Beiträge von Fridl

    Bitte nicht den Binnen-Schiffsverkehr vergessen. Messwerte aus Berlin lassen Dich die Augenbrauen ganz schön an den Scheitel ziehen.

    Find ich ja interessant. Vor 30 Jahren war noch die vorherrschende Meinung, dass die Binnenschifffahrt, zumindest beim Frachtverkehr, die günstigste Energiebilanz hätte. Bezogen auf die transportierte Tonnage, verglichen mit Schiene und Straße. Falls dieses Verhältnis, bezogen auf den Schadstoffausstoß sich heute tatsächlich umgekehrt hätte, wäre das ja kein gutes Zeichen. Ist da bei der Entwicklung der Antriebssysteme die Zeit stehen geblieben?

    bei "Louis und seinen verrückten Politessen" gab es jene (durch eine der Damen mit verursachte) Massenunfallszene, an der auch ein S100 beteiligt war. 😊

    Ja, an diese Szene kann ich mich auch gut erinnern. Allerdings habe ich scheinbar inzwischen vergessen, warum ich als Teenager die Filme mit Louis de Funes so toll fand. Aus heutiger Sicht empfinde ich sie überwiegend als einfachen Klamauk, auch wenn mir die eine oder andere Szene immer noch ein Schmunzeln ins Gesicht zaubert.


    Ganz anders die Filme der Olsenbande. Die meisten davon sind auch aus meinem heutigen Blickwinkel noch erstklassig. Vermutlich weil sie sehr verschiedene humoristische Elemente beinhalten, mit denen alle Altersgruppen bedient werden. Und etwas Tiefgrund ist ebenfalls hier und da vorhanden.

    Wobei das dort ja auch nur absolute Billigheimer ohne bzw. mit schlechtem Image waren.

    Dass der Ostblock ein Billiglohnland war, ist bekannt. Alles, was in den Westen exportiert wurde (abgesehen von einzelnen Hitech-Geschichten oder Technik im Schwermaschinenbau), wurde einfach nur verramscht. Aber wie TV P50 erwähnte, ist eine etwas differenziertere Sichtweise vielleicht etwas angemessener:

    Von Bekannten auf der Insel habe ich was anderes gehört. Da war der Škoda sicher günstig aber durchaus wertgeschätzt.

    Wie die Billigprodukte aus dem Ostblock bei den Endverbrauchern im Westen wertgeschätzt wurden ist nochmal eine ganz andere Geschichte. Bei vielen Alltagsprodukten dürfte die genaue Herkunft für den Verbraucher nicht mal klar gewesen sein (egal ob aus dem Ostblock oder Fernost, hauptsache es taugt was und kostet wenig).


    Bei Autos ist das natürlich nochmal anders. Da ist (oder besser war früher) in der Regel bekannt, wo sie herkommen. Anfang der 1970er Jahre wurden die ersten japanischen Autos offiziell in Deutschland importiert. Soweit mir bekannt ist, war die Skepsis der Verbraucher gegenüber diesen Fahrzeugen anfangs genau so hoch, wie die gegen genau so gute Fahrzeuge wie Skoda, Lada, Moskvich. Blöderweise haben dann innerhalb weniger Jahre die Japaner die Theorie "Überholen ohne einzuholen" in die Tat umgesetzt, und nicht nur die osteuropäischen Automobilhersteller komplett abgehängt, sondern auch die westeuropäischen Hersteller technologisch überholt. Das hat sich erst ende der 1990er Jahre wieder relativiert.


    Was ich eigentlich sagen will oder wollte: Skepsis gegenüber "Billigautos" hat es in Westeuropa immer gegeben. Egal ob sie (zeitlich durcheinandergemischt) Lada, Skoda, Moskvich, Dacia, oder Mazda, Toyota, oder Hyunday, Kia, Daewoo heißen. Aber diejenigen, die sich ein solches Auto kauften, und im Betrieb auch keine bis wenig Probleme damit hatten (was ja der Normalfall sein sollte), wertschätzen diese Fahrzeuge schon sehr. Es sei denn, es sind derartige Deppen, über die ich hier gar nicht herziehen wollte... ;-)


    Gruß

    Steffen

    Der 408er Mossi im ersten Film ist 2x (geparkt am Straßenrand) für wenige Sekunden zu sehen, auch ohne das Bild anzuhalten ;-) Dafür habe ich den 601er nie selbst entdeckt.


    Ich glaube, in späteren Filmen auch dann und wann mal einen S100 im Straßenbild gesehen zu haben.

    Ein Radiallüfter, der von außen nach innen fördert? Ist nicht dein Ernst oder? Außerdem würde diese These schon an der Drehrichtung scheitern. Ich denke auch, dass die offensichtlich bewusst konstruierte Unregelmäßigkeit der Geräuschminderung dient.

    Hat zwar nicht viel mit dem Trabant zu tun, dennoch ist die Sendung von gestern abend zur Roßlauer Schiffswerft nicht ganz uninteressant.


    https://www.mdr.de/mediathek/f…ba8902b5_zs-73445a6d.html


    Für mich persönlich stellt sich der Zusammenhang etwas anders dar. Denn in diesem Betrieb wurden 1979 zwei Wohnwagenfahrgestelle hergestellt, die auf einer Trabant-Hinterachskonstruktion mit recht individuell konstruierter Schraubenfederung basieren. Auf einem der Fahrgestelle entstand nach reichlich 2 Jahren Arbeit ein Wohnwagen in der Größe eines Bastei (bzw etwas größer) mit nur reichlich 400Kg Leermasse incl. hydraulischer Auflaufbremse. Mit dem fahre ich heute noch gerne in den Urlaub.


    Das zweite Fahrgestell wurde damals leider verkauft, weil der Compagnion meines Vaters leider das Handtuch schmiss. Der Verbleib ist unklar. Es wurmt mich bis heute, herauszufinden, ob das Schwesterschiff überhaupt gebaut wurde, und wenn ja, wo und von wem...


    Gruß Steffen

    Genau so sehe ich das auch. Sofern bei moderneren Fahrzeugen keine Ressentiments seitens des Herstellers bestehen. Und beim Oldie wird man höchstwahrscheinlich subjektiv keinen Unterschied zwischen E5 und E10 bemerken.


    Selbst habe ich allerdings noch nie E10 getankt, da ich stark am zweifeln bin, ob die Herstellung des ganzen sogenannten Bio-Alkohols in einer ökologisch verträglichen Art und Weise stattfindet, bzw. überhaupt möglich ist. Für mein Benzin soll möglichst kein Regenwald gerodet werden.


    Viele Grüße

    Steffen


    Edit: Ich beziehe mich auf den Beitrag von Deluxe  

    Danke für die schnellen Antworten. Dann muss also die Defroster-Düse nochmal raus, und dann schaue ich mal, wo die Gummis sinnvollerweise hingehören. Falls ich zu keinem klaren Ergebnis kommen sollte, werde ich euch nochmal nerven ;-)


    Gruß Steffen

    Bleiersatz habe ich nie im Trabant verwendet. Wüsste auch nicht, wozu. In meinem letzten Beitrag ging es auch überhaupt nicht um Bleiersatz. Vermutlich hast du da etwas falsch verstanden.

    Hallo zusammen,


    Ich habe leider bei der Dokumentation der Zerlegung des 77ers etwas geschludert, und kann nun folgende beiden Gummis nicht mehr zuordnen:



    Beim Ablichten am letzten Wochenende habe ich leider ebenso geschludert, und kann euch nun nur die recht schlechten Smartphone-Fotos vorsetzen. Vor allem habe ich vergessen, sie nachzumessen. Kann aber dazu sagen, dass das Karomuster des Küchenpapiers von Müller eine Kantenlänge von ca. 32mm hat ;-)


    Ich vermute, dass sie irgendwo im Innenraum an der vorderen Sptitzwand zu verorten sind. Möglicherweise als Klapperschutz für die neue, einteilige Defrosterdüse, die der 77er schon hat, und die ich (etwas genervt) ausbauen musste, um den Scheibenwischermotor ausbauen zu können.


    Habe aber keine Ahnung, wo und wie genau sie hin gehören.


    Danke schonmal im Voraus für eure Hinweise.


    Viele Grüße

    Steffen

    Ich wüsste auch keinen Grund, weshalb die Metallteile und Düsen am Trabant-Vergaser durch Alkohol angegriffen werden sollten. Im Übrigen ist der Alkoholanteil im Ottokraftstoff maximal 5%, nicht "min. 5%". Lediglich "Super E10" enthält (ebenfalls maximal) 10%. </klugsch...-Modus aus>


    Mich erinnert das an die Legenden, die sich nach der Währungsunion um das bleifreie Benzin rankten. Es würde Messing angreifen und den Schwimmer undicht machen. In der Tat war zu beobachten, dass die graue Patina, die das verbleite Benzin auf der Oberfläche hinterließ, durch das bleifreie Benzin nach und nach wieder abgetragen wurde. Ich selbst habe das damals sogar geglaubt. Nach 2 Jahren Betrieb mit dem (tatsächlich recht üblen) 91er Klingelwasser, was damals üblicherweise an den Gemischsäulen ausgeschenkt wurde, ist mir tatsächlich ein Schwimmer abgesoffen. Ein kausaler Zusammenhang zur Verwendung bleifreien Benzins ist natürlich nicht belegbar.


