Beiträge von Tacker

    Dass Detlef die TW-HBZ direkt aus Zwickau bezieht, hat er mir gegenüber zum ITT auch geäußert. Auch dass die Prägung TW bzw. TWZ die Nachfertigungen von Herrn Hofmann kennzeichnet.

    Aufgrund der exorbitanten Ausschussquote mindestens einer Charge ist man aber tatsächlich dazu übergangen, jeden HBZ vor dem Verkauf zu zerlegen. Ist ja schließlich nicht irgendein 0815-Bauteil.

    Die Schläuche am KMVA-Geber sind aber richtig herum angeschlossen, oder?


    Meiner Erfahrung nach beeinflusst auch der Einbauwinkel des Gebers (z.B. durch eine verbogene Halterung) nicht nur das Anzeigeverhalten der KMVA sondern in einigen Fällen auch ganz erheblich den Spritfluss.

    Ich wundere mich gerade, was manche Leute unter "Lagerspuren" verstehen, wenn sie unbenutzte bzw. neue Teile verkaufen. Rost, Gammel, Dreck, ok. Meinetwegen auch Kratzer. Läßt sich nicht vermeiden. Aber mittig gestauchte Türgerippe, als Unterlage verwendet, auf denen man offenbar mehrere sehr schwere Gegenstände "gelagert" hat, mit Lagerspuren zu veräußern, ist schon dreist.


    Fazit: zweimal teuren Schrott ersteigert, wochenlang mit dem Verkäufer rumgeärgert, dazu auch noch die gleiche Seite zweimal zugeschickt bekommen. Dafür zweimal unbrauchbar. Läuft...:cursing:

    Da wirst Du keine konkrete Anleitung finden. Die Vergaser wurden werksseitig für den Serienmotor im Neuzustand auf den Fließbänken voreingestellt. Die individuelle Anpassung erfolgt am Motor. Hier spielen zu viele Faktoren und Variablen mit rein, als das man sagen könnte, die exakte Einstellung ist so und so. Verschleißzustand/Laufleistung von Vergaser und Motor, Nebenluft, Nachbauteile, Düsenbestückung, Klingeln ...


    Ein Anhaltspunkt für die LGS sind 2,5 bis 3 Umdrehungen raus. Standgas reguliere ich nach Gehör und Popometer. Wenn Du es genau haben willst, musst Du Dir jemanden mit einem Testgerät für Abgasmessung oder Infralyt suchen. Was aber nicht in jedem Fall die beste Einstellung für den Motor bedeuten muss.

    Zu- und Ausstieg aber bisher nur an roten Ampeln möglich. Das hebt den Erlebnisfaktor.;)


    Heute früh war mir aber echt eher nach Glühwein als nach Kaffee. Schattige 5°C, brrrrrr...

    Einstiegsleiste ist Plastik, die Gummis an den Kotflügeln sind aus Gummi und ein U-Profil mit den Maßen wie aus dem Link und in der Länge etwas kürzer als der Abstand zwischen Tür und Radkasten. 4 Stück ( 2 länger und 2 kürzer) werden benötigt.


    Tacker

    mach bitte mal ein Bild

    Bist Du sicher, dass es da verschiedene Längen gab? Die zwei Trabis, die ich bis jetzt zerrupft habe, hatten die Gummis alle nur hinter dem Radkästen. Da bräuchte man ja quasi vier?

    Unglaublich, was mein Jüngster mit noch nicht mal zwei Jahren für ein sensibilisiertes Auge hat.:saint:

    Der schreit schon "Babbi", da hat sein alter Herr noch nicht mal gemerkt, dass überhaupt irgendwo ein Auto kommt oder rumsteht.:augendreh:


    Entdeckt bei unserem Bio-Bauern...

    Oh je, bei meinem Glück...

    Ich pack das mal mit hier rein, weil's zum Thema Nachbauteile (Berta-Kolben) und Qualität passt:


    Ich hatte gestern meine Zylinderköpfe unten, weil beide Dichtungen ordentlich hinten rausgesifft haben. Der Motor hat seit seiner Komplettregenerierung gut 8000 km weg. Etwas entsetzt war ich zunächst über die Masse an Ölkohle, die auf den Kolben und vor allem in den Brennräumen vorhanden war. Das habe ich so noch nie gesehen. Selbst als der Motor zur Revision ging, war der nicht so zugekohlt. Möglicherweise war die dadurch erhöhte Kompression die Ursache, dass beide Dichtungen so durchgedrückt haben.

