Bild des Tages

  • Problem mit dem Raps, ist das dessen Honig so bitter ist.

  • Als Sohn eines Imkers kann ich gerade nicht anders:


    WIE BITTE????


    Ich weiß ja nicht, was in den Niederlanden so für Raps gezüchtet wird, aber der Rapshonig, den wir hier gewinnen ist alles andere als bitter.


    MfG

    Matze

    Stets dienstbereit, zu Ihrem Wohl, ist immer der Minol-Pirol!

  • Dann müssen die massenhaft in Scheunen hinein fliegen, denn Freiluftplantagen vertragen sich mittlerweile sehr schlecht mit Kontrollen durch Drohnen.

  • Eben sah ich an dem Feld mit dem Foto noch einen Imker der dort viele Stöcke stehen hatte . Anscheinend lohnte sich die Arbeit für ihn . Hier bei uns gibt es sehr viel Raps und immer viele Bienenvölker . Ich denke ein Indiz dafür das der Honig begehrt ist .

  • Naja was heißt lohnen. Die Zahl der Berufsimker ist in Deutschland relativ gering. Schuld ist das Zeug was von großen Firmen für wenig Geld im Discounter steht und mit "Mischung von Honig aus EG- und Nicht-EG-Ländern" gekennzeichnet ist. Das Gelumpe kommt von rieigen Industrieimkereien, die hauptsächlich für die Bestäubung von Plantagen bezahlt werden. Dass da nebenbei noch bisschen Honig rauskommt ist da halt so, aber der wird mehr oder weniger als "Abfallprodukt" weiterverkauft.

    Aber zum Glück liegt Imkern wieder im Trend und die Zahl der oft auch wieder recht jungen Hobbyimker in Deutschland steigt stetig.


    In der DDR gabs übrigens auch eine Bestäubungsprämie, deshalb war die Zahl der Bienenhalter und -völker dort deutlich höher.


    @Hegautrabi


    Raps ist fähig sich selbst zu befruchten, bzw. funktioniert das im dichten Bestand als Windbestäubung, und daher nicht auf Insektenbestäubung angewiesen. Das ändert allerdings nichts daran dass ein paar Bienen den Ertrag deutlich steigern können.



    MfG

    Matze

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    Edited 2 times, last by Simsonmatze ().

  • Auch wenns um Bilder geht, von denen ich leider im Moment auch keines liefern kann, einhaken muss ich nochmal.


    Dem Großteil der Landwirte sind die Bienen und die Ertragssteigerung durch gezielte Bestäubung wurscht. Klingt hart aber ist so.

    Im Gegenteil, die Landwirtschaft macht es den Imkern auch noch viel schwerer als sie müsste. Da wird in der Mittagszeit das voll blühende Rapsfeld gespritzt, mitsamt allen darin fliegenden Bienen und anderen Insekten. Das ist allerdings überhaupt nicht notwendig, man könnte genauso gut am frühen Morgen oder in der Abenddämmerung spritzen. Die so besprühte Biene hat, wenn sie denn nicht direkt am Gift eingeht (was mittlerweile durch "bienenfreundliche Spritzmittel" nicht mehr so oft vorkommen soll) ein Problem: Sie hat ihren Stockgeruch verloren. Anhand dieses Stockgeruches muss sie aber von den Wachbienen an selbigem als "eine von uns" identifiziert werden um ins innere zu gelangen und ihre Fracht abzuladen. Wenn sie fleißig gesammelt hat, so besteht die Chance dass sie sich an den Wachbienen vorbei betteln kann. Schafft sie das nicht, bleibt sie draußen und muss zwangsläufig sterben und der Imker steht irgendwann vor leeren Bienenstöcken...


    MfG

    Matze

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    Edited once, last by Simsonmatze ().

  • Fakt ist sollte der Mensch es schaffen die Bienen aus zu rotten ! Dann rottet er sich am Ende selber aus . Wir brauchen in der Natur die Biene ohne geht es nicht .

  • Die Forsythie wirkt aber nur für die Zschopauer Brummer anziehend, Bienen können mit ihr wenig anfangen. 😜