Posts by MM601

    Die Preise im Addinol Werksverkauf kann ich nicht ganz nach vollziehen. Will man etwa nicht selbst Verkaufen sondern eher über Händler?


    Ich kaufe mein Addinol Pole Position 2T für unter 9 €/L und bezahle dabei kein Versand beim Onlinehändler. Einer der Gründe warum ich das Zeug fahre. Preis Leistung stimmt da einfach.

    Zum "Addinol Pole Position High Speed 2T"


    ...folgender Hinweis ist evtl. wichtig für die Fahrer des Öls:


    --> "ADDINOL High Speed 2T enthält keine Vormischkomponente. Produkt muss intensiv in Kraftstoff eingemischt werden."


    Jetzt wissen wir welches Öl Udo Struutz gefahren hat ^^ Also immer schön den Udo machen nach'm Tanken ^^

    Da bin ich anderer Meinung: das ist wie das Lernen eines Instrumentes... lieber einmal gleich was ordentliches gekauft und Spaß dran weils einfacher und besser geht, als mit Frust aufgeben weil die Voraussetzungen es unnötig erschweren... meine Meinung ;)

    Hört sich einfach und entspannt an.

    Passt der Deckel denn auf den Bremsflüssigkeitsbehälter oder muss man da noch was fummeln

    Passt genau auf die DDR Behälter drauf. Beim Nachbaubehälter darf man's mit Aufschrauben nicht übertreiben, da ist das Außengeinde scheinbar nicht so stark ausgeprägt. Zusätzlich haben wir die Dichtung vom Originaldeckel eingelegt und so war es drucksicher.

    Man kann bei dem Gerät schön ablesen wenn der Druck durch das Entlüften abfällt und pumpt dann etwas nach.


    Es gibt auch noch die "Ich hab da noch was im Lager rumliegen"-Methode: ein Autoventil in einen (übrigen) Bremsflüssigkeits-Deckel einpflanen. Behälter voll machen und Druck mit einer Pumpe drauf geben. Hier muss man eben immer schauen, dass der Behäler immer genug Flüssigkeit hat...

    Grüße ;)


    wir benutzen dafür so eins hier.


    Du befüllst deinen Behälter und das Entlüftergerätmit neuer Flüssigkeit, schraubst auf deinen Behälter den Deckel mit der Schlauchverbindung zum Behälter auf. Nun gibst du mit 2-3 Pumpstößen Druck auf das System.

    Jetzt gehst du nur noch rum und drehst überall die Entlüfternippel auf, mit aufgestecktem Schlauch und Gurkenglas :)


    Drehst einfach so lange auf bis die "Brühe" klar ist und keine Bläschen (falls vorhanden) mehr aufsteigen...

    Reihenfolge: anfangen beim Entlüftungsventil, was am weitesten vom HBZ entfernt ist (hi.re./hi.li./vo.re./vo.li.)...


    Hab noch nie so einfach nen Bremssystem entlüftet und zur Not geht das damit sogar allein. Das lästige Pumpen und Nachschauen ob noch genug im Behälter ist entfällt komplett.


    8)

    Ich hab nur Bilder von einer roten Pappe mit grüner Sonnenblende.


    Dann hier noch in grün mit roter Sonenblende 8o

    ...und die Sonnenblende vom Krapproten grob draufgeferkelt (es sei mir verziehen fürs "ausleihen" 8o)

    Grüße :)


    Waren auch als Tagesbesucher am Samstag da zum bestem Wetter...


    Hier noch ein Paar Eindrücke zur Ausfahrt (beim Abbiegen im Geismar)...


    ...nächstes Jahr dann auch länger mit Campingausrüstung, Pouch Steilwandzelt und Klappstühle/Tisch sind schon vorhanden, nächstes WE wird dazu nen HP401 abgeholt :):):)...

    Grüße


    mein 89er hat auch die bekannten Abplatzer an den hinteren Lampenträgern. Das Material ist eine Art Pertinax, auf welche wahrscheinlich "einfach" ab Werk drauflackiert wurde. Schiebt man mit dem Fingernagel entlang blättert die Farbe an einigen Stellen runter und ist darunter aalglatt, fast glänzend...


    Hab die gestern getauscht gegen günstig erworbene (bereits lackierte) Plastik-Träger und muss sagen das die Plastikträger doch etwas schmaler sind und sich nicht so schön in das Auflagegummi einfassen lassen.


    Also werden die originalen ordentlich lackiert.... war sowieso klar...


    Nun die Frage: Wie behandelt man das Material vor, um dem Lack zu guter Haftung überreden zu können?


    Alten lack einfach nass abschleifen?


    Danke vorab :)


    (Übrigens waren da sogar ne Zahl unter dem Lampenträger ins Blech geschrieben, muss wohl die Schicht gewesen sein, die sich verewigen wollte :/ auf dem zweitem Bild sieht man den Spalt, die Pertinax-Träger klemmen da richtig straff drin.)

    Vorher versuchen die Einkerbung etwas aufzuhebeln, indem man einen alten schmalen Schraubenzieher "als Meißel" mit nem Hammer drunter Schlägt. Röstlöser drauf und Einwirken lassen. Man nehme jetzt eine gehärtete 32er Schlagschrauber-Nuss (meißt schwarz und nicht verchromt) und einen Schlagschrauber 8o. Hat bei mir sogar mit einem günstigen 50€ ebay Elektro-Schlagschrauber funktioniert. Er musste etwas kämpfen aber hat super funktioniert.

    Vorher unbedingt Gang raus und Fahrzeug ablassen, so dass Bodenkontakt besteht (vor allem wenn mit Hebel versucht wird zu lösen), um Getriebeschäden zu vermeiden.


