Bestes Bier

  • Stammbier vom BTC

    O mei, JL...


    Wir würden sicher alle lieber z.B. Augustiner trinken. Kostet halt das doppelte. Aber mangels Intelligenz haben wir halt leider die Grundprinzipien des Kapitalismus nicht so verinnerlicht wie Du - und können es uns uns schlicht nicht leisten...

    Früher gab's Sex, Drugs & Rock'n'Roll -

    jetzt gibts Veganer, Laktoseintoleranz und Helene Fischer

  • O mei, JL...


    Wir würden sicher alle lieber z.B. Augustiner trinken. Kostet halt das doppelte. Aber mangels Intelligenz haben wir halt leider die Grundprinzipien des Kapitalismus nicht so verinnerlicht wie Du - und können es uns uns schlicht nicht leisten...

    Ich sponsore dir gerne eins in Schierling oder 2 oder 3 ....



    PS: Augen auf bei der Berufswahl, obwohl alles hste ja nicht falsch gemcht bei deiner Wohnlage:thumbsup:

  • Bei der Berufswahl magst Du nicht unrecht haben...


    Aber zu meiner Zeit hat man sich da weniger von ökonomischen Perspektiven leiten lassen. Der Zeitgeist war halt ein anderer.


    Und zu Schierling: Wie Du weißt, gibts da das von Dir sogenannte "Stammbier" gar nicht, sondern einen Getränke-Kühllaster einer Brauerei aus der Umgebung. :prost:

    Früher gab's Sex, Drugs & Rock'n'Roll -

    jetzt gibts Veganer, Laktoseintoleranz und Helene Fischer

  • Bier schmeckt mir eigentlich gar nicht sonderlich- aber es bekommt mir von allen alkoholischen Getränken eben am besten ?

    So lange nicht Berliner Kindl Jubi, Holsten oder Krombacher draufsteht - all das verursacht bei mir garantiert Haarwurzelkathar ?. Lübzer hingegen bleibt bei mir insofern folgenlos - jeder Kadaver reagiert eben anders.

    Fiedler gibt's bei uns leider nicht- also hat man sich inzw. auf Freiberger und Flens eingeschossen (bzw. eingetrunken ?)

  • Berliner Kindl trinke ich nur in Kombi als Berliner Weisse, Waldmeister. Mitm Trabi an'n See, und im Biergarten so ein grünes Zeugs schlürfen. Das ist einfach grandios. (Zumal es andere Waldmeistergetränke seit paar Jahren nicht mehr zu kaufen gibt, warum auch immer).


    Für den regulären Abend und zum Essen: Radeberger. Zum "saufen" mit Freunden: Sternburg Export :thumbsup:


    Ansonsten schmecken die meisten Tschechenbiere nicht schlecht, die wissen schon wie man gut braut. Aus München gibts auch ein vortreffliches Bier, komm grad nicht auf'n Namen.


    Schwarzbier nur tschechisch, zu szegediner Gulasch mit Semmelknödel. Ansonsten für meine Frau, Schwarzer Abt oder Porter.


    Bei den Naturbieren bin ich bisher nicht so wirklich fündig geworden. Auch die meisten Hipster-Biere aus selfmade-Brauereien schmecken meistens mehr schlecht als recht. Ich bleibe beim "Industriebier", bin aber offen für neues.

  • Bei mir kommt auch nichts mehr aus Riesengroßbrauereien auf den Tisch. Mit Ausnahme Störtebeker Atlanic Ale. Das gönn ich mir sehr gern im Sommer mal.


    Ansonsten wird eben durchprobiert.

    Zur Zeit stehen ein Kasten Specht Spezial, GB Premium aus Gersdorf und Rosen Pils bereit.

    Alle sind ziemlich Wohlschschmeckend.


    Vorher standen Fiedler Pils, Cannewitzer Robert Pils und Pardal auf dem Probierplan. Die waren auch nicht schlecht.