    Inzwischen gibt es an normalen Tankstellen seit über 10 (15 oder gar schon 20?) Jahren überhaupt kein verbleites Benzin mehr zu kaufen, und trotzdem spricht kein Mensch mehr von der Geschichte, weil alles zu funktionieren scheint. Und ich glaube nicht, dass alle Trabantfahrer, die keine Probleme mit dem Vergaser haben, mit AvGas fahren ;-)


    Gruß Steffen

    zwei Kugellautsprecher liegen nun auch da, diese werden noch mit neuen Breitbändern (Visaton FRS8) bestückt

    Ich würde mir für die althergebrachten Kugeln ein paar zeitgemäße Einsätze organisieren und gut.

    Ich verstehe nicht so ganz, warum man gerade die Lautsprecher gegen etwas moderneres ersetzen muss, wenn sie nicht defekt sind. In der Regel sind die meisten DDR-Lautsprecher ein guter Kompromiss zwischen sehr guter Klangqualität und hohem Wirkungsgrad (letzteres ist ja gerade bei leistungsschwachen Endstufen im lauten Auto von Bedeutung). Die kleinen Kugelboxen kenne ich aber leider nicht so genau. Vielleicht sind die ja wirklich nicht so toll, was ich jedoch erst glaube, wenn konkrete Fakten genannt werden.


    Die kleinen 8cm-Visaton-Breitbandlautsprecher kenne ich, und schätze sie sehr als Surround-Lautsprecher an der heimischen HiFi-Anlage oder als hochwertigen Ersatz in Brüllwürfeln (also billigen PC-Lautsprechern). Vor allem wegen der fast perfekten Linearität ab 200 Hz aufwärts. Letztere wird jedoch mit einem relativ geringem Wirkungsgrad erkauft. Und wie sich die kleinen Lautsprecher dann in der kleinen Kugelbox verhalten, ist noch einmal eine ganz andere Geschichte. Fakt ist: wirkliche Bässe können sie keinesfalls reproduzieren und ob das kleine Kugelgehäuse wirklich gut auf die Visaton-Kennlinie abgestimmt ist, ist ebenfalls zu bezweifeln.


    Viele Grüße

    Steffen

    ...war trotz einiger Schäden/Defekte an Mobiliar und Fahrzeugen ein gutes und interessantes Wochenende.

    Danke noch mal an alle die uns gestern nach dem Wildunfall geholfen haben....

    Oh Nee, !!


    Ich habe zwar keine Ahnung, um welches Event es geht, aber aus den Beiträgen im Forum lese ich heraus, dass offensichtlich der 1.1er in den Wildunfall verwickelt war ;( .


    Wie geht es ihm? War die neue Motorhaube schon drauf? (da hier keine Personenschäden erwähnt wurden, kann ich mir diesbezügliche Fragen hoffentlich sparen).


    Gruß Steffen

    Smog-Fahrverbote gab es aber auch nur im Westen...

    Ja, logisch. Der Antifaschistische Schutzwall hat ja wirkungsvoll verhindert, dass die Emmissionen aus Westberlin die Hauptstadt der DDR erreichen ;-) Es ist schon paradox. Ich kann mich an mehrere Situationen in den 80ern erinnern, als in Westberlin Smog-Alarm mit Fahrverboten und allem pipapo ausgelöst wurde, im Osten aber business as usual lief.


    An eine extreme Smog-Situation kann ich mich sogar bei uns in der Provinz erinnern. Steige frühmorgens bei uns im (meteorologisch günstig gelegenen) Dorf in den wie üblich total überfüllten Bus. Will dann beim Aussteigen in der Innenstadt endlich wieder frei durchatmen und... krieg erstmal überhaupt keine Luft. Was (im Dunkeln) aussah wie Nebel, war nicht nur Wasserdampf sondern eben ... Smog. Gefühlt stand ich mitten in einem Chemiebetrieb bei gleichzeitigem Ausbruch eines Waldbrands.

    Das war aber in der Nacht des Mauerfalls weder hüben noch drüben Thema

    Ja auch logisch. Durch die Öffnung der Mauer konnten die Emmissionen ja endlich entweichen, und schon war alles kein Problem mehr ;-)


    Spaß beiseite. Ich war zwar beim Mauerfall nicht dabei, weil bei der NVA interniert (und nur knapp 3 Wochen vorher noch mit ordentlich Muffengang wegen erhöhter Gefechtsbereitschaft), aber soweit man auf den Fernsehbildern sehen konnte gab es zu dem Zeitpunkt in Berlin keine besondere Smog-Situation.


