Posts by fan4tix

    Nachdem der Originalmotor der gelben Gefahr nun schon seit geraumer Zeit mit festem Pleuellager im Keller schläft und sich das bald ändern soll, hänge ich mich mal hier ran. Ich suche also einen empfehlenswerten Betrieb / User, der mir einen 601er Motor Bj 79 regenerieren kann. Vermutl ist eine neue KW fällig und die Zylinder müssten auch geschliffen werden. Wäre über Vorschläge im süddeutschen Raum sehr dankbar. Je näher an Augsburg, desto besser natürlich ;)

    Hallo zusammen!


    Nachdem mein Keilriemen neulich das Zündsteuerkabel am Motor meines 601ers durchgescheuert hat (Das Kabel, was Unterbrecher mit den Zündspulen verbindet), wollte ich mal nachfragen, wo und wie das beim 26PS Motor im Original geführt werden muss. Bei mir war es über eine Klemme am Motorgehäuse befestigt und ging dann durch einen Kanal im Motorgehäuse (Unten Links vom Lüfterrad wenn man aufs Lüfterrad schaut) zum Unterbrecher. Leider Schleift das Kabel so bei mir am Keilriemen.


    Habe bei der Recherche im Netz und in der Whims nicht viel zu diesem Kabel gefunden. Würde mich freuen, wenn jemand vielleicht ein Bild postet, wie das Kabel bei Ihm befestigt wird.


    Vielen Dank schonmal für eure Antworten

    Hallo zusammen,

    der TÜV und ich waren uns einig, ich fahre seit letztem Mittwoch kraftfahrzeughistorisches Kulturgut!





    Hat alles super geklappt bei der Abnahme und auch Änderung auf neues Kennzeichen hat problemlos geklappt. Bei der Gelegenheit habe ich dann auch gleich noch die Anhängerkupplung wieder eintragen lassen. Die war zwischenzeitlich mal aus dem Brief verschwunden.



    Die erste Fahrt ging dann natürlich direkt in die augsburger Altstadt. Erstmal in der Umweltzone parken :)

    Hat sich ganz wohl gefühlt der kleine.


    Inzwischen hab ich auch schon 300km runter und bin absolut zufrieden. Endlich keine angst mehr, dass einem irgendwas abrostet, nichts ist voller schmodder, alles glänzt, sogar die Käfer-Fahrer grüßen zurück ^^ Das beste Erlebnis bis jetzt war jemand, der hinter mir an der roten Ampel ausgestiegen, zu mir vorgerannt ist und wissen wollte, wo ich denn mein Auto zum service bringen würde. Er fahre auch einen und sucht ne werkstatt, die seinen auch so wartet :)



    Die erste Panne hatte ich auch schon, nach ca 100km. Kaputt war natürlich eins der wenigen Teile, die nicht getauscht wurden. Das Zündsteuerkabel vom Unterbrecher zur Kerze hatte keinen Kontakt mehr. Zu dem Zeitpunkt war noch haufenweise Werkzeug im Auto und als der Fehler mal gefunden war, war ein Ersatzkabel war schnell gecrimpt. Ein neues in Originalfarbe ist aber schon auf dem weg hier her.


    Zu guter letzt noch eine kleine Überraschung: Wenn ich nicht gerade unterm Trabi hänge, trifft man mich auch öfters auf dem Feld beim Quadrocopter fliegen an. Das geht bei mir dann aber weniger richtung fertigen Copter durch die gegend sausen lassen, sondern ist mehr ein mit selbstgebautem Minirenncopter akrobatische Luftaufnahmen machen. Ich dachte mir, warum kann man die beiden Hobbys eigentlich nicht kombinieren und habe mir gleich einen Stuntfahrer besorgt, der den Trabi dann gemütlich über ein paar verlassene Straßen gelenkt hat, während ich mit der Drohne drum rum geflogen bin. Aber seht selbst:


    Ganz zum Schluss möchte ich nochmal ein ganz dickes Dankeschön loswerden. Und zwar an alle, die mir mit Rat und ihrer Erfahrung hier im Forum ausgeholfen haben. Ich finde es großartig, dass es noch so eine tolle Community für so ein tolles Fahrzeug gibt. Großes lob an euch alle! Tausend Dank gebührt natürlich auch meinem Schrauberkollgen und mithelfer vor Ort, der mich damals mit seiner panamagrünen Pappschachtel angefixt hat und wegen dem die gelbe Gefahr erst ihren Weg zu mir gefunden hat (Danke Jakob :) ). Außerdem noch besten Dank an Mutti für die bereitstellung der Räumlichkeiten für die Restauration. Sorry, dass die Garage jetzt gelb ist, aber ich streich da bei gelegenheit mal drüber ;)

    So, weiter gehts. Viel gibt's ja nicht mehr zu tun.









    Inzwischen sind auch die Kotflügel und Türen Poliert. Fehlt nur noch eine Schicht Wachs.





    Die Schlauchschellen an den Scharniergelenkwellen sind auch ausgetauscht. Vielen Dank an Marlene für den Hinweis auf die Anleitung. Damit hats super geklappt.






    Die Innenausstattung ist inzwischen auch fast komplett. Die Ablage unter dem Armaturenbrett wird eventuell irgendwann gegen eine Schwarze getauscht, aber erstmal tuts die Braune auch. Ebenso noch nicht fertig sind die schwarzen Schinen für die Hutablage. Die sind nicht mit gestrahlt worden und kommen dann rein, wenn mir mal eine Hutablage zufliegen sollte.


    Für nächste Woche mittwoch ist ein Termin beim TÜV Vereinbart, inkl. Gutachten für die H-Zulassung. Dafür muss eigentlich nur noch die Zündung eingestellt werden. Wünscht mir Glück :)


    Wenn alles Klappt, gibts im nächsten Beitrag schon "Beauty Shots" wie im ersten Beitrag, nur dann in hübsch ^^

    Habe gerade in der örtlichen Zulassungsstelle angerufen. Die meinten, wenn das KFZ schon zugelassen und versichert ist, muss ich nur Papiere, Ausweis, alte und neue Schilder mitbringen, dann wird das alte entwertet und das neue bekommt nen TÜV Aufkleber. So wie ich das Verstanden habe geht das mit jeder beliebigen "normalen" KFZ Versicherung.

    Fridl Ich will mit der H-Zulassung auch nicht groß Versicherung sparen. Mir geht's wie Trabigo richtig erkannt hat darum, auch mal durch die Umweltzone düsen zu können und darum "erhaltenswertes Kulturgut" oder wie sies immer nennen zu fahren.


    Die Reifen der Simme sind K36, allerdings erst zwei Jahre alt. Weich sind sie trotzdem noch :)


    areasunshine Das ist ja wieder eine spezielle Oldtimer-Haftpflicht, die ein Alltagsfahrzeug erfordert, das ich nicht habe. Bräuchte eine stinknormale KFZ-Haftpflicht, der es egal ist, dass das Kennzeichen noch ein H hinten dran hat. Habe bis jetzt nur leute gefunden, die behaupten, dass das so geht. Keiner hat dabei allerdings seinen Versicherer genannt.

    Hallo zusammen,

    es gibt mal wieder Neuigkeiten zu berichten. Inzwischen müssten alle nötigen Teile für die Fertigstellung zusammengetragen, -geklaut oder -geschnorrt sein. Man glaubt garnicht, wie schwer es ist, im Netz diese kleinen Distanzstücke für die Gurtbefestigung aufzutreiben. Zum Glück hatte ein Freund noch welche im Keller (Danke Jakob :D )

    Das Problem mit den Bremsen hinten hat sich als ein zu fest gespanntes Handbremsseil entpuppt. Jetzt schleifen die Beläge nur noch ganz leicht. Das schleifen müsste sich erfahrungsgemäß auf der Fahrt zum TÜV von alleine lösen.