    Viel Spaß ;)

    Fahrfusshebel : ok danke für die Info, man weiß trotzdem nie was verbaut ist, bevor man's nicht gesehen hat ;)


    trabi : beim erstem Abnehmen der Trommeln nach z.B. Fund d. Fahrzeuges, bürste ich immer die innere Oberfläche mit dem Messingbürstenaufsatz blank um die Bremsfläche begutachten zu können, meißt ist da auch schnell der Flugrost runter... Ausdrehen ist natürlich bei Möglichkeit die bessere Wahl ;)


    bepone : korrekt, wenn die Schläuche augenscheinlich noch nie gemacht wurden, dann raus damit ;)


    V603 : Man darf eben nicht vergessen das an der Bremse gearbeitet wird, die einem selbst und anderen das Leben garantieren. Daher auch nur bei ausreichender Kompetenz und/oder logischem Verständnis im Umgang mit Reparaturanleitungen zu empfehlen 8) "Sich die Sache zutrauen" ist die eine Sache, aber "wissen wann man es lassen sollte" die andere :S. Die RBZs "reinige" ich im Innren mit satt in Getriebeöl getränktem 2000er "Schleif"papier/Läpppapier, so entferne ich feste Ablagerungen teilw. von klebenden Manschetten oder angehaftete Ablagerungen von aufgelößten Bremsschläuchen. Ein "Ausschleifen" oder "Aufschleifen" mit 2000er Papier auf ein größeres Maß ist damit nur bedingt möglich, wenn er dieses Leben noch fertig werden möchte :D. Ist der Zylinder danach innen blank, kann dieser weiter verwendet werden, stößt man dabei aber auf Rostausfressungen über die dann die Manschette gleiten soll, dann muss dieser ausgetauscht werden...


    So, nen schönes sonniges WE gewünscht 8)

    Wenn du dir fast sicher bist, dass seit '89 nix an der Bremse "gewartet" wurde, dann einmal komplett "richtig" anschauen.


    Wenn du es dir zutraust/dich für fachlich ausreichend kompetent hälst deine Bremse zu überholen:


    ...dann Trommeln runter, Achsmutter ab (Schlagschrauber, Gang raus), so dass alles frei liegt und alle Bremszylinder abbauen und Kolben rausdrücken.

    Die Zylinder und Kolben begutachten auf Korrosion, evtl. mit öligem Nassschleifpapier (2000er und aufwärts) etwas auspolieren/läppen bzw. reinigen, dabei schauen das keine Ausfressungen in den Zylindern an den Laufflächen der Manschetten durch Rost entstanden sind. Wenn alles als gut befunden (nichts als Glanz im Zylinder an den Laufflächen), dann neue Manschetten (Trabantwelt) drauf, ausreichend ATE Bremszylinderpaste hinter die Manschette und in die Zylinder (auch vorher damit nicht sparen, zur Montage der Manschetten auf den Kolben).


    Flex-Schläuche auf Risse/Spröde Stellen untersuchen -> wenn ja, ersetzen.


    HBZ komplett zerlegen, Reihenfolge und Bauteile gut merken (Fotos machen), begutachten des Zylinders + der Kolben, evtl. wie die RBZ reinigen/läppen und mit neuen Manschetten von Trabantwelt wieder zusammensetzen (beachten, dass die 2 Kügelchen erst eingelegt werden, nachdem die Kolben in Position eingedrückt sind...--> Fotos im Netz).


    Ankerplatten reinigen/Rost entfernen/versiegeln mit Lack usw... RBZs einbauen (Vorn Richtungsgebunden! L/R). Dann Beläge begutachten (Dicke usw), evtl. leicht überschliefen bei glasigen stellen (Achtung: Asbeststaub bei DDR Belägen), wenn rum, dann austauschen. Rücksteller zurückstellen. Beläge korrekt einlegen und mit Federn und Rückhaltern montieren (vorher Foto, wo wierum welche Feder kommt). An die Auflagefläche der Beläge an der Ankerplatte etwas ATE Plastilube auftragen, vermeidet Quitschen. Trommeln evtl. mal mit Messing-Drahtaufsatz innen vom Rost/Roststellen befreien.


    Alles zusammensetzen und Achmuttern sichern.


    DOT4 Bremsflüssigkeit drauf + einzeln antlüften... (2 Personen). Am Besten mit Überdruck auf dem Behälter das System füllen... Wenn mit Pedalpumpen, dann aufpassen, dass dieses nicht komplett auf Anschlag durchgetreten wird.


    Bei alten durchgerosteten VSDs gibt meist Probleme, dass die Innenblase undicht wird welche dir dann bei Warmluft den Innenraum zubläst (fällt mit ständigen Kopfschmerzen beim Fahren auf). Die Aluminiumplatierte Auspuffanlage von TW hab ich seit 4 Jahren drunter, bin sehr zufrieden, man bedenke den Preis von knapp über 100€. Der VSD hat zwar die 3Grad Neigung am Rohr nicht, aber man bekommt den trotzdem ohne Probleme montiert. Neu hört sich die Anlage eben ein bisschen hohl an, wie sich neue Anlagen eben anhören. Ich finds "kernig". Hab da auch noch ein Video dazu, wo die frisch verbaut ist, bei Bedarf.


    Also du brachst bei Rettbaren HBZ/RBZs

    HBZ Manschetten, RBZ Manschetten Satz, neue Entlüfterschrauben mit Kappen, RBZ Gummieinsätze, ATE Bremszylinderpaste, ATE Plastilube, evtl. Bremsschläuche, evtl. Bremsleitungen, 1L DOT4, evtl. Entlüftergerät für Überdruck auf Bremsfl.Behälter.


    Grüße ;)