    Ich fahre fast nur Langstrecke und der Motor wird im bergigen Erzgebirge auch wirklich nicht geschont. Verbrauch zwischen 6,5 und 7,5 Litern bei 1:60 und 28H1-1 mit 115er HD. Da werde ich auf jeden Fall noch mal eine Alternative zum MZ405 suchen (das soll aber um Gottes Willen keine Öldiskussion werden).


    Die ersten Bilder wurden noch bei sehr heißem Motor gemacht. Man kann man das Problem denke ich schon gut erkennen. Die Berta-Kolben kippeln in der Mittelstellung fast 1mm im Zylinder herum, bei OT ist es immer noch sehr deutlich fühl- und hörbar. Ich habe leider kein Video davon gemacht, aber jetzt kann ich auch das Klappern zuordnen, die das verursacht(e). Die Zylinderwandung zeigt noch keine Verschleißkante, die Abdichtung scheint zu funktionieren.


    Der Motor zieht davon abgesehen sehr gut durch. Nach dem Erkalten reduziert sich dass Kippelspiel fast auf Null, das hört man auch (nicht). Nach dem Kaltstart klingt der Motor wesentlich ruhiger, als wenn man von der Autobahn kommt.

    Ich weiß nicht, ob das an den Kolben Verschleiß ist. Diese Kippelgeräusche traten zum ersten mal nach ca. 3000km wahrnehmbar auf. Mangels Fachkenntnis konnte ich das Geräusch aber vorher nicht zuordnen.

    Was meinen die Experten, kann man so weiterfahren oder sollte man (ich) noch mal in eine originale Garnitur investieren?

    Vor zwei Wochen vernahm ich ein schlagendes Geräusch im Fußraum von meinem Trabi, welches sowohl im Stand bei laufendem Motor als auch während der Fahrt auftrat. Nach zeitintensiver Suche, einmal Auspuff komplett an und abbauen, entpuppte sich der Übeltäter als das rechte Schwenklager, welches unten fast 1/2mm Höhenspiel aufwies.


    Fazit: einmal Vorderachse komplett inklusive Silentbuchsen und weil's so schön ist, die Bremse auch gleich noch mitgemacht, weil die Beläge verglast waren.:rolleyes: Die Premium-RBZ sind vor gerade mal zwei Jahren gewechselt worden, die sahen auf den Laufflächen richtig übel aus. Jetzt habe ich Premium-Bremsbeläge und dafür billige RBZs, mal sehen, wie sich die schlagen.


    Gerade wurden meine Reibahlen eingeweiht und insgesamt nur einmal Ausschuss produziert.:saint:An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Klaus Klaus PELF Brinkmann & Steffen Hegautrabi , dem ich letztes Jahr bei der Instandsetzung des Postkutschenfahrwerkes über die Schulter schauen durfte.:thumbsup:

    Wenn die wirklich jahrelang in einem alten, feuchten Schweinestall gestanden haben, wo sie TrabiTim aufgestöbert hat, kann man davon ausgehen, dass so ziemlich alles Bewegliche neu muss oder zumindest einer gründlichen Prüfung bedarf: Bremszylinder, eventuell Schwenklager, Getriebe, Motor. Reinsetzen und Fahren geht da nicht lange gut.


    Die Autos waren echt runtergerockt. Nicht umsonst hat man die ursprünglich verchromten Stoßstangen überlackiert, weil der Chrom offenbar nicht mehr zu retten war. Bis sowas passiert, bedarf es schon ein paar übler Umwelteinflüsse und das wiederum sagt einiges über die 25 Jahre Lagerung und den Restzustand der Fahrzeuge aus.

    Die Firma war zu Friedenszeiten der Zulieferer für BVF. Ich habe regelmäßig einen Großteil meiner Ferien dort zugebracht. Ob die nach der Wende noch mal eine Serie aufgelegt haben, wage ich zu bezweifeln, da waren die Ungarn schneller. Die Unterlagen sind aber sicher noch vorhanden, da der Betrieb im Familienbesitz geblieben ist.

    5mm ist ganz schön viel.


    Hast Du während des Einlaufens mal vorsichtig am Deckel geklopft/gewackelt? Manchmal schließen die Ventile unter Laborbedingungen einen Tick später, insbesondere, wenn Schwimmerzunge und Stößel zueinander neu sind. Im Motorbetrieb egalisiert sich das.


    Wie Frank schon schrieb: Das trockene Einstellen nach Justiermaß macht nur bei Originalteilen Sinn, also Schwimmern aus diesen heiligen Hallen. Bei den Nachbauten ist einzig und allein der Pegel in der Schwimmerkammer entscheidend.