Beiträge von Fridl

    Genau so geht es mir auch. Deinen Restaurierungsbericht verfolge ich auch mit großem Interesse. Ich würde es vermissen, wenn du ihn nicht fortsetzen würdest. Wenn es dabei mal kommunikativ holpert, lese ich einfach darüber hinweg, Obwohl es sich natürlich leichter läse (liese.. lüse... :whistling:), wenn es weniger holpern würde;-)


    Bei dem Beitrag, den ich oben konkret anprangerte, geht es aber um etwas ganz anderes: Du hast dort ganz offensichtlich einen Prüfer vom TÜV oder DEKRA oder was auch immer angegriffen, ohne irgendwie klar zu erläutern warum! Wenn du deinen Beitrag und meine Antwort nochmal in Ruhe liest, wirst du mir sicherlich zustimmen.


    Wenn ein Prüfer einem Fahrzeug mit erheblichen Mängeln die Plakete verweigert, dann ist er kein Spinner, sondern dann macht er seinen Job anständig.


    Also haben wir uns bitte wieder lieb...


    In diesem Sinne

    Viele liebe Grüße

    Steffen

    Hallo P601 K ,


    wurdest du nicht gerade erst auf deinen Schreibstil angesprochen, und gebeten, etwas darauf zu achten? Denn du kannst es ja offensichtlich auch anders.

    Heute beim TÜV DEKRA gewesen ... Nie wieder ... solche Spinner dort.

    Dein obiger Beitrag ist so ein Kauderwelsch, dass man eigentlich nur mit viel Interpretation vermuten kann, was du eigentlich sagen wolltest. Ich interpretiere, dass das geprüfte Fahrzeug den nicht seltenen Riss am Übergang vom Geweih zum Mittellängsträger hat, und deshalb die Plakette nicht erteilt wurde. Das wäre dann aber doch schon ein erheblicher Mangel? Oder bin ich im falschen Film? Wie kommst du dann dazu, den Prüfer deshalb hier öffentlich als "Spinner" zu diffamieren?


    Der leicht ölfeuchte Motor (bzw. Getriebe) ist in der Regel nur ein geringer Mangel, so lange es in einem gewissen Rahmen bleibt. Und wie schon weiter oben erwähnt kann man den im HU-Bericht auch vermeiden, wenn man vorher einfach nochmal drüber wischt.


    Viele Grüße

    Steffen

    Du möchtest im eingebauten Zustand eine Spurstange vom Lenkhebel abbauen?

    Nein natürlich nicht. Es ist inzwischen alles ausgebaut. Bei dem (alten) Bildausschnitt oben hing das Lenkgetriebe samt beider Spurstangen noch an der Lenksäule. Ein anderes Bild hatte ich nicht, um den verdreckten Zustand zu dokumentieren.


    Die linke Spurstange ist inzwischen auch schon abgezogen, nur für die Rechte habe ich kein geeignetes Werkzeug. Deshalb mein Versuch, einfach den ganzen Lenkstockhebel abzuziehen, der auch wieder am Werkzeug oder am Bediener scheiterte. Das hatte ich oben aber alles schon geschrieben. Seit heute ist auch schon wieder neues Werkzeug auf dem Weg zu mir, in der Hoffnung, dass es was taugt.

    Die Einsätze werden ohnehin getauscht, da kommt es mir auf deren Gewinde nicht mehr an.

    Ohweh... Wenn ich jetzt noch anfangen würde, Spurstangenköpfe zu regenerieren, dann ist nicht nur Schierling 2018 Essig, sondern das Auto frühestens erst wieder 2019 oder 2020 auf der Straße... ;(


    Viele Grüße

    Steffen

    Ich habe sowohl im Trabant 600 als auch F8 jeweils einen 6 Volt Akku...

    Hat der F8 tatsächlich eine 6V-Anlage? Ich dachte, die Dynastart-Anlagen gehen gar nicht mit so niedriger Spannung... Wenn doch: wieder mal was dazu gelernt. :)


    Gruß Steffen

    War deine Lenkmanschette nicht erst neu?!

    Nicht dass ich wüsste. Hast Du sie gewechselt? Wenn ja, dann ziehe ich meinen Hut davor, wie gut es dir gelungen ist, die "zentimeterdicke" Patina wieder aufzutragen :grinsi::lach:

    :hah:


    Mir geht es ja auch gar nicht um die Manschette, die sollte noch verwendbar sein. Vielmehr um den Abzieher. Ich will halt irgendwie die rechte Spurstange vom Lenkgetriebe loswerden, damit ich beim Reinigen des ganzen Geraffels nicht noch dem Spurstangenkopf den Garaus mache.


    Deshalb hier erstmal in aller Öffentichkeit Asche auf mein Haupt. Mir ist gerade erst bewusst geworden, dass ich das kurzzeitige Abdriften vom Thema (ein paar Beiträge über mir) skrupellos dazu ausgenutzt habe, um das Thema für meine Abzieher-Fragen zu kidnappen. Sorry, das war natürlich keine Absicht.


