Posts by Marlene

    Und hast das Atmen eingestellt weil sonst die Scheibe von innen beschlug. :-)

    Das fand ich im Trabant nie nötig. Das starke Gebläse und die zum Defrosten zumindest schnell ausreichende Warmluft haben das erübrigt. Ziemlich übel fand ich immer den Wartburg: Verglichen mit dem Trabant eine Riesenscheibe, ein Gebläse, das im wesentlichen Lärm produzierte und eine Luftführung, naja. Also im Winter fahr ich lieber Trabant.

    Also erstens hat sich gerade das GG ausgesprochen gut bewährt und zweitens stellt sich doch sehr die Frage, ob man heutzutage auch nur etwas annähernd gleichwertiges oder gar besseres zustandebringen würde. Als berufsmäßiger Gesetzesanwender höre ich das Wort "Reform" eher mit Schaudern. Mir scheint auch, mancher meint, wenn man nur die Gesetze änderte, änderten sich die Menschen gleich mit...

    Was mich bei sowas immer stört, ist diese Perspektive von heute. Da war neulich im DLF ein Interview mit dem einzigen Treuhand- Direktoriumsmitglied, das aus der DDR stammte, der hat schön differenziert beleuchtet, wie problematisch die Lage damals war. Die ehemals "volks"eigenen Betriebe brauchten Liquidität, in weiten Bereichen war jahrzehntelang nicht mehr investiert worden und es standen ja auch nicht eben massenweise finanzstarke Investoren bereit, die nur darauf warteten, ihre überzähligen Millionen in einen ramponierten VEB zu stecken, von dem keiner wußte, ob er am Markt bestehen würde. Dazu kam der moralische Verschleiß der DDR- Artikel, die auch in der Heimat im Regal liegen blieben, weil die Leute Westwaren kauften. Es war schon ne schizophrene Zeit: Ich als Wessi hab heute noch ne DDR- Jeans, die damals in der Fundgrube für fünf Mark verschleudert wurde und die Ossis haben halt nur Levis gekauft und sich gewundert, daß ihre Textilindustrie kaputtging. Aber das wäre sie letztlich sowieso, denn wo gibts überhaupt in Westeuropa noch nennenswerte Textilindustrie? Letztlich wars halt ein Strukturwandel im Zeitraffer, sozusagen innerhalb eines Jahres von 1969 nach 1989. Insofern war und ist es wohlfeil, der Treuhand daran die Schuld zu geben. Andererseits hat die Politik damit einen prima Sündenbock für alle die Härten geschaffen, von denen jedem klar denkenden 1990 bewußt sein mußte, daß sie unvermeidbar waren, während man den Leuten mit Parolen wie "blühende Landschaften" und "niemandem wird es schlechter gehen" Mut machte. Wobei letzteres ja auch zu diskutieren ist. Inwiefern ging es dem Arbeitslosen von 1991 materiell schlechter als dem Arbeiter z.B. in einem maroden Chemiebetrieb 1988?

    Nee, die ist nicht mehr online.

    Wieso das denn? Genau nach dieser Anleitung habe ich zwei Vorderachsen überholt und keine Probleme (außer mit den verdammt harten Nachbaulaufbolzen, in die man nur schwer die Nut für den Kerbstift reinbekommt) gehabt. Gegen das Verkanten hilft eben, die Ahle so zu einzustellen, daß sie nur wenig Material abträgt. Man soll das Loch ja nicht aufbohren, sondern ausreiben...

    Für mich ist China ein Schwellenland. Da gibts wohl noch viel dritte Welt hinter der Hochtechnologie. fahrgast Ja klar, der (mehr oder weniger) kleine Mann hatte auch hier in den letzten 120 Jahren die (mehr oder weniger große) A- Karte, aber es zählt der Durchschnitt ;-) Und ob der Konsum in Smartphones oder blauen Bohnen erfolgt, macht zwar "von unten" einen gewaltigen Unterschied, ökonomisch ist es wurst. Oder vielleicht ist ein netter Krieg hin- und wieder ökonomisch sogar besser, weils dann so schöne Gewinne beim Wiederaufbau gibt.

