Beiträge von Fridl

    Um welche Lampe geht es denn jetzt am Ende? Um die Scheinwerfer-Niveau-Kontrolle (die es nur bei neueren Modellen mit höhenverstellbaren H4-Scheinwerfern gibt) oder um die rote Ladekontrolle, die eigentlich bei allen Modellen mit rundem Tacho unten angeordnet sein sollte?


    Letztere sollte daher eigentlich auch ohne abschrauben der Tachowelle einigermaßen zugänglich sein (vorausgesetzt, dass man nicht das Tachometer komplett ausbauen möchte).


    Aber eins nach dem anderen. Wie Hegautrabi bereits sagte, kommst du "von oben" nicht "hinter" das Armaturenbrett. Bei keinem Trabant-Modell. Du musst dir also schon die Mühe machen und in den Fußraum kriechen, um dahinter zu gucken. Wenn du dich überhaupt nicht auskennst, hilft eine kleine Lampe und ggf. ein Spiegel, um dir überhaupt erstmal einen Überblick zu verschaffen. Ggf. vorher auch die Ablage unter dem Armaturenbrett herausnehmen.


    Wenn du dich auf diese Weise bis zur Rückseite des Tachos vorgearbeitet hast (was du so oder so tun müsstest, auch wenn du ihn ausbauen wollen würdest), dann siehst du an dessen unterem Bereich die drei Fassungen der Kontrolllampen für Blinker, Fernlicht und Ladekontrolle. Die Ladekontrolle ist die, die erkennbar von Masse isoliert montiert ist, und über einen einen zweiten Flachsteckanschluss verfügt.


    Alle 3 Lampensockel sind einfach nur von hinten eingesteckt, sitzen aber ggf. recht straff (was auch nicht ganz ungewollt ist). Mit gefühlvollem rütteln, wackeln, ziehen kann man sie vom Tachogehäuse abziehen. Nachdem das gelungen ist, hält man die Lampenfassung mitsamt der Glühlampe in der Hand. Letztere ist eine ganz normale Lampe mit Metallsockel und Bajonettverschluss. Also leicht in die Fassung drücken und drehen, dann kann man sie entnehmen


    Wie man die entnommene Glühlampe prüft, muss ich hoffentlich nicht erklären.


    In diesem Sinne gutes Gelingen und viele Grüße

    Steffen

    Ach du sch... ...önes Heimatland... ich wünsche euch viel Kraft und Ausdauer um die neue Situation zu stemmen.


    Wenn ich solche Geschichten höre oder lese, bin ich immer wieder heilfroh, zumindest im engeren Familienkreis bisher davon verschont geblieben zu sein. Aber mit fortschreitender Zeit erhöht sich auch die Eintrittswahrscheinlichkeit. Umso glücklicher bin ich darüber, dass die beiden Schlaganfälle meiner Mutter im letzten halben Jahr noch halbwegs glimpflich ausgegangen sind. Ganz ausgestanden ist es aber auch noch nicht, eine OP mit den entsprechenden Risiken steht noch an, und wie vorher wird es definitiv nicht wieder.


    Alles Gute

    Steffen

    Ja, schee wars. Vielen Dank an alle Mitwirkenden. Nur leider kam der Regen zu einem ungünstigen Zeitpunkt. Gerade eine halbe Stunde vorher hatten wir uns die Bäuche am Grill voll geschlagen. Da haben wir dann in der Regenpause unseren Kaffee "trocken" zu uns genommen, ohne den leckeren Kuchen zu probieren.


    Die wenigen Stunden, die wir gestern vor Ort waren, waren viel zu schnell vorbei. Vor lauter Erzählen und anderen Leuten zwecks Ersatzteilberatung am Rockzipfel zu hängen, bin ich nicht mal dazu gekommen, mir alles anzuschauen. Geschweige denn Fotos zu machen. Aber letzteres hat ja zum Glück der Bayrische Rundfunk erledigt:


    https://www.br.de/nachrichten/…en-in-schierling-100.html


    https://www.br.de/mediathek/vi…:5b4a29903b50af0018174731


    Hegautrabi : Putzt du immer die Zähne mit Bier :lach: (zumindest sieht es an der einen Stelle im Video am ganz linken Bildrand danach aus ;-) )


    FelixBRB : Ich bin mir auch nicht so sicher, ob wir uns über den Weg gelaufen sind. Wo warst du platziert? Ist gar nicht so einfach aus der Anonymität des Internets dann die echten Personen zu erkennen...

