Posts by heiko_p

    Bei Kunststoffteilen habe ich persönlich gute Erfahrung mit der Waschmaschine gemacht. Ok, war anfangs nur ein blöder Zufall, weil ich einen alten Gummi der Benzinleitung meines 88er Audis in der Hisentasche vergessen hatte. Nach dem Waschen war das Teil wieder sauber und vorallem weich und flexibel wie ein Neuteil, Weichspüler sei Dank.

    Das werde ich auch tun.


    Wenn verbaue ich das beste was ich habe, statt gutes zu lagern und altes erstmal aufzubrauchen. Frei nach dem Motto


    Man nehme was man hat


    (Ohne dabei hochnäsig zu sein, nicht das der Anschein aufkommen mag)

    Sorry Gunnar, wenn ich mich hier mal einklinke. Hast Du den Wagen nur selbst in der Garage gemessen/vermessen, oder warst Du mit deinem Schmuckstück in einer Werkstatt mit korrekt nivellierter Vermessbühne und hast den Wagen einmessen lassen ? (Einmessen im Sinne von Ist Daten ermitteln )


    Gruss vom Rheinkilometer 543

    Heiko

    Kann ich gerne machen. Die eine hat einen grünen Kunstlederbezug,grüner Keder ( war wohl in einem Kübel ?) und die andere dar die schwarz rote Kombination, schwarzes Kunstleder, weinroter Stoff, schwarzer Keder.


    Wo war der eigentliche Unterschied ? Oder war am Ende der Grund für die Änderung, die Holzvariante zu Aufwendig und die Metallvariante billiger ?


    Viel wichtiger vielleicht noch die Frage:


    Welche ist besser, oder gibt es da keine Unterschiede und ist es nur etwas für Originalisten ?


    PS

    Ich finde es klasse wie offen und proffessionell hier kommuniziert wird.

    Meinen Lob und meinen Dank an alle

    Hallo ins Forum


    Ob ich hier mir meiner Nachfrage richtig bin, weiss ich nicht.


    Vielleicht könnt Ihr mir bei einem Zuordnungsproblem helfen ? Ich habe in meinem Teilefundus Sitzflächen der Rückbank teilweise aus Holz mit Spiralfedern und auch die aus Metall. Ich denke die aus Holz sind aus älteren Modellen, aber aus welchen ?


    Erstmal vielen Dank im voraus

    30000 Trabant Fahrer, ok, von denen werden vielleicht 10 % sich organisieren wollen, viele reden dann gleich von Vereinsmeyerei, aber man sollte nicht vergessen, dass der Genossenschaftsgedanke nicht aus der DDR kommt sondern aus dem Westerwald.


    Wenn wir anfangen gemeinsam etwas zu bewegen, bewegen wir auch was


    Vom jammern und schwätzen alleine wurde noch nie ein Haus gebaut


    Es ist aber schön zu lesen, dass ich mit meinem Denken hier wenigstens nicht alleine bin

    Ok, Neuteile sind das eine, aber wie oft wird im Netz alte Ware angebotenen, wo man eben nicht weiß, wie die Ware die letzten 27 Jahre verbracht hat.

    Sicher lagert noch vieles in Kellern und Garagen, aber eben wie?

    Langsam kommt die Zeit, in der die alten Herrschaften das zeitliche segnen und die Nachkommen entweder meinen, dass sie Gold gefunden haben, oder unwissend das Material einfach entsorgen.

    Ich sehe beim Thema Kurbelwelle da große Probleme auf uns zukommen.

    Gibt es Möglichkeiten, um aus den in Summe schlechter werdenden Altteilen, wieder gute Wellen zu produzieren, sei es mit Hülsen, die als Adapter eingepresst werden, oder im Flammspritzverfahren, mit dem Material aufgetragen wird. Es ist sinnig,mehr als nur den Weg der Neuproduktion ins Auge zu fassen. Bei der Neuproduktion wird dann gerne gewinnmaximierend gerechnet. Welche Laufleistung durchschnittlich in 3 Jahren, dementsprechend braucht es welche Qualität, so macht man Gewinn und ist über die Garantie hinaus. Klingt böse, ist aber leider in vielen Bereichen schon Alltag, auch und gerade im Oldtimer Bereich.

    Wollen wir solche Qualität ???

    Sicher ist ebay ein Gradmesser, was die Verfügbarkeit betrifft, aber Quantität ist nicht gleich Qualität

    Sicher ist gut gelagertes Material lange haltbar.

    Ich muss jetzt nicht weiter erwähnen, dass hier das Problem liegt

    Korrosion, Feuchtigkeit, Staub und anderer Schmutz kann aus der größten Menge Material Altmetall produzieren. Nur weil viel angeboten wird, bedeutet das noch lange nicht, dass das Material auch noch taugt. Vieles reicht vielleicht noch zum Aufarbeiten


    Nur weil der Markt noch mit viel Quantität gefüllt ist, sollte man sich langsam Gedanken machen, ob man nicht langsam in Richtung Qualität sich orientieren sollte. Spätestens dann kommt man aber um Neuproduktion nicht mehr herum

    Bei ca 30000 Fahrzeugen und einer ursprünglich ab Werk ausgelegten Laufleistung von ca 80000 km werden viele Halter demnächst vor genau diesem Problem stehen. Sicher gibt es genug Zeitgenossen, die dann fahren bis zur letzten Rille, und genug andere, die hoffen mit Billigmüll weiter zu kommen. Der Rest sind dann für den Hersteller potentielle Kunden. Wenn ich jetzt mal ganz behutsam rechne und von den 30000 Fahrzeugen nur 10% nehme, die auf Dauer neue Kolben benötigen, dann kommen wir auf einen Bedarf von 6000 Kolben, nicht wirklich ein kleiner Posten, dass die nicht auf einmal benötigt werden ist klar. Aber die werden auch nicht auf einmal produziert. Wenn wir dann den hier schon öfter genannten Preis pro Paar als Grundlage nehmen, sind wir bei einem Auftragsvolumen von etwa einer dreiviertel Millionen Euro. Nicht eben wenig. Auch Trabant Fahrer können eine Macht sein.

