Brunox Epoxy Verarbeitung?

  • Ich fand Fertan gut, jedoch nach 2 Jahren kommt alles hoch (und ich habe es 3 mal angewendet).
    gleiches Ergebnis bei einem VW Polo, geschliffen, zweimal Fertan und dennoch kommt es nach 2 Jahren hoch.


    Ich steige jetzt auf das
    Pelox RE System um. Das ist nichts anderes als " EDELSTAHLBEIZE", das was man nimmt, wenn man Edelstahl - V2A geschweißt hat. Stinkt, ätzend muss gründlich gereignigt werden, nur nach 2 - 3 maliger Anwendung ist absolut kein Rost mehr da...


    POR15 finde ich nach den Beschreibungen auch noch sehr gut

  • Stimmt, Pelox scheint von allen Mittelchen noch das gründlichste zu sein. Da frage ich mich nur (wie bei Fertan auch) was passiert, wenn man das aus irgendwelchen Ecklen nicht mehr raus bekommt...

  • Hallo
    als ich habe vor ca. 5Jahre mein Stossdämpfer am Trabi hinten mit Brunox Epoxy bepinselt . Dämpfer mit der Topfbürste endrostet und dann Brunox drauf (2mal) anschliessend ein Methalschutzlack aus der Kaufhalle , und was soll ich sagen . Einmal drüber wüschen und die sehen wieder wie Neu aus , also kann nichts schlechtes über Brunox Epoxy sagen.
    mfg marcel

  • *hochhol*


    das mit der Beizpaste wundert mich jetz etwas...
    Hatte das aufm Clio, um den (gewollten) Rost zu beschleunigen. Und siehe da, nach 2h waren die geschliffenen Stellen komplett naturbraun!
    Jetz frag ich mich, warum ausgerechnet die Beizpaste nen super entroster sein soll?

    Alle Angaben ohne Gewehr!







    Gewalt is schließlich keine Lösung :thumbsup:

  • Hallo,


    also ich muss sagen das gegen Rost einfach nur gründlich Strahlen und dann von Grund auf richtig neu machen die für mich sinnvollste (wenn auch teuerste und aufwendigste) Alternative ist. Da hat man die längste Zeit ruhe. Zumindest meiner Erfahrungen nach.


    MfG

    Afugrnud enier Sduite an enier Elingshcen Unvirestiät ist es eagl, in wlehcer Rienhnelfoge die Bcuhtsbaen in eniem Wrot sethen, das enizg wcihitge dbaei ist, dsas der estre und lzete Bcuhtsbae am rcihgiten Paltz snid. Der Rset knan ttolaer Bölsdinn sien, und du knasnt es torztedm onhe Porbelme lseen. Aslo nmcalohs srory für den simhlmecn Btreiag!

  • Ich benutze das Epoxy Brunox bei der Oldtimerrestauration schon seit Jahren, habe sogar mein Alltagsfahrzeug damit behandelt. Ich schleife den vorhandenen Rost so gut es geht ab, anschließend mehrmals mit Bremsenreiniger alles säubern und trocknen lassen, damit man auch sicher geht, das kein loser Rost mehr drauf ist.


    Dann - wie hier schon beschrieben - mehrere Schichten Epoxy drauflackieren. Wenn das getrocknet ist (klebt immer etwas), nehme ich zusätzlich Brantho Korrux, das ist eine zusätzliche Grundierung, die in mehreren Farben erhältlich ist und im Übersee- Schiffs- und Containerbau verwendet wird. Ist zwar nicht ganz billig, aber was einen so einen Überseecontainer vor Salzwasser schützt, sollte auch im PKW-Bereich brauchbar sein.


    Wenn das Brantho dann auch getrocknet ist, lackiere ich das Ganze. Bisher habe ich wder an Epoxy Brunox noch an Brantho Korrux was auszusetzen.