    Die Verkabelung und das Armaturenbrett sind inzwischen auch fertig. Habe letzteres bewusst nicht neu gemacht, weil ich die Patina, die sich drauf gebildet hat recht schön finde und diese gern behalten würde. Unschwer zu erkennen ist auch das jetzt wieder originale Lenkrad, dass schon seit Monaten in meinem Keller darauf gewartet hat, eingebaut zu werden.

    Die Teppiche muss ich noch reinigen. Habe bis jetzt Kärchern und / oder den exzessiven Einsatz von Polsterreiniger / Vanish oder anderer Chemie geplant. Hier ist auch noch nichts entschieden und ich bin offen für Vorschläge und Berichte von euren Erfahrungen bei der Teppichreinigung ^^


    Die Spannbänder, die kbi601 aus dem Schrottcontainer gerettet hat, sind inzwischen auch heile bei mir angekommen (Vielen Dank nochmal dafür). Das einzige Problem, dass die Montage noch verhindert, ist dass ich noch nie so ein Teil in der Hand hatte und dementsprechend keine Ahnung habe, wie der Spannmechanismus funktioniert. Wäre hier für Tipps von euch sehr Dankbar.


    Sonst steht momentan hauptsächlich Nassschleifen mit 3000er um unregelmäßigen Orangepeel, Staubeinschlüsse und Nasen zu beseitigen, sowie Polieren auf dem Programm. Zieht sich leider deutlich länger als erhofft, aber das Resultat kann sich sehen lassen




    Für eine Garagenlackierung bin ich ganz Zufrieden mit dem Ergebnis, allerdings würde ich, wie bereits erwähnt, beim nächsten Mal die Sichtlackierung von einem Profi machen lassen.


    Nachdem das Projekt sich jetzt langsam aber sicher einem vorläufigen Ende nähert und mir mit dem Auto im fertigen Zustand hoffentlich ein recht auf H-Zulassung gewährt wird, muss ich mich jetzt mit dem zugehörigen Verwaltungsaufwand auseinanderschlagen. Schließlich will ich ja demnächst grinsend an den VW-Dieseln vorbei in die Innenstadt fahren :D. Ich besitze momentan neben der gelben Gefahr noch die rote Rakete (eine 83er Simson S51) und für diesen oder nächsten Sommer ist die Anschaffung eines Motorrads (Wahrscheinlich irgendwas altes aus der Honda CB-Reihe geplant).

    Das Problem hierbei ist, dass ich momentan kein "Alltagsfahrzeug" besitze, dass von gefühlt jeder (hab bis jetzt noch keine gefunden, bei ders noch nicht so ist) Oldtimerversicherung gefordert wird, wodurch diese für mich eigentlich alle hinfällig werden. Nach einiger Recherche sehe ich jetzt für mich zwei Optionen:


    Nummer eins: H-Kennzeichen mit normaler KFZ-Haftpflicht. Habe schon einige Berichte im Netz von Leuten, die diese Kombi nutzen gefunden. Leider sind die Menschen vom Support meines jetzigen Versicherers (Cosmos Direkt) der Meinung, dass das bei Ihnen nicht machbar ist. Wenn jemand einen guten Versicherer kennt, der sich nicht gegen H-Kennzeichen wehrt, her damit.


    Nummer zwei: Die kreative, von hinten durch die Brust ins Auge Methode. Es ist wohl rechtlich möglich, ein 50er Mokick freiwillig zuzulassen (wie beim Motorrad), man bekommt dann auch ein großes Schild, dass man nicht jährlich wechseln muss. Sonst ändert sich wenig. Wen das mehr interessiert, der sei auf diese Seite verwiesen: https://simson.budbud.de/

    Wenn man nun ein solches Mokick hätte und dieses regulär zulassen würde, dann könnte es ja auch das Alltagsfahrzeugs des halters sein (Ihr merkt worauf ich raus will ^^)

    Wenn man jetzt eine Oldtimerversicherung finden würde, die nicht explizit einen Alltags-PKW, sondern ein Alltagsfahrzeug fordert (Müsste man natürlich auch erstmal finden), dann müsste damit ja auch eine Versicherung des Tra... äh.. eines Oldtimers bei dieser Versicherung möglich sein.