    Gruß Steffen

    Was ist schlimm daran, das überlappend zu verbinden?

    Schlimm finde ich es auch nicht, aber ich sehe es schon auch so, dass man mit jeder zusätzlichen Überlappung die Gefahr einer zusätzlichen potenziellen Rostquelle erhöht. kommt natürlich vor allem auf die Ausführung an.


    Ich bin absolut happy, dass mir der JL die Viertelschalen stumpf eingeschweißt hat, ähnlich wie von Heckman oben bebildert. Gesehen habe das Ergebnis erst, als schon Rostprimer drauf war, und musste 3-4x gucken, um die Schweißnähte überhaupt zu finden. Dabei wäre es rosttechnisch bei meinem Nutzungsprofil eher wurscht gewesen.


    Aber wenn wirklich alles bis ins kleinste Detail original aussehen soll, dann ist diese Variante sicher zu bevorzugen.


    Gruß Steffen

    Für einen Anfänger wäre der Hinweis auf die in den Schlitzen frei liegenden Windungen rettend gewesen.

    Ich kann mir nicht vorstellen, dass die Schlitze bei vollständig aufgestecktem Lagerschild tatsächlich bis ganz nach innen reichen. Sobald das Ganze soweit auseinander gehebelt ist, dass ein Werkzeug auch tiefer eindringen könnte, ist natürlich Vorsicht geboten. Das ist so selbstverständlich, dass niemand hier auf die Idee gekommen ist, extra darauf hinzuweisen.


    Auf meinem Bildschirm kann ich leider nicht genau erkennen, ob die Wicklungen beschädigt wurden. Wurde irgendwas deformiert oder Isolierlack abgekratzt?

    Der Rotor läßt sich noch drehen, aber schleift

    Das ist erstmal nicht unnormal, wenn einseitig die Zentrierung fehlt. Wie du ihn herausziehst, hat ja Felix schon gesagt.


    Ich kann an dieser Stelle nur die Empfehlung wiederholen, die dir bereits andere gegeben haben: Wenn man noch nie eine elektrische Maschine von innen gesehen hat, dann sollte man die erste Zerlegung derselben besser unter Aufsicht eines vor Ort anwesenden fachkundigen Helfers tun. Aber wenn bis jetzt nichts kaputt gegangen ist, und in Anbetracht der Tatsache, wie viele Helfer sich hier Online um dich kümmern, wird es hoffentlich auch so klappen.


    Gutes Gelingen

    Gruß Steffen

    Ich will ihn eigentlich nur wegs dem Look.

    Also nicht für Benutzung (zumindest aktuell)

    Also zum Windsurfen und gelegentlich bei Baumarktbesuchen bin ich auch mal mit Dachlast unterwegs, und möchte damit das nützliche Zubehör nicht mehr missen. Aber wie krank muss man eigentlich sein, um es schön zu finden, einen leeren Dachgepäckträger ohne Not spazieren zu fahren?


    Das schöne an den neumodischen Komponentensystemen ist doch, dass es mit wenigen Handgriffen montiert bzw. auch wieder demontiert ist, und dann problemlos in den Kofferraum passt. Kein normaler Mensch würde da doch auf die Idee kommen, das Gedöhns länger als nötig durch den Wind zu schleifen!


    Zum "durch den Wind schleifen" hätte ich auch noch eine passende Anekdote: Anfangs der 1970er haben wir mal meinen Onkel auf seiner Datsche am Lübbesee in der Uckermark besucht, Mit dem P50, auf dem Dach die 2 Pakete des Pouch-Faltboots. Das Boot blieb bis zum Ende der Saison dort, der Dachgepäckträger musste wieder mit zurück. Und zwar leer und auf dem Dach, denn woanders war kein Platz. Die Windgeräusche, die der leere Gepäckträger auf der Autobahn machte, sind die schaurigsten Erinnerungen, die ich an die damalige Zeit habe. Ich graube, meine Eltern mussten mich mehrmals beruhigen. Ich selbst war da so ca. 5 Jahre alt.


    viele Grüße

    Steffen

    ...Und für Leute natürlich, die nicht Gespann fahren wollen oder können...

    Bei letzteren stellt sich für mich allerdings die Frage, ob man diesen überhaupt das Führen von mehrspurigen Kraftfahrzeugen erlauben sollte. Denn nach meiner bisherigen Erfahrung ist die Menge dieser Leute relativ deckungsgleich mit denen, die nicht mal in der Lage sind, ein Solo-Fahrzeug halbwegs sozial verträglich im Straßenverkehr zu bewegen, Aber da sie ja einen Führerschein besitzen (warum auch immer) tun sie es. Oftmals dann auch noch mit der Behauptung ja so sehr auf das Auto angewiesen zu sein...