Reparatur EBZA-Geber möglich ?

  • solange es genug ersatzteile gibt repariert die keiner.
    nimmst du einen funktionierenden, ermittelst die kenndaten per messgerät und findest sicher was passendes bei conrad-elektronik.
    beim trabant ist das ein sogenannter hall-sensor, bei wartburg und trabant eine lichtschranke(optokoppler)

    Mehr Power - mehr Raum - bessere Storries - Barkas!

  • solange es genug ersatzteile gibt repariert die keiner.


    Wenn sie keiner repariert, gibt es auch bald nicht mehr genug Ersatzteile.

    Herr gib Regen und Sonnenschein, für Reuß - Greiz, Schleiz und Lobenstein,
    und woll'n die annern auch was haam, so soll'n 'se es dir selber saa'n!

  • Genau so sieh's aus!!


    war eben bei LDM -auf der Homepage (Shop) mein lieber schwan Neuteil-Geber 72 €-dollar +20 €-dollar Pfand
    absofort nur noch im austausch lieferbar .
    Wenn das so weiter geht...

  • Ich füge mein Anliegen mal hier an. Falls es ein geeigneteres Thema gibt, bitte verschieben.


    Ich möchte mich demnächst mal an der Reparatur von EBZA-Gebern versuchen. Erstmal bin ich aber verwirrt. Im Trabantforum gibt es zwei Themen (Thema 1 / Thema 2) zu den verwendeten Bauelementen. In beiden Themen wird als Hallsensor der "B462" (max. Betriebsspannung 18V) und eine 16V-Z-Diode angegeben. In 2-3 Gebern, die ich gerade in der Hand habe, finde ich jedoch laut Aufdruck Hallsensoren vom Typ "B461" (max. Betriebsspannung 5,25V).


    Gab es verschiedene Typen von Geber-Platinen? Gib es ein Schriftstück (Buch, Artikel, ...) wo man genauere Angaben zum Geber findet? Insbesondere interessiert mich der Typ und die Grenzspannung der Z-Diode in Verbindung mit dem B461.

  • Kupy schreibt:

    Quote

    Das ist ein B462, der 12V-Typ des B461. Es ist auch dann ein 462, wenn er (speziell ausgemessen) mit 461er Aufdruck verbaut wurde

    Die Anleitung beim Nachrüstsatz macht leider auch keine Angaben zum Geber. Da stehen lediglich ein paar Bezeichnungen zum Steuerteil in der Fehlersuche.

  • Ok, dass habe ich überlesen :rolleyes: .


    Bedeutet "ausmessen" einfach gesprochen, dass die Teile produziert und mit 18V beaufschlagt wurden. Wenn sie das "überlebt" haben, waren sie für die Geber geeignet!?


    Demzufolge müsste auch eine 16V-Z-Diode verbaut werden, oder? Bei Trabitechnik werden 5,1V-Vergleichstypen angegeben. Diese Angaben dürften nicht korrekt sein!?

  • Ich kann da leider nicht weiter helfen. Ich würd versuchen die Kollegen aus dem TF zu kontaktieren. Ob Kupy noch lebt weiß ich nicht, aber der Andere könnte man ja mal versuchen.


    Ansonsten würd ich Postkugel fragen ;)

    Edited 3 times, last by Tim ().

  • Ich verbaue eine 16V Z-Diode und den Hallsensor TLE4905L, bei der Montage beachten, das die abgeschrägte Seite zum Magnetring zeigt, ist bei TT auch im Nachtrag beschrieben.

  • Ich hab die KFT der Zeit durchsucht und in der 4/86 bin ich fündig geworden.


    Im Text wird die Anlage dann aber nur ansich beschrieben ohne dabei auf die elektronischen Bauteile genau einzugehen.

  • Sehr schön! Danke für die Bemühungen! (An die KFT habe ich selbst gar nicht gedacht. Mir war so, als ob es mal eine Abhandlung in einer Elekronik-Zeitschrift gegeben hätte.)


