Im Netz gefunden

  • Andererseits klingeln ständig irgendwelche Typen in den tollsten Arbeitsklamotten und wollen mein Haus streich

    Oder das Dach beschichten, einen Zaun aufstellen oder die Einfahrt bzw. den Hof pflastern.


    Heute ist für mein Empfinden eines noch wichtiger als es früher schon war....Vitamin B.


    Ich habe einen Bruder der Elektrikmeister ist, einen Nachbar mit einem mittelständisches Unternehmen im Bereich Heizung, ein Freund als Dachdecker (was aber 2014 mit der Aussage erledigt wurde: das mich das überlebt, was auch mein Ziel war), eine Trabikollegen dessen Vater Fensterbauer ist und am Ende kann ich mittlerweile das Meiste sowie selber und muss mir nur manchmal das passende Werkzeug leihen. Und selbst wenn das nicht immer perfekt wie im Lehrbuch aussieht, mir reichts und die Funktion und Haltbarkeit ist entscheident.



    Neulich erst die Kellerwand saniert und dabei Abwasser und Elektrik neu verlegt.....


    Vorher:



    Nachher:



    Das einzig Anstrengende war das Freibuddeln. Alles mit der Schippe gemacht....das hält fit.

    Und was heute tatsächlich ein echter Vorteil ist, vieles kann man sich auf Youtube vorher ansehen. Und mit ein wenig Sachverstand auch gut bewerten was gut ist und was Grütze.

  • Schuld sind zum Teil auch unsere schlauen Politiker da oben.

    Ich komme selber aus dem Handwerk, habe Elektroinstallateur gelernt und auch

    bis zum Jahre 2001 gearbeitet. Da der Verdienst immer weniger wurde, Montagearbeit

    zum Hungerlohn, habe ich mich 2001 gezwungendermaßen entschieden was anderes zu

    machen. Ich bin dann in die Holzindustrie und habe dort als Anlagenbediener meine

    Brötchen verdient.

    So wie mir ging es vielen. Ein Beruf der mit einer sehr guten 2,5 jährigen Ausbildung

    und einer jahrelangen Berufspraxis nicht mehr zum ernähren einer Familie gereicht hat, traurig.

    Und ich habe es leidenschaftlich gern gemacht. Ein Beruf mit viel Verantwortung und technischem

    Verständnis und ständiger Weiterbildung. Und dann mit einem Verdienst wo man bezahlt wird wie

    ein Hilfsarbeiter!!! Dazu kam auch noch in den 90er Jahren eine Zeit lang die angeblichen Umschulungen

    des Arbeitsamtes von Arbeitslosen zu sogenanten "Elektikern" in Kurzbesohlung. Das hat der Branche

    auch nicht gerade geholfen. Viele gut ausgebildete Elektromonteure/ Elektroinstallateuer sind dann

    abgewandert in andere Berufe so wie ich. Ausbildung zum Elektiker wollte dann auch kein Jugendlicher

    mehr machen, da bekannt war wie bescheiden da die Bezahlung war. So erging es dann auch den

    Klemptner und ander Handwerksberufe. Und nun haben wir den Salat. Zustände wie zu DDR Zeiten

    Handwerker sind Goldstaub. Ich habe damit kein Problem wenn ich mal an meinem Haus was habe,

    da Elektrik garkeine Frage ist und andere Gewerke in meiner Familie zu Hand sind.

    Heutiges nächstes Problem siehe die Kranken- und Altenpflege. Viel arbeiten, wenig Bezahlung!!

    Mit dem Hammer gehts recht zügig.....8)

  • Und ich bin Mieter. Wenn ich das so lese, bestärkt es mich darin, daß ich für mein begrenztes Dasein auf Erden keine eigenen vier Wände brauche. Den Ärger mit dem Verputzer, der seit Wochen mit dem Kelleraufgang nicht weiterkommt, überlasse ich gern dem Vermieter und gönne ihm voll und ganz seine Einnahmen aus der Miete. Wobei: Miete in Chemnitz ist auch wieder was anderes als in irgendwelchen Städten, die das Pech haben, als hip zu gelten. Hoffentlich ändert die Kulturhauptstadt nichts an unserem gemütlichen Schattendasein hier. Allerdings bin ich mir da ziemlich sicher, daß wir das hinkriegen, unser Image erfolgreich zu behaupten :-D

  • Es versüßt mir gerade den Tag....


