Posts by mad-mx

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    Bitte frage Deinen Prüfer vorher, ob er das einträgt.Hast Du bereits die Anleitung von Hegautrabi für die Scheibenbremse vorn?

    Die Anleitung habe ich schon durchgeackert, ist toll gemacht. Das mit dem Prüfer ist leider schwieriger, die Dekra in Schwerin möchte keine Bremse eintragen. Der Rest wäre wohl kein Problem.

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    mad-mx: Ich finde es sehr gut, dass du dich eingehend mit dem Thema beschäftigst ohne schon begonnen zu haben. Beim 2. Trabi im vergangenen Winter habe ich auch ein paar Dinge anders gemacht als beim ersten vor 10 Jahren.

    Das glaube ich gern. Ohne das Sammeln von Erfahrungen kann man auch nichts optimieren. Daher finde ich die Möglichkeit, die dieses Forum bietet, so toll. Man kann von vielen Erfahrungen lernen, muss nur fleißig lesen und die richtigen Sachen finden.


    Vielen Dank an alle für eure Antworten. Bevor es zum Lackieren geht steh ich aber noch vor einer großen Entscheidung, was die Bremsen angeht. Der Wagen bekommt alte, runde Stoßstangen, eine dezente Tieferlegung und 4x100er Alufelgen. Jetzt stehe ich vor der Entscheidung:

    1. Trabant Bremse Standard mit Lochkreisadapter
    2. VW Scheibenbremse vorne und hinten
    3. VW Scheibenbremse vorne und VW Trommelbremse hinten
    4. VW Scheibenbremse vorne und Trabant Trommelbremse hinten

    Ich tendiere zur VW Bremse, weiß aber noch nicht ob es mit der Eintragung Probleme gibt und wo ich die besten Adapter bekomme. Der passenden Thread wirft mehr Fragen als Antworten auf.

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    Die Verschraubungen sind natürlich wieder eine Verletzung des Oberflächenschutzes, aber von oben ist bei bei meinem mit Sikaflex abgedichtet und unten lauert Sandersfett.

    Wenn das dauerhaft dicht ist und kein Sauerstoff ran kommt könnte das reichen. Bleibt denn das Sandersfett wo es sein soll oder fängt das in der Sommerhitze an zu kriechen?


    Da fallen mir gleich wieder einige Fragen ein:


    Nahtabdichtung:

    1. Was nehmt ihr denn zur Nahtabdichtung?


    Lackierung und Kleben:

    Mir ist bei der Demontage aufgefallen, dass das Heck stark an Stabilität verliert wenn die Seitenteile ab sind.


    Sikaflex zum Kleben habe ich schon oft gelesen, haben ja viele gute Erfahrungfen mit gemacht. Da ich beruflich ab und zu mit Kleb- und Dichtstoffen zu tun habe, hatte ich auch schon Kontakt zu Klebstoffherstellern wie Sika, Henkel usw. und deren Produkte. Die Produktpalette bietet da ja so einiges.


    2. Welche Eigenschaften sollte denn meine Verklebung optimalerweise haben? Eher Festigkeit oder brauche ich noch Restelastizität? Oder ein Mix aus beidem, z.B. vertikale Verklebung mit hoher Festigkeit, horizontale flexibel wie vom Werk?


    3. Gibt es bei den Lacken was zu beachten? Risse oder ähnliches sehen am Ende nicht so toll aus?

    Zu dem Thema optimale Befestigung der Pappen gibt es ja schon mehr als genug Beiträge hier im Forum die man sich dann einfach mal durchlesen könnte.

    Ich bin zwar nicht der fleißigste im posten, lese aber regelmäßig mit, gerade bei Themen, die mich auch irgendwann mal treffen. So toll das Forum auch ist, ich stoße immer wieder bei der Suche an Grenzen, weil Themen nicht ausdiskutiert werden oder nicht immer die beste Lösung gefunden wurde. Und da es hier gerade passt frage ich nochmal nach.


    Vielen Dank für eure Antworten. Es handelt sich bei diesem Fahrzeug um ein "Familienmitglied", welches wir viele Jahre nutzen und erhalten wollen. Da ich gerade eh alles demontiert habe möchte ich die Restaurierung gründlich machen, denn das Ergebnis soll so gut wie möglich werden.


    Den Aufbau:

    1. entrosten
    2. grundieren
    3. Nähte abdichten
    4. Steinschlagschutz auftragen
    5. lackieren

    klingt gut. Warum wird der Steinschlagschutz vor dem letzten Lackieren aufgetragen? Ich würde den vom Gefühl her als letzten Schritt machen.

    Und dann am Ende noch die Hohlraumkonservierung.