    Als Anmerkung dazu vielleicht noch folgendes: Ich will hier nicht die Versicherung Betrügen oder irgendwie Leistungen erschleichen, die mir so nicht zustehen. Der Trabi ist sobald er wieder auf die Straße darf ein reines Spaß und Schönwetterfahrzeug. Als Student wohne ich in der Stadt und habe eine (aufgezwungene) Jahreskarte für den ÖPNV, mit der ich bequem zur UNI und zum Einkafuen usw komme. Von daher brauche ich auch kein Alltagsfahrzeug in dem Sinne. Ich finde es schade, dass heutzutage davon ausgegangen wird, dass man mindestens ein Auto braucht, um seinen Täglichen kram zu erledigen und dass das eben als Vorraussetzung für zahlreiche Oldtimerversicherungen gesehen wird.


    Ich gebe der nummer zwei mal keine allzu große Chance tatsächlich realisiert zu werden, wäre allerdings schon lustig, wenn das irgendwie ginge. Darum vielleicht noch eine Frage an die leute, die ein Historisches Kennzeichen in Kombination mit einer normalen Haftpflicht fahren: Wie geht das und wo seid ihr Versichert? Wäre über Infos dazu sehr dankbar.


    Nachdem das jetzt recht viel Text am Stück war, gibts zum Abschluss noch ein Bildchen von der roten Rakete.

    Wem das zu sehr Off-Topic ist, der schaut einfach weg ;)



    Ich steh gerade aufm Schlauch, wo sollen die verbaut sein?

    Die sitzen um die / in den Lagerschalen von den äußeren Manschetten. Hab sie bei mir mal etwas aus den Lagern rausgeholt und ein Foto gemacht. Sowas ist bei mir drin:



    Bevor jemand Angst um mein leibliches Wohl bekommt: Die Spur muss noch eingestellt werden, drum sind die Sicherungsbleche von der Spurstange noch offen :)

    Die großen Kappen sind schon besser.

    Kommt etwas weniger Fett raus und weniger Dreck hinein.

    Das hätte ich jetzt rein intuitiv auch gesagt. Wenn sich eine Bezugsquelle für die großen Kappen findet, werde ich die noch tauschen. Gerade haben aber noch andere Sachen Priorität.

    Es gab 2 Varianten von dem Staubschutz.

    Die große die über die Gleitbuchse drüber geht oder kleiner Gummiring der nur in die Büchse hinein geht.

    Das trifft sich ja ausgezeichnet. Dann bleiben einfach die kleinen ringe, die schon drauf sind drauf. Dachte die Kappe kommt nochmal extra drüber.

    Hallo zusammen,

    wollte gerade die fehlenden Dichtungen auf der Antriebswelle montieren, als ich das Trabantweltpaket aufgemacht habe, haben mich allerdings diese beiden Teile angelacht (Vergaserdichtung fürs Größenverhältnis ^^)




    Sehen nicht wirklich aus wie das Original und schon garnicht wie das Produktbild (Habe Art # 23341 bestellt). Telefonisch wurde mir versichert, dass sie die in Originalform wohl nicht mehr haben, aber jetzt die verwenden.

    Hat jemand schonmal Erfahrungen mit diesen Teilen gemacht? Kann mir schlecht vorstellen, dass die gleichwertig mit den originalen sind. Gehen ja nicht komplett über die Lagerschale, wie die anderen. Kennt jemand evtl ne Bezugsquelle wo ich die Dinger in der originalen Ausführung her bekomme? Habe bei den üblichen verdächtigen leider nichts gefunden.

