Was macht ihr denn gerade?

  • Wir erpressen grad einen Schweizer mit 18 Jahre altem (VHS) Videomaterial ^^

    Wir haben zwar auch dieses Videomaterial.... aber leider kein funktionierendes Abspielgerät mehr dafür =O

  • Meine vom 1.1 hatte ich mit in die Galvanik gegeben, da war innen kein Auftrag. Auch die Glocken von den Dämpfern hinten, deutlich mehr Durchmesser, waren innen kaum beschichtet. Die habe ich manuell mit Farbe nachgearbeitet.

  • Es kommt wohl auf den Betrieb an der es macht und wie gesättigt das Bad noch mit Zink ist.


    Je nachdem wieviel Auftrag drinnen zu finden ist, muss man eigentlich min. nochmal mit Scotch Brite Schleifvlies durchpolieren.


    Nach der Galvanik:



    Nach anschließendem polieren/scotchen:


  • Wir haben zwar auch dieses Videomaterial.... aber leider kein funktionierendes Abspielgerät mehr dafür =O

    Echt nicht?! - Wir haben insgesamt sogar noch 3 VHS-Recorder. 2 davon waren auch nach jahrelanger Nicht-Benutzung noch voll funktionstüchtig - und sind es ggf. auch bis heute. :)

    Woran es hapert, ist mitunter die störungsfreie Abspielbarkeit des jahrzehntealten Bandmaterials. Und hier kommt dann Recorder Nr. 3 ins Spiel, der digitalisiert nämlich mit einem einzigen Knopfdruck von VHS auf DVD - und macht dabei dank "Upscaling" eigentlich kaum mehr ansehbares Material wieder einwandfrei nutzbar. Damit habe ich schon so manche interessante 90er-Jahre-Doku (u.v.a. zum Thema IFA /Trabant) oder auch diverse Urlaubsvideos gerettet, und so manches auch aus Juniors Kindertagen. :thumbup::)

  • Tim danke für die Beispielbilder, dass mit dem Schleifvlies bekomme ich hin.


    Da ich gerade meinen Galvanikeimer fülle, bin ich mir aktuell nicht sicher, ob man 10.9er Schrauben (von den Dreieickslenkern und Stoßdämpfern) samt Muttern verzinken lassen sollte? Oder ob es besser wäre, diese gegen neue (leider keine ESKA) zu tauschen.

  • fahrgast

    Hast du dich rein interessehalber mal mit der Haltbarkeit von (selbst) gebrannten DVD`s beschäftigt?

    Ich habe schon welche gehabt, die trotz optimaler Lagerung angefangen haben zu blättern.

    Da sollte man wohl eher den nächsten Schritt gehen und auf andere Speichermedien gehen.

  • ob man 10.9er Schrauben (von den Dreieickslenkern und Stoßdämpfern) samt Muttern verzinken lassen sollte? Oder ob es besser wäre, diese gegen neue (leider keine ESKA) zu tauschen

    Kannst du machen. Neuen Schrauben wurden auch mal galvanisch behandelt, es sei den du willst unbehandelte "schwarze" verbauen.

    Den Schrauben tut das nichts. Mehr noch, danach kann man die die doch nicht mehr gut sind weghauen. Ich sortiere erst nach der Galvanik aus und schmeiße die mit zu abgetragenen Flanken (durch z.B. Korrosion) oder anders beschädigten Gewinden aus.

  • fahrgast

    Hast du dich rein interessehalber mal mit der Haltbarkeit von (selbst) gebrannten DVD`s beschäftigt?

    Ich habe schon welche gehabt, die trotz optimaler Lagerung angefangen haben zu blättern.

    Da sollte man wohl eher den nächsten Schritt gehen und auf andere Speichermedien gehen.

    Habe ich und hatte auch Befürchtungen. Bisher (seit ca. 2005 aufwärts) sind aber noch keinerlei Ausfallerscheinungen zu beobachten. Ich behalte es aber im Auge.:top:

    So oder so ist die Digitalisierung mit dem Zwischenschritt via DVD durch das vorhandene Gerät denkbar einfach, ebenso ggf. die Weiterspeicherung, z.B. auf Festplatte. Wobei ja offenbar auch die (wie wohl auch die meisten anderen digitalen Speichermedien) leider nicht das ewige Leben haben. X/

    Da heißt es dann wohl regelmäßig kontrollieren und , zumindest bei den wichtigen Aufnahmen, am Ball bleiben. Durchaus eine deutlich größere Herausforderung, als es bei analogen Sachen meist der Fall war (über 100 Jahre alte Familenalben "gehen" immer noch, uralte Schallplatten oder z.B. meine inzw. teilw. über 40 Jahre alten Mixtapes ebenso. Das muss der digitale Kram erst noch beweisen (wo es schon im Jahrzehnterythmus an der Verfügbarkeit von passendem Abspielequipment scheitern kann).

