Beiträge von toppimoppi

    Nun ja...im Jahr 2018 kann man sich auch (ohne Aufwand und Kosten) so einrichten, dass man zumindest jedes seiner digitalen Bilder, egal ob dies seit 5 Jahren oder 5 Sekunden gesichert ist, zu jedem Zeitpunkt und an jedem Ort dieser Erde wieder abrufen kann - und jetzt kommt der ganz große Knaller: man ist dabei nicht auf ein einzelnes, lokales Speichermedium angewiesen. :rolleyes:;)

    Hat zwar nichts mit "Trabbi-Unfälle" zu tun...


    Ich bin im Februar diesen Jahres u.a. einmal "um" Florida gefahren und bin durch Verwandschaft auch "regelmäßig" dort. Polizeipräsenz war in ganz Florida nach meinem Empfinden sehr hoch, egal ob Tampa oder Miami - auch durch die Everglades fuhr man kaum mal zehn Milen ohne Polizei...


    Von dem hier beschriebenen "Bewusstsein" der Amerikaner zum Thema Müll habe ich nicht sooo viel gemerkt - private Haushalte in bspw. Florida haben 2018 genau zwei Tonnen für alles - eine für Papier/Kunststoff/Glas und eine für den Rest. In der Praxis landet(e) dann i.d.R. aber alles in einer Tonne. Das Kompostieren jeglicher Organik ist aufgrund der lokalen Fauna untersagt.


    Und die High- und Freewayränder sind sauber...

    Nun ja - das kommt auch maßgeblich darauf an, wo im Land man unterwegs ist. Hier habe ich auch sehr unterschiedliche Eindrücke gewonnen. Entlang der "A1A" hat man das Gefühl, man würde mit seinen Schuhen beim Laufen die Fahrbahn schmutzig machen und wenn man mal auf ner Interstate durch Mississippi gefahren ist, weiss man, wie schmutzig Straßenränder sein können...


    Allein die mögliche Strafe schreckt dann doch schon ab, anders als hier, wo du max 15 Euro zahlen darfst.

    Strafen für die "Ausbringung" von Abfall im Freien gibt es in D auch genug und satt: je nach Bundesland ist von 10 - 50.000 EUR vieles möglich.


    ...was ich Ende der 90er im dortigen Südwesten gesehen habe...

    Die genannte Zeit passt auch zum beschriebenen "stark ausgeprägten Patriotismus"... ist aber doch etwas überholt.

    Ohne jetzt auch noch politisch werden zu wollen, aber seit Januar 2017 sind nicht mehr alle Nordamerikaner DIE Patrioten, die sie noch in den 90er Jahren waren...

    An schönen Landschaften jedenfalls herrscht ja auch hier in Mitteleuropa kein Mangel, wohl aber an der Fähigkeit, die eigene nähere und weitere Umgebung entsprechend zu schätzen.

    Übrigens auch eine Frage des Umweltbewußtseins: Die Wahl des Urlaubsziels. Bei manchen offenbar ohne Flugzeug nicht vorstellbar. Ich mag Ziele, die man mit dem Auto erreicht.

    Sich andere Kontinente anschauen (und mit dem Flugzeug reisen) bedeutet doch nicht zwangsläufig vielseitig desinteressiert an der Heimat zu sein...:/

    Ja, ein Flugzeug ist eine Dreckschleuder - aber wie komme ich zeitnah umweltfreundlich nach z.B. Südamerika?

    Ich mag auch Ziele, die ich mit dem Auto erreichen kann und möchte aber solange ich physisch, psychisch und wirtschaftlich noch in der Lage bin auch entfernte Länder dieser Erde bereisen...

    Vielmehr stellt sich die Frage, ob nicht sogar die 84er und 85er aus der schwarzen Serie auch schon schwarze Motorhalter hatten. Mal beobachten.....



    Ein ganz früher 85er mit 6.5xx km Laufleistung. Motorraum ist unangetastet.

    Der rechte Außenspiegel sollte ab 1989 serienmäßig verbaut worden sein. Ungewöhnlich sind 75 PS im Golf C nicht. Man konnte den Golf C auch schon 1983 mit 90 PS bestellen.


    Meiner Meinung nach gehört bis zum Modelljahr 88 ein Kühlergrill mit 7 Rippen dran - ich habe nur das Bild von Fb gerade gesehen - da sieht es eher nach 5 Rippen aus..

    Habe heute etwas flammenrotes mit jungfräulichen 6.500 km bestaunt...ich gucke mal, ob man auf dem Foto etwas erkennen kann, was die Überlegung bekräftigt...

    Wer unbedingt will, kann in alles etwas hineininterpretieren...

    jawohl. s.u. (...)


