Posts by Horsti

    Der Wechsel muß oder sollte saisonal nur erfolgen, wenn man Einbereichsöle verwendet. Früher gab es noch keine Mehrbereichsöle. 15W 40 finde ich eine gute Alternative dazu. Das werde ich auch demnächst versuchen.


    Es hat auf alle Fälle was mit der Schaltbarkeit und Beweglichkeit der Getriebezahnräder zu tun. Je dicker das Öl, um so schneller werden die Zahnräder beim Auskuppeln abgebremst und es knarzt im Getriebe beim Schalten, bis die Viskosität des Öles durch Erwärmung abgenommen hat.
    Gruß
    Horsti

    Vielen Dank für alle Eure Äußerungen! Ich habe eben eine Veröffentlichung gelesen in der es heißt:


    DDR-Bezeichnung: Motoröl Sommer entspricht heutiger Norm SAE 40 Einbereichs-Motoröl bzw. SAE 90 Getriebeöl
    DDR-Bezeichnung: Motoröl Winter entspricht heutiger Norm SAE 30 Einbereichs-Motoröl bzw. SAE 85 Getriebeöl


    Die Veröffentlichung war für MZ-Motorräder gedacht, ist aber sicher auf den Trabant übertragbar.


    Wenn im P 50-Getriebe Motoröl vorgeschrieben ist, nimmt man das entsprechende Motoröl (z.B. SAE 30 für Winter), wenn in anderen Trabant-Typen (evtl. P 60?) Getriebeöl vorgeschrieben ist, nimmt man eben das gleichviskose Getriebeöl SAE 85.


    Alle neueren Trabanten haben sicher nicht mehr diese ominösen Bezeichnungen der 50er Jahre für Ölnormen und die für diese Fahrzeuge vorgeschriebenen Öle sollte es wohl auch noch heute geben.


    Ich habe im Moment tatsächlich im P 50-Getriebe das SAE 30 Einbereichsmotorenöl drin, aber eher durch Zufall. Also werde ich es erstmal so lassen. Nachdem ich mich etwas ins unsynchrone Schalten eingefuchst habe, geht auch alles zufriedestellend. Der Freilauf geht; die Freilaufsperre habe ich aber noch nicht benötigt bzw. probiert.


    Viele Grüße
    Horsti

    Ich habe schon die Suchfunktion bemüht, aber keine rechte Klarheit bekommen. Welches Getriebeöl sollte man im P 50 mit originalem, unsynchronisierten Getriebe verwenden? In der Bedienungsanleitung steht etwas von Motorenöl 01 Mot 15 im Sommer und Motorenöl 01 Mot 10 im Winter. Welcher heutigen Ölnorm entspricht das?
    Gruß
    Horsti

    Spiel an Radlagern, Spurstangenköpfen und Achsschenkeln werden auch immer mit überprüft. Weiterhin werden auch äußerlich verrostete Bremsleitungen ab einem bestimmten Zustand bemängelt. Und natürlich rissige Bremsschläuche. Bremstest und Abgasverhalten sind ebenfalls in der Prüfung mit drin. Und beim Trabant speziell auch der Zustand des Geweihs (Rost und Risse).
    Die Querlenker hinten, ihre Befestigung, die Buchsen und Rostbefall an den Glocken sind auch "sehenswert".
    Gruß
    Horsti

    Ich würde ihn auch erst mal behutsam in Gang bringen, durchpflegen und versuchen, so viel wie möglich der alten Substanz zu belassen. Und sollte sich die Farbe als Originalfarbe herausstellen, kann man diese auch erst mal gründlich reinigen und polieren. Selbst Anrostungen lassen sich nach entspechender Reinigung gut versiegeln. So ein Gebrauchszustand, der dann auch noch technisch einwandfrei ist, sollte wohl schon einen ganz authentischen Charme entfalten können, der den Besitzer und die Betrachter glücklich macht. Zum alltäglichen Betrieb ist so eine Lösung natürlich nicht die erste Wahl, aber als Schönwetterfahrzeug. Und ein SR2 im Allragsbetrieb ist ja sowieso Quatsch.
    Gruß
    Horsti

    Ich dachte, man kann die Kennzeichenscheibe einfach so wechseln bzw. austauschen, oder man kommt da irgendwie von hinten (innen) ran. Danke für die Aufklärung. Da fragt man sich doch, warum das damals so kompliziert gelöst wurde. Schließlich ist die Scheibe ja an dieser Stelle ständig in Gefahr, sei es im Verkehr, beim Einparken oder auch nur beim Be- und Entladen...


    Gruß
    Horsti

    Sehr interessant, dieser Thread, viele Meinungen und Ratschläge und inwischen so lange her, daß einige Mitglieder schon gar nicht mehr hier im Forum angemeldet bzw. aktiv sind und vielleicht inzwischen ganz anderen Interessen nachgehen. Für mich als Neuling ist ja (Gott sei Dank) das ganze Forum neu, auch wenn manche Beiträge teilweise schon 10 Jahre und älter sind. Daher kann ich hier noch stundenlang sitzen und weiterlesen. Spannend und lehrsam ist es allemal.
    Und vielleicht gibt es ja nach 5 Jahren sogar neue Erkenntnisse zum Thema???
    Gruß
    Horsti

    Ja, danke für die Klarstellung! Genau das meinte ich auch. Es könnte sogar das Auto sein, von dem ich mal ein Bild mit einem solchem Kennzeichen gesehen hatte.
    Wie läßt sich so ein Kennzeichen eigentlich wechseln? Und wie klebt man eine neue TÜV-Plakette?
    Gruß
    Horsti

    MotteXX und Mario-P50K
    Meint Ihr jetzt die Fertigung der originalen DDR-Kennzeichnung oder echte Nummernschilder? Irgendwo hier habe ich mal einen Kombi mit richtigem Euro-Nummernschild hinter Glas gesehen. Es sieht aus wie aufgeklebte Folie.
    Ich war davon ausgegangen, daß es Schwierigkeiten mit so einem (Folien?)-Euro-Schild gegeben hat.


    Gruß
    Horsti

    Ich finde es eine Frechheit von den Behörden, daß die Halter solche Kosten auf sich nehmen müssen, um ihr Fahrzeug im Originalzustand zu erhalten. Schließlich können sie ja auch nichts dafür, daß die alten DDR-Kennzeichen mal für ungültig erklärt wurden. Da sollten für solche speziellen Ausnahmenfälle auch mal unkompliziert Ausnahmen möglich gemacht werden. Schließlich war diese besondere Art der Kennzeichenanbringung und -beleuchtung in der DDR erlaubt und somit muß es auch heute dafür Bestandsschutz geben.
    Gruß
    Horsti

    Das Kennzeichen hatte ich auch schon vor ein paar Tagen gesehen und meinen Augen nicht getraut. Ob es echt ist???? Oder ist es vielleicht der Dienstwagen vom Straßenverkehrsamt?
    Bin mal gespannt, was bei uns in dieser Hinsicht machbar ist... Die ganz kurzen Nummern sind auf jeden Fall schon mal vergriffen. Aber die Bearbeiter sind sehr freundlich und hilfsbereit.
    Gruß
    Horsti

    Danke für den Tip, ich messe morgen gleich mal nach, ob die Plasterahmen von der Höhe her ausreichen würden. Problem wäre dann zwar wieder die Länge der Plasterahmen, da ich ja kürzere Kennzeichen als 52 cm brauche. Aber dazu könnte ich ja in der Mitte ein Stück heraustrennen.
    Vielleicht probiere ich auch alternativ ein Alublech als Zwischenlage aus.


    Gruß
    Lothar

    Ich greife das Thema noch einmal auf.
    Hat jemand eine schöne und/ oder praktische Lösung für übereinander liegende Kennzeichen gefunden, wenn die alten Kennzeichen noch das ganz alte DDR-Format haben und drunter bleiben sollen?
    Ich will die DDR-Schilder nicht abschrauben, aber sie stehen unter den neuen oben und unten heraus. Evtl. kann man eine Zwischenplatte einlegen, die die alten Schilder überdeckt und gleichzeitig die neuen Schilder optisch dezent "einrahmt"?


    Gruß
    Horsti

    Wer weiß, ob an den Mitnehmerscheiben der Antriebswellen (getriebeseitig) am 500er irgendwelche Wartungs-, Schmier- oder Pflegemaßnahmen nötig sind? Sollte man die turnusmäßig zerlegen, säubern und schmieren oder einfach regelmäßig die Gummis ersetzen? Oder sind die Teile auf 100 Jahre Lebensdauer ausgelegt?
    In der Bedienungs- und Reparaturanleitung finde ich dazu leider keine Informationen.
    Gruß
    Horsti