Was macht ihr denn gerade?

  • Zufall: Mein Gemüsehändler ist 67 und hat heute sein letzter Geschäftstag.

    Er wird uns fehlen; er kannte seine Kunden, seine Produkte und hatte ein sagenhaftes Fachwissen.

  • Perspektivisch wird ja vom Bundesverband der deutschen Industrie und

    einigen Politikern die Rente mit 71 Jahren gefordert.

    Wie dann die nötige Mobilität funktionieren soll, wird nicht gesagt.


    Wenn dann dann aber so getan wird, dass ältere Autofahrer nicht mehr

    fahrtüchtig sind, passt das irgendwie nicht zusammen.


    Praxis und Realität stimmen in der Politik und in der Wirtschaft eben selten

    überein.

  • Bis 67 arbeiten ist schon ne Nummer. Ich habe mit 15 angefangen zu arbeiten (Lehre) seit dem, bis auf 1 Woche, bin ich immer voll am arbeiten, bin jetzt 53 und bis 67 ist noch lang, das werde ich auch nicht machen. Würde ich das machen wären das 52 Jahre Vollbeschäftigung, nee auf keinen Fall
    Bin im Handwerk unterwegs, und wenn ich so an die Leute aufm Bau denke ...., da kann fast keiner so lange Knüppeln

    Nach spätestens 45 Jahren sollte Schluss sein mit arbeiten

  • Hab mich heute mal mit dem Trabant 601 Lenkgetriebe beschäftigt.

    Was mir fehlt ist der Lenkstockabzieher ... hab noch einige Trabant Lenkgetriebe gebraucht liegen wo ich den brauchen kann.


    möchte so langsam weiter machen mit dem aufarbeiten der Altteile.

    Wetter Läst ja leider nix anderes zu am Trabant was zu machen.

  • Guido: Sehe ich auch so - ein starres "bis 67 (oder gar noch länger)" geht auch m.E. an der Realität vorbei.

    Wer wirklich (also körperlich) arbeiten muss, wird das schwerlich bis 67 oder noch länger durchhalten können. Drum machen's ja auch so wenige...

    Dummerweise fordern und entscheiden aber fast immer nur Leute ein höheres Rentenalter, die eben NICHT körperlich arbeiten müssen (und es nicht so selten auch nie mussten). :rolleyes:

    Realistischer wäre m.E., wenn die jeweilige Tätigkeit und vor allem die geleistete Lebensarbeitszeit (also auch die Zahl der Beitragsjahre) entscheidend wären.


    Ich habe auch schon mit 16 mein Arbeitsleben gestartet, an 4 Jahrzehnten fehlt also nicht mehr so sonderlich viel. Maximal mache ich den Spaß noch 10 Jahre mit - da können die beschließen, was sie wollen. ;)

    (Dabei bleibt nur zu hoffen, dass 0-Zinspolitik und die stetig steigenden Kosten für den Lebensunterhalt die beizeiten vorbereitete Altersvorsorge nicht ganz auffressen...X/)

    "Rente mit 67" (oder perspektivisch noch mehr) ist doch eigentlich nichts anderes, als eine deutliche Rentenkürzung hintenrum.

    Zumal in den nächsten Jahren/dem kommenden Jahrzehnt die Zahl der gut oder zumindest auskömmlich bezahlten Jobs, auch und gerade in der Industrie, wohl deutlich abnehmen wird. Die Vorzeichen, z.B. in der hiesigen Autoindustrie, sind unübersehbar.

  • Wenn die Lenkgetriebe nicht verbaut sind brauchst du doch keinen Abzieher. Locker in Schraubstock mit Alubacken und mit Aludorn und schwerem Hammer ein Schlag.



    Thema Rente mit 70......das ist m.M. nach wie die 67er nur ein weiterer Vorschlag um die Rente praktisch zu kürzen. Da das Eintrittsalter für alle gleichermaßen gilt, wird der Maurer auch in Zukunft weder bis 67 geschweige bis 70 aufem Bau stehen. Es geht wie heute auch dann eher und bekommt weniger. Alles von langer Hand geplant und dient nur der Entlastung der Rentenkasse.

  • Die nicht körperlich Arbeitenden fangen wegen Studie meist auch noch fast zehn Jahre später mit dem Arbeiten an...

    Statt ein absolutes Alter kommen mir da eine pro Beruf zu bestimmende Zahl Dienstjahre ehrlicher vor.

    Und wozu plötzlich aufhören: wieso nicht ruhig abbauen? Vier Tage, drei Tage usw. Dann fallt man auch nicht in dieses Loch.


    Ach nee, das erfordert von diesen starren Bürotiger zu viel Kreativität. Ich verlange wohl zu viel.

  • Welches Loch?! - Wenn man ein oder mehrere Hobbys hat, gibt es m.E. keins, eher im Gegenteil. :)

    Ich zumindest arbeite, um zu leben - und nicht andersrum...;)


    In Sachen Altersteilzeit gebe ich Dir aber durchaus recht. Das ist (bzw. wäre) eine feine Sache, wird aber leider immer noch zu selten ermöglicht.

  • Wenn man Festeinspannen kann ja , nur ist mir das nicht möglich alles federt mit.

    Eingebaut muss ich auch noch mal ran... aber erst wenn achsen dran sind bzw soweit alles da zum wechseln.

  • Wenn die meisten von uns in das Rentenalter kommen ist das Autonome Fahren serienreif und bezahlbar....

