Was macht ihr denn gerade?

  • Katzenmilch ist die Milch für Katzen, nicht von Katzen. In dem Bezug ist Babymilch eine bessere Analogie.

  • Naja aber was ist denn dann die Milch, mit der die Katzenmutter ihre Kitten ernährt? Und Kuhmilch? Klar, gemacht von Kühen für Kühe, aber auch für den menschlichen Verzehr unter diesem Begriff bekannt. Fragen über Fragen.



    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Die spinnen die Briten :error:

    Ich frage mich ob das ein vorgezogener Aprilscherz oder schlicht der britische schwarze Humor ist? Das Gendergeschwurbel nimmt immer, mit Verlaub, beklopptere Ausmaße an.... :hä::augendreh::error:


    https://www.brigitte.de/famili…ch--heissen-12393886.html

    Man fässt sich echt immer mehr an den Kopf, bei diesem ganzen Gender-Irrsinn... :gruebel:

    "Muttermilch wird Menschenmilch"

    "geschlechterneutrale Begriffe, damit sich sich transsexuelle Gebärende (!) nicht ausgegrenzt fühlen" :schock:

    Wie"viele" Promille der Weltbevölkerung betrifft das wohl?? - Als ob wir keine anderen Probleme hätten.. :wechgeh:

  • Ich werd verrückt, Muttermilch darf nicht mehr Muttermilch heißen, Negerkuss nicht mehr Negerkuss, Zigeunersauce nicht mehr Zigeunersaucer....

    Einfach nicht drüber nachdenken und weitermachen.

  • Bei den transsexuellen Gebärenden hab ich aufgehört .


    Ich weigere mich, solchen Schwachsinn zu lesen.


    Die westliche Zivilisation hat keinerlei Zukunft, wenn das allgegenwärtige Kultur werden sollte. Wir gehen an der eigenen Dekadenz zugrunde, wie einst das alte Rom.

  • Dekadenz, das ist genau der springende Punkt an dem unsere Gesellschaft krankt und an der wir irgendwann ersticken.

  • Gibt es hier noch Leute die ganz normales Fernsehen anschauen? Also ARD, RTL, Sat 1 & Co.

    Bei der Werbung für Arzeneimittel wird am Ende ja immer so ein schöner Text vorgelesen und eingeblendet. Mittlerweile heißt es da auch Ärtz*innen und Apotheker*innen. Bei 1.Mal dachte ich der Ton meines Endgerätes in defekt.

    Jetzt wo ich tot bin ist alles soviel leichter,
    ihr müsst alle aufstehen und ich schlaf einfach weiter.


    Nicht lange raten, recherchieren! Original-Trabant.de

  • Solche Leute gibt es tatsächlich noch (i.d.R. ohne RTL & Co allerdings) ;)

    Und ja:

    ich/wir dachten beim 1. Mal auch, der Ton setzt aus oder wir hören nicht richtig... =O

  • Das Problem ist einfach ein Intellektuelles, indem nämlich die, die sich am lautesten mit diesem Gendergeschwurbel hervortun, nicht begreifen (können oder wollen), daß im Sprachgebrauch sehr konsequent zwischen Genus und Sexus, also zwischen grammatischem und biologischem Geschlecht unterschieden wird.


    Wenn ich zu einem Menschen gehe, der sich Arzt nennt, dann möchte ich seine Dienstleistung auf seinem Fachgebiet in Anspruch nehmen, sonst nichts. Insbesondere sein biologisches oder gefühltes Geschlecht interessiert mich nicht die Bohne. Im Gegenteil, ich empfinde es sogar als belästigend, wenn durch Sprachregelungen stets und ständig der Fokus bei Berufs- oder Funktionsbezeichnungen auf das biolog. Geschlecht gelegt werden soll, denn das tut da absolut nichts zur Sache.

    Ich bin Lehrer und möchte so auch angesprochen werden... nicht weil ich als Männchen geboren wurde und mich zufälligerweise auch als Männchen fühle, sondern weil ich ein Mensch bin, der dazu ausgebildet wurde, anderen etwas beizubringen. Ende. Mein Geschlecht interessiert nicht. Hat nicht zu interessieren. Weder im Beruf, noch im Alltag, höchstens im Ehebett, aber da brauche ich auch keine Grammatik mehr...


    Und sorry, wenn jemand ein Kind kriegt, dann ist das die Mutter. Wenn sich jemand als Mann fühlt, aber dann trotzdem die weiblichen biologischen Funktionen seines Körpers so intensiv in Anspruch nimmt, wodurch identifiziert er sich denn dann als Mann? Daß er einen Bart hat...?

    Früher war es A-Hörnchen und B-Hörnchen, und jetzt erster und zweiter Elternteil? Oder wahlweise auch noch weiter numeriert?


    Daß die (also die Genderbefürworter) selber nicht wirklich wissen, worum es geht, sondern diese Mode einfach exzessiv betreiben, sieht man doch schon daran, daß die in dem Artikel ernsthaft weiter von Hebammen reden. Was ist denn, wenn ein Mann diesen Beruf ausüben möchte? Warum gibt es dann keine Bezeichnung, die sein männliches Geschlecht beinhaltet? Na? Alles Schwachsinn.