    Das Pardal kaufe ich immer gern mal wieder wenns das gibt.


    Was garnicht geht und ich auch als Freibier ablehne: Wernesgrüner (da krieg ich extremen Kopf davon), Radeberger (extremst langweiliger Geschmack), Hasseröder (einfach nur eklig)



    Grüße, Tom

    "Nicht alles Braune auf der Welt ist Schokoladeneis."

    (Computer Sam in Jonas-Der letzte Detektiv)

  • ... Auch die meisten Hipster-Biere aus selfmade-Brauereien schmecken meistens mehr schlecht als recht.

    Auch hier kann man leichter im IPA baden als es trinken. Es läßt sich zwar ziemlich einfach brauen, aber das darf nicht der einzige Grund zur Konsum sein.

  • Der Vorteil dieser "Craftbiere" (ich mag diesen fictiven Begriff einfach nicht), es sind alle samt obergärige Biere, für die man keine Kühlung im Brauvorgang benötigt. Die Amis haben mit dem "craftn" angefangen, weil dort nur noch zwei Großbrauereien existierten und das geht am besten mit obergärigen Bieren. Im Grunde sind alle Ales, Keller, Dunkel, Alt und Weizenbiere nichts anderes als Craftbiere. Oder eben umgedreht. Ich finde das Störtebeker Kellerbier vom Fass sehr fein, aber seit vor 2 Jahren der Braumeister von Störtebeker gegangen war, hat das Bier dennoch etwas an Charakter verloren. Das Pils hat eine Zeit lang fast wie ein Weizen geschmückt, so dominant war die Hefe im Aroma.


    Und Crazy-Kaktus


    Specht ist echt feiner Stoff.


    Haben wir einen Bierkrugsmile?


    Meine Empfehlung. Wer mal in Bayreuth ist, sollte das Liebesbier besuchen.


    Stößchen

  • Taufe Craftbier in Kraftbier um und schon schmeckt das besser.


    Genauso wie man statt von Choke von Schock spricht, da weiß man, was man hat.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Genau das ist verkehrt. Craft kommt von handwerklich und nicht wie oft vermutet stark.

  • Muss man das als Nicht-Engländer oder Amerikaner unbedingt wissen?

    Außerdem hab ich "umtaufen" geschrieben. :P


    Ich bleib beim Pilsener, manch einer meint ja auch, dass das was mit Pilzen zu tun hätte.



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love:

  • Es spricht ja auch nichts gg ein gutes Pils:thumbsup:

  • ..... Der entscheidenden Faktoren liegen bei Handel und Verbraucher. Einerseits soll es nichts kosten und es soll immer alles verfügbar sein. ....

    Dem will ich aus meiner Sicht entschieden wiedersprechen !!!

    Es kann schon etwas kosten und auch ruhig etwas mehr, wenn die Qualität stimmt,

    aber es schleicht immer das Gefühl mit, daß auf das Billigprodukt nur ein Label geklebt wird,

    welches Qualität vorgaukelt und drin der übliche Billigmist steckt.

    Warum soll ich wegen eine nutzlosen Verpackung mehr für ein Produkt bezahlen ?


    Wenn ich über den Wochenmarkt vom Kollwitzplatz schlender, habe ich immer das Gefühl,

    es werden die Äpfel verkauft, die bei ALDI und Co aussortiert wurden und jetzt schön nach Naturprodukt aussehen.

    Mal als Pauschalbeispiel.


    Vor Jahren hatte ich Goullasch gekauft, der beim Anschmoren derartig gestunken hat,

    obwohl das Fleisch ganz in Ordnung aussah, aber Unmengen von übler Flüssigkeit absonderte.

    Es ist direkt in den Mülleimer gewandert.

    Mir tat das arme Schwein leid, was ein sinnloses und sicher trauriges Leben geführt hat.


    Letztens gab es eine Doku über BIO.

