Posts by Marlene

Hallo zusammen,

in Kürze steht ein größeres Update der Forensoftware an. Da der Umfang noch nicht genau abschätzbar ist, wird das Forum einige Zeit (Stunden/Tage?) offline sein.
Das Installieren des Update wird aus zeitlichen Gründen kurzfristig und ohne weitere Ankündigung geschehen.

Vielen Dank für Euer Verständnis,

Jan

    Oh je, Kernenergie. Als Chemnitzer findest Du das ok. Ich habe lange in der potentiellen Sperrzone einer Biblis- Havarie gelebt, war beim Katastrophenschutz und sage: Wenns unbedingt sein muß, dann irgendwo in der Pampa, aber nicht in einem dichtbesiedelten Land wie Deutschland.

    Kapitalismus: "An sich" mag ich ihn und seine Auswüchse auch nicht. Tatsächlich ist unsere aber die einzige Wirtschafts- und Gesellschaftsform, die lange zuverlässig funktioniert (im Sinne von Frieden und Wohlstand garantiert) hat. Alle Alternativen (wobei da m.E. bislang niemand was überzeugendes vorgeschlagen hat) haben den Nachteil, daß man nicht weiß, obs klappt. Insofern setze ich auf eine Evolution des gegenwärtigen Systems. Revolutionen lehne ich als historisch interessierter Mensch wegen der damit immer verbundenen Nebenfolgen, die man beschönigend "Kollateralschaden" nennen mag, ab. Das hat fast immer zu Mord und Totschlag geführt...

    FFF: Was mich bei standard stört, ist die Gleichsetzung "der Jugend", die sich mit dem SUV in die Schule gurken läßt (sind da nicht eigentlich die Eltern schuld?) mit den Protestlern. Woher willst Du wissen, wie die (wenn sie denn mal in die Schule gehen;-) zur Schule kommen? In einem stimme ich aber zu: Das gesellschaftliche Geschenk einer kostenlosen Schulbildung könnten Greta T. und die anderen schon mehr wertschätzen und am Samstag die Shopping- Mall blockieren. Die Schule kann ja nun nichts für den Klimawandel.

    Dafür, daß es den jungen Leuten gut geht, können sie ja aber weder positiv noch negativ was. Mir gings auch gut und ich war dankbar dafür. Aber das heißt ja nicht, daß man sagen muß, ok, dafür ist es nun im Dezember 3 Grad wärmer als normal und im Sommer trocknet alles aus, muß man akzeptieren, weils einem gut geht. Zumal sich die Jugend durchaus berechtigt fragt, wie lange das noch "gut" gehen mag.

    Beim Trabant ist der rechte Außenspiegel ziemlich unnütz. Man hat ja nen Innenspiegel. Aber halt: Man hat mir mal den linken Spiegel abgetreten. Da hab ich den rechten umgefriemelt.

    Gewalt ist jedenfalls keine Lösung. Zur Luft: Die ist heute so gut, da konnte ich als Kind nur von träumen. Neulich wurde im DLF an den ersten Smogalarm Stufe III im Ruhrgebiet vor 35 Jahren erinnert. Insofern sehe ich bei Kleinfeuerungsanlagen keinen Handlungsbedarf. Ganz anders der Treibhauseffekt: Den kann man ja nun vor der Haustür einwandfrei beobachten. Möge die Menschheit es schaffen, dieses Problem in den Griff zu bekommen...

    Ganz interessant: https://www.deutschlandfunk.de…ml?dram:article_id=467947

    Ich denke auch, die machen das, weil sie die technische Herausforderung reizt. So ne Art Steampunk. Man muß das ja nicht mögen. Aber kein Mensch baut nen bestenfalls 20.000 EUR- DKW zu einem 44.000 EUR EKW um, weil er fürchtet, das Ding in zehn Jahren nicht mehr fahren zu dürfen.