    Aber immerhin steht ja nun auch Menschin im Duden. Hurra...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

    Edited once, last by Gunnar ().

  • Die Gender werden wohl erst dann zufrieden sein, wenn jede noch so kleine was auch immer Minderheit, und sei es nur ein einzelner Mensch, den gleichen Status und die Aufmerksamkeit hat wie die "Primärgeschlechter" M und W.

    Man darf gespannt sein was die uns noch alles für ihre Befriedigung aufbürden.

  • Gibt es hier noch Leute die ganz normales Fernsehen anschauen? Also ARD, RTL, Sat 1 & Co.

    Bei der Werbung für Arzeneimittel wird am Ende ja immer so ein schöner Text vorgelesen und eingeblendet. Mittlerweile heißt es da auch Ärtz*innen und Apotheker*innen. Bei 1.Mal dachte ich der Ton meines Endgerätes in defekt.


    Ich denke, hier liegt ein grundsätzliches Verständnisproblem vor. Gemeint sind hier explizit Ärzte und Apotheker, die in ihrer Praxis, im Krankenhaus bzw. in der Apotheke arbeiten/ praktizieren. Das heißt die Sprache stellt einen Bezug zur Gegenwart, zur Neuzeit her. Die Sprache wird moderner.


    Es ist damit nicht mehr der Medizinmann im Wigwam angesprochen oder der Medicus oder Barbier, die einst von Stadt zu Stadt zogen oder die Kräuterhexe in ihrer Mooshütte im Wald. Menschen also, die hauptsächlich draußen ihr Betätigungsfeld sahen.


    Wir sollten uns dem nicht verschließen!

  • Das"innen" hat ja wohl nichts damit zu tun da die nicht unter freiem Himmel arbeiten.

  • Ich frage mich ernsthaft wo das noch hinführen soll...

    Reicht es nicht das aus bei Stellenausschreibungen männlich, weiblich, divers dahinter geschrieben wird?


    Das das Geschwurbel mittlerweile auch in den Werbeblöcken Einzug gehalten hat ist mir ehrlich gesagt noch gar nicht aufgefallen, war ich sicher gerade Bier holen :P


    Gunnar männliche Hebamme = Geburtshelfer ;)

  • Das ist schon klar, aber da nicht einzusehen ist, warum dann ausgerechnet historische Bezeichnungen überleben sollen, bei denen die Männer explizit nicht angesprochen waren, müßte man konsequenterweise auf Hebamme, Krankenschwester etc. gänzlich verzichten und nur noch GeburtshelferIn, KrankenpflegerIn etc. verwenden.

    Wenn schon, dann auch mit allen Konsequenzen...

    Wobei ich das Thema lieber gestern als heute als Irrung einer offenbar nicht ausgelasteten Menschheit (Menschinheit?) ad acta gelegt sehen würde.


    Was wird wohl mit Begriffen passieren wie etwa Witzbold? Arsch****? Aber hat die Dudenredaktion bei 'Mensch' ja auch nicht gestört, man bilde ja nur den alltäglichen Sprachgebrauch ab. Möchte mal wissen, in welcher Parallelwelt die leben...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

  • Das heißt die Sprache stellt einen Bezug zur Gegenwart, zur Neuzeit her. Die Sprache wird moderner.



    Wir sollten uns dem nicht verschließen!

    Nein, dass heißt nur, dass die Sprache entstellt (!) wird und sich - mit Verlaub - einfach nur bekkoppt anhört. :schock:

    Und man sollte selber entscheiden dürfen, ob man das gut findet und sich diesem (ziemlich schrägen) Zeitgeist wirklich unterwirft. Mir wird defin. NIE ein "*innen" über die Lipoen kommen. :beleidigt:


    Hier wird ein "Problem" wichtig gemacht, dass eigentlich völlig nebensächlich ist. Durch all das (beim Hören regelrecht weh tuende) "*innen"-Geschwafel wird z.B. keine einzige unterbezahlte Frau gerechter bezahlt. DAS wäre wichtig. :winker:

  • Also bei uns im öffentlich rechtlichen Radio wird auch gegendert bis die Arzt*innen kommen. Da werden sogar die beiden männlichen Gäst*innen von dem männlichen Moderator*innen begrüßt. Ich höre die Sender eigentlich gern aber bei so langsam ... <X

  • Es liegt mir natürlich fern zu behaupten, diskriminierungsfreier Umgang wäre nicht wichtig. Wenn sich jedoch jemand bezogen auf sein Geschlecht diskriminiert fühlt, wodurch oder durch wen auch immer, dann muß sich das ja irgendwie ganz konkret äußern und muß demzufolge auch ganz konkret abgestellt werden, ist also ein individueller Vorgang.

    Sich bspw. durch eine Anrede auf einem Stück Papier diskriminiert zu fühlen ist m.M.n. sehr weit hergeholt und zeugt wie schon gesagt vom Mißverständnis der Sprache.


    TRolf Danke. 'Gast', noch ein Beispiel für ein Wort, das nun wirklich nicht gegendert werden sollte. Aber stört ja anscheinend keinen, genau wie bei Mensch...

    sapere aude! incipe! (Horaz)
    (bzw. frei nach F. v. Schiller: "Erdreiste Dich zu denken!")

    Edited once, last by Gunnar ().