    Viele Grüsse,
    Chris

  • Hallo,


    ich hab bisher mit Brunox Epoxy auch gute Erfahrungen gemacht - am Traktor (Kabinenrahmen). Groben Rost runter, dann noch die Bürste, Bremsenreiniger und dann 2 Schichten Brunox drauf (naß in naß) . Da drauf kam dann eine Grundierung (1K) und dort wiederum dann der Decklack.


    Fertan kam nicht in frage - Wasser und Rost gehören irgendwie nicht zusammen wenns was werden soll... ;)

  • Hallo,


    ich hab bisher mit Brunox Epoxy auch gute Erfahrungen gemacht - am Traktor (Kabinenrahmen). Groben Rost runter, dann noch die Bürste, Bremsenreiniger und dann 2 Schichten Brunox drauf (naß in naß) . Da drauf kam dann eine Grundierung (1K) und dort wiederum dann der Decklack.


    Fertan kam nicht in frage - Wasser und Rost gehören irgendwie nicht zusammen wenns was werden soll... ;)


    Fertan hab ich früher auch benutzt. Nur muß dieses Zeug immer runtergewaschen werden, aber das dünnflüssige Zeugs läuft auch in jede Ritze, wo man zum abwischen nunmal nicht hinkommt. Hab schon gehört, das sich der Rost verschlimmern soll, wenn man mit Fertan nicht richtig umgeht, bzw. die Reste nicht richtig abwischt. Ist mir einfach zu suspekt :thumbdown:


    Grüsse,
    Christian

  • Ich habe mal bei meinem Japanblech mal an einer Türkante etwas Rost gehabt und das mit Fertan behandelt. Ich hatte aber nach kurzer Zeit doch zum Dremel greifen müssen weil es doch wieder gerostet hat. Von Fertan war ich nicht begeistert.

  • ameisenelch:


    Das Problem bei Fertan ist, das es nach dem auftragen wieder abgewaschen werden muß. Anschließend muß die Fläche gut trocken gemacht und anschließend grundiert und lackiert werden. Alles in allem ein sehr umständlicher und fragwürdiger Prozess...

  • Ich glaube, die Probleme mit Fertan haben mehrere Ursachen:


    1. Die Tatsache, dass die Anwender nicht lesen können


    2. Die Tatsache, dass Fertan abgewaschen werden muss und


    3. Dass keiner so recht versteht, was Fertan eigentlich ist und was es tut.


    Fertan ist ein Rostumwandler – und "Hardliner" der Karosserieinstandsetzung sagen ja auch mit einem gewissen Recht immer wieder, dass man Rost nicht umwandeln kann. Rost ist Rost ist Rost, sozusagen. Fertan funktioniert aber – wenn man es exakt (!) genau so verarbeitet, wie der Hersteller es wünscht. Sprich: Unter Laborbedingungen. Ohne eine schützende Schickt Lack oder Fett wird Fertan immer wieder rosten. Ich selbst hatte indes den Fall, dass meine mit Fertan vorbehandelte Hinterachse nach Lackierung und einigen Monaten Lagerung plötzlich wieder Rostpünktchen aufwies. Was ich falsch gemacht habe, konnte ich bis heute nicht nachvollziehen.


    Noch ein allgemeines Wort: Bremsenreiniger ist zum Entfetten vor einem Lackauftrag UNGEEIGNET. Gerade bei Brunox Epoxy muss die Oberfläche absolut fettfrei sein, sonst kann das Zeug nicht wirken. Also besser Silikonentferner nehmen – gibt's sogar im Baumarkt...

  • Sprich: Unter Laborbedingungen.


    Eben. Und damit disqualifiziert es sich für alle Hobbyanwender und sogar für die meisten professionellen. Denn solche Bedingungen sind für beide Anwendergruppen kaum oder nicht zu erzeugen.

  • Habe Fertan auch schon ausprobiert. enttäuschendes Ergebnis.Anwendung nervig,Ergebnis schlecht !!!


    Für Hohlraum gibts nur Mike Sander's oder seit ca 1 Jahr (noch besser) TimeMax.