    Wir reden von der 12V- Gleichstromlima? Die liefert im Leerlauf sogut wie nichts. Den mechanischen Regler kannst Du justieren. Kabel von Kl. 51 abschließen und ohne Massekontakt (Kurzschlußgefahr) ein Ampèremeter zwischen Kl. 51 und das Kabel klemmen. Motor starten und Drehzahl erhöhen. Bei der 12V- Anlage soll der Rückstromschalter bei 12,6 bis 13,4V einschalten (=Ausschlag Ampèremeter) und bei 12,0 bis 10,6V ausschalten, gemessen zwischen Kl. 51 und Masse. Du siehst: Deine 12,8V liegen noch innerhalb der Toleranz für das Einschalten. Werden die Werte nicht erreicht, kann durch vorsichtiges Biegen der Anschlagzunge des Rückstromschalters justiert werden. Die maximale Spannung bei höherer Drehzahl soll 14,0 bis 15,0 V nicht übersteigen, ansonsten muß mit der Zunge für den Reglerschalter justiert werden.

    Als der 89er ausm Avatar neu bei uns war (also 1994), hatte der zuvor länger beim Gebrauchtwagenhändler draußen gestanden. Da kamen bei der ersten Winterfahrt irgendwelche gerösteten Körner aus der Heizung geflogen, das war auch speziell, vor allem, weil die aus den Defrosterdüsen geschossen kamen :-D Roch so etwas nach Toast.

    Und während das hier ein paar Leute schon begriffen haben, bemüht sich der Rest der noch nicht ganz so entwickelten Welt, diesen Unsinn mitzumachen. Wobei ich die Leute in den Schwellenländern natürlich verstehen kann. Wir können ja hier schlecht sagen "Liebe Chinesen (etc.), leider haben wir die letzten hundertzwanzig Jahre in Saus und Braus gelebt und uns entwickelt, aber für Euch sind keine Ressourcen mehr da". Wie man da rauskommt? Leider weiß ich es nicht, sonst würde ichs gleich sagen ;-)

    Das ist - mit allem Vèrlaub - wiedermal eine typische, aus "westlicher Sichtweise gefaktete" Mutmaßung eines mutmaßlichen Geschichtsverlaufs.

    Das ist einfach die Beobachtung dessen, was andernorts, wo es keinen Honecker gab, abgelaufen ist. Es ist doch absurd, anzunehmen, daß der Kahn RGW von einer wie auch immer gearteten DDR- Führung in seiner Richtung hätte geändert werden können, wie das Beispiel CSSR zeigt. Hätte Honecker oder sonstwer 1979 versucht, neue Wege zu gehen, wäre Prag wiederholt worden. Als der große Bruder selbst erkannt hatte, daß es Matthäi am letzten war, war es eben Matthäi am letzten und zwar für den großen Bruder genauso wie für seine kleinen Satelliten. Überlebt hat schließlich keines der sozialistischen Systeme Europas. Daraus schließe ich, daß es allenfalls einem weitsichtigen Führer in Moskau möglich gewesen wäre, rechtzeitig umzusteuern, aber den gabs nicht bzw. zu spät.

    (Im Übrigen wird ja auch aus "östlicher" sichtweise hier notwendigerweise gemutmaßt, was denn auch sonst?)

    Ob da ein Schlauch drin ist, siehst Du nicht daran, ob da "tubeless" draufsteht, denn das heißt nur, daß der Reifen für den Schlauchlosbetrieb geeignet ist (wie wahrscheinlich fast alle erhältlichen Reifen). Aber auch in einem "tubeless"- Reifen kann ein Schlauch verbaut sein, z.B., weil die Reifenbude sich nicht getraut hat, ohne Schlauch zu montieren oder weil die Felge rostig und undicht ist.

    Nichts anderes habe ich gesagt. Aber mit Schließwinkelmeßgerät fährt er noch besser und es stellt sich auch ausgesprochen komfortabel ein. Aber kann ja jeder machen, wie er will, ich find das DIng jedenfalls prima ;-)

    Es wird immer schwieriger, auch im Osten. Neulich bei ATU (jaja, ich weiß...) mußten sie auch erst den TÜVer fragen, ob sie das dürfen, schlauchlos ohne Hump... Jedenfalls finde ich, am Auto sollten die zum Baujahr gehörenden Felgen sein, und die Humpfelgen kamen ja erst 1987 oder so.