    Meine Beiträge und die sich darauf beziehenden dürfen hier gerne gelöscht werden, dann stelle ich meine Fragen in einem passenderen Thema noch einmal.


    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo zusammen,


    um nochmal auf die Abzieher für die Lenkerei zurück zu kommen: Ich habe mich kürzlich mit so einem Teil rumgequält:


    Prägung:

    Erste Zeile: 415613

    Zweite Zeile: FK4


    Weiß jemand, wofür das Teil eigentlich vorgesehen war? Am Trabi passt es nirgendwo wirklich gut. Zum Abziehen der äußeren Spurstangenköpfe ging es, nachdem ich ein handgefeiltes Adapterblech zur Reduzierung der Kragenweite zwischenlegte. Mit viel Gefühl und "sanfter Gewalt". Das Blech musste ich nach jedem Versuch wieder richten ;-) Genauso ging auch das linke Kugelgelenk vom Lenkstockhebel zu lösen.


    Für das rechte Kugelgelenk am Lenkstockhebel ist diese Bauart jedoch völlig ungeeignet. Nachdem sich zwei universelle, variable Baumarkt-Abzieher, die nicht mal billig waren, als der letzte Schrott erwiesen haben, war meine nächste Idee, das Lenkgetriebe von der rechten Spurstange zu trennen, das Abziehen des Lenkstockhebels von der Zahnstange. Der obige Abzieher könnte dafür gehen. Er lässt sich halbwegs in die Nut einsetzen, in der normalerweise die Lenkmanschette sitzt. Allerdings ist der Kragen des Abziehers so ausgelutscht, dass er dort nicht 100% gut sitzt, und die Ausdrückschraube die Zahnstange nicht mittig trifft, Damit verkantet das Ganze, und ein Abziehen ist nicht möglich.


    Nachdem ich nun für diesen Versuch die Manschette aus Ihrer Nut genommen hatte, ist nicht auszuschließen, dass diverser Dreck in ihr Inneres gelangt ist. Daher sollte ich also auf jeden Fall den Lenkstockhebel abziehen, und drin alles reinigen. Nur wie? Meine Nächste Idee wäre, den obigen Abzieher so zu bearbeiten, dass er gut in die Nut passt. Ist das angemessen bzw. zielführend? Wo greift der laut Reparaturhandbuch empfohlene Abzieher ein? In der Nut oder am Ende des Lenkstockhebels?


    Fragen über Fragen...


    Vielen Dank im Voraus für deren Beantwortung

    Viele Grüße

    Steffen

    vermutlich ist der Altsickenschweller auch nur in sehr frühen Baujahren beheimatet. Aus dem Kontext im ursprünglichen Thema interpretiere ich, dass die Begriffsbildung mit der Sickung des Bodenblechs zu tun hat.


    Muss gerade etwas schmunzeln, weil es wie Grzimeks Tierleben klingt: Der Altsickenschweller ist ein vom Aussterben bedrohtes Wesen, welches den Kontakt mit dem Menschen scheut, und daher weitgehend unbekannt und wenig erforscht ist. Das possierliche Tierchen ist inzwischen nur noch in sehr frühen, unrestaurierten Baujahren anzutreffen, zieht sich oftmals auch dort zurück, wenn der Karosseriebauer mit der Arbeit beginnt;)


    viele Grüße Steffen

    Ja, so etwas kann leider niemand vorhersehen. Oftmals schlägt es genau dort zu, wo man am wenigsten damit rechnet. Mein herzliches Beileid.


    Wir werden uns aber auch damit abfinden müssen: Je Älter wir werden, um so dichter werden die Einschläge um uns herum. Ich hab gut reden, bin ja noch nicht mal 50, und bisher verschont geblieben. Bis auf einige Todesfälle im Kollegenkreis, und auch in der Verwandschaft, die nicht so früh hätten sein müssen.


    Nachdem nun aber auch meine eigene Mutter vor 4 Wochen einen Schlaganfall erlitt, obwohl sie bis dahin topfit war, hat bei mir auch irgendwie eine "Erdung" stattgefunden. Die Art und Weise, wie man miteinander umgeht ist nur ein Aspekt davon. Ich selbst bin auch noch dabei, meine Ziele zu redefinieren... Naja, das ist eine andere Geschichte...


    Halt die Ohren steif

    viele Grüße

    Steffen

    Ja Klasse!!! Jetzt sind wir genau so weit wie vorher. Hat sich schon zu dir rumgesprochen, das niemand hier ein Problem mit Ceritol-Fett hat? Abgesehen mal davon, dass das SWA 532 in meiner Erinnerung auch eine ziemlich flüssige Brühe war... und mit der Zeit auch g'schtunge hat. So