Posts by Fridl

    Hallo,


    Ich habe noch nicht genau verstanden, worauf die Frage tatsächlich abzielt, denn prinzipiell gibt es bei den einschlägig bekannten Teilehändlern die meisten Teile für die neueren Bremsanlagen zu kaufen.


    Du willst von Einkreis auf Zweikreis umbauen? Wenn ja: Ist der Einkreis-Hauptbremszylinder noch vorhanden? Wenn ja: Ist er Regenerierungsfähig? Wenn ja: keinesfalls wegwerfen!!!


    Gruß Steffen


    PS: Die Anzahl der Bremsleitungen, die vom Hauptbremszylinder abgehen, ist bei Einkreis und Zweikreis gleich, abgesehen von der Anordnung.

    Richtig. In diesem Fall dürfte dann die Sicherung selbst auch noch intakt sein. Außerdem kommen ja auch noch weitere Aspekte wie Kabelbruch etc. in Frage.


    Bevor wir in diese Richtung weiter orakeln wäre auf jeden Fall ein Test im Batteriebetrieb anzuraten. Damit ließe sich der Fehler erstmal aufs Netzteil eingrenzen.


    Gruß Steffen

    Berge & Kurven kann er richtig gut. Man vergisst mittendrin, dass hier ein Heckgetriebenes KFZ zügig durch die Kurven fährt.

    Wenn er das nicht könnte, was dann? Dafür sind die auf der richtigen Achse angetriebenen Autos doch da;)


    Freut mich dass er gut läuft. Verbrauch von 9l dürfte beim 1500er bei flotter Fahrweise absolut ok sein.


    Weiterhin viel Spaß und immer eine Hand breit Benzin im Tank.


    Gruß Steffen

    Hallo,


    Hab mal auf die Schnelle nach einem passenden Schaltplan gegoogelt. Sehe auf den ersten Blick nur eine Sicherung (wie schön, sie heißt Si601 :-) ) 100mA primärseitig des Netztrafos. Wenn die durch ist, müsste das Gerät im Batteriebetrieb allerdings noch funktionieren. Laut Schaltplan sollte die Sicherung auf der Netzteil-Platine sein. Zum Wechsel müsste das Gerät also geöffnet werden.


    So eine Sicherung brennt häufig nicht ohne Grund durch. Sicherheitshalber würde ich mal jemanden auf das Gerät schauen lassen, der sich damit auskennt.


    Gruß Steffen

    Naja, zwischen Deichböschung und Hochgebirge gibt es mindestens noch die Abstufungen Endmoräne und Mittelgebirge. Zumindest zwischen den beiden letztgenannten dürfte das von Jim Panse genannte Höhenprofil zu verorten sein. Etwas steilere Anstiege sind daher ebenfalls eher wahrscheinlich. Ansonsten könnte man ja auch den sächsischen Teil des Erzgebirges als Flachland bezeichnen ;-)


    Verschmitzte Grüße

    Steffen

    Die Benzinleitung sollte schon stetig fallend vom Tank bzw. Benzinhahn zum Vergaser verlegt sein. Ausnahme ggf. der Geber für das Mäusekino, mit diesem neumodíschen Kram kenne ich mich auch nicht aus.


    Abgesehen davon solltest du besser systematisch vorgehen:


    - Benzinhahn zerlegen und reinigen

    - Vergaser zerlegen, reinigen und einstellen (lassen)

    - Kraftstoffleitung korrekt verlegen


    Andererseits: wenn du tatsächlich gefahren bist, und auch mal ordentlich Gas gegeben hast, und dabei auch Leistung entwickelt wurde, dann sollte zumindest halbwegs Kraftstoffzufuhr vorhanden sein. d.h. Ursache des schlechten Leerlaufs wäre dann eher bei Vergaser, Zündung oder Falschluft zu verorten.


    Aber mach bitte erstmal eins nach dem anderen, die meisten Fehlerursachen wirst du damit nämlich nebenbei automatisch eliminieren.


    Gruß Steffen

    Bleifreies Normalbenzin hatten die Tschechen bis vor kurzen noch an einigen älteren Tankstellen. Das klingelt weit weniger als das 95er, was hier teilweise ausgeschenkt wird.

    Das muss in Tschechien wohl Tradition sein ;-) Schon vor der Wende gab es dort den mit Abstand besten (aber auch teuersten) Sprit. Zumindest gemessen an den Ländern, die wir bereisen durften.

    Das habe ich auf die Schnelle gefunden...

    Was willst du damit sagen? In technik-affinen Kreisen kann man solche Zeitungsartikel bestenfalls als Allgemeinwissen bezeichnen. Und die Fragen bzgl. des Bleiersatzes sind damit in keinster Weise beantwortet, bzw. wenn ich nichts übersehen habe, nicht mal erwähnt.

    Lenkt mal nicht ab. DIe Frage war, was in Bleiersatz drin ist und was das im Motor macht.

    Beantworten kann ich die Frage leider auch nicht. Aber man kann ja mal versuchen, mittels logischer Schlussfolgerungen an die Frage heran zu gehen.


    Also: Im verbleiten Kraftstoff hatte das Blei zwei Funktionen:
    - Erhöhung der Klopffestigkeit und
    - Schutz der Ventile in Viertaktmotoren, deren konstruktive Auslegung dies verlangte.
    Das sind ja, wie ich meine, unumstrittene Fakten.


    Die Klopffestigkeit (zumindest gemäß ROZ) bekommt man offensichtlich auch ohne Blei hin. Also wozu hat man dann das "Bleiersatz"-Additiv erfunden?


    Genau: Wenn es überhaupt einen Nutzen haben sollte, dann bleiben nur noch die Ventile der Viertaktmotoren, sofern sie konstruktiv nicht ohne Blei auskommen, übrig. Also würde ich am ehesten darauf hoffen, dass das Ersatz-Additiv genau diesen Zweck möglichst gleichwertig erfüllt.


    Zur Klopffestigkeit: Sofern der Hersteller des Ersatz-Additivs keine konkreten Angaben dazu macht, würde ich bestenfalls darauf hoffen, dass sie nicht verschlechtert wird. Keinesfalls würde ich auf eine Verbesserung spekulieren. Denn wenn das der Fall wäre, dann würde der Hersteller mit Sicherheit auch damit werben.


    Wie schon gesagt: Die Frage, woraus der Bleiersatz tatsächlich besteht ist damit natürlich nicht geklärt. Eine Antwort hat ja nicht mal https://de.wikipedia.org/wiki/Bleiersatz parat ;-)


    Über die Sinnhaftigkeit des Einsatzes muss leider jeder selbst unter Benutzung der Gehirnzellen entscheiden.


    Gruß Steffen

    Als zur Wendezeit das bleifreie Benzin auf den Markt kam, gab es gehaeuft Motorenprobleme,...

    Dieses "Zweitaktersterben" wurde damals (irgendwann zwischen Mitte 1991 und Mitte 1992) auch im "Straßenverkehr" thematisiert. Leider habe ich diese Hefte nicht mehr, weshalb ich den Inhalt nur aus meiner trüben (und vermutlich unzuverlässigen) Erinnerung wiedergeben kann.


    Nach meiner Erinnerung wurde in dem Artikel die mangelhafte Klopffestigkeit des bleifreien Normalbenzins (welches üblicherweise an den Gemischsäulen verabreicht wurde) als Hauptursache dargestellt. Zwar hatte dieses eine höhere ROZ-Oktanzahl als das verbleite VK88 aber wohl eine niedrigere MOZ-Oktanzahl. Und letztere sei wohl für die Zweitaktmotoren deutlich relevanter. Die Empfehlung war, bleifreies Super zu tanken, und das Öl selber beizumischen. Die damals noch an allen Tankstellen verfügbare Option, verbleites Super zu tanken, wurde als unnötig erachtet.


    Soweit meine Erinnerung an den "Straßenverkehr"-Artikel. Ich war damals auch selbst der Meinung, dass die Klingelneigung mit dem bleifreien Klingelwasser stark zugenommen hatte. Aber das ist ja noch subjektiver als mein obiger Bezug ;-)


    Das oben gesagte dürfte aber heute überhaupt keine Rolle mehr spielen, da es das bleifreie Normalbenzin seit vielen Jahren gar nicht mehr gibt.


    Daher kann ich mich nur den Vorrednern anschließen: Man tanke Super bleifrei, mische entsprechend der Motorspezifikation das Zweitaktöl im richtigen Verhältnis bei, und gut is...


    Viele Grüße

    Steffen

    Wenn ich mir die Bilder so anschaue, mag ich mir nicht ausmalen was passiert, wenn man den HBZ abreißt..

    Was meinst du damit genau? Der HBZ scheint doch serienmäßig angebracht zu sein, im Gegensatz zu anderen Teilen... Warum und wovon sollte er abreißen?


    Bezüglich aller anderen Punkte gehe ich natürlich mit.


    Gruß Steffen

    Bei den Rücklichtern hätte man ja auch erstmal abwarten können, wie es mit montierter Stoßstange und Kennzeichentafel aussieht... Ist an Hand der Fotos nicht so einfach vorstellbar.


    Aber wenn es selbst dem Besitzer nicht gefiel, wird es wohl so richtig gewesen sein.

    Es hat zwar nix mit Autos zu tun, trotzdem nagel ich euch mal an die Backe, worüber ich beim heutigen Spaziergang durch Neubiberg schmunzeln musste.



    Frohe Ostern euch allen.

    Gruß Steffen

    Die Kontakte am Lenksäulenschalter alleine können kein dauerhaftes Leuchten der Blinker verursachen. Da ist entweder bei der Verkabelung etwas nicht in Ordnung, oder wie weiter oben schon erwähnt wurde, ist der Warnblinkschalter ein heißer Kandidat, der so ein Verhalten verursachen kann.

    Hallo zusammen,


    So langsam blicke ich hier nicht mehr durch. Vielleicht sollten wir nochmal von Anfang an systematisch durchgehen was eigentlich das anfangs beobachtete Problem ist, um dann Schritt für Schritt mögliche Ursachen einzugrenzen.

    beim betätigen bleibt nach 2-3mal blinken das Lämpchem am Tacho aus, aussen

    leuchten die Birnen dauerhaft auf

    Was heißt das genau? Blinken die Blinker weiter (ggf. etwas schneller), und nur die Kontrollampe blinkt nicht mehr und das Relais klickert etwas leiser? Oder leuchten die Blinkleuchten in besagtem Zustand dann wirklich dauerhaft und blinken nicht mehr?

    komisch finde ich das der Blinker ja funkioniert

    Genau das ist die Aussage, die mich irritiert.

    hatte mal das Blinkerrelais getauscht hatte aber auch nichts geholfen.

    andere angaben kann ich leider auch nicht machen kenn ich mich leider noch zu wenig aus,

    Wenn du das Blinkrelais selber getauscht hast, dann solltest du doch eigentlich wissen, was für ein Ersatzteil du verbaut hast? Sag mal an!


    Auf jeden Fall solltest du zunächst alle oben genannte Ratschläge zur Reduzierung von Übergangswiderständen befolgen: Sockel der Glühlampen reinigen, Steckverbinder an den Lampenträgern reinigen und alles auf festen Sitz und Kontakt prüfen, ggf. durch vorsichtiges Nachbiegen zuverlässigen Kontakt sicher stellen. Blinkerschalter prüfen (der ist aber auf Grund seiner Kohle-Kontakte eher selten verantwortlich), usw, usf.


    Wie sich ein elektronischer Blinkgeber bei zu hohen Übergangswiderständen genau verhält, weiß ich leider auch nicht im Detail. Beim Hitzedraht-Relais ist es so, wie von den Vorrednern beschrieben: Die Blinkfrequenz erhöht sich etwas, das Tastverhältnis verschiebt sich etwas zu Gunsten der Dunkel-Phase, das Geräusch des Relais wird leiser, die Kontrollampe leuchtet nicht mehr.


    Falls es tatsächlich der Fall ist, dass ein Hitzedraht-Relais verbaut ist, und die Blinklichter nicht mehr blinken, sondern dauerhaft leuchten, dann ist entweder ein Fehler in der Verdrahtung (evtl. auch durch fehlerhafte Isolierung verursacht) oder der neue Blinkgeber ebenfalls defekt.


    Viele Grüße

    Steffen


    PS:

    Trabi ist im November umgezogen deshalb ist immer ein 2.5kilometer Fußmarsch nötig

    Du hast es gut. Bei mir sind es knapp 500km (die ich allerdings noch nie zu Fuß absolviert habe) ;)

    Ja, wenn die Ausführung für den Zweitakter ist. (By the way: dieses LED-Teil hatte ich zu DDR-Zeiten auch verbaut. Irgendwo muss sogar noch die Originalverpackung nebst Bedienungsanleitung rumliegen.)


    Und wie schon gesagt: Augen auf bei der Verlegung des Steuerkabels.


    Gruß Steffen

    Des weiteren wollte ich das originale Drehzahlmesser anschließen, leider auch da nur der Schaltplan für Unterbrecher.


    Hat jemand den für die Elektronik? Oder ist das gleich

    Was genau meinst Du mit original Drehzahlmesser? Ab Werk gab es das beim Trabant 601 nicht. Im Zubehörhandel gab es mehrere Varianten von elektronischen Drehzahlmessern, die das Signal von der Zündung beziehen. Denen sollte eher wurscht sein, ob das Signal von einem mechanischen Kontakt oder einem Transistor erzeugt wird.


    Wichtiger ist, wie viele Signale pro Umdrehung kommen (Zweitakt 1pro Umdrehung, Viertakt 1pro 2 Umdrehungen).


    Zum Entstörgeschirr kann ich dir leider nicht weiter helfen. Sowas neumodisches habe ich nicht im Trabant, genau so wenig, wie ein Radio. Tipp: Das Steuerkabel für den Drehzahlmesser könnte auch eine neue Störquelle ergeben, die das Geschirr konterkariert.


    Gruß Steffen