    Mein Leben muss perfekt sein....


    - kein Gebettel um Handwerker (die Hälfte hier ist sowieso selbst gebaut)

    - keine Mieterhöhungen am Rande einer hippen Metropole

    - kein Anstehen um Wurst ( <X ).


    Höchstens wieder mehr Autos auf den Straßen, weil der Tourismus wieder anläuft...

  • Ich könnte auch prima ohne jede Art von Bratwurst leben. ;)

    Die Kanalwurst in Königs Wusterhausen 8)

    Da klingt ja alleine der Name schon UNHEIMLICH lecker. <X

    Wobei ich bei Currywurst eh ganz weit raus bin, da ich neben derfehlenden Bratwurstgier weder Tomaten(derivate) noch Curry mag oder vertrage.

    Vielleicht kennt der ein oder andere die Wurstbude Konnopke in der Schönhauser.

    Die wurden zu Wendezeiten mit dem Kofferraum voller Kohle auf dem Weg nach Westberlin hochgenommen.

    Bei uns war's einer der ortsansässigen Kneiper, auf dem Wege zur Geldwäsche.

    Für einen relativ neuen Audi 80 hat's noch zu Ostgeldzeiten dennoch gereicht...

    Dieses A....loch muss in seiner optisch runtergekommenen HOG tonnenweise Geld gescheffelt haben - zum Erneuern einer abgerissenen Kette am Klospülkasten hat's dennoch nicht gereicht (obwohl's die definitiv gab, für ne Mark,20...). Da hing bis über die Wende eine keimige Strippe, jahrelang. Ebenso jahrelang war 1 von 3 Pinkelbecken ausser Betrieb. X(

    Die Kasse stimmte offenbar auch so (also seine schwarze zumindest... :boeselachen: )

  • Die 1 Mark 20 hätte ihm vielleicht irgendwo gefehlt, da sollte man schon ein wenig Verständnis aufbringen. :grinser:


    Also mich interessiert die Kanalwurst, schon wegen das klangvollen Namens und weil ich sowohl gut gemachte Wurst als auch Tomatenzeugs und Curry recht gern esse. Imbiß Haase unweit der A4 (Abfahrt Magdala) bietet auch hervorragende ungebrühte an. Im Vorbeigehen wird da hin und wieder ein kleiner Vorrat eingekauft, gebrüht und eingefroren.

  • Die einzige zulässige Bratwurst verlässt ihr temporäres Gefängnis noch vor dem Grillkontakt.

    Formal ist es also dem Hackepeter näher als der Wurst.

  • Mit der Konoppkeschen Curry kannst Du mir wegbleiben.

    Die kommt jetzt auch aus dem Darm, was man an den Enden sieht und die Currysoße ist auch anders,

    obwohl schon früher ein Geheimrezept gewesen sein soll.

    KW ist nicht mehr Berlin und von Nord nach Süd nicht gerade um die Ecke.

    Sollte es mich in die Gegend verschlagen, mache ich ein Testessen :genau:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Du hast nicht gesagt die beste Currywurst von Berlin. :schulterzuck:


    Und die Kanalwurst hat dem Namen vom benachbarten Nottekanal...ein Schiffahrtsweg.

    Und sie ist selbstverständlich ohne Darm.

  • Die kommen nicht im Darm auf den Teller, sondern man sieht an den Enden, daß sie mal im Darm waren, so wie die Wiener früher im Kunstdarm. Sehen halt aus wie dicke Wiener mit Currysoße.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

  • Berichtigung:

    "Er lässt fast alles mit sich machen" -original- kleiner, aber wesentlicher Unterschied ;)

    Dazu noch jeweils auf Postern:

    "Selbst bei Regen bleibt er heiter"

    "Ins Grüne fährt er am liebsten"


    Auch noch der Slogan aus einer zeitgenössischen Werbekampagne:

    "Und er macht jede Extratour mit, ohne gleich ihre Brieftasche zu belasten. Wartungsarm, strapazierfähig, wirtschaftlich ist er eine Alternative zu allem modischen Schnick-Schnack."

    :headbanger:

    Bei gleicher Umgebung lebt doch jeder in einer anderen Welt!


    Artur Schopenhauer

  • Ich habe immer versucht herauszufinden auf welche Seite Göthes italienische Reise aufgeschlagen war... :saint: