Posts by toppimoppi

    @Hegautrabi ...dann aber "Wegen" klein, oder um was für eine gegliederte, zusammenhängende sprachliche Äußerung handelt es sich in deinem letzten Post?


    Willkommen im Or­tho­gra­fieForum.de :rolleyes:

    Dieses Auto ist und war noch nie ein "de luxe" - diese Bezeichung für die abweichende Ausstattung zum 353 in der Standardausführung endete schon ca. 1983 ...der Ausstattung nach zu urteilen es ist sehr wahrscheinlich ein "353 W" (wenn man dem Schriftzug, der hinten ganz groß dran steht, glauben kann) mit Sonderausstattung als ein "353 S" mit falschem Schriftzug.


    Lenkradschaltung war bis zum Produktionsende für alle Ausstattungslinien bestellbar.


    Der Händler wird "de luxe" entweder als Verkaufshilfe oder aus Unkenntnis oder aus beiden Gründen benutzt haben.


    So, wie das Typenschild aussieht, steht hier noch nix mit "SNE353irgendwas" drauf...scheint von der Aufmachung des Schildes her noch ein Produktionsjahr 1985 zu sein...

    Was deluxe geschrieben hat, hatte ich in meinem Artikel Di bereits versucht zu sagen...lasst doch die Leute fahren, was sie wollen - wenn sie es wollen und können...nur alte Autos, nur neue Autos, alte und neue Autos...wo ist da eigentlich das Problem?!


    Will ich im Sommer bei 30 Grad an die Ostsee und habe 500 km vor mir oder will im Winter bei -15 Grad 700 km nach Tirol zum Skifahren, dann nehme ICH ein modernes Auto.


    Will ich im Sommer zum Baden an den See in den Harz, nehme ICH meinen Troll...kommt der Hund mit, nehme ICH ein Cabrio...


    Will ich entspannt im Sommer meinen 15 km Arbeitsweg fahren, nehme ICH den Trabant...


    Natürlich kann man aus Prinzip und weil man drauf steht auch 700 km pro Strecke im tiefsten Winter und voll beladen mit dem Trabant in den Winterurlaub fahren und am ersten Tag schon reif für den Urlaub danach sein...man muss es aber nicht.


    Warum hat mein Vater früher auf dem Weg in den Ungarnurlaub den halben Trabant 600 voll Ersatzteile gepackt? Weil er so ein Vertrauen in unseren billardgrünen Frosch hatte, weil er so zuverlässig war und so lange hielt?


    Wenn ich morgen nach Ungarn möchte, steige ich ein, fahre früh los und bin abends da, bzw. übernachte vielleicht irgendwo...und im Kofferraum habe ich nur mein Reisegepäck und muss es nicht auf die Rückbank packen, weil ich den Kofferraum voll mit Ersatzteilen habe.



    Ps.: Ich habe eine 17 Jahre alte und eine 5 Jahre alte Waschmaschine - beide über der Garantiezeit...beide laufen wunderbar. Oh - ich sehe die Diskussion über Waschmaschinen und andere Konsumgüter wurde schon ausgelagert... :D

    @Hegautrabi: Das ist sicher richtig, aber es ist wahrscheinlich nicht das, woran alle zuerst denken, wenn plötzlich ein vermeintlich sehr teuer bezahltes Auto vor der Tür steht. Das die Unterhaltung eines Oberklasse-Pkw aus wirtschaftlicher Sicht i.d.R. eine Katastrophe für sich ist, steht auf einem anderen Blatt.

    Oder einfach neidisch, weil andere sich ein Neufahrzeug leisten können...und vor allem wollen!

    ...das muss nicht mal ein Neufahrzeug sein.


    Kauft man sich einen VW Phaeton ab Modelljahr 2010 mit Neupreis ca. 125.000 EUR für 15.000 EUR, dann verstehen manche (auch im engeren Umfeld) die Welt nicht mehr...
    Kauft man sich einen 2017er Dacia Duster in der gehobenen Ausstattung (wenn er denn dann 2017 noch ausgeliefert wird) für 15.000 EUR, dann sagt niemand einen Ton... :augendreh:

    Luxus ist für mich, die Fahrzeuge zu fahren, die ich persönlich schön finde und die, die mir in irgendeiner Art und Weise einen Nutzen bringen. Dabei achte ich nicht darauf, evtl. nicht "up-to-date" zu sein.


    Ich fahre schon immer mind. einen Oldtimer-Pkw, ein Oldtimer-Zweirad, ein Cabriolet und ein "praktisches" und relativ sicheres Alltagsauto, mit dem man zügig in alle Himmelsrichtungen und zurück kommt - dies behalte ich auch bei, solange ich es körperlich, platztechnisch und finanziell kann.


    Einen Neuwagen würde ich mir wahrscheinlich nie kaufen - bei dem Wertverlust, den es i.d.R. schon gibt, sobald beide Kennzeichen am Fahrzeug montiert sind, wollen bei mir nicht wirklich erotische Gefühle aufkommen. Es gab bei mir bisher nur eine Ausnahme: Yugo. :D


    Ich kann mir nicht vorstellen ganzjährig und ausschließlich mit einem Trabant unterwegs zu sein.
    Gar keinen Trabant zu besitzen ist aber auch undenkbar.




    Zum ursprünglichen Thema sind die Erfahrungen durchwachsen:


    Dienstfahrzeuge
    Opel Astra/Insignia 2,0 CDTi ecoflex, 120 PS, Modelljahr 2015, alle unter 20.000 km Laufleistung: jede dritte Dienstfahrt mit gelber Motorleuchte oder Defekt am Abgassystem oder Totalausfall des Info-Systems/Navi`s
    VW ecoUp!, 1,0, 68 PS CNG, Modelljahr 2016: alle ca. 10.000 km Laufleistung, keine Defekte, keine Reichweite



    Privatfahrzeuge
    Renault Kangoo 1,2 16V, 75 PS, Modell 2008: 60.000 km selbst gefahren: 1 Zündspule kaputt
    VW Passat 35i Variant 1,9 TDI Classicline, 110 PS, Modell 1997: 160.000 km selbst gefahren, keine Panne!, echtes 4,5l/100km-Auto, Rost
    Audi A4 Avant 1,9 TDI 115 PS, Modell 2000, 70.000 km selbst gefahren: Automatikgetriebe defekt
    VW Passat 3C Variant 2,0 TDI Highline, 170 PS, Modell 2009: 110.000km selbst gefahren, ständig Probleme mit der Einspritzung und den ESD, Rost, Probleme mit dem DSG, hoher Verbrauch
    Audi A2 1,4, 75 PS, Modell 2004, 40.000 km selbst gefahren: absolut keine Mängel
    VW Golf V Variant Sportline 1,9 TDI, 105 PS, Modell 2009: 80.000 km selbst gefahren: DSG-Steuerteil defekt, Einspritzpumpe defekt
    Volvo 480 Automatik + Turbo, 109 PS + 120 PS, beide Modell 1990: <5.000 km selbst gefahren, dann resigniert. Der kleine Elch ist immer eine Dauerbaustelle..egal ob Karosserie, Mechanik oder Elektrik, egal ob 50.000 oder 500.000 km Laufleistung.
    Peugeot 306 Limousine, 1,4 75 PS, Modell 1995: 30.000 km selbst gefahren: absolut mängelfrei
    Citroen Visa 0,7, 34 PS, Modell 1988, 20.000 km selbst gefahren: beide Impulsgeber getauscht, sonst absolut mängelfrei
    Talbot Samba Cabrio, 1,3 72 PS, Modell 1985, <5.000 km selbst gefahren, Motor TOP, Rost, Rost Rost
    Audi TT Roadster, 1,8 179 PS, Modell 2001, 15.000 km selbst gefahren: absolut mängelfrei

    Das mit dem "kleinen Rostherd am Wasserablaufloch unter der Antidröhnschicht" war im ersten Text und Bild nicht zu entnehmen...deswegen wunderte ich mich.
    Sollte man eine "intakte" Antidröhnschicht auf Verdacht grundsätzlich komplett rauskratzen und die Oberfläche behandeln?!
    Bei altem Unterbodenschutz auf Bitumenbasis leuchtet mir das schon eher ein.



    Ps.: Habe gerade den Umbau-Thread gefunden und gelesen...wenn man das Vorwissen hat, erübrigt sich natürlich die Frage bezügl. dem Entfernen der intakten Antidröhnschicht...

    Sorry, da habe ich mich wohl mißverständlich ausgedrückt. Auf dem geposteten Bild erkenne ich einen 1.3 S.


    Es ging ja um auffällige Unterscheidungsmerkmale zwischen 353 und 1.3 und man kann anhand der genannten Unterschiede z.B. am Heck ( u.a. Heckblech, Rückleuchten, Stoßstange, Endschalldämpfer, Kotflügel) schnell sehen, was man da vor sich hat.


    Es gab aber Umbauten, die auf den ersten Blick und aus der Entfernung einen 1.3 vermuten lassen,welcher dennoch ein 353 ist.


    Ich hoffe so ist es verständlicher?

    ...Auspuff und Kotflügel geben auch oft Anhaltspunkte über einen 1.3 :)


    Aufgrund der Spurverbreiterung des 1.3 gegenüber dem 353 sieht ein 353 Fahrgestell mit aufgesetzter 1.3er Karosse auch optisch immer etwas unglücklich aus. Aber so einen (meist kurz vor der Wende getätigten) Umbau habe ich schon lange nicht mehr auf der Straße gesehen..


    @Trabant 601: dieser Spoiler war ab Werk bestellbar (u.a. in den Prospekten von 12/88 zu sehen)

    Heute vor 51 Jahren wurde mein Universal erstzugelassen. :)


    ...und zur Feier des Tages gab's ne Wundertüte aus Magdeburg...der Teilemarkt war gar nicht so verkehrt:


    2x komplette Rücklichter mit Rücklichtschalen aus diesem komischen Kunststoff, der stinkt, wenn man den Finger daran reibt mit Prägung 4/66 :D
    1x neue Zündspule mit Prägung 12/65
    1x den richtigen Wischwasserbehälter
    1x Frosch (leider nicht vollständig)
    2x regenerierte Stoßdämpfer mit Aluhülse
    ...und allerlei Klimbim..

    Bei der Aufarbeitung der Heckpartie "muss" ich mich nun auch dem Heckklappengriff widmen.
    Nach dem Aufschließen drückte ich erst ins Leere und dann klimperte es kurz.


    Ist das Innenleben immer "lose" oder normalerweise fest zusammenhängend mit dem Schloss/Drücker?
    Falls ja: Wie bekomme ich wieder zusammen, was zusammen gehört? ?(

    Die meisten Holzöfen sind wohl vermutlich eher nicht genehmigt...

    ...in meiner Gegend sind ca. 90% der Festbrennstofffeuerungsanlagen, die direkt in/an Garagen betrieben werden und diese beheizen sollen, "eher nicht genehmigt" und grundsätzlich auch nicht genehmigungsfähig. Bei freistehenden Garagen, die auch nicht mehr dem eigentlichen Zweck (ein Kfz unterzustellen) dienen, sieht das schon besser aus.