Was macht ihr denn gerade?

  • Die Menge hätte wohl dicke reichen sollen...

    Alles wirklich dicht oder hat's beim vollen Durchtreten den alten HBZ entschärft?

  • Da war tatsächlich noch Luft drinn, zwei Blasen vorne rechts. Die hab ich mit meinem Entlüfngsgerät wohl nicht erwischt, erst als ichs heute mit meinem Bruder zusammen auf die alte Tour gemacht habe ...

    Jetzt kann ich das Pedal zwar nicht mehr aufpumpen aber mit dem Druckpunkt bin ich noch nicht zufrieden. Bis zum Druckpunkt sind es gut 2 - 3 cm Leerweg am Pedal. Das ist für meinen Geschmack zuviel. Kann aber auch daran liegen, dass ich die Bremse vom Trabi nun seit gut 8 Monaten nicht mehr gewohnt bin und von Bremskraftverstärkern verwöhnt bin ;)

    Ansonsten bremst er super, kein rubbeln, kein verziehen und die Bremsbeläge packen ordentlich zu ... Asbest ist halt Asbest :grinsi:

  • So am Wochenende hab ich dann auch mal meine Gummiteile gecheckt. Hab mich auch ziemlich erschrocken. Fast alles schon mehr oder weniger rissig. Eine innere Achsmannschette hatte es hinter sich und wurde sofort ersetzt. Die hat schon ganz schön rumgesaut.

  • Weißt du, wie lange die Teile jeweils dran waren?

  • Alt und neu.

    Theoretisch halbwegs.

    Aber wer das auch schon mal gemacht hat, weiß durch welche Hölle man dabei gehen kann.

    Es kommt mir vor, als das die aktuelle Kerbstifte dicker sind, als die originelle. Das Nächste Mal wil ich sie etwas dünner feilen, aber das hatte ich mir beim 601-Lenkrad auch schon vorgenommen.

    Im Endeffekt habe ich wieder den Schraubstock von der Werkbank abgebaut und versucht mit dem alten schweren Teil auf dem Schoß den Kerbstift beim Lenkrad rein zu pressen. Ging noch gerade so. Die Stirnkappe wieder anschrauben ist auch eine Arbeit für Kinderfinger.


    Wettertechnisch war es für diese Woche die letzte Chance, bis es WE ist, wird es kalt und naß sein. Froh, das dieser Job jetzt erledigt ist.

  • Die sieht wirklich nicht gut aus.

    Du kannst die ja mal vom Gummi befreien, mich würde schon mal interessieren wie es da innerlich aussieht.

  • Es kommt mir vor, als das die aktuelle Kerbstifte dicker sind, als die originelle. Das Nächste Mal wil ich sie etwas dünner feilen,

    Woher beziehst du die und nach welcher Norm sind sie?

    Die Kegelkerbstifte nach TGL machen eigentlich keine Schwierigkeiten und benötigen auch keine Gewalt. Zu kaufen gibts die auch für unter 1€/Stück.

  • Bei mir bestand diese "Hölle" am 66er auch nicht im Kerbstift, sondern im auf der alten Säule (offenbar ab Werk) festgefressenen/draufgewürgten Lenkrad.

    Also hieß es nicht den Schraubstock zum Lenkrad, sondern das Lenkrad nebst alter Säule zum Schraubstock zu tragen. ;)

    Habe auch gleich auf Hardyscheibe umgebaut - keine Lust gehabt, dieselbe Übung in ein paar Jahren wiederholen zu müssen, weil der wohl über 50 Jahre alte Ersatz-Gnubbel wieder reißt. :beleidigt:

  • fahrgast Genau das war die Hölle. Im Nachhinein hatte ich die Versuche, den Kugel vom 'neuen' Lenksäule zu trennen durchsetzen müssen, denn jetzt müßte der Stirnkappe gelockert, und entsetzte die Lenksäulenverkleidung sich, geschweige das Elend um den Kerbstift sicher genug durch das Lenkrad zu jagen.

    Trabi-Yoga für meine alten Knochen...


    Wetten daß Este diesem Monat mit seinem Sonderwerkzeug dazu herkommt?

    Woher beziehst du die und nach welcher Norm sind sie?

    Die sind höchstwahrscheinlich vor 25 Jahren bei WartburgScanCar in ESA gekauft. Hat Wartburg dickere stifte? Es wurde aber nicht das erste Mal sein, daß ich viel Jahre später WSC auf liederliches Lagern ertappe...