    Man hat der Jurnalistin irgenwann nahe gelegt die Recherche abzubrechen,

    da sie mit ihrem Leben spielt, wenn sie weiter macht.

    Mir ist soweiso diese Zweiklassengesellschaft bei der Nahrungsherstellung ein Dorn im Auge.


    Zum Bier:

    Das Bier schmeckt so, daß es sich am meisten verkauft und es kommen sicher überall die selben Pellets rein:

    Bier mit Björn

    Beim Altbier habe ich mal gesehen, daß hellem Bier einfach ein Pulver beigemischt wird,

    daß wie alter UHU-Kleber stinken soll und schon wird das Bier dunkel.

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited 5 times, last by Atomino. ().

  • Bio laut EG Verordnung ist auch kein Bio im wirklichen Sinne. Es ist viel mehr eine Vermarkungsnorm die Mindeststandards festlegt. Wer wirklich Bio will kauft mindestens nach Biolandqualität, Demeter oder dem Landwirt des Vertrauens. Der hat schon meistens den riesen Vorteil nicht von irgendwelchen Konzernen und Prüfsiegeln abhängig zu sein.


    Und zwischen der Marke, den Handels- und Discountmarken gibt es neben qualitativen auch noch andere Unterschiede. Einer muss unterm Strich den niedrigeren Preis zu seinen Lasten raus arbeiten. Und dann wird neben den zu verarbeiteten Rohstoffen auch gern an anderen Produktionsfaktoren gespart.


    Aber gut jetzt mit dem Offtopic, zurück zum Bier:).


    Kai

  • Demeter und Co ist wohl etwas für die besser verdienende grüne Mittelschicht,

    und soweit ich es mitbekommen habe, trennen sich Bauern auch von den Bio-Öko-Siegel-Kosten,

    weil sie die Produkte nur verteuern.


    zum Bier:

    Bei 25°C+ pansche ich das Bier auch gern mit Orangenlimo, insbesondere Mirinda.

    Dazu nehme ich gern herbes Billigbier.

    Das hieß hier in der Gegend früher Potsdamer.

    Leider mußte ich feststellen, daß der Begriff infolge Zuwanderung so gut wie ausgestorben ist,

    wie so vieles andere auch. :wacko:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited once, last by Atomino. ().

  • Sieste, ich kenne Potsdamer als Biermischung mit Leninschweiß

  • Boh, Du kannst einem das echt vermiesen.

    Überleg mal wie alt der Schweiß ist :gruebel:

    Trabant - seit 1958 ohne Rückruf

    und auch den Elchtest bestanden

    Edited once, last by Atomino. ().

  • Aber die Quelle liegt doch noch im Sarkophag.....




    "Leider mußte ich feststellen, daß der Begriff infolge Zuwanderung so gut wie ausgestorben ist"


    Jeder Bezug zur "regionalen" Eigenheiten hat sich meist 2-3 Täler weiter schon wieder erledigt....

  • In bayrischen Gefilden bevorzuge ich ggf. sehr gerne einfaches Helles, am liebsten von einem der zahlreichen lokalen Brauer(eien). Sehr süffig, bekommt prima und 'treibt' auch nicht so. :thumbsup:

  • Augustiner oder Chiemseer, spitzenklasse. Alles was vom Kloster Andechs kommt, ist auch äußerst empfehlenswert.


    Zurzeit bin ich beim Altenburger Pils hängen geblieben. Schmeckt prima, schön herb aber nicht übertrieben. Die Schnappverschluss-Flaschen sammelt meine Frau und füllt sie mit selbst gemachtem Kirschsaft. Und nicht zuletzt gibt's den 20er Kasten jetzt zum zweiten Mal im Angebot für 9 Euro. :thumbsup:



    Gruß

    Benjamin

    Fährt und schraubt gern IFA *Simson S50B1* *Schwalbe KR51/1* *Trabant 601 LX '88* :love: