildienst wurde im Bereich der Pflege doch auch genutzt um Stellen zu sparen.

  • Dazu müssten viele Jugendliche erstmal einen Wert haben, für den sie sich verkaufen können, meist reicht es aber nicht einmal für einen vernünftigen Schulabschluss oder Ausbildung.

  • Jetzt fehlt nur noch Lehrjahre sind keine Herrenjahre... .


    Natürlich muss erst Wissen und Fertigkeiten erlangt werden. Aber ich bin gegen Gratisdienst.

  • Fakt ist, man arbeitet sich von unten nach oben und kann in den wenigsten Fällen gleich ganz oben einsteigen oder mitspielen.

    So schlecht und verkehrt fand ich persönlich den Zivildienst auch nicht, ich hatte eine Menge Spaß gehabt. Ein sanfter angenehmer Einstieg ins Berufsleben.

  • Ich fand diese Pflichtdienste auch nicht verkehrt, wer das eine nicht wollte, konnte halt das andere wählen und mitgenommen hat man mit Sicherheit etwas für das spätere Leben.

  • OK, ich versuche es einmal anders zu formulieren.


    Ich bin gegen Pflichtdienste jeder Art, die schlussendlich dazu dienen, den durch Misswirtschaft in unserem Land erzeugten Mangel auszugleichen. Ergo bräuchten wir weder Ziwi noch Wehrpflicht, wenn nicht Jahrzehnte lang falsch organisiert worden wäre.


    Die Freiheit des Menschen liegt nicht darin zu tun was er tun will, sondern darin nicht tun zu müssen, was er nicht will.



    Und ich sage es ganz ehrlich, ich wäre beim Bund dermaßen angesch***en gewesen, einfach weil ich nicht ohne zu hinterfragen Befehle ausführe. Gleiches wäre wohl auch an anderer Stelle passiert.


    FSJ ist genial, man kann Richtungen probieren.

  • Ich habe bis dato noch von niemandem gehört, dass er oder sie sich als Zivi "totgearbeitet" hätte. Im Allgemeinen war eher vom Gegenteil die Rede... ;)


    Die heutige Jugend (genauer: ein nicht kleiner Teil davon) wurde dahin erzogen und gebildet (oder eben auch nicht), wo sie jetzt steht und wie sie sich gibt. Dabei war und ist allerhand Überhöhung und Maßlosigkeit im Spiel, auch eine ganze Menge hintenrum eingeblasener Puderzucker... - ich fürchte allerdings, das wird noch viel schlimmer, die nächsten Jahre und Jahrzehnte.

    Und ja ja: das wurde so ziemlich jeder Jugend zu allen Zeiten nachgesagt - dass die letzten Jahre doch so allerhand aus dem Ruder gelaufen ist, kann man aber durchaus sehen (wenn man will).


    Wenn man sich also "nicht unter Wert verkaufen" will, dann muss auch ein Gegenwert da sein, für die geforderten 1500 €uronen eine Gegenleistung kommen. Dass es damit allzuoft nicht mehr allzuweit her ist wird jeder wissen, der z.B. mit Azubis zu tun hat. Das einzige, woran es selten mangelt, ist Selbstbewusstsein... :schulterzuck:


    Die besagten 1500 Öcken hätte am Monatsende so manch einer gerne auf dem Girokonto, der schon mehrere Jahrzehnte malochen geht, bekommt sie aber nicht. Da kenne ich genug Leute (und die gehen oder fahren trotzdem 5 Tage die Wo hin und machen).

  • Naja, meine Zivizeit 1998 hat dazu beigetragen, dass ich meinen ehemals erlernten Beruf nicht weiter verfolgt habe, sondern mich umorientiert habe. Im Nachhinein nicht die schlechteste Entscheidung. Und Eierschaukeln war zu meiner Zeit als Zivi nicht. Wäre mir auch gar nicht eingefallen.

    Starterkranzschmierer, Luftwerkzeugbenutzer, 15W40 Mischer, Westblechpfleger, Autovordergaragemitwarmenwasserwascher, Wohnwagenmitheizungbesitzer, Hohlraumfluidierer usw. usf. och hör bloß uff....

  • Verschiedene Richtungen konnte man beim Zivildienst auch ausprobieren, viele dachten immer nur an Altenpflege, was aber Quatsch war. Ich war im Schloss und Park von Rheinsberg eingesetzt. Hätte aber auch eine Stelle im Wald oder Kindergarten oder oder oder haben können. Ich kenne Leute, die sind durch ihre Zivistelle zum Ausbildungsplatz bzw. festen Arbeitsplatz gekommen.

  • Ganz ehrlich bekommt mein Sohn keinen Zucker in den Arsch geblasen, ebenso die meisten Kinder in seinem Umfeld. Der Druck von Seiten der Schule ist verdammt hoch geworden.


    Die Wahrnehmung der "heutigen" Jugend, halte ich für sehr verschoben. Ja, die Millenials sind ein Sonderfall, aber nicht vorherrschend.


    Gerade die Nachwendegeneration wurde auf " Du musst" getrimmt. Ich sehe es bei mir und meiner Frau ausreichend.


    Die Generation ab 2010 wächst schon wieder anders auf, mein Sohn gehört dazu. Wir fordern auch einiges von ihm, jedoch mit dem Ziel darauf, dass er eine Wahl hat.

  • Ich hatte einen sehr frommen Kumpel, der war als Zivi im Dreischichtsystem unterwegs und hat in den 13 Monaten tausende Bettpfannen im Akkord geleert und gereinigt. Keine Ahnung was er heute macht, ich habe ihn seit 1998 oder '99 nicht mehr gesehen. Wird wohl im Kirchendienst stehen, vermute ich mal.


    Da hatte ich es im weit weniger frommen Club der Volkssolidarität sehr viel besser. Eine Schicht, nur sehr selten mal am Samstag und Ekeleien gab es da auch nicht. Normaler Toilettenputz ist mir jedenfalls weitaus lieber als das mit den Bettpfannen im Akkord... ;)


    Geschadet haben die 13 Monate nicht, man hat auch gleich Geld verdient (dank Heimschläfer-Status sogar deutlich mehr als die kasernierten Bundeswehr-Rekruten - auch wenn ich bezweifle, daß das wirklich gerecht ist/war) und das war alles in allem schon in Ordnung.