  • Ich habe vor ein paar Jahren an der Ostsee im Sand ein Schlüsselbund mit einem USB Stick dran gefunden. Die meisten Schlüssel, der Ring und auch der Stick waren total verrostet, der Schlüsselring war sogar dann zerbröckelt aber die Daten waren noch komplett lesbar. Wie sich später rausstellte hatte das Schlüsselbund über 2 Jahre dort gelegen.

    Ich sichere vieles auf solchen Sticks.

  • Wir haben uns diesen Monat eine neue Stereoanlage zugelegt. Diese sollte möglichst alle Abspielmedien enthalten, DAB-Radio, Schallplatte, Kassette, USB, SD-Karte, CD, Bluetooth. Gar nicht so einfach gewesen was zu finden, was auch lieferbar und voll funktionstüchtig war. Letztlich haben wir einen Abstrich in Kauf genommen und auf Kassette verzichtet. Entweder war die Tonqualität überhaupt nicht akzeptabel oder es funktionierten gleich mehrere Abspielmedien nicht.

    Wir wollten auch nicht mehr mehrere Geräte in der Anbauwand zu stehen haben, daher sollte alles in einem sein.

    Der alte Plattenspieler taugte auch nichts. Mit der neuen Anlage macht das Abspielen von Schallplatten wieder richtig Spaß.

  • Krapproter : da war dann wohl viel Glück im Spiel (auch, dass Du Dir mit dem Ding keine 'Seuche' auf Dein Gerät geholt hast - ich würde ehrlich gesagt auch NIE auf die Idee kommen, mir so ein Speichergerät unbekannter Herkunft mit einem meiner Geräte zu koppeln...:staun:).

    Und nee - auch Sticks sind keine 100%ig sichere Bank. Habe mich damit auch schon angeteert, auch auf Arbeit und im Bekanntenkreis gab's damit leider schon Probleme. :verwirrter:

  • Ich hab da noch so ein altes Notebook wo man nichts versauen kann, das nehme ich für solche Zwecke.

    Ich habe auch so einen Stick am Schlüsselbund ständig in der Hosentasche und funktioniert einwandfrei obwohl er äußerlich schon ganz schön abgewetzt ist.

  • Meiner lag nur im Haus "klimatisiert" herum, ist aber trotzdem ausgestiegen (war keine 3 Jahre alt...).


    Was ich leider auch schon 2x hatte: defekte Kauf-CDs (also Musik). eine davon ist lange im Auto mitgefahren, die andere nie. Aber bei beiden hat sich in ganz ähnlicher Weise die Beschichtung abgelöst. Fabrikationsfehler? :/

  • Bei gekauften CDs lese ich was von 30-80 (!) Jahren, "normal" können die genannten Auflöseerscheinungen also wohl doch eher nicht sein, bei vernünftiger Lagerung und nach max. gut 20 Jahren bei den beiden betroffenen Exemplaren.

    Wir haben (neben den glücklicherweise seinerzeit auch nicht einfach weggeschmissenen Schallplatten) noch jede Menge CDs und nutzen die auch relativ häufig. Viele sind noch älter, als die beiden defekten - haben bisher keinerlei weiteren Ausfälle bemerkt. :)

  • Dabei ist der Unterschied gepreßt und gebrannt zu beachten. Die Pressung hält die 30-80 Jahre, die Gebrannten nicht. Möglicherweise hattest du da statt einer gepreßten, eine vom Hersteller gebrannte Version erwischt :schulterzuck:


    Ich hatte solche Ausfallerscheinungen bisher nur bei gebrannten.

  • Merkwürdigerweise ist das eine ne Doppel-CD. Hier ist Nr 1 okay, Nr. 2 aber defekt/Beschichtung abgelöst. Ich tendiere also weiter eher zu "Pfusch ab Werk". :/

  • Ich hatte bisher noch nie Ausfälle zu beklagen. Eine CD ist im Autoradio mal zu heiß geworden und es blätterte ein Teil der Unteren Beschichtung am Außenrand ab, diese Selbstgebrannte spielt aber noch immer tadellos.

    Auch vor 15 Jahren bespielte USB-Sticks funktionieren noch immer.

    Bin mal gespannt ob in einigen Jahren die großen Ausfälle kommen.

    Meistens höre ich doch Radio.Und im Trabi funzt vom alten Radio das Kassettenteil nicht mehr, aber der Radioempfang ist unwahrscheinlich gut. Mein Plan ist, sich für die originale Trabantsteckdose einen Adappter zulegen und da dann einen Transmitter anschließen, um über diesen USB-STICKS abzuspielen.