    Trotzdem habe ich noch Bauchschmerzen wegen der Verschraubung/Vernietung. Da bringt man in den perfekten Korrosionsschutz gleich eine Schwachstelle ein. Haben diese Verbindungen einen Sinn außer der Positionierung/Fixierung nach dem Kleben der Beplankung?

    Da stimme ich dir zu, da gibt es sicherlich bessere Produkte. Es handelt sich auf den Bildern auch noch um die Erstbehandlung, weitere Pflegemaßnahmen gab es nach der Wende nicht mehr. Der Rest des Fahrzeugs war aber wirklich top.


    Wie schütze ich denn die Schnittstellen zwischen Pappe und Blech zukünftig am besten? Die Verschraubung/Vernietung schreit ja schon nach Korrosion.

    Es geht endlich wieder weiter mit dem Projekt. Ein Umzug und und die Geburt meiner Tochter haben mein ursprüngliches Vorhaben ganz schön durcheinander gebracht.


    Beim Durchstöbern dieses Threads ist mir aufgefallen, dass noch Bilder vom Zerlegen fehlen. Das hole ich dann mal nach:








    Im Grunde überall Rost in den Bereichen, wo die Pappen in Straßennähe mit dem Blech verbunden sind. Am schlimmsten waren im Heck die Seiten und der vordere Bereich betroffen. Die Stoßstangenhalten waren schon gar nicht mehr vorhanden :/

    VW Vorn mit den Langlöchern? Falls das so sein sollte, Dekra/TüV haben sich abgesprochen das nicht mehr zu machen. Falls Du die Langlochversion - z.B. Version bei Trabiteile - nehmen solltest, das wird zum Glück nicht mehr eingetragen. Langloch bei Bremsen, unglaublich.

    Nee, Habe noch nichts gekauft. Wo bekommt man denn einen Umbausatz, der technisch in Ordnung ist und auch eingetragen wird?

    Langsam geht es weiter mit dem Projekt. Das Fahrzeug ist komplett zerlegt und die Karosserie gestrahlt. Nun bin ich auf der Suche nach jemandem für die Schweißarbeiten. Ich bin aus dem Landkreis Ludwigslust, fahre aber auch gerne etwas weiter wenn nötig. Ein Anhänger ist vorhanden, ein Schweißgerät leider nicht.


    Ich wäre euch dankbar für Tipps und Ratschläge.

    Mein Trabigerüst kommt bald vom Lackierer zurück, dann geht es ja ans Kleben der Pappen. Da ich die alten Pappen nehme und auch die Originalen Schraublöcher, ist es schwierig die richtige Position zu finden. Habt ihr nen Tip um dies zu erleichtern? In den Zwickauer Werksvideos wird ja neu gebohrt, das macht das ganze leichter. Mit Spanngurten andrücken, oder nur leicht andrücken und dann verschrauben, bzw.nieten? Wenn man rundum verklebt, ist ein verschieben ja auch schwieriger. Zum kleben werde ich Korroflex verwenden.


    Ralle

    Ich greife die Frage nochmal auf da noch nichts zum andrücken geschrieben wurde.

    Ich würde den Klebstoff als Raupe auftragen und anschließend vollflächig (zum Beispiel mit Spanngurten) pressen. Die Raupe hat gegenüber einem flächigen Auftrag den Vorteil, dass Unebenheiten der Fügepartner ausgeglichen werden können und damit eine durchgehende Verklebung der Bauteile stattfindet. Vollflächig pressen damit ein gleichmäßiger Klebespalt entsteht.

    Die Schrauben und Niete dienen meiner Meinung nach eher der Positionierung der Teile zueinander damit das ganze nicht mehr verrutscht.


    Für die Gummileisten unten werde ich mir wohl eine Alternative suchen. Bei meinem 89er ist das Blech rundum nicht mehr vorhanden also kann die Leiste wohl nicht so gut funktioniert haben. Ich weiß nur noch nicht wie die Alternative aussieht.


    Gibt es zu dem Korroflex eine genaue Bezeichnung? Ich kann gar kein Datenblatt finden.

    Dann sah die ursprüngliche Verklebung/Abdichtung wohl so aus:


    Oben: dauerelastische Dichtmasse + Verschraubung

    Seiten: feste Klebstoffverbindung

    Unten Boden: Gummiprofil und Dichtmasse zum Abdichten + Verschraubung

    Unten Radkasten: feste Klebstoffverbindung + Niete


    Warum ist man damals so vorgegangen? Hätte man den Klebstoff nicht überall anwenden können?


    Stellt sich mir die Frage, ob man dieses Vorgehen mit aktuellen Produkten nachmachen sollte oder Sika 221 für alle Verklebungen/Dichtungen nutzt? Sika 221 bleibt dauerelastisch und ist mehr ein Dichtmittel als ein Klebstoff wenn ich das Datenblatt richtig interpretiere.