    Im Übrigen fetzen Elektroantriebe, aber nur standesgemäß als Akkutriebwagen oder Elektrolok. So ne E44 oder E16, 17, 18, 19, oder ein Wittfeldwagen, da stiege ich auch auf E-Mobil um ;-)

    Ich erinnere mich an ein Interview mit -ich glaube, es war Johannes Rau: Der wollte sich abends noch was holen und dachte, dafür muß er jetzt nicht extra seinen Fahrer wieder bemühen, der schon heimgegangen war. In die Tiefgarage und zum Dienstwagen kam er noch, aber beim Wegfahren gingen sämtliche Alarmeinrichtungen an und beendeten die -soweit ich mich erinnere- ministerpräsidentielle Dienstfahrt ;-) Also, da möchte ich (sowieso) nicht tauschen ;-)

    Ich oute mich mal: Als Jungspund in den späten 80er und 90ern war ich auch so ne Greta. Ich war Eisenbahnfreund und Umweltschützer. Mir ging das Waldsterben, der damals schon durchaus vorhersehbare Klimawandel, die bekloppte Autofahrerei, Fliegerei und die Wegwerfgesellschaft dermaßen auf den Sack. Ich habe rebelliert und an keiner Klassenfahrt teilgenommen, wenn die nicht mit dem Zug durchgeführt wurde. Höhepunkt war die Abschlußfahrt nach Florenz, natürlich mit dem Bus. Weil ich die Teilnahme verweigerte, mußte ich zum Direx und durfte mir den Vorwurf faschistoiden Verhaltens gefallenlassen, weil ich angeblich versuchen würde, der Mehrheit meinen Willen aufzuzwingen. Bitte? Ich wollte mich nur nicht an einem aus meiner Sicht falschen Leben beteiligen und nicht daran mitwirken, daß z.B. tausende Kilometer Bahnstrecken, die damals noch vorhanden waren, stillgelegt werden. Nur gabs damals kein Internet und keine Sau hat sowas interessiert. Ob allerdings der heutige Medienhype viel ändert? Ich finde solche Personalisierungen immer etwas seltsam und bin aus der Erfahrung heraus Pessimist: Die Menschheit wird genauso dämlich weitermachen und die Lebensbedingungen auf dem Planeten so sehr verändern, daß eine systemgegebene Reduzierung der Spezies homo sapiens ganz von selbst eintritt. Ökosysteme regulieren sich selbst, notfalls bis zur Auslöschung von Arten. Jedenfalls tut mir das Mädel leid: Sie kämpft für eine ohnehin verlorene Sache und wird von den Medien ausgebeutet und von jedem Dödel verunglimpft.

    Meine Wasserkühlungserfaqhrungen beschränken sich auf den 1,1er - geht so, aber bei richtig kaltem Winter war das selbst auf der Autobahn kein Vergnügen, Wartburg 353W - wie schon geschrieben, das bisher mieseste Fahrzeug, was die Gebläseleistung betrifft. Der Quirl produziert im wesentlichen Lärm und die spärliche Warmluft, die er fördert, verschwindet in der sagenumwoben verformungsfreudigen Plaste der Leiteinrichtung bzw. im kalten Blech. Nur bei gut durchgewärmtem Fahrzeug mit ausreichend Geschwindigkeit brauchbar. Dacia Logan: Die Heizung wird immer vom Warmwasser durchflossen, nur die Luft wird geregelt. Heizt im Winter gut, im Sommer leider noch besser. Und das beste Fahrzeug ist der Mercedes 240D W123, nicht umsonst als Heizölferrari verunglimpft: "Heizen" kann man mit seinen 65 PS zwar nur den Innenraum, den aber vorbildlich und für Fahrer- und Beifahrerseite getrennt. Fazit: Von den Ostmobilen fand ich die Frontscheibendefrostung im 601 am besten, weil bei genügend Drehzahl schnell viel (lauwarme) Luft an die vordere Scheibe kommt. Endtemperatur je nach Strecke eher bescheiden bis ausreichend. Beste Heizung und Gebläseleistung hat der Mercedes.