    Ich weiß ja nicht, wann und wo (späte 80er, [Groß]stadt, Ost o. West??) Du zur Schule gegangen bist - ich war bis 81 ´eingeschult´ und bei uns (in der Provinz) war die Vögelei vielleicht mit/ab 13/14 ein Thema (wenn auch längst noch kein selbst praktiziertes ;)) - mit 10/11 (dabei bleibe ich und darum geht es hier) hatten wir noch ganz andere und völlig ´unschuldige´ Dinge im Kopf. Auf dem Schulhof wurde mal gerauft, daß war´s aber dann auch. Sexuelle Übergriffe sind unter Schülern defin. nicht üblich gewesen (schon gar nicht im besagten geringen Alter) - und die Sportlehrer hatten ihre Pfoten meines Wissens auch ganz gut unter Kontrolle.


    Das "Magazin" hatten wir zu Hause sogar im Abo (sind alle Hefte seit den 60ern m.W. noch da...:thumbup:).

    Reingeguckt hat man natürlich (bis 12-13 mehr oder minder heimlich) - aber was dort abgebildet und geschrieben stand, hatte nun defin. rein ganz und gar nichts mit Pornografie zu tun. - Und gleich gar nicht mit der ziemlich perversen Überflut, die davon heutzutage quasi unkontrollierbar aus dem Netz auf beinahe alle Endgeräte schwappt - und seien die diese bedienenden Hände auch noch so jung...

    In welcher Region ich zur Schule gegangen bin, kann man meinem Profil entnehmen, welches im Gegensatz zu manch anderem hier nicht nahezu komplett anonym ist. Ich bin 1986 eingeschult worden. Wenn man in der "Provinz" nur "unschuldige Dinge" im Kopf hatte, dann mag das so gewesen sein (obwohl ich meine Heimat auch eher als Provinz ansehe) - bei uns war es jedenfalls nicht so.


    Wo steht in meinem Beitrag, dass sexuelle Übergriffe unter Schülern (egal welchen Alters) üblich waren? :rolleyes: Es ist vorgekommen, habe ich geschrieben - nicht mehr und nicht weniger.


    Und das mit dem/der Sportlehrer(in)) ist auch vorgekommen - und sehr wahrscheinlich auch in der "Provinz" - nur ist man als junger Schüler vermutlich noch nicht in der Lage, dies auch korrekt so zu deuten und zu verstehen, was man vielleicht gesehen/erlebt hat?!

    Auch hier kann ich nur von mir sprechen - und ich war ein paar Jahre im Leistungssport aktiv - ich selbst habe keine schlechten Erfahrungen machen müssen, aber dies hat es definitiv gegeben und betraf auch nicht nur Mädchen - nur zur Sprache wurde es offiziell nicht gebracht.


    Das Wort bzw. eine Wertung oder Definition von "Pornografie" im Zusammenhang mit der Zeitschrift "das Magazin" erfolgte von mir auch an keiner Stelle. :rolleyes:

    Ähnlich wie beim Fall Hagedorn einige Jahre früher.


    Den hatte man in viel zu jungen Jahren beim Schweineschlachten zuschauen lassen. Im Ergebnis kombinierte seine Psyche Tötungsphantasien mit sexueller Erregung, was acht Kindern das Leben kostete und zur letzten vollzogenen Todesstrafe an einem Zivilisten in der DDR führte.

    Ist so nicht korrekt. Hagedorn war 72, es folgten bis 73 Jarosch und Liebig (wenn man es auf die Zivilisten, bzw. Bürger beschränkt, die ohne (vermeintlich) politisches Motiv hingerichtet worden sind). 81 war endgültig Schluss. Ich habe dazu mal einem sehr interessanten Vortrag im zeitgeschichtlichen Forum in Leipzig beiwohnen können.


    Ich meine dennoch, dass sowas früher - gerade unter Kindern! - die absolute Ausnahme war.

    Mal ganz ehrlich: wer von uns (Vorwendekindern) hätte denn mit 10-11 Jahren wirklich gewusst, was Oralverkehr ist ?? Und wer wäre wohl auch nur entfernt auf den Gedanken gekommen, sowas von Mitschülern gewaltsam zu verlangen?? Pornografie war im Osten verboten, im Westen für Kinder wohl auch i.d.R. schwer bis nicht zugänglich. Und heute?

    Wir haben in der Schule recht früh gewusst, was es nicht alles für Stellungen gibt. Irgendwer hatte immer etwas von den größeren Geschwistern zu berichten, dann gab es im "Magazin" regelmäßig erotische Geschichten und Bilder, die immer jemand (fein säuberlich ausgeschnitten) mitbrachte und vor der aufgeregten Gruppe verlas bzw. zeigte...


