Posts by Fridl

    Volvo S40 T4 (2.0 l Turbo mit 200 Pferdchen),

    Das ist ja demzufolge auch kein Saugmotor. Und der Volvo vermutlich auch keine "Schrankwand".


    Und um auch mal etwas prahlen: Vor ca. 2 Jahren habe ich einen leeren Kfz-Trailer von Dessau nach München überführt. Durchgängig Autobahn 100-110 km/h (abgesehen von Baustellen), da war ich deutlich unter 8l. Habe nicht schlecht gestaunt, dass der Tank bei Ankunft noch halb voll war.


    Auch bei gemütlicher Überlandfahrt (100-110 km/h ausserorts, gelegentliche Überholmanöver) kann man den Prügel deutlich unter 9l halten, je nach Idiotendichte.


    Allerdings sieht es deutlich anders aus im reinen Stadtverkehr (da komme ich nie unter 10) oder wenn man ausserorts richtig bürschtet ;-) Wenn ich dann auch noch in unter 3:50h die 500km von Dessau nach München abbürste können da schonmal deutlich über 13l zusammen kommen. Letzteres gelingt aber nur selten, und ist auch in der Regel nicht sinnvoll, und auch eher nicht mein Ziel. Meistens ist die A9 so dicht besiedelt, dass man aus ökonomishcen Gründen eigentlich max. 90km/h fahren sollte... Im Münchener Bereich mache ich das Freitags meistens auch.


    Gruß Steffen

    Nun Ja, selbst wenn alle Kernkraftwerke ohne Zwischenfall funktionieren: Das Zeug was da hinten raus kommt wird noch für die nächsten 1000, 10000 oder mehr Jahre (in Zehnerpotenzen) ein Problem darstellen. Selbst wenn es eine Lösung gäbe, das Zeug zu neutralisieren/abzureichern oder wie man das dann nennt, Wie viel Energie kostet das dann? Im Verhältnis zu der Energie, die man mit der Kernspaltung "gewonnen" hat? Aus dem Bauch heraus würde ich eher annehmen, dass die Gesamtbilanz eher negativ würde. D.h. man bräuchte viel mehr Energie um den Abfall zu beseitigen, als die Abfallerzeugung zuvor an Energie geliefert hat. Aber zum Glück bin ich kein Kernphysiker. ;-)


    Vor den oben genannten Hintergründen sehe ich es als sehr sinnvoll an, die Forschung an ... ich sag mal "Energieumwandlung" weiter voran zu treiben. Denn alle Technologien, die wir bisher kennen, haben irgendwo Nachteile, die ihre Vorteile irgendwann mal komplett aufheben oder auch übertreffen werden.


    Naja andererseits könnte es mir auch wurscht sein. Wenn das Atommüll-Problem aus dem Ruder laufen wird, werde ich mir vermutlich ganz gemütlich die Radieschen von unten betrachten. Falls es dann noch Radieschen oder eine Erde gibt.


    Gruß Steffen


    PS: Wie lösen wir eigentlich unser größtes Problem: Die Explosion der Erdbevölkerung? Mein eigener Beitrag dazu ist ja nur eher zufällig entstanden, weil ich es aus Blödheit versäumte, die Mutter meiner Kinder kennen zu lernen. Wie bringt man es aber in Asien den Leuten bei, dies zu kopieren?

    Die A-Säule unseres alten Schweden ist auch ziemlich massiv geraten...

    Ja, so entwickelt sich eben alles weiter. In den 1990er Jahren wurde bei vielen Autos die schlechte Sicht nach hinten bemängelt. In den letzten ca. 10 Jahren hat man dann die Ausgewogenheit der Rundumsicht immer weiter verbessert. Nun ist bei vielen Autos die Sicht nach vorn genau so besch... ...eiden, wie nach hinten ;-)


    Gruß Steffen

    10 Liter bei normaler bis zügiger Fahrweise Stadt/Überland.

    Oha.. dagegen hört sich ja mein extrem durstiger, 20 Jahre alter japanischer 2l-Saug-Sechszylinder fast sparsam an. Da stellt sich fast die Frage, ob das ganze "Downsizing" des Hubraums überhaupt was bringt an Effizienz.


