Posts by Marlene

    Ich täte mich nach ner Oldtimerwerkstatt in der Nähe umschauen. Die Wahrscheinlichkeit, da auf Leute bzw. Prüfingenieure zu treffen, die noch mit Motoren ohne Diagnosestecker klarkommen, ist doch etwas höher.

    Also ich kann jedenfalls den Hinweis auf den Spannungsabfall nur bestätigen. Alte Batteriekabel, müde Batterie und Unterbrecher führen zu Warmstartproblemen. Außerdem freue ich mich sehr über mein altes Schließwinkelmeßgerät von SUN, damit läßt sich der Schließwinkel der Unterbrecherkontakte komfortabel und genau einstellen.

    Bei Kerzensteckern würde ich in jedem Fall entweder originale nehmen (wenns original aussehen soll) oder NGK. Von den "AKA electric" Nachbausteckern habe ich einen hier, da ist ein 2mm großes Loch in die "Isolierung" gebrannt, so toll ist das Material...

    Wie gesagt, mein 83er ist von 5/83 und hat eine Spannschiene ohne Haken, aber diese Plastdinger waren -im Gegensatz zur Pluspolabdeckung- auch da nicht mehr bei. Dafür war ein hinterer Spritzlappen unter die Spannschiene geklemmt ;-)

    Ich hab das auch nur gelesen; im WHIMS z.B. steht in der Änderungshistorie "1982 April Batterie mit Pluspolabdeckung und Polklemmenabdeckung" Weil die Zellenverbinder ja durchaus auch bei Massekontakt böse funken können, müssen die ja irgendwie abgedeckt werden; die 12V- Batterie war komplett vergossen.

    Viel problematischer als diese Dinger, die ja auch die 12V- Fahrzeuge hatten, sind aber die Gummiabdeckungen für die Brücken zwischen den Zellen. Gesehen habe ich die noch nicht. Da die Hartgummibatterien diese Brücken haben, habe ich halt ein Stück Gummimatte unter die Spannschiene geklemmt.

    Das gilt doch aber nur für die berufliche Nutzung? Der alte 3er verliert auch nach dem 50. Lebensjahr ohne Untersuchung nicht die Gültigkeit. Bis 11,99t alles kein Problem.

    Tja, das ist ein weitverbreiteter Irrtum. Deswegen müssen ja auch die alten Führerscheine demnächst umgetauscht werden. Im neuen dann die Befristung drin. Ich hatte ja noch den rosa Lappen, der war aber mal ins Wasser gefallen und das Lichtbild daher unlesbar. Deswegen habe ich einen -mittlerweile auch schon überholten und 2033 auszutauschenden- Plastikschein, in dem die Befristung für die genannte Klasse C1E auf meinen 50. drinsteht. Wer wann seinen Lappen umtauschen muß, sieht man z.B. hier: http://www.spiegel.de/auto/akt…cht-werden-a-1253543.html

    Zunächst empfehle ich für Vergaserfragen den Ratgeber Zweitaktmotoren:

    http://trabitechnik.com/index.php?page=47&lang=de

    Alsdann würde ich weder wild an der Schwimmerlagerung rumbiegen noch andere als die originalen Düsen einbauen. Übliche Verdächtige sind der Schwimmer selbst (undicht und daher zu schwer, weil teilweise mit Kraftstoff gefüllt, hört man beim Schütteln) und das Schwimmernadelventil (undicht), sieht man bei der Schnapsglasmethode, siehe obigen Ratgeber. Ebenfalls zur Überfettung trägt ein undichter Startvergaser bei.

    Und letztlich ist Blockvergaser nicht gleich Blockvergaser, da gabs viele: Welchen hast Du denn? Woran machst Du eigentlich fest, daß der Vergaser gerade im Teil- und Vollastbereich zu fett läuft?

    Der Witz ist: Es besteht ja schon eine Untersuchungspflicht, nämlich für die Inhaber der alten FS- Klasse 3 bzw. DDR- Äquivalent. Ich darf mit dem alten dreier Züge mit drei Achsen fahren, bei denen das Zugfahrzeug ein zGG 7,5t und der Zug über 12t haben darf, aber eben ohne Untersuchung nur noch bis zu meinem 50. Das finde ich halt ziemlich undurchdacht: Wenn ich mit 80 durch die Fünfjahresprüfung für den 7,5-Tonner falle, darf ich trotzdem noch Fahrzeuge bis 3,5t fahren. Das ist dem Fußgänger relativ wurscht, ob ich ihn mit nem 7,5-Tonner oder mit nem 3,5-Tonner beim Abbiegen totfahre... Aber es hat den Charme, daß ich einfach künftig alle fünf Jahre zum Doc gehe. Wenn ich dann keinen 7,5er mehr fahren darf, hol ich mir einen selbstfahrenden Krankenfahrstuhl :-)