    Das Leben ist zu kurz, um langweilige Autos zu fahren!

  • Und kennst du viele die bis 67 auch wirklich arbeiten gehen?

    Ja.

    Es gibt eine Menge Jobs wo das geht. Sind ja nicht alles Handwerker.

    Oftmals liegt die Usache im Altersunterschied m/f. Das heißt: die Männer wollen nicht alleine zu Hause sein.

  • Heute Sitze, Reserverad und Ketten fertig gestellt, es wird langsam. Ist alles von Trabantwelt, bin sehr zufrieden damit.



    :thumbsup:Alles wird gut ;)

    Edited 4 times, last by Guido ().

  • Führerscheinprüfung: Am besten alle 5 Jahre den Schein neu beantragen. Incl. theoretischer Prüfung und Ersthelfer. Dann muss sich jeder mal wieder mit den aktuell geltenden Gesetzmäßigkeiten auseinandersetzen (siehe Blinken beim Ausfahren aus dem Kreisverkehr). Mag zwar amerikanische Verhältnisse nicht, wird da in einigen Bundesstaaten recht erfolgreich praktiziert. Manch einer sieht dann eher ein, dass er die Möglichkeiten nicht mehr hat.

    Wird es in D nicht geben: Zu fett sind die Beitragszuschläge der Kfz Versicherung für die 70+ Generation und der gut betuchte Rentner kauft auch gern ein neues Fahrzeug.

    Die Mobilität im Alter im strukturschwachen Raum, steht auf einem ganz anderen Blatt ...

  • ...auf einem ganz anderen!

    Ebenso die nicht unerheblichen Kosten, die Dein 5-Jahresvorschlag unweigerlich für jeden nach sich ziehen würde...

    Stattdessen sollte man den (teilweise im Vergleich beinahe lächerlichen) Bußgeldkatalog hierzulande mal auf das Niveau diverser Nachbarstaaten anheben, z.B. in Sachen Geschwindigkeits-überschreitungen. - Dann würden sich Kraftfahrer ALLER Altersklassen vielleicht wieder etwas mehr zusammenreißen...;)

  • Ja.

    Es gibt eine Menge Jobs wo das geht. Sind ja nicht alles Handwerker.

    Oftmals liegt die Usache im Altersunterschied m/f. Das heißt: die Männer wollen nicht alleine zu Hause sein.

    sehe ich nicht so. In der freien Wirtschaft sind auch Jobs die keine körperliche Beanspruchung haben auch oft heftig, Heute herrscht doch oft der Slogan „mit weniger Mitarbeitern mehr schaffen“

    Wer will kann ja auch lange arbeiten, aber das sollte jeder für sich entscheiden dürfen , nach 45 Jahren sollte man aber auch sagen können „das war’s für mich“

  • @fahrgast Dazu braucht man Handhabung.

    In den NL gibt's da Ärger über die Fehlplatzierung mancher Blitzer. Auf Autobahnstrecken, wo zu schnell fahren eigentlich kaum einem schadet stehen die 'Kassepfähle' haufenweise, und wo Anwohner die Behörden flehen einer hin zustellen weil wieder ein Kind angefahren ist, passiert nichts.

    Die deutsche Bußgelder sind im Vergleich zu den niederländische fast lächerlich, aber hier sind die für manche Sachen wirklich zu frech. Statt mal ordentlich die eigene Ausgaben zu überwachen, erhöht man einfach die Bußgelder.

    Andererseits: Einspruch erheben lohnt, aber da muß man durchhalten können (oder Profis einmieten). Jedenfalls hat sich die Instanz, die die Bußgelder verarbeitet , das CJIB in Leeuwarden, sich vor einige Jahren ein richtiges Designpalast -sogar mit Kino-Auditorium- gegönnt...

  • Ich bin der - offenbar völlig überholten - Meinung, dass man sich (mit wenigen km/h Spielraum) an ausgewiesene und geltende Geschwindigkeitsvorgaben schlicht und ergreifend zu halten hat. In quasi jeder BAB-Baustelle , jeder 30er Zone oder einfach nur innerorts kann man aber feststellen, dass die übergrosse Mehrheit der Verkehrs"partner" das besser zu wissen scheint...X/

  • Perspektivisch wird ja vom Bundesverband der deutschen Industrie und

    einigen Politikern die Rente mit 71 Jahren gefordert.

    Wie dann die nötige Mobilität funktionieren soll, wird nicht gesagt.

    Das ist doch völlig egal. Es geht doch nur darum Rentenzahlungen einzusparen :meckerkop:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Ich bin der - offenbar völlig überholten - Meinung, dass man sich (mit wenigen km/h Spielraum) an ausgewiesene und geltende Geschwindigkeitsvorgaben schlicht und ergreifend zu halten hat.

    Stimmt, das sollte dann aber nicht nur für die Geschwindigkeit nach oben gelten, auch zu langsames fahren sollte mehr Beachtung geschenkt werden. Täglich auf den Weg zur Arbeit muss Ich es miterleben, das Leute auf der gut ausgebauten Landstrasse gerade mal in der Lage sind 70kmh zu fahren, so das sogar LKW ausgebremst werden und ander Verkehrsteilnehmer genötigt werden teils riskante Überholmanöver durchzuführen. Auch Innerorts, wird zügig mit 30Kmh gefahren, das man bei Grüner Welle es auch wirklich schafft, das die nächste Ampel Rot ist.