    Von den 462ern habe ich noch welche bekommen, die Zener-Dioden muss ich noch raussuchen. Wenn alles da ist, werde ich mal den Lötkolben schwingen.


    Danke nochmal für die Hinweise, weitere sind natürlich willkommen. Aufgrund der Preisentwicklung sollte man die Teile reparieren, anstatt sie wegzuwerfen.

  • Reparieren statt wegzuwerfen ist (fast) immer richtig. Nicht nur wg. dem Preis.


    Mario hat das alles richtig geschrieben. Wenn man den TLE4905 verwendet, muss lediglich ein Beinchen "ueber kreuz" geloetet werden, weil der originale Hall-IC eine abweichende Pinbelegung hat. Ist aber gut machbar. Hernach alles schoen mit 2K Epoxid verkleben, dann haelt das wieder. Wenn Du noch an einen B462 zur Verfuegung hast, um so einfacher die Reparatur.

  • Reparieren statt wegzuwerfen ist (fast) immer richtig. Nicht nur wg. dem Preis.

    Da gebe ich dir grundsätzlich recht, allerdings darf man den Aufwand insgesamt nicht unterschätzen. Geduld und Spass an der Sache muss schon da sein, sowohl für die Teilebeschaffung als auch für die Reparatur. Auch "lohnt" es sich für ein Teil kaum, den Aufwand zu betreiben. Da muss sich schon etwas angesammelt haben. Und leider sind die angesammelten Teile kaum noch (ohne Reparatur) verwendbar. Zum Beispiel muss man bei gefühlt 80% der Steuerteile die Geber- und Anschlussleitungen erneuern, weil sie durchgescheuert oder einfach abgeschnitten wurden. Auch die Geber, weswegen ich hier nachgefragt habe, sind in einem teilweise unterirdischen Zustand (z.B. wegen Fehlmontage ein durch den Magnetring aufgeschliffener Hall-Sensor =O ).


    Das Verkleben ist dann der allerletzte Schritt, aber könnt ihr ein 2K-Epoxyd-Produkt empfehlen? Da ich so etwas kaum benötige, wäre mir eine kleinere und günstige Menge liebt, die man später auch nochmal weiterverwenden kann. :/

  • Du könntest mal beim Bootszubehör gucken. Viele der Produkte sind letztlich nicht nur für den Bootsbereich gedacht, hängen aber oft da. Es gibt da für ganz kleine Bedürfnisse sogar 2K-Epoxid in einer Art Spritze, die vermischt beim Ausdrücken die einzelnen Bestandteile automatisch und gleichmäßig und nur soviel wie Du gerade brauchst. Auf den Grundpreis gesehen ist das zwar die teuerste Variante, aber wenn man nicht viel braucht noch das günstigste, bevor man ein großes Gebinde kauft und nie aufbraucht...

    Ich habe jetzt leider keinen Namen, ich weiß das es sowas z.B. im Bauhaus gibt. Etwas günstiger natürlich auch online, aber dann wieder mit Versandkosten.

  • Alternativ gäbe es das ganze auch ohne Spritze in kleinen Tuben zum selber Mischen. Habe ich schon mehrmals benutzt, angefangen Tuben können ohne Probleme zugeschraubt und später weiterverwendet werden. Gibt es wie das andere Produkt auch von vielen div. Anbietern und Marken.

  • Danke für die Hinweise. Ich werde mir etwas besorgen, wenn ich es dann brauche. Erstmal warte ich auf die Teile und dann muss die Reparatur erfolgreich sein.


    Noch eine Frage zum Testen des Gebers: Zusammen mit dem Steuerteil ist die Prüfung klar. Lässt sich der Geber auch direkt (also ohne Steuerteil) mit einer 12V-Spannung versorgen (br + sw) und kann/darf dabei mit einem Multimeter oder einer LED das Signal (gn + br) abgegriffen werden? Ich denke ja, oder habe ich einen Denkfehler?