Beiträge von Tacker

    Einstiegsleiste ist Plastik, die Gummis an den Kotflügeln sind aus Gummi und ein U-Profil mit den Maßen wie aus dem Link und in der Länge etwas kürzer als der Abstand zwischen Tür und Radkasten. 4 Stück ( 2 länger und 2 kürzer) werden benötigt.


    Tacker

    mach bitte mal ein Bild

    Bist Du sicher, dass es da verschiedene Längen gab? Die zwei Trabis, die ich bis jetzt zerrupft habe, hatten die Gummis alle nur hinter dem Radkästen. Da bräuchte man ja quasi vier?

    Unglaublich, was mein Jüngster mit noch nicht mal zwei Jahren für ein sensibilisiertes Auge hat.:saint:

    Der schreit schon "Babbi", da hat sein alter Herr noch nicht mal gemerkt, dass überhaupt irgendwo ein Auto kommt oder rumsteht.:augendreh:


    Entdeckt bei unserem Bio-Bauern...

    Oh je, bei meinem Glück...

    Ich pack das mal mit hier rein, weil's zum Thema Nachbauteile (Berta-Kolben) und Qualität passt:


    Ich hatte gestern meine Zylinderköpfe unten, weil beide Dichtungen ordentlich hinten rausgesifft haben. Der Motor hat seit seiner Komplettregenerierung gut 8000 km weg. Etwas entsetzt war ich zunächst über die Masse an Ölkohle, die auf den Kolben und vor allem in den Brennräumen vorhanden war. Das habe ich so noch nie gesehen. Selbst als der Motor zur Revision ging, war der nicht so zugekohlt. Möglicherweise war die dadurch erhöhte Kompression die Ursache, dass beide Dichtungen so durchgedrückt haben.

    Ich fahre fast nur Langstrecke und der Motor wird im bergigen Erzgebirge auch wirklich nicht geschont. Verbrauch zwischen 6,5 und 7,5 Litern bei 1:60 und 28H1-1 mit 115er HD. Da werde ich auf jeden Fall noch mal eine Alternative zum MZ405 suchen (das soll aber um Gottes Willen keine Öldiskussion werden).


    Die ersten Bilder wurden noch bei sehr heißem Motor gemacht. Man kann man das Problem denke ich schon gut erkennen. Die Berta-Kolben kippeln in der Mittelstellung fast 1mm im Zylinder herum, bei OT ist es immer noch sehr deutlich fühl- und hörbar. Ich habe leider kein Video davon gemacht, aber jetzt kann ich auch das Klappern zuordnen, die das verursacht(e). Die Zylinderwandung zeigt noch keine Verschleißkante, die Abdichtung scheint zu funktionieren.


    Der Motor zieht davon abgesehen sehr gut durch. Nach dem Erkalten reduziert sich dass Kippelspiel fast auf Null, das hört man auch (nicht). Nach dem Kaltstart klingt der Motor wesentlich ruhiger, als wenn man von der Autobahn kommt.

    Ich weiß nicht, ob das an den Kolben Verschleiß ist. Diese Kippelgeräusche traten zum ersten mal nach ca. 3000km wahrnehmbar auf. Mangels Fachkenntnis konnte ich das Geräusch aber vorher nicht zuordnen.

    Was meinen die Experten, kann man so weiterfahren oder sollte man (ich) noch mal in eine originale Garnitur investieren?

    Vor zwei Wochen vernahm ich ein schlagendes Geräusch im Fußraum von meinem Trabi, welches sowohl im Stand bei laufendem Motor als auch während der Fahrt auftrat. Nach zeitintensiver Suche, einmal Auspuff komplett an und abbauen, entpuppte sich der Übeltäter als das rechte Schwenklager, welches unten fast 1/2mm Höhenspiel aufwies.


    Fazit: einmal Vorderachse komplett inklusive Silentbuchsen und weil's so schön ist, die Bremse auch gleich noch mitgemacht, weil die Beläge verglast waren.:rolleyes: Die Premium-RBZ sind vor gerade mal zwei Jahren gewechselt worden, die sahen auf den Laufflächen richtig übel aus. Jetzt habe ich Premium-Bremsbeläge und dafür billige RBZs, mal sehen, wie sich die schlagen.


    Gerade wurden meine Reibahlen eingeweiht und insgesamt nur einmal Ausschuss produziert.:saint:An dieser Stelle noch einmal vielen Dank an Klaus Klaus PELF Brinkmann & Steffen Hegautrabi , dem ich letztes Jahr bei der Instandsetzung des Postkutschenfahrwerkes über die Schulter schauen durfte.:thumbsup:

    Wenn die wirklich jahrelang in einem alten, feuchten Schweinestall gestanden haben, wo sie TrabiTim aufgestöbert hat, kann man davon ausgehen, dass so ziemlich alles Bewegliche neu muss oder zumindest einer gründlichen Prüfung bedarf: Bremszylinder, eventuell Schwenklager, Getriebe, Motor. Reinsetzen und Fahren geht da nicht lange gut.