    Krapproter Was ich so durch den Schlitz sehen kann, ist ein T-Stück wie an der spätere Hardyscheibe. Anscheinend hat man das damals noch mal ganz zu einem Kugel eingummiert.

  • So rein von der Beschreibung hab ich das ja schon mal gehört, das mal visuelle zu mindest als Bild zu sehen wäre natürlich besser, leider habe ich kein solches Gelenk was ich für die Befriedigung meiner Neugierde zerstören möchte.

  • Mein 66er ist auch mittlerweile auf Hardyscheibe umgerüstet.

    Beim besten Willen, auch wenn hier noch eine nagelneue Gummikugel liegt, aber das ist mir dann doch zu gefährlich.


    Ich vergesse nicht den Kollegen Wanni, dem sie auf dem Heimweg vom Murmeltreffen in der Kurve gerissen ist.

  • Deshalb hätte mich ja der genauere innere Aufbau mal interessiert um zu wissen ob das Gelenk bei Rissen dann gleich spontan in zwei Teile geht oder ob es sich in irgendeiner Weise ankündigt und allmählich auseinander geht.

    Die die ich noch habe sind im guten Zustand und mir zu Schade zum auseinandernehmen.

  • Es kündigt sich schon an - indem das Ding immer rissiger wird. Von außen sichtbar. Nur: Wer bückt sich vor Fahrtantritt wirklich jedesmal da runter und prüft das? Kein Mensch - man vergißt es einfach.


    Und wenn es soweit ist, reiß sie einfach auseinander und dann hast Du null Lenkübertragung mehr. Daran habe ich wirklich keinen Bedarf. Ich bin mal eine Weile mit einer Sicherungsschelle um das Ding gefahren. Aber das ist keine Lösung.

  • Das mit der Schellen drumrum wäre wirklich nur im Notfall um noch irgendwie nach Hause zu kommen, ist dann aber schon vorsätzliche Gefährdung.

    Vor jeder Fahrt guck ich da auch nicht aber ab und zu schon. (immer wenn ich den Fußraum saubermache)

  • Weißt du, wie lange die Teile jeweils dran waren?

    Das müssten glaube ich ca. 4 Jahre sein. Für mein recht überschaubares Fahrprofil allerdings eine zu kurze Lebensdauer.

  • Im Kugelgelenk ist ein Sicherrungsring, der LG und LS in Führung hält. Kommt es zu einem Riss, vergrößert sich das Lenkspiel erheblich. Das passiert beim rangieren, nicht bei normaler Fahrt. Deshalb bleiben die Kugeln bei mir drin.

  • ... Beim besten Willen, auch wenn hier noch eine nagelneue Gummikugel liegt, aber das ist mir dann doch zu gefährlich. ...

    Habe ich schon live erlebt. Nach Generalsanierung und Komplettlackierung (P 601 L, 07/65) auf einer der ersten Fahrten danach - Servolenkung??? Nö die Vorderachse lenkte nicht! Das Lenkrad zog sich wie an einem dicken Kaugummibatzen. Ursache, die Lackiererarbeiten. Musste den FDGB-Ferienplatz "schriftlich" nachweisen, damit ich noch rechtzeitig vor Urlaubsantritt eine neue Lenksäule neueren Typs bekam.

  • Das passiert beim rangieren, nicht bei normaler Fahrt. Deshalb bleiben die Kugeln bei mir drin.

    Über die Brücke würde ich nie und nimmer gehen! War's z.B. bei Wanni nicht sogar bei normaler (Kurven) fahrt? :/

    Das kann gehen wie bei Carglass: "ein Schlagloch, und krack..." :zwinkerer:

    Oder z.B. ein heftiges Ausweichmanöver wegen irgendwas.

    Originalität ist ne feine Sache - an der Stelle fährt aber m.E. schlimmstenfalls der Sensenmann mit, selbst wenn "nur" plötzlich enormes Lenkspiel da sein sollte.

    Warum wohl hat man das bei Sachsenring damals wohl kpl. geändert - wegen übermäßiger Zuverlässigkeit sicherlich nicht.

    Was jeder für sich selber macht - geschenkt! Aber öffentlich empfehlen würde ich immer wieder:

    neuere Säule mit Hardyscheibe! :winker:

  • Ja ich weiß und keine DEKA Pellen und nicht ohne Gurte und nicht mit 6V und nicht und nie und niemals und überhaupt....

    1.1 ist richtig sicher aber wiederrum kein Trabant usw usf.....

    Langweilig. Wie 99% der Anderen.

    Empfohlen habe ich übrigens überhaupt nichts.

    Die Schwachstelle befindet sich nach wie vor hinter dem Lenkrad.