    Genau wie Dachgepäckträger und Sonnenschute. Diese waren damals heiß begehrt und kaum zu bekommen. Der ein oder andere hätte diese auch gern damals schon an seinem Trabant gehabt (oder hatte sie sogar).

    Naja, das ganze muss man aber schon etwas differenzierter betrachten. In den 1970er und 80er Jahren, also als der Trabant 601 das Straßenbild dominierte, ist kaum jemand auf die Idee gekommen, sich die Sonnenschute von der Murmel an den 601er zu schrauben. Erstens waren die ja für die Murmel vorgesehen, und harmonieren eigentlich optisch auch nur mit dieser, und zweitens waren die Dinger spätestens Ende der 70er aber sowas von aus der Mode! Ziel der Individualisierung war ja, das Fahrzeug möglichst modern aussehen zu lassen. Also hat man sich eher einen grünen Foliestreifen in die Windschutzscheibe geklebt, möglichst noch mit einem "coolen" Schriftzug drauf. Komischerweise sieht man sowas heutzutage nur selten, meist an echten "Rennpappen" im Motorsport.


    Zum Dachgepäckträger wurde ja eigentlich schon alles gesagt. Klar war man froh, wenn man einen hatte, und hat diesen auch zu seinem vorgesehenen Zweck benutzt. Und ja, es gab auch vereinzelt Leute, die das Ding ohne Grund leer spazieren gefahren haben. Ok, wenn man zu faul ist zum abschrauben und einen die lärmende Luftbremse nicht stört ;-) Vielleicht haben das manche nicht mal gemerkt. Meist sahen die Fahrzeuge ja auch dementsprechend aus.


    Naja, es gab ja auch "Experten", die haben den ganzen Urlaub lang Caravanspiegel und Dachspoiler spazieren gefahren... Normale Menschen haben das Zeug schon alleine deshalb gleich nach der Gespannfahrt wieder abgenommen, damit es nicht geklaut wird...


    Viele Grüße

    Steffen

    ...Die sind dann auch für schwerere Belastungen gedacht als was mann einem Trabi zulädt. Demzufolge sind sie eigentlich zu hart.

    Das würde ich so nicht unterschreiben. Die Belastbarkeit des Reifens ergibt sich aus dem Last-Index. Das ist die Zahl, die in der Bezeichnung in der Regel vor dem Kennbuchstaben für zulässige die Höchstgeschwindigkeit steht. Ich habe selbst schon erlebt (allerdings nicht am Trabi), dass sich ein neuer Reifen mit einem höheren Last-Index komfortabler fuhr, als der Originale mit niedrigerem Last-Index. Beides Markenreifen vom selben Hersteller.


    Außerdem habe ich irgendwo im Hinterkopf, dass die Reifen für Kleinlaster etc. in der Regel zusätzlich die Kennzeichnung "reinforced" tragen. Weiß aber nicht, ob das noch so ist...


    Gruß Steffen

    Ja eigentlich kann nichts kaputt gehen, so lange auf der Primärseite der Zündspule keine Spannungsspitzen auftreten, die die Diode grillen (1N4005: 600V). Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Dem Drehzalmesser wird das nichts ausmachen. Möglicherweise könnte es aber z.B. bei durchgebrannter Diode zu Zündungsproblemen kommen. Daher würde ich die kapazitiv entkoppelte Variante immer vorziehen.


    Gruß Steffen

    Nach kurzer Fahrt endlich im Urlaub.

    Ich habe noch nie verstanden, warum man sich und vor allem anderen Verkehrsteilehmern solche Tagesetappen antun muss. Vor allem im Urlaub. Da hat man doch alle Zeit der Welt, sich seine Etappen ganz entspannt in Häppchen zwischen 300 und 700 km einzuteilen und dabei viel mehr vom Urlaub zu haben...


    1300km sind ja noch harmlos. Aus DDR-Zeiten kenne ich Leute, die die 2500km bis runter nach Bulgarien am Stück runter gerissen haben, und damit hinterher noch prahlten. Schäme mich aber auch dafür, die zu kennen.