    Seit Letzteres auch für Laien erhältl. ist, toppt es in minimalem Rahmen noch MS's. Bleibt noch kriechfähiger und kommt noch minimal besser in alle Ritzen. Wobei MS's schon für die nächsten (erhofften) 30 Jahre reicht. Habe meinen 500SEC damit vor 10 Jahren geflutet. KEIN ROST.


    Unterboden mit PermFluid und immer mal überprüfen...........besser geht nicht.


    Für Teile wo obiges nicht geht (z.B.:mein aus einer Ruine restauriertes Tadpole) gibts Hammerit.




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    Gruß Guido
    Stattlicher Satzverständiger für sprachliche Irritationen------------------------------------------------------------------------------- Niveau sieht nur von unten aus wie Arroganz.
    Mercedes Achtzylinder V8 500SEC Coupe--
    Duo Dreirad--Ford Explorer-- Materia--
    Microcar Lyra Bj 1999 Lombardini-Diesel 500ccm,Ligier Ambra Diesel in Restauration,
    Trabant Universal Bj 1983 12Volt Drehstrom-Lima
    Velomobil go-one2

    Edited once, last by guidolenz123 ().

  • Warum soll Bremsenreiniger zum entfetten vorm lackieren ungeeignet sein? Das Zeug ist schließlich zum entfetten da, man muß es nur richtig anwenden- kenne auch Lackierer, die Bremsenreiniger benutzen. Ich habe das bisher immer so gemacht, auch bei Verbindung mit Epoxy Brunox! Bei meinem Alltagsauto habe ich das vor 4 Jahren genauso angewandt, der Wagen steht tagtäglich draussen, wird im Winter kaum gewaschen, bekommt ansonsten ein Minimum an Pflege und ist seitdem ca. 80.000 KM gelaufen. Bis jetzt ist da nichts wieder hochgekommen. Einen besseren Langzeittest gibt es doch garnicht.


    Jeder hat halt sein eigenes Rezept, wie er was, wo und warum anwendet. Das soll jetzt nicht sturköpfig klingen - aber wenn ich etwas ausprobiere und mit dem Prozess sowie dem Endergebnis auf lange Sicht zufrieden bin, wende ich das auch weiterhin so an. ;)

  • Dem letzten Satz schließe ich mich vorbehaltlos an. Das mache ich nicht anders.


    Allerdings muß man sich der Gefahr bewußt sein, auf diese Weise ggf. Verbesserungen, Neuerungen und Innovationen zu verpassen.

  • Deluxe, damit hast Du völlig recht, was Du in Deinem letzten Satz geschrieben hast. Ich nehme auch gerne Tips etc. von anderen an, bin durchaus lernfähig, probiere auch mal was - auch wenn ich nicht von vornherein von etwas überzeugt bin, denn schließlich lernt man nie aus.

  • Hallo,


    ich muss mein Statement zum Brunox Epoxy zumindest anpassen.


    Es funktioniert, wenn man es auch gut überlackiert. Lässt man das 2-malig mit Brunox Epoxy behandelte Teil 2, 3 Monate einfach überdacht stehen, also nur der Außenluftfeuchte ausgesetzt, dann blüht es munter böse durch.


    Der Baumarktrostschutz hat sich diesbezüglich nicht negativ verhalten.


    Die aktuelle Erfahrung beruht auf meinem Traktor Kabinen Rahmen, den ich letzten Herbst Grundiert hatte und dann so in meiner Scheune stand. Als ich die Kabine nun abgenommen habe (Hublader) hab ichs gesehen. Ergebnis: Die Kabine geht nun doch noch zum Strahlen und konventionellem Lackaufbau.


    Kurz - das geht:
    Brunox Epoxy 2x nass in nass und dann nochmals Grundierung drauf oder Lack.


    Das geht nicht:
    Brunox Epoxy 2x nass in nass und dann 2-3 Monate Regentrocken aber der Luftfeuchte ausgesetzt stehen lassen. :(

  • Otto:
    Das stimmt, was Du zuletzt geschrieben hast.


    Es steht ja auch ausdrücklich auf der Sprühdose drauf: nach vollständiger Trocknung MUSS ein Decklack appliziert werden.