    Ist es nicht auch entscheidend, dass der Kunde dann auch mehr für die Überholung bereit sein muss zu zahlen?


    Qualität hat ihren Preis, genau wie gute Arbeit.


    Wer billig will, bekommt auch billig, aber soll dann auch endlich aufhören zu jammern!


    Solange Menschen nicht begreifen, dass diese Geiz ist geil Mentalität am Ende nur ein billiger Werbespruch war, die den Wert einer Ware und den Wert der Arbeit mißachten nur des schnellen Profites wegen, solange brauchen diese Menschen sich auch nicht über schlechte Qualität beschweren. Ok, viele dieser Menschen können nur jammern.


    Und nun die einfache Frage ins Forum


    Wer ist bereit für Qualität auch dementsprechend zu bezahlen?

    Ok, dass ist ein weiterer Punkt der Teilenachfertigung. Das ist eine Problematik, die aber aufzeigt, was passiert, wenn man sich nicht rechtzeitig um sinnigen Ersatz kümmert. Damit möchte ich niemandem zu Nahe treten. Sachlich werden wir in Zukunft nicht ohne alte Spezialisten auskommen. Und dann wird auch die Zeit kommen, in der der Trabant kein billiger Oldtimer mehr ist. Es sei denn, dass wir alle uns zusammensetzen und aktiv uns darum kümmern. Stichwort Vereinsarbeit

    auch zum Aufarbeiten benötigt man gute und hochwertige Teile. Irgendwann sind alte Lagerbestände aufgebraucht oder so überaltert, dass kein Weg daran vorbei führt neue Teile zu nehmen. Meines Erachtens macht es wenig Sinn erstmal abzuwarten. Ich denke, dass wir alle keine Lust haben minderwertige Produkte zu bezahlen. Wir wollen gute Ware für gutes Geld. Ganz egal wieviel Km man wie mit dem Trabant unterwegs ist.


    Ich wünsche mir hier eine gute Zusammenarbeit untereinander.


    Damit man den Trabant nicht mehr nur belächelt, sondern die Menschen sieht, die die kleinen Wagen am Laufen halten und ihnen den Respekt entgegen bringt, der ihnen zusteht.


    Mercedes, BMW, Opel, VW, Audi. Alle haben eine große Clubszene, die oft vom Hersteller noch unterstützt werden. Wer aus dem vollen greifen kann, klar, dann ist vieles leichter.


    Der Trabant braucht das Engagement derer, die agieren und nicht reagieren.


    Ich finde die Ersatzteilversorgung bis jetzt schon klasse, teilweise ist die sogar besser als zb bei Audi, wo es oft nur heißt, das Teil ist leider nicht mehr lieferbar.


    Auch wenn der Trabant nicht das beste Image hat darf man eines nicht vergessen, welches Auto verbindet jeder mit der Wiedervereinigung ? Keinen Mercedes oder VW oder oder oder


    Also Kulturgut pur


    Wert es zu erhalten

    Ein interessanter Denkansatz ist es auch die generelle Wiederaufarbeitung von gebrauchten Teilen zu durchdenken. Im Zeitalter der Wegwerfgesellschaft, wobei auch hier langsam ein Umdenken stattfindet, ist das Wiederaufarbeiten von gebrauchten Teilen wichtiger denn je. Noch haben wir Dank ebay usw die Möglichkeit aus einem doch recht großem Fundus uns bedienen zu können. Oftmals werden im Netz die Schätze von Opa verramscht. Nur wie lange noch ?


    Wir kommen langsam in die Zeit, daß wieder das klassische Handwerk an Bedeutung gewinnt. Der Sattler, der sich um unsere Innenausstattung kümmert, Spezialisten, die technischen Komponenten überholen, egal ob Motor, Getriebe, Vergaser, Bremsteile usw aber auch die, die sich um technische Probleme kümmern und Lösungen finden.


    Diesen Menschen dürfen und müssen wir danke sagen, denn ohne sie würden unsere Fahrzeuge wohl bald zu Stehzeugen.


    Noch werden oft Altteile weggeworfen, aber ich kenne das aus meinem beruflichen Alltag, oftmals setzt die Industrie das Altteilpfand so hoch an, damit die Teile auch ja zurückkommen. Leider gibt es aber auch die Fälle, daß die Industrie mir als Rückmeldung gibt, wir würden das Bauteil gerne anbieten, haben aber keine Teile zum Aufarbeiten.


    Eine gute Zusammenarbeit auf Basis zb dieses Forums, kann auch die Basis sein, um beim Anstoßen der Produktion neuer Teile beim Anbieter als Partner auf Augenhöhe zu begegnen. Denn

    Thema Abgasreinigung


    Bei einem Motor ohne Katalysator bestehen bereits 99% der Abgase aus H2O und CO2. Das eine Prozent ist das was bei aktuellen Fahrzeugen gereinigt wird.


    Wenn man den aktuellen KFZ Bestand in Deutschland sieht und die Zahl der Trabanten gegenrechnet und dann noch die durchschnittliche Fahrleistung miteinrechnet, nun ja, lass die Pappe ehrlich ihre Abgase raushusten, die meisten bekommen ohnehin schon das H und dürfen in die Stadt auch mit Umweltzone.