    Ich erinnere mich heute noch gerne an 2 Bulgarien-Touren 1982 und 1983. Jeweils 4 Wochen. Eine Woche hin 2 Wochen dort, eine Woche zurück. Ich kann mich heute an wesentlich mehr Erlebnisse von unterwegs erinnern, als vom eigentlichen Urlaubsort. Die Reise an sich ist wesentlicher Urlaubsbestandteil. Daher verstehe ich umso weniger, wie man da einfach nur so durchblasen kann, und dabei infolge abartiger Lenkzeiten sich und andere Verkehrsteilnehmer gefährdet.


    OK, nicht ganz von Pula sondern etwas nördlicher bin ich auch schonmal am Stück nach hause gefahren. Das waren aber auch nur ca. 1000km, und wir haben uns deutlich mehr als 11h dafür Zeit genommen. Und eigentlich war es auch anders geplant.


    Gruß Steffen

    Genau so sehe ich das auch.


    Im Übrigen gehe ich davon aus, dass die Reifenwerkstätten, die die Ausnahmegenehmigung für die schlauchlosen Reifen auf Trabantfelgen nicht kennen (oder nicht kennen wollen), sich am wenigsten Sorgen um die Dichtigkeit machen werden. Vielmehr wird die fehlende Hump-Sicke auschlaggebend sein. Diese hat nicht direkt etwas mit der Abdichtung zu tun, sondern soll verhindern, dass die Reifenwulst bei zu wenig Luftdruck in extremen Fahrsituationen ihren angestammten Platz am Felgenhorn verlässt. Mit dem Ergebnis des schlagartigen Luftverlustes, also fast wie ein Reifenplatzer.


    Hinzu kommt bei neueren Werkstätten noch der fehlende Adapter für die Wuchtmaschine. Dann ist es wurscht, ob die Felge mit oder ohne Hump ist.


    Ich weiß leider nicht, wie sich die Situation aktuell in den neuen Bundesländern entwickelt hat. Aber vor 6-7 Jahren war es überhaupt kein Problem, in Dessau schlauchlose Reifen auf humplosen Trabifelgen aufziehen und wuchten zu lassen.


    Viele Grüße

    Steffen

    Komisch - meiner war nach ca. 200'000 km noch angeschrägt, dafür waren die Lagerzapfen oben und unten eingelaufen...

    Das dürfte wohl vom Bediener abhängen. Wer ständig lange auf der Kupplung steht, macht als erstes den Schleifring platt. Wer nur kurz, aber dafür oft auskuppelt, wohl eher die Zapfen. Hätte aber gedacht, dass die länger als 200k halten.

    Zu Schwester Agnes Zeiten waren die genannten Fahrzeuge aber auch schon selten im Straßenbild anzutreffen. Sonst hätte sie ja eher mit KR50 oder SR2 daher kommen müssen ;)


    Aber im echten Leben konnte sie ja, so überliefert, nicht mal Fahrrad fahren, geschweige denn Moped😉

    Ich hab auch nur eine Spritzpistole von Lidl für 15€,damit wird der Motorraum 3mal besser wie angestrichen.

    Naja, es kommt ja auch darauf an, wie gut man mit der Pistole umgehen kann.


    Ich bin auch gerade dabei, meinen Motorraum zu renovieren, Anfangs hatte ich auch darüber nachgedacht, zu rollen, dann aber doch fürs Spritzen entschieden. Auf diese Weise sind nun 1. Grundierung, Nahtabdichtung und 2. Grundierung drauf. Muss aber sagen, dass der Motorraum für den ungeübten Laien nicht gerade das einfachste Übungsfeld ist. Grundierung ist natürlich einfach, da laufen in der Regel auch keine Rotznasen. Aber selbst da fängt es schon an: wie erreiche ich alle entlegenen Stellen, z.B. an den Innenseiten der Brille?...


    Der Decklack ist bei mir noch nicht drauf. Davor habe ich noch etwas Bammel. Ich denke mal, ich werde meinem Vater den Vortritt lassen. Der ist zwar auch nicht vom Fach, hat aber trotz seines hohen Alters (80) in solchen Dingen immer noch ein feineres Fingerspitzengefühl als ich.


    Viele Grüße

    Steffen

    Leuchten alle 4 Blinker dauerhaft wenn das Licht an ist?

    Zur Erklärung: Je nach Ausführung ist entweder direkt im Warnblinkschalter ein Relais integriert, oder ein zusätzliches Relais verbaut, welches das zweite Blinkerpaar beim Warnblinken versorgt. Jedenfalls etwas vereinfacht ausgedrückt...


    Wenn dieses Relais durch eine falsche Verkabelung zum dauerhaften Anziehen gebracht wird, leuchten alle 4 Blinker dauerhaft. Ich habe jetzt die genaue Verkabelung nicht im Kopf, schon gar nicht für die neue Ausführung. Mir ist es aber selber vor vielen Jahren mal "gelungen", das Ganze so zu verkabeln, dass bei einer bestimmten Stellung des Blinkschalters dieses Relais in Selbsthalteschaltung verfiel, Reset durch erneutes Betätigen des Warnblinkschalters ;-)


    Gruß Steffen

    Hallo, und auch von mir ein herzliches Willkommen,


    wie es anhand der bisherigen Informationen aussieht, scheint bei diesem Fahrzeug wohl eher das volle Programm angesagt zu sein, um es wieder wirklich fit zu machen. Dank der Bauweise des Trabanten ist dabei eine Komplettlackierung zum Glück nicht unbedingt notwendig. Ich fände es nämlich schade, wenn dabei die seitlichen Kunststoff-Rammschutz-Leisten verloren gingen. Zumindest sieht das nach einer zeitgenössischen Individualisierung aus. Sowas ist heute wirklich selten geworden, weil die Fahrzeuge inzwischen entweder auf absolut original getrimmt werden, oder Individualisierungen von nach 1990 vorgenommen werden, oder (was das schlimmste ist) relativ "neue" Trabanten mit entsprechenden Anbauteilen dilletantisch auf alt getrimmt werden.


    An Hand der Art und Weise, wie du hier schreibst, gehe ich davon aus, dass du das hinbekommen wirst. Und wenns mal irgendwo klemmt, wirst du erfahrungsgemäß hier im Forum alle erdenkliche Hilfe finden.

    Das wird halt ne rollende Restauration.

    Das klingt sehr ambitioniert. Mit einer "rollenden Restaurierung" bin ich auch seit März 2017 beschäftigt. Allerdings auf einer Basis, die höchstwahrscheinlich deutlich besser war, als deine aktuelle (genaueres werden wir erst wissen, wenn du mit der Zerlegung begonnen hast, und uns fotografisch daran teilhaben lässt).


    Letzte Saison (2017) hat das bei mir dank vieler fremder Hilfe gut geklappt, Dieses Jahr beschränkt sich das Rollen bisher auf das Schieben aus der Garage. Hängt aber auch damit zusammen, dass ich 500km vom Auto entfernt wohne und arbeite, und mein Plan für die Winterpause etwas übermotiviert war ;-)

    Kriechöl steht außer Frage. Und Geduld auch. Wenn ich die Schrauben sehe wird mir allerdings schlecht.

    Versuch es einfach mit Petroleum. Nach meiner Erfahrung ist das der beste Rostlöser überhaupt.


    Viele Grüße

    Steffen

    Wenn du an den reparierten Radkästen länger Freude haben möchtest, dann solltest du nicht nur spachteln, sondern vor allem an den betroffenen Stellen von innen zusätzlich laminieren.


    Auf diese Weise kannst du ggf. auch fehlende Ecken nachmodellieren, ohne dass das Ganze nach einiger Zeit wieder zerbröselt.


    Gruß Steffen

    Hallo,


    an Hand des Foto kann ich kann ich mir leider nicht so richtig vorstellen, wie der Himmel am Ende sitzen wird. Aber wenn er in der Breite reicht, ist schonmal gut.


    Wenn der in der Länge nicht ganz bis zum hinteren Dachrahmen reicht, könnte es durchaus Absicht sein, denn seit Ende der 1960er Jahre gibt es ja die Zwangsentlüftung in der C-Säule (Erkennbar an den Alu-Abdeckungen). Um diese nicht zu behindern, sollte der hintere Dachrahmen innen frei bleiben.


    Ich erinnere mich dabei an die Einbauanleitung des Himmels zum Einkleben, den es schon in der DDR gab, die genau darauf Bezug nahm.


    Viele Grüße

    Steffen