    Die Autos waren echt runtergerockt. Nicht umsonst hat man die ursprünglich verchromten Stoßstangen überlackiert, weil der Chrom offenbar nicht mehr zu retten war. Bis sowas passiert, bedarf es schon ein paar übler Umwelteinflüsse und das wiederum sagt einiges über die 25 Jahre Lagerung und den Restzustand der Fahrzeuge aus.

    Die Firma war zu Friedenszeiten der Zulieferer für BVF. Ich habe regelmäßig einen Großteil meiner Ferien dort zugebracht. Ob die nach der Wende noch mal eine Serie aufgelegt haben, wage ich zu bezweifeln, da waren die Ungarn schneller. Die Unterlagen sind aber sicher noch vorhanden, da der Betrieb im Familienbesitz geblieben ist.

    5mm ist ganz schön viel.


    Hast Du während des Einlaufens mal vorsichtig am Deckel geklopft/gewackelt? Manchmal schließen die Ventile unter Laborbedingungen einen Tick später, insbesondere, wenn Schwimmerzunge und Stößel zueinander neu sind. Im Motorbetrieb egalisiert sich das.


    Wie Frank schon schrieb: Das trockene Einstellen nach Justiermaß macht nur bei Originalteilen Sinn, also Schwimmern aus diesen heiligen Hallen. Bei den Nachbauten ist einzig und allein der Pegel in der Schwimmerkammer entscheidend.

    Was willst du da noch klären?

    Der Produzent nehme (oder man gebe ihm) einen DDR-Kolben und produziere diesen in gleicher Güte nach. Eigentlich ganz einfach oder?

    Eigentlich.:) Du baust doch selber Motoren, sag Du's mir.

    Mir fehlt da ehrlich gesagt der Einblick, um das objektiv beurteilen zu können.:schulterzuck:

    MZA hätte von Anfang an die besten Möglichkeiten gehabt, Brauchbares an Motorenteilen für die Simmen produzieren zu lassen. Haben sie aber nicht. Stattdessen billig(st)e Masse statt Klasse. Über die Gründe will ich nicht spekulieren. Der beschlossene Weggang aus Suhl passt da aber irgendwie mit ins Bild. Ob sich am Qualitätsanspruch der Firma was ändern könnte, wenn man Franks prognostizierten Preisrahmen ins Feld führt, da habe ich so meine Zweifel.:zwinkerer:

    Sollte aber nicht die Frage der Qualität VOR dem Preis geklärt sein? Ich kann auch viel Kohle mit Schrott verdienen, bevor's der Letzte mitkriegt.

    Was Gunnar zur MZA-Qualität schreibt, kann ich nämlich z.T. bestätigen. Klappernde oder ständig fest gehende Kolben. Dafür halt auch für'n Appel und'n Ei zu bekommen, der Mist. Bei den Margen gehe ich aber auch davon aus, dass der Hersteller gar kein Interesse dran haben kann, langlebiges Zeug zu produzieren. Mit DIESER Referenz sollte MZA bei den Motorenteilen erst mal aufräumen und nachweisen, dass sie es besser können, dann macht es Sinn, über den EVP zu reden...

    Weiß jemand, wo diese Silentbuchsen hin gehören?


    Innendurchmesser und Länge sind wie bei den äußeren Querlenkerbuchsen. Außendurchmesser aber wie die im Federauge (28mm).


    P.S. Eigentlich falscher Tread. Aber sie kommen von EBay...:zwinkerer:


    Aus der Ferne ist sowas immer schwer zu beurteilen. Man muss den Motor mal hören und auch mal von Hand durchdrehen.


    Ich würde mich jetzt nicht als Experten bezeichnen, aber der lieblos mit UBS angeduschte Endschalldämpfer, die glänzenden Dreieckslenker und die im Kontrast dazu extrem verrosteten Innenseiten der Felgen würden mich abschrecken. Mit dem schwarzen Zeug kann man halt viel maskieren, was vorher schon ordentlich gegammelt hat.


    Außen hat man die (nicht zum Baujahr passenden) Felgen auch nur silbern überlackiert. Den Rost sieht man noch deutlich. Farbnebel auf den Reifen und am Ventil ist sogar noch das Kreppband drum.:/ Den hat man auf die Schnelle nur fix aufgehübscht. Nicht für 1800€...

    Die alten Buchsen gingen relativ problemlos raus. Das Einpressen dürfte sicher nicht wesentlich anspruchsvoller sein. Da ich die Schwenklager ohnehin gerade machen muss, wollte ich auch gleich die Buchsen mit wechseln.