    Aber wahrscheinlich liegt es genau daran, was du schon schriebst: Die "fahrende Schrankwand" hat sicher viel mehr Fahrwiderstände zu überwinden, als eine aerodynamisch günstige, und für heutige Verhältnisse eher leichte Sportlimousine. Allerdings komme ich selbst mit Bremsfallschirm in Form eines Wohnwagens am Haken auf der Autobahn bei unter 100km/h (wie z.B. in Italien) auf kaum über 10-10,5l


    Gruß Steffen

    Nur um uns mal zu synchronisieren: Bis etwa 1990, also ungefähr dem Produktionsende vom 601 war es auch international absolut üblich, den rechten Außenspiegel als aufpreispflichtiges Zubehör anzubieten. Also zwar schon ab Werk, aber eben nicht im Grundpreis enthalten.


    Gruß Steffen

    Du schriebst, das wäre die Bremse vorn rechts. Ob das stimmt, kann ich auf dem Foto nicht erkennen. Ich sehe nur oben die Federgabel und unten das Schwenklager herausschauen. Die Ankerplatte samt Bremse ist jedoch für Wirkungsrichtung gegen den Uhrzeigersinn verbaut. Das wäre also für die linke Seite Vorwärtsfahrt, für die Rechte Rückwärtsfahrt.

    Das Reinigungsgerät sieht sehr vielversprechend aus. Leg ich mir vielleicht auch zu.


    Beim verlinkten Prüfgerät erscließt sich mir an Hand der Fotos die Funktionsweise nicht so richtig. wie soll das gehen? Außerdem: Bei atmosphärischem Druck kann ich die Kerze ja auch ausgebaut an der Zündspule des Fahrzeugs testen.


    Bei der GST hatten wir in der Werkstatt ein kombiniertes Reinigungs- und Prüfgerät in Form eines fest installierten großen Kastens an der Wand. Zum Prüfen wurde die Kerze in einen "Brennraum" eingeschraubt, dann der Hochspannungsstecker aufgesteckt, dann ein Ventil geöffnet, das den "Brennraum" mit Druck beaufschlagt. Beim Drücken der Zündungstaste konnte man dann den Funken über ein Spiegel-System sehen. Man war damals der Ansicht, dass nur so prüfbar ist, ob die Kerze auch noch im Motor bei Kompression ordentlich funkt. Doof war nur, dass bei dem Reinigungsteil dauernd das Strahlgut entweder alle oder geklaut oder irgendwo verstopft war ;-)


    Gruß Steffen

    Blöde Sprüche wegen des Konstanzer Kennzeichens.

    Ich habe noch keine wirklichen Anfeindungen erlebt. Allerdings war ich noch auf keinem Treffen in den "Neuen Bundesländern".


    Sprüche höre ich öfter, die ich allerdings nicht als "blöd" sondern eher integrativ empfand.


    Neulich vorm Baumarkt in der Stadt beispielsweise (ich war noch etwas vom Auto entfernt): "Guck ma! Jetzt kommen sogar schon die Münchner mit dem Trabi zum Baumarkt nach Dessau!"


    Oder letzten Sommer vorm Supermarkt im Nachbardorf: "Ihr seid ja mutig, mit dem Trabi von München bis hier zu fahren". Bevor ich eine schlagfertige Antwort geben konnte, nahm mir leider mein ebenfalls anwesender Vater den Wind aus den Segeln: "Der ist auf dem Anhänger her gekommen". Womit er ja leider recht hatte.


    In letzterem Fall weiß ich allerdings nicht, ob die Frau uns kannte. Als Sohn der ehemaligen Dorfschulleiterin kennen einen leider viel mehr Leute, als man selbst kennt. Das war vor allem in der Jugend gefährlich ;-) Und heute, nach insgesamt über 30 Jahren Abwesenheit, erkenne ich teilweise auch diejenigen nicht wieder, die ich eigentlich kennen müsste... :/


    Gruß Steffen

    Zeigt Dein Multi wirklich einzelne mOhm exakt an?

    Nein, auf gar keinen Fall! Es ging mir einfach nur darum, Größenordnungen zu unterscheiden.


    Dass man der letzten Nachkommastelle eines Digitalmessgeräts niemals glauben kann, sollte ja hoffentlich jedem klar sein, da systembedingt. Die vorletzte ist zumindest skeptisch zu btrachten. Und wenn man nicht wirklich weiß, wass man misst, misst man selbst mit einem kalibrierten Gerät Mist.


    Ich stelle gerade selbst fest, (Asche auf mein Haupt) dass mein altes Conrad VC220 auch nur im definierten Ohm-Bereich bis zur ersten Nachkommastelle geht. :brettvormkop: Allerdings gibt es zusätzlich noch eine Durchgangsprüfungsstellung (Piepser) mit Anzeige bis zum einstelligen mOhm-Bereich. Und wie ungenau die auch ist: mit deren Hilfe habe ich ganz einfach im Fernsehsessel das Problem am Scheibenwischerschalter lokalisiert.