    Das beschriebene "Einlösen verlorener Wetten" ist (nicht nur direkt in der Schule) mit unterschiedlichsten Ausprägungen vorgekommen - nur eben nicht offiziell.


    Und wie oft hat denn der Sportlehrer den Mädchen beim Schulsport "geholfen", wenn wieder Gerätturnen an der Reihe war? (...)

    Die Erkenntnis über die kaum vorhandene Substanz vieler Berichterstattungen über den Trabant im Fernsehen kommt auf jeden Fall nicht zu früh. Bis auf wenige Ausnahmen ist das doch schon seit ca. 25 Jahren schlimm bis ganz schlimm. Die plötzliche, teilw. hochemotionale Erregung darüber ist nur schwer nachvollziehbar.


    Das eine Berichterstattung über den Trabant auch gut sein kann, zeigt z.B. ein 4x jährlich erscheinendes Printmedium. ;)

    Ich besitze seit meinem 12. Lebensjahr Trabanten und bin weder nach "Go Trabi Go" noch nach den mittlerweile gefühlt 3.589 mal wiederholten und vom Informationsgehalt nahezu gegen null konvergierenden Trabant-Reportagen auf Phönix, n-tv oder nach "Mein Sommer im Trabant" "im Dorf" auf meine Fahrzeuge aus dem Osten angesprochen worden...und selbst wenn es so wäre? Hat es mein Leben bislang in irgendeiner Art und Weise negativ beeinflusst bzw. beeinflusst es mein Leben jetzt negativ? NEIN.


    Wie hoch ist denn die Einschaltquote (nicht nur im Sendegebiet), dass befürchtet werden könnte, der Trabant und dessen Fahrer(in) stünde plötzlich überall ganz furchtbar da? Ist das nicht vielleicht etwas übertrieben? Es gibt doch seit Jahren Reportagen, wo es nur um das Zur-Schau-Stellen von Defiziten geht. Kognitiv eingeschränkte Langzeitarbeitslose spielen bei RTL2 24h/Tag stümperhaft die Rolle von kognitiv eingeschränkten Langzeitarbeitslosen und zufällig ist immer eine Kamera dabei... *gähn*....dieser Reiz ist doch nun auch bei dem Letzten übersättigt - wen interessiert sowas noch und wer sucht da ernsthaft einen Zusammenhang zur Realität? Warum sollte "Mein Sommer im Trabant" jetzt so hohe negative Wellen schlagen?


    ..sein Ruf als grottige, pannenanfällige Aushilfsschaukel verfestigt sich bei den Leuten noch mehr.

    Wer sind denn DIE Leute? Tausende?Hunderttausende? Millionen?Milliarden? Ich brauche mich nur in ein Auto zu setzen, 15km zu fahren und dort weiss fast niemand, dass der MDR überhaupt existiert, u.a. ein Fernsehsender ist und wo irgendeiner der angefahrenen Orte im Osten liegt (letzteres ist aber wieder ein ganz anderer schlimmer Missstand).

    Die Leute, die mit dem Auto groß geworden sind, oder die, die schon "groß" waren, die wissen doch aus Erfahrung, wie es war und ich unterstelle denen, zwischen damaliger Realität und einer Doku-Soap von 2018 differenzieren zu können...kann man hier auch schon aus einigen Beiträgen rauslesen.

    Ich mache sonst keine Bilder auf Treffen, hatte die Kamera aber eingepackt, weil ich Detailbilder von einem bestimmten Auto machen wollte (welches dann aber gar nicht auf dem Gelände war)...


    So fiel mir das mit der Bastelei bei der Suche nach Motiven auch extrem auf. Da wird teilweise richtig Geld in die Hand genommen, da geht enorm viel Zeit, Kraft und Nerv drauf, aber das Ergebnis ist einfach weder stimmig noch authentisch - zu viel gewollt und zu wenig gewusst?! Einige Autos konnte man entweder nur von innen, nur von vorn oder nur von hinten fotografieren.


    Ich persönlich erhebe den Anspruch auf ein unperfektes Auto, strebe aber immer den weitestgehenden Originalzustand an. Fragen kostet i.d.R. nichts und es gibt hier etliche kompetente Ahnungsbären im Forum (und natürlich auch in anderen Foren), von denen man sich viel durch zuhören, mitlesen und abgucken abspeichern kann, um es später am eigenen Auto umzusetzen. Außerdem gibt es noch google...


    Ansonsten war es dort ganz nett und ich hab wieder eine OMMMA-Tasse mehr. :)