Posts by Quitty

    Hallo Leute,
    ich hab mal wieder ein paar kleine Probleme mit meiner Vergaser, zumindest denke ich, dass es am Vergaser liegt. Ich hoffe es kann mir jemand helfen. Hab auch schon etwas im Forum gesucht, aber nicht so richtig Antworten auf meine Fragen bekommen.
    Zum Thema:
    Ich hatte vor Kurzem das Problem mit meinem 28 HB 2-4 (glaube zumindest das es 4 ist, bin mir aber nicht sicher), dass er beim Warmstart (nach ca 20 Minuten) nicht so richtig wollte und ich einige Zeit mit geschlossenem Benzinhahn leiern musste bis er ansprang. Da ich wusste, dass mein Schwimmerventil gelegentlich hakt, habe ich ein neues eingebaut sowie die Dichtungen erneuert. Musste dann dan Abstand des Schwimmers einstellen, was ich nur im offenen Zustand gemacht habe (also nicht den wirklichen Benzinstand überprüft). Den Abstand hab ich auf 12mm ab Deckelunterkante eingestellt. Warmstart ist jetzt kein Problem mehr nur hab ich jetzt etwas Probleme beim Kaltstart. Vorher hab ich den Choke voll gezogen und er sprang sofort an. Tu ich das jetzt, springt er kurz an, bleibt aber nicht an. Versuch ich es ein zweites Mal springt er gut an. Hab den Choke dann mal nich komplett gezogen und er ist angesprungen, jedoch nicht so schnell wie vorher.
    Damit kann ich noch leben, weil es so schlimm nicht ist. Wüsste halt nur gern woran das liegt.
    Ein weiteres Problem tritt auch erst seit kurzem auf. Der Motor rasselt leicht, wenn ich im vierten Gang von 70 auf 80 beschleunigen will. Es rasselt nur wenig und auch nur in diesem Bereich und das auch nicht immer.
    Hatte das schonmal, als die Zündung nicht richtig eingestellt war und ich noch den Sparvergaser hatte. Ist das vielleicht das bekannte Motorklingeln?
    Ein letztes Problem habe ich schon seit ich wieder den Blockvergaser benutze: Wenn ich konstant 90 fahre treten kaum merkbare Aussetzer auf, so als wenn der Motor ganz kurz kein Benzin bekommt. Diese Aussetzer sind aber so kurz, dass man sie garnicht bemekrt, wenn man nicht oft mit dem Auto fährt. Sie führen auch nicht zu Geschwindigkeitsabnahme und treten nur auf, wenn ich um die 90 fahre. Bei z.B. 80km/h hab ich das nicht.
    Sonst läuft der Motor sehr gut. Hält gut das Standgas, beschleunigt gut (also auch kein Leistungsverlust zu bemerken).
    Hab den Vergaser jetzt mehrmals gereinigt und eben neue Dichtungen verbaut. Ob er vielleicht geringfügig Nebenluft zieht, kann ich nicht sagen. Meine Drosselklappenwelle hat leichtes Axialspiel, nur weiß ich nicht ganz wieviel da zulässig ist. Eins ist mir noch beim Krümmertausch aufgefallen: Seitlich an beiden Kolben hab ich leichte braune Schlieren entdeckt.
    Hat vielleicht jemand eine Idee? Fahrbar ist er ja eigentlich, nur hab ich ein bisschen die Befürchtung, dass da vielleicht was Größeres auf mich zukommt.


    Ich bin dankbar für jeden Tipp.

    Danke erstmal für deine Antwort.
    Dass er auf beiden Zylindern läuft, hatte ich schon überprüft. Hatte leider vergessen es hier rein zuschreiben. Aber so wie's aussieht läuft er jetzt wieder super.
    Hab folgendes gemacht: Hab erstmal die Kerzen rausgeschraubt. Beide waren verrußt, was ich mir schon dachte, da er ansich schon ziemlich gerußt hat. Hab dann doch nochmal den Vergaser ausgebaut und aufgemacht, nochmal etwas gereinigt und das Schwimmerventil überprüft. Dann wieder eingebaut. Beim testen ist mir der Vergaser dann voll mit Benzin gelaufen, weil der Schwimmer hängen geblieben ist. Nachdem ich das dann behoben hatte, lief er wieder einwandfrei.
    Kann es sein, dass das Ventil vorher schon etwas gehakt hat oder sowas, er zuviel Benzin bekommen hat und dadurch so sehr gerußt hat?
    Jetzt läuft er jedenfalls wieder gut, rußt nicht mehr und hat auch keine Leistungsaussetzer.


    Hätte dann aber noch eine Frage zur elektronischen Zündung: Mir ist nicht ganz klar, warum man bei Verwendung der EBZA immer den selben Zündzeitpunkt einstellt, egal welcher Vergaser dran ist. Dass man ihn bei verschiedenen Vergaser umstellen muss, das erscheint mir ja noch irgendwie nachvollziehbar, aber warum ändert sich das sobald ich die elektronische Zündung verwende?

    Hallo Leute,
    ich hab schonmal etwas im Forum gestöbert, aber nicht so richtig was gefunden, was mir bei meinem Problem hilft. Ich hoffe es kann mir jemand helfen.
    Ich habe folgendes Problem:


    Nach vier Monaten Winterpause hab ich mich mal wieder an meinen Trabant gewagt. Vor dem Winter hatte ich einn Motorschaden und habe mir dementsprechend einen neuen Motor angeschafft. Dieser Motor hatte den Vergaser 28 H1-1 verbaut und so hab ich diesen, komplett wie er war, übernommen. Da mir das Fahrverhalten aber nicht wirklich gefiel und ich mich etwas schwer tat den Vergaser richtig einzustellen, wollte ich jetzt meinen alten 28 HB 2-1 wieder einbauen. Mit diesem lief der alte Motor immer ganz gut. Da ich nicht wusste, ob die Zündung vom Vorbesitzer überhaupt richtig eingestellt war, überprüfte ich das und stellte nach. Ich hab die elektronische Zündsteuerung und hab daher auf 3mm v.OT eingestellt. Den 28 HB 2-1 hatte ich nach dem Motorschaden gereinigt und dann eingelagert und hab ihn jetzt wieder rausgekramt und eingebaut.
    Er springt er jetzt gut an und wenn ich noch nicht gefahren bin läuft er auch ganz gut. Hab ihn dann warm gefahren und bin nach einer Weile rangefahren, hab ihn tuckern lassen und geguckt, ob alles in Ordnung ist. Als ich dann wieder losfahren wollte, hat er sich etwas schwer getan, hat geruckelt und Leistungsabfall gehabt, war beinahe so als ob die Zündung kurz aussetzt. Nachdem ich aber etwas beschleunigt hatte, war wieder alles gut. Bin dann nochmal rangefahren und hab ihn wieder tuckern lassen und wieder hat er beim losfahren gesponnen. Hab auch bemerkt, dass er mehr rußt als vorher. Dann wurde es schlimmer,erst bin ich kaum noch auf 80 km/h gekommen und nach erneutem Anhalten und Losfahren hab ich's kaum noch auf 50 geschafft. Außerdem ist die Leerlaufdrehzahl etwas zu niedrig aber ich kann sie nicht höher stellen weil die Stellschraube schon fast bis Anschlag reingedreht ist.
    Weiß jetzt nicht so recht wo ich anfangen soll. Liegts an meiner Zündeinstellung? Ist der Vergaser vielleicht doch verdreckt? Liegts vielleicht an den Bremsen? Schließe Bremsen eigentlich aus. Hinten war zwar bei meiner ersten Fahrt die Bremse fest, das hatte ich aber behoben und vorn hab ich Scheibenbremsen verbaut und die sind auch nicht fest.


    Hat vielleicht jemand eine Idee?

    Hallo ihr lieben Leute!
    Bevor ich meine Frage stelle, möchte ich ersteinmal sagen, dass ich neu hier im Forum und auch im Trabi-Basteln bin, also falls mir einiges an Wissen fehlt, möchte ich mich dafür jetzt schon entschuldigen.
    Nun zu meiner Frage, wobei ich eigentlich drei Fragen habe:


    Ich bin grade dabei, bei meinem 601 Kombi vorne Scheibenbremsen zu verbauen, die ich als Komplettset bei Trabentwelt.de bestellt habe. Soweit ich weiß sind das Bremsen vom Golf II. Im Zuge dieses Umbaus, habe ich auch gleich noch meine Schwenklager erneuert und einige Silentbuchsen gewechselt.


    Beim Einbau der Achsschenkel ist mir aufgefallen, dass die Miramidscheiben an der Federgabel ziemlich locker sind. Wenn ich das richtig verstanden habe klemme ich ja mit der Federgabel die innere Hülse der Silentbuchse ein, damit sich das ganze ja dann relativ zur Feder bewegen kann. Aus diesem Grund sollten die Miramidscheiben ja auch nicht festgeklemmt sein. Sie sind doch dafür da, eventuelles Axialspiel abzufangen.
    Sehe ich das richtig und wenn ja, wieviel Axialspiel der Miramidscheiben ist dann normal? (Ich habe die Scheiben nicht erneuert, aber sie haben alle eine Dicke von circa 4 mm)


    Meine zweite Frage:
    Beim Einbau ist mir auch aufgefallen, dass die eine Lage der Blattfeder, durch die man den Sicherungssplint zieht, gegenüber der Hauptlage verschoben ist. Auf beiden Seiten steht sie ungefähr 3 bis 4 mm in Fahrtrichtung nach hinten. Ich bekomme die Federgabel noch super drauf, aber ich finde es schon seltsam, besonders weil die Lagen anscheinend in der Mitte noch alle übereinander liegen. Ist es notwendig hier Abhilfe zu schaffen oder beeinträchtigt das nicht?


    Meine letzte Frage bezieht sich direkt auf die Scheibenbremse:
    Der probemäßige Zusammenbau lief ganz gut, nur habe ich noch solche Blechklammern übrig, von denen ich absolut nicht weiß, wohin sie sollen. In den Montageanweisungen wird davon nichts erwähnt. Es ist einen Ein-Kolben-Bremse, wobei ich davon ausgegangen bin, dass die Bremsklötze einfach hinein gelegt werden. Ist das jetzt falsch und haben diese Blechklammern etwas mit der Führung der Klötze zu tun?


    Ich hoffe es kann mir jemand von euch helfen.