    Gruß Steffen

    Ich kenn den Stromfluß durch die Hupe nicht, aber bei 6A hätte sie 1Ohm.

    Ok, Voraussetzung ist natürlich: Wenn man was misst, dann sollte man sich vorher überlegen, was man wie misst, sonst misst man Mist.


    Ob man am belasteten oder unbelasteten Stromkreis misst, ändert an obiger Aussage erstmal nicht viel, je nachdem, was man wie misst, und inwiefern man versteht, was man gerade wirklich gemessen hat.


    Letzteres hätte ich vielleicht besser in einem Satz zusammenfassen sollen, aber ich weiß nicht wie. Dafür schmeckte das Freitagsbier.


    Natürlich bin ich davon ausgegangen, dass die Hupe zuvor geöffnet wurde, und damit sowohl der "Unterbrecher"-Kontakt als auch die Spule frei zugänglich sind, und somit separat durchmessbar.


    Wenn ich den Durchgang von beiden in Reihe messe, dann kann ich höchstens noch feststellen, ob überhaupt Durchgang vorhanden ist. Insbesondere, wenn ich den Gleichstromwiderstand der Spule nicht kenne, ist ansonsten natürlich keine weitere Erkenntnis möglich. Und selbst wenn (ich den Gleichstromwiderstand der Spule kennen würde): Der Übergangswiderstand des Kontakts ginge dann im Rauschen unter, also nicht klar feststellbar.

    Wenn der Kontakt bei der Prüfung auf ohmschen Widerstand als kleiner 1Ohm gemessen wird, ist er ok und funktionstüchtig.

    Benjamin, du enttäuscht mich gerade. Du bist doch sonst meist recht akribisch! Basiert die Aussage auf eigener Erfahrung?


    Ich bin da etwas anderer Meinung. Gerade bei den hohen Strömen der 6V-Anlage können nämlich Übergangswiderstände im unteren 3-Stelligen mOhm-Bereich bereits deutlich zwischen Gedeih und Verderb entscheiden.


    Selbst bei einem eher einfachen Teil, wie meinem Scheibenwischer-Intervallschalter im 77er. Bei diesem waren Übergangswiderstände am Wellenschalter von 100-200 mOhm ausreichend, das der Motor nicht mehr richtig bremste und sich damit der Intervallbetrieb völlig fuzzy verhielt. Nach Kontaktreinigung war alles wieder OK.


    Gemessen mit einem recht simplen Mutlimeter von Conrad. Vorher wie oben erwähnt 3 stelliger mOhm-Bereich, nachher kein nennenswerter Unterschied zum direkten Kurzschließen der Messstrippen. (bzw. nur in den Nachkommastellen, die eh zu vernachlässigen sind).


    Gruß Steffen

    Ein mittelprächtiges digitales Ohmmeter sollte auch wenigstens im 1-2 stelligen mOhm-Bereich messen. Das sollte für Kontakte für den 1 stelligen A-Bereich halbwegs aussagekräftig sein. Natürlich ist dabei auch der Widerstand der Messkabel selbst zu beachten. Den bekommt man ja leicht raus.

    Also nach meiner Erinnerung war Ende der 70er, Anfang der 80er der MAS als Kipper schon ein recht typisches Baustellenfahrzeug. Gab ja nicht viel Auswahl mit mehr als 5t Nutzlast.

    Hallo Rico,


    Ja, der obere Befestigungspunkt unter dem Seitenfenster ist nur für Statikgurte vorgesehen. An deinen unteren Befestigungswinkeln zwischen den Vordersitzen sollten sowohl gerade Peitschen (also nicht die Abgewinkelten zur Befestigung direkt am Boden), als auch die alten Schlösser mit Gurtstück passen.


    Gruß Steffen

    Zwischen der ganzen Rumkutscherei zum nervigen Sippe Besuchen, jetzt auch noch Benzingeruch in der Garage beseitigen.;(


    Eigentlich wollte ich nach dem Weihnachtsstess endlich den nächsten Restaurierungsabschnitt beginnen, aber seit mein Motorraum endlich ordentlich aussieht, nervt mich der BH alle paar Monate.


    Es ist nie alles Gute beieinander.


    Schön Feiertage und guten Rutsch euch allen.


    Gruß Steffen