    Für mich gehört diese Schelle dort nicht verbaut, auch wenn es Funktionell keinen Unterschied machen sollte, optisch würde mir so etwas überhaupt nicht gefallen

    Ursprünglich kams für mich so rüber, als hätte es einen technischen Grund. Habe ja jetzt hoffentlich bald einige Originalschellen zur verfügung und werde die natürlich dann auch nutzen. Ich will nur nicht den absoluten Originalenthusiasten die teile wegschnappen. Mich persönlich störts nicht, ob da unten am Fahrwerk, wo eh keiner hinschaut ne Westschelle verbaut ist und bevor ich jemand anderem die Originalteile wegkaufe, nehm ich lieber eine, die ich mit gutem Gewissen nach zwei Jahren mitsamt dem Nachbaugummiteil wegschmeißen und das nächste dran bauen kann.

    Ich bin bis jetzt immer mit den Schlauchschellen, die bei TW dabei sind gefahren und hatte nie Probleme. Die Sitzen bombenfest und dadurch, dass sie sich nicht mitdrehen, gibt es auch keine Probleme mit dem Verschluss. Ich tausche die Schellen aber auch immer, wenn ich die Manschetten tausche, weil ich der Qualität von dem Verschluss auch nicht allzu viel zutraue. Hat bis jetzt immer gut gehalten. An der Getriebeseite kommen wenn ich mich richtig erinnere auch die oben erwähnten Edelstahlkabelbinder für die Welle mit (Und eine Wurmfeder fürs die Abdichtung am Getriebe). Die haben durch den kleinen verschluss kaum Unwucht und müssten geeignet sein, um die sich drehende Manschette abzudichten / zu befestigen.

    pinokio Jetzt seh ichs auch. Hab tatsächlich noch an keinem Trabi geschraubt, an dem diese Kappen drauf waren. Drum ist mir auch nicht aufgefallen, dass die fehlen. Ersatz ist schon auf dem Weg und wird natürlich schnellstmöglich eingebaut. Danke für den Tipp.


    kbi601 Solche Schrottcontainer hätte ich hier auch gerne. :D

    Vielen Dank fürs an mich denken. Die Schellen nehm ich dir gerne ab. Hast ne PN.


    Hab gestern die Kupplung losgebrochen und wieder alles zusammen gebaut. Danach bin ich schon die ersten Meter auf der Auffahrt rauf und runter gerollt. Fühlt sich gut an, wenn nach fast zwei jahren endlich ein Ende in Sicht ist.


    pinokio Meinst du den Splint für die Kronmutter drüber? Die war bei mir nie mit einem Splint gesichert (Ist auch kein loch im Gewinde), sondern das Blech, das auch die Bremsleitung hält wurde als Sicherungsbelch verwendet. Habe ein neues Blech gekauft und das jetzt wieder umgeschlagen (Sieht man auch auf dem Foto wenn mans weiß).


    Mario-P50K Was gibts an der Schlauchschelle auszusetzen? Nicht original genug? Kann man die alten noch irgendwo kaufen? Hab die genommen, die bei dem Manschetten dabei war.

    Nach doch fast 4 Monaten gibt es wieder etwas zu berichten.


    Nachdem das Fahrwerk drin war, konnte der gute auf eigener Achse die Garage verlassen, um dem Hänger Platz zu machen, der dort eigentlich stehen sollte. Hatte befürchtet, dass der Lack bei Tageslicht irgendwelche unregelmäßigkeiten aufweist, die in der dunklen Garage nie aufgefallen sind. Das ist zum glück nicht der Fall gewesen.



    Die Elektrik ist bis auf ein paar Massekabel an Zusatzscheinwerfern und AHK komplettk, sogar die Ladekontrollleuchte, von der ich bis vor kurzem nicht wusste, dass ich sie habe, funktioniert. Der Vorbesitzer hatte das grüne Kabel der Lima abgeknipst...


    Bremsen sind jetzt auch befüllt. Habe dazu mit etwas selbstklebendem Moosgummi eine art Dichtungsring gebaut und dann die Flüssigkeit mit 1-2Bar Druck mit der Ausblaspistole vorsichtig der Reihe nach in alle Zylinder gepumpt. Danach noch entlüftet und jetzt bremst er wieder wie ne eins.



