Beiträge von Marlene

    "Getankt wird grundsätzlich Öl/Kraftstoff im vom Fahrzeughersteller vorgeschriebenen Mischungsverhältnis; bei den neueren Fahrzeugen ab Baujahr 1974 mit der Motornummer 65 bzw. 66... stets im Verhältnis 1:50. Daran sollten auch die so beliebten Diskussionen in Kraftfahrerkreisen über das beste Mischungsverhältnis nichts ändern." Ing. Gerhard Klausing, Trabant pflegen warten reparieren, Berlin 1990, S. 9

    :-D

    Im Übrigen bin ich auch der Meinung, daß diejenigen, die dieser im technischen Sinne sinnfreie Beitragsfaden stört, ihn ja nicht lesen müssen.

    Es sind halt Überführungskennzeichen und keine "ich mach die Karre schon irgendwann ganz, wenn ich mal Zeit habe, brauche aber jetzt was zum Fahren"- Kennzeichen. Z.B., um einen Gebrauchtwagen mit TÜV sofort mitnehmen zu können.

    Mal ne Geschichte von 1998. TÜV bei einer ehemaligen Sachsenring- Vertragswerkstatt im südthüringischen. Buchsen ausgeschlagen. Damals traute ich mir den Wechsel nicht zu und hatte auch nicht das Werkzeug (Reibahlen). Also: Soll die Werkstatt machen. 400 DM hats gekostet, Plakette habe ich bekommen - nur keine neuen Buchsen. Da war noch der ganze Schmodder von der Straße drauf und als ich das Auto zwei Jahre später zerlegt habe, war das Spiel in den Teilen abenteuerlich... Fazit: Woher weißt Du, daß die neu gemacht worden sind?

    areasunshine hat in allen Punkten vollständig recht. Überlegt doch mal, was mit der Reform bezweckt war: Märchenhafte Deutschlandreisen mit schrottreifen Fahrzeugen zu unterbinden. Und genau deswegen gibts das Schild entweder überall, wenn die Karre TÜV hat oder, wenn sie keinen TÜV hat, nur da, wo die Karre steht und nur für Fahrten zum nächsten TÜV/Werkstätte ;-) . Ist zwar beschwerlich, aber im Sinne der Sicherheit des Straßenverkehrs absolut sinnvoll. Daß es durch die Änderung erstmal uneinheitliche Anwendung gab, ist allgemein menschlich, da am Schalter immer noch Menschen und keine Roboter sitzen.

    Zu den nachgefertigten Lenkrädern: Solange die Dinger nur ein bißchen reißen oder einen Grat haben, ist doch alles ok. Bloß in rote Grütze sollten sie sich nicht verwandeln. Und das tut meins im Gegensatz zum Original bisher nicht. Im Übrigen: Ich hatte ja den VdH schonmal als mögliches Vorbild erwähnt. Schaut Euch mal an, was die alles an Nachfertigungen umgesetzt haben: http://forum.mercedesclub.de/i…tigungen-Vorbestellungen/ 

    Da sind auch Lenkräder für die Heckflossen dabei, die sogar von Mercedes crashtechnisch getestet wurden. Der VdH hat über 6.000 Mitglieder aus allen Sparten der Mercedesoldtimer, da sollte bei rd. 30.000 Trabantfahrern auch was möglich sein.

    Und der erste Halter war sogar adelig, ein Baron von M. Die Autos wurden von den Gebrüdern G. vertrieben. Als besonderes Erkennungszeichen hatten diese Fahrzeuge an der Heckklappe nicht die 1,1 sondern den 601er Schriftzug...

    Hier http://www.zuendnagel.de/ hab ich mal ne Anleitung für die Takraf 1,5 und 2 Tonnen Bühne runtergeladen. Links auf SHB Lunzenau und dann auf Betriebsanleitung klicken ;-) Da stehen die Maße für die Aussparungen drin, 140 mm tief. So eine Bühne habe ich auch und finde sie prima. Klar, es geht auch ohne, aber ich möchte sie nicht mehr missen. Auch der Mercedes paßt gut drauf. Ich würde mir die Bühne halt mal unter Last zeigen lassen. Wenn da nichts raussuppt und das Teil ordnungsgemäß arbeitet, ist doch alles ok.

    Ich finde die alle drei runtergerockt und zu teuer. Im Übrigen kann ich Mossi nur zustimmen: In den seltensten Fällen wird ein Auto verkauft, das wartungsmäßig in Ordnung ist. Die meisten Verkäufe erfolgen, weil man irgendwann nach ewigem rumstehenlassen bemerkt hat, daß man keine Zeit hat. Ich hab auch ne Limousine, die seit 2001 steht. Da könnte ich auch schreiben, lief bis zum Schluß und stand seitdem trocken. Da sind dann auch einmal Motor, einmal Bremse und wahrscheinlich einmal Getriebe fällig nach 16 Jahren...

    Hallo!

    Eigentlich steht das alles im WHIMS bzw. ist selbsterklärend.

    1. Welche Kupplung verbaut ist, siehst Du nur, wenn Du den Motor ausbaust. Es kann zwar sein, daß die verbaute auch zum Baujahr paßt, muß es aber nicht. (Welche zum Baujahr paßt, steht im WHIMS) Insofern wäre es, wenn man denn so wie Du es vor hast, den Wechsel nicht vorher erledigt, sinnvoll, sich Automat und Scheibe zueinander passend hinzulegen. Mit dem Sparset gefedert machst Du jedenfalls nichts falsch. Das Schwungrad geht nicht einfach mal so ab, man braucht einen Abzieher (oder zwei Schrauben M14x1,25;-) und einen Schwungradgegenhalter. Wäre aber unterwegs selbst bei verschlissener Lauffläche nicht unbedingt nötig. Ich würde sowas aber vor einer größeren Fahrt, auch noch mit Anhänger, erledigen.

    2.

    Kolbenringe tauschen klingt mir irgendwie nach Viertakter. Entweder der Motor hat genug Kompression oder es müssen gebohrte Zylinder, Übermaßkolben und passende Ringe rein. Um das Stoßmaß Deiner Ringe zu ermitteln, müssen die Zylinder runter. Um das Stoßmaß irgendwelcher Ringe zu ermitteln, der Kopf (wie denn sonst?)

    3.

    Wenn die Federgabel verschlissen ist, muß sie erneuert werden.

    4.

    Bei 6V paßt nur der rechteckige Motor.

    5.

    Was heißt ein bißchen? Was wackelt, das Lager an sich oder das Triebwerk? Letzteres ist in Maßen normal, ist ja gummigelagert.


    Gute Fahrt! Wieviel Erfahrung hast Du mit solchen Touren im Trabant?

    Gruß,

    Rolf

    Vielleicht liegts auch bloß am Tausch nur einer Trommel. Es kommt ja auch darauf an, wie stark das schiefziehen ist, das empfindet jeder etwas anders. Ich würde auch reingucken, dann ist man auf der sicheren Seite.