    Man müßte halt mal eine geeignete Meßstrecke einrichten und Versuchsfahrten machen mit "guten" Reifen aus der DDR, Heidenauern, aktuellen Markenreifen in 145/80 und 155/80. Das wär doch mal was für die Oktan79 :-D

    Eine andere Form der Öldiskussion ;-) Also, wer sicher gehen will, daß nichts passiert, der sollte schonmal gar nicht Auto fahren. Aber auch mit dem Fahrrad kann man sich und andere schwer verletzen. Und auch als Fußgänger kann man jemanden versehentlich umrennen, der dann mit dem Kopf auf die Bordsteinkante schlägt und einen Schädelbruch erleidet. Hm. Zuhausebleiben? Andererseits: Was ist, wenn man mit 61 Jahre alten Reifen ein unachtsames Kind totfährt, das auf die Straße gelaufen ist? Wird man sich dann nicht fragen, ob man die entscheidenden 50 Zentimeter früher hätte stehen können, wenn man weicheren Gummi unterm Hintern gehabt hätte? Aber wo hört man auf? Bremskraftverstärker, ABS und Scheibenbremse im F8? Tja. Mir haben die Erfahrungen aus wenigen Fahrten mit Altreifen genügt: Ich schätze es für mich so ein, daß man auch mit der alten Trabantbremse durchaus kein größeres Risiko für andere ist, als jedes andere Auto auch. Die Haftung der Uraltreifen indes ist so mies, daß ich ihren Einsatz nicht vertreten möchte, zumal die Heidenauer einen optisch und technisch guten Kompromiß darstellen.

    Eben. So ein Quatsch. Die größten Katastrophen haben wir bisher immer mit der ach so tollen Kohle- bzw. Atomkraft erlebt. Und ich kann mich gut an allerhand Wintermeldungen von stundenlang eingeschlossenen Fossilautofahrern erinnern, bei denen nämlich nicht der Spritmangel das Problem war, sondern die Blockade der Bahn durch massenhaft ungeeignete Bereifung usw.

    Also, wenn wir jetzt auch noch nen Abzockerfred aufmachen, dann gehts richtig rund. Schornsteinfeger (früher mal als Glücksbringer angesehen) und HU- Prüfer haben wir ja schon, dann gibts da die Handwerker aller Branchen, die ja bekanntlich den Hals nicht voll genug kriegen können, Selbständige jeder Art, Ärzte, VW-Mitarbeiter, Politiker natürlich usw usf. Nur der jeweilige Poster ist mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit der Ansicht, völlig unterbezahlt dahinzuvegetieren, arm und ausgebeutet in einer Welt der Raffgier...

    Das sollen 12.000 km sein? Vielleicht doch in der Wendezeit ein bißchen mehr gefahren und das vergessen? Meiner hat 105.000 km und da sehen die (originalen und mindestens seit rund 50.000 km schonbezugfreien) Sitze und auch das Blech noch weit besser aus...

    Man sollte überlegen, das jeweilige Statement zum E-Auto und zum Tempolimit o.ä einfach in die Signatur zu nehmen. So ähnlich, wie der Knopf in der Hose vom Jim. Wenn mal wieder Diskussionsbedarf besteht, schaut man in die jeweilige Signatur und weiß bescheid.

    Das Thema Senioren und Führerschein wird halt dadurch immer akuter, daß jetzt die Jahrgänge alt sind, die flächendeckend Autofahrer sind. Mein Opa Bj. 1915 hatte nie ne Fahrerlaubnis, da gabs das Problem nicht. Was man machen kann, wenn der Senior partout nicht einsehen möchte, daß er eine Gefahr für sich und andere darstellt, ist, die Fahrerlaubnisbehörde darüber zu informieren, daß der/die betreffende aus konkreten gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Lage ist, ein Kfz sicher zu führen. Die Behörde kann dem Erlaubnisinhaber bei begründetem Zweifeln an der Eignung gemäß §§ 46 Abs. 3 FeV aufgeben, seine Fahreignung nachzuweisen.

    Und Opa im Heim lassen, geht auch in Sachsen nicht ohne Betreuungsgericht ;-)

    Und hast das Atmen eingestellt weil sonst die Scheibe von innen beschlug. :-)

    Das fand ich im Trabant nie nötig. Das starke Gebläse und die zum Defrosten zumindest schnell ausreichende Warmluft haben das erübrigt. Ziemlich übel fand ich immer den Wartburg: Verglichen mit dem Trabant eine Riesenscheibe, ein Gebläse, das im wesentlichen Lärm produzierte und eine Luftführung, naja. Also im Winter fahr ich lieber Trabant.