    Bei den Bremsen habe ich mir jetzt auch die Beläge von PEX bestellt. Vorne Passen die einwandfrei, hinten schleifts noch bzw auf einer Seite will die Trommel garnicht rüber. Werde nochmal versuchen, das Handbremsseil zu lösen, da bin ich mir nicht sicher, ob ich das damals probiert habe. Ansonsten bin ich natürlich offen für Vorschläge von eurer Seite. Kann man den Metallteil der Backen einfach mit einer Feile bearbeiten, damit die Beläge enger sitzen, oder ist das Pfusch / Unsicher?


    Die neuen Sitzbezüge von Trabantwelt sehen auch ganz ordentlich aus. Ich muss mich jedes mal zusammenreißen, damit ich die nicht direkt einbaue.



    Startversuche am Motor habe ich diese Woche auch schon unternommen. Als er dann mal Sprit im Vergaser hatte, sprang er auch sofort an und lief nachdem er eine riesige blaue Wolke aus dem Auspuff geblasen hatte auch wieder so ruhig, als wäre er gestern noch gelaufen. Leider ist in fast zwei Jahren Standzeit die Kupplung festgegammelt, weshalb der Motor nochmal raus musste (Diesmal in deutlich unter 2Std. ^^). Zum Zentrieren der Kupplungsscheibe im Kupplungsautomaten habe ich mich mal neuster Technik bedient und mir kurzerhand einen Zentrierdorn 3D-Gedruckt. Bin gespannt, wie sich der so schlägt. Werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.


    Jetzt stehen noch folgende Dinge auf der Todoliste bis er wieder auf die Straße kann:


    Vergaserdichtung tauschen (Der leckt nämlich)

    Scheinwerfer einstellen

    Spur einstellen

    Hupe gegen die alte aus Metall tauschen (Finde die klingt schöner)

    Wischwasserleitungen fertig machen

    Ein paar letzte Kabel ziehen

    Anhängersteckdose montieren

    Unschöne Stellen am Lack nochmal aufarbeiten

    Sitze einbauen


    Diesmal gibts bis auf die Sache mit den Bremsbelägen keine Fragen und es bleibt mir an dieser Stelle nur euch einen schönen Tag und gute Fahrt zu wünschen :)

    Krümel und Lukas96 Das war auch die erste Idee von meinem Vater, als er die Schüssel gesehen hat. Er meinte ich soll immer die Fenster hochkurbeln, damit keiner Briefe reinwirft ^^


    obtampon Würde ich es nochmal machen, würde ich auch für die von außen sichtbaren Teile in eine Lackierkabine gehen oder es sogar machen lassen. Die ganzen Staubeinschlüsse sind extrem nervig und nur mit erheblichem Aufwand rauszupolieren.


    Bei den Bremsen werde ich mal die Augen offen halten und demnächst ein paar originale aus der Bucht schießen oder welche bei eBay Kleinanzeigen mitnehmen.


    Es gibt wieder viel zu berichten. Der Motor ist jetzt drin.


    So habe ich die Vorderachse eingesetzt. Motor drauf und Lenkgetriebe verschraubt.




    War eng, aber definitiv machbar. Die Karosse habe ich links und rechts mit je einem 2-Tonnen Rangierwagenheber angehoben nachher langsam abgelassen. Garantiert nicht die sicherste Lösung, aber nachdem ich nie unter die Karosse musste, als nichts anderes zum Sichern drunter stand mmn. ein vertretbares Risiko.



    Die Vorderfeder setzt sich hoffentlich noch etwas. Momentan liegt er mir noch deutlich zu hoch...




    Kabelbaum ist auch wieder drin, allerings ist mir leider erst nach dem Einziehen aufgefallen, dass der ein wilder mix aus mehreren Bäumen ist und die Farben nicht wirklich zu einem einzelnen Schaltplan passen. Aus dem Grund wird das Verkabeln auch noch eine Weile dauern.