    @Hegautrabi: Danke für den Link. Hatte den Film schon gesehen vor langer Zeit aber nicht so sehr auf die Details geachtet. Sehr interessant.


    Könnte mal jemand was zu den Bildern sagen?


    Bild 1: obere Abdichtung


    Was ist das? Doppelseitiges Klebeband oder nur ein Dichtband? Was hat der gute Mann da in der Hand und warum reißt er das wieder ab?



    Bild 2: Abdichtung Unten/Heck


    Ist das wirklich alles was nach unten abdichtet?



    Bild 3: Austritt Klebstoff


    Leider sieht man nicht wie der Klebstoff auf dem Kotflügel aufgetragen ist.

    Werden nur die vertikalen Flächen geklebt?

    Gepresst wird wohl gar nicht, nur das andrücken bei dem Fügen der Teile.

    Bei meiner Restauration bin ich noch bei der Demontage. Die Pappen sind ab und da habe ich bei den hinteren Kotflügeln genau das von euch beschriebene festgestellt. Ohne Pappen wird das Heck sehr labil.


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    Und dafür müssen sie fest genug mit dem Gerippe verbunden sein. Aber eben nicht so hart wie das bei der originalen Verklebung ist. Die reißt gerne und wird dann von Rost unterwandert.

    Da wäre sicherlich die Ursache interessant, d.h. welche Komponente versagt in diesem Schadensfall? In meiner Vorstellung gibt es das Karosserieblech mit einer Beschichtung (Grundierung), eventuell ein Lack und dann der Kotflügel.


    Kotflügel:

    Die Verbindung Beschichtung/Klebstoff ist optimal. Der Klebstoff reißt Teile aus dem Kotflügel. Er ist lose und das Auto wird von Innen nass.


    Riss im Klebstoff:

    Die Verbindung Beschichtung/Klebstoff und Klebstoff/Kotflügel ist optimal. Die Trennung der Bauteile erfolgt im Klebstoffspalt. -> Kotflügel ist lose und Wasser kann eindringen.


    Beschichtung:

    Die Verbindung Klebstoff /Kotflügel ist optimal, Der Klebstoff reißt Stücke aus der Beschichtung und legt das nun ungeschützte Blech frei. Diesen Fall möchte ich auf jeden Fall verhindern.


    Bei der Demontage meiner Pappen (89er Baujahr) konnte ich diese relativ leicht entfernen indem ich die Scherbelasung auf den Klebstoff erhöht habe. In der Regel kam es zum Brauch im Klebstoff. ebenso konnte der Klebstoff von der Grundierung getrennt werden. Dann hatte ich eine saubere Grundierung ohne Klebstoffrest. Eigentlich finde ich das recht gut da die Verklebung ihren Zweck erfüllt hat. Solch hohe Scherbelastungen wie durch das Hebeln sollte im Fahrbetrieb ja nicht auftreten.


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    Gut zu sehen unterhalb der Rückleuchten und in den Türausschnitten. Und genau dort wird die Naht eben auch überlackiert. Stimmen die Viskositäten der beiden Materialien nicht, gibt es Risse.

    Ich steh gerade auf dem Schlauch, hast du mal ein Bild davon? Meist du Risse im Lack?


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    Das Sika 221 ist flexibel bei sehr guter Haftkraft

    Habe mir mal das Datenblatt von dem 1K-PU angesehen. 1K-klebstoff hat den Nachteil, dass er Wasser aus der Luft benötigt. Bei ungünstiger Verklebung kommt aber keine Luft mehr an den Klebstoff. Spontan würde ich einen 2 Komponenten Klebstoff nehmen. Dann wäre ich sicher, dass der komplette Klebstoff ausgehärtet ist und die Verbindung optimal ist.



    Dann habe ich noch folgende Fragen:


    1. Welchen Sinn haben die Schrauben und Niete, die oben und im Radkasten verwendet werden?


    Auf den ersten Blick denk ich da an die Positionierung der Bauteile zu einander bei der Fertigung im Werk. Die Verklebung sollte das doch locker halten.


    2. Kleben ist eigentlich recht simpel, Vorbehandlung der Flächen, Klebstoff auftragen, Teile verpressen bis der Klebstoff reagiert hat.

    Wie wurde das Verpressen der zu verklebenden Bauteile in der Fertigung realisiert?

    Ich habe auch mal eine Frage zum Klebstoff für die Pappenmontage. Je mehr ich über das Thema lese, desto unklarer wird das ganze. Welche Funktion soll der Klebstoff eigentlich haben? Abdichten, Steifigkeit erhöhen, elastisch bleiben oder gibt es noch ganz andere Funktionen, die ich gerade nicht auf dem Schirm habe?


    Und warum sollte der Klebstoff, wie weiter oben im Thread gefragt, überlackierbar sein? Die Klebstofffläche ist doch nicht sichtbar, oder doch?