    So sieht er momentan aus. Jetzt fehlen noch Dachhimmel und Sitze, Elektrik anschließen, der Tank muss innen noch entrostet werden, die Bremsen, Zierleisten und der Auspuff. Der Lack brauch noch etwas Zuwendung und dann steht nur noch der Besuch beim TÜV zwischen uns und der Saison 2018.

    TV P50 : Ich hatte bis jetzt noch keine Probleme mit reingetauschten gebrauchten Bremsbacken. Klar, müssen die sich erst einbremsen, aber das müssen die neuen ja auch. Nachdem auf den alten größtenteils noch gut Belag drauf ist finde ich sie eigentlich zu schade zum wegschmeißen / neu belegen. Andererseits sehe ich schon auch ein, dass das Wiederverwenden nicht die sicherste Lösung ist. Ich denke ich werde mir also doch einen Satz neue gönnen. Kann man für ein Sommer-Alltagsauto die günstigen von PEX kaufen oder lohnt sich der Aufpreis für Corosid- / EBC-Beläge? Im Netz finden sich leider viele widersprüchliche Meinungen dazu.


    Andi : Vielen Dank für die Zeichnung, daraus wird der Sinn von den zwei Zylindertypen deutlich ersichtlich. Ich finde es immer wichtig und auch interessant zu verstehen, warum Dinge so sind wie sie sind. Dadurch bleibts auch länger im Gedächtnis.


    Hegautrabi : Nachdem die Spurstangenköpfe zum Kürzen eh runter mussten, hab ich das Lenkgetriebe doch komplett rausgenommen. Sollte sich ja nach der Hochzeit immernoch halbwegs stressfrei einbauen lassen.


    Toni : Nachdem ich mir beim letzten mal "Motor von oben reinheben" fast einen Finger gebrochen habe, wollte ich das dieses mal wenn möglich vermeiden. Hoffe mal dass ich die Karosse hoch genug bekomme, um die ganze Vorderachse mit Motor einsetzen zu können. Das Reinschieben von der Seite ist aber eine sehr gute Idee. Das werde ich wahrscheinlich auch machen.


    Die Bremszylinder sind im übrigen inzwischen getauscht und die Spurstangenköpfe gekürzt

    EinfachErik all die anderen, die sich über das Gelb gefreut haben: Vielen Dank für die Unterstützung. Hatte ehrlich gesagt etwas Angst, dass hier die hilfsbereitschaft nachlassen könnte, wenn der Originallack nicht wieder drauf kommt. Hat sich zum Glück nicht bewahrheitet.


    TV P50 Vielen Dank für die Tipps. Nachdem mir für vorne die Bremsbacken ausegangen sind musste fürs erste Zusammenbauen eine kurze von hinten herhalten. Die hat aber inzwischen schon wieder ihren Weg in die Hinterachse gefunden und vorne sind zwei große verbaut. Hinten werde ich aber auch nochmal kontrollieren, dass die halben beläge wirklich an der richtigen Stelle sitzen.


    Die Bremszylinder sollen laut Whims eine Einfräsung hinten dran haben, die anzeigt, ob der Zylinder links oder rechts eingebaut wird. Leider habe ich die beim Einbau nicht gefunden (Nach nochmaligem hinsehen gerade eben sehe ich sie auch). Die RBZ dann einfach irgendwie einzubauen war zugegebenermaßen nicht meine schlauste Entscheidung. Wird aber selbstverständlich noch korrigiert.


    Und ja, die Bremsbacken sind die alten bzw andere gebrauchte aus dem Keller wo die alten runter waren. Nachdem der Belag überall noch gut 3mm hat, sehe ich es nicht ein, die alten beläge weg zu schmeißen. Die sind ja auch schnell getauscht, wenn sie runter sind.


    Hegautrabi Danke für die Info. Dann werde ich den Spurstangenköpfen wohl noch mit der Eisensäge zusetzen. Vorher natürlich eine Mutter drauf. Das Lenkgetriebe werde ich dann im selben Zug auch nochmal rausnehmen und nach der Hochzeit einsetzen.

    Hegautrabi vielen Dank für die Info. Hoffe, die hast du nicht nur wegen mir zerlegt, sonst bekomm ich noch ein schlechtes Gewissen.


    Ich war natürlich auch nicht untägig die letzten Tage. Für die Hochzeit habe ich mal wieder ein Gestell zum Rollen geschweißt, darauf wird jetzt die gesamte Vorderachse mit Motor und Getriebe montiert. Anschließend will ich dann die Front der Karosse mit einem Flaschenzug anheben und die Vorderachse von unten einsetzen. Hat das schonmal jemand so gemacht? Ich habe etwas Angst, dass das Heck hinten aufsitzt, bevor die Front hoch genug ist. Hier mal das Gestell:


    Der Motor und das Getriebe sind beide nicht die original verbauten. Die Originale stehen ledier im Keller weil Defekt. Das Getriebe leckt und der Motor hatte einen Lagerschaden. An beide will ich mich nicht ranwagen, bevor ich nicht mehr Ahnung von der Materie habe. So wie ich das mitbekommen habe, veranstaltet Klaus PELF jedes Jahr ein Motor und Getriebeseminar. Das würde ich mir vorher gerne ansehen und dann entscheiden, was selber gemacht wird und was aus der Hand gegeben wird.


    Worauf ich eigentlich raus wollte ist, dass nachdem sowohl Motor und Getriebe hoffentlich nicht allzu lange im Fahrzeug verweilen werden, wurden beide nur grob entdreckt und anschließend wieder eingebaut. Das Getriebe bekommt natürlich neues Öl spendiert, aber sonst blieb eigentlich alles beim Alten.



    Fast 30 Jahre Trabidreck, und alles auf dem guten Garagenboden...


    Die Hinterachse ist bis auf die Bremsleitungen inzwischen komplett und alle Schrauben aufs korrekte Drehmoment angezogen.




    Vorne siehts ähnlich aus, da fehlen aber noch ein paar Kleinteile, die erst noch ihren Weg in meine Garage finden müssen. Hatte fast schon vergessen, wie viel Spaß es macht, eine fettige neue Achsmanschette auf den Vorderachskörper zu ziehen ^^



    Gerade wenn man denkt, man hätte endlich alles lackiert, kommen noch so ein paar Sitzgestelle und die Frontscheibenheizung im Keller raus...


    Jetzt noch wie immer ein paar Fragen.


    In meinem Keller steht schon seit einiger Zeit ein Eimer mit Bremsbacken, die ich damals als "Bremsbacken für Trabant" gekauft habe. Allerdings sind da zwei verschiedene Typen drin. der Großteil der Backen ist die rechte Version auf dem Bild. Die scheint allerdings für den 500 / 600 zu sein (Korrigiert mich, wenn ich falsch liege). Falls jemand interesse dran hat spende ich die gerne. Dann kann ich mich zumindest ein bisschen für die ganzen guten Ratschläge revanchieren.



    Dieses Kabel war bei mir am Gummiblock vom Getriebe dran (Weiß leider nicht mehr, ob an der Schraube oder an der gegenüber). Ist das dafür da um den Auspuff mit Masse zu verbinden oder wo kommt das ran?



    Und als letztes noch eine Frage zu den Spurstangenköpfen. Mir ist aufgefallen, dass die von Trabantwelt um einiges länger sind, als die ursprünglich bei mir verbauten. Habe beim Zusammenbau auf meinem Motorgestell das Problem, dass die Räder selbst wenn die Verstellmuttern auf anschlag angezogen sind nicht parallel zueinander stehen. Gibt sich das, wenn die Räder belastet sind oder sind die Spurstangenköpfe einfach zu lang? Wenn ja, kann / darf man die einfach kürzen. Stell mir das etwas kritisch vor, da einfach mit der metallsäge ein stück ab zu schneiden.



    Ich sag schonmal danke für die Antworten und widme mich dann mal dem Kabelbaum. Der will nämlich auch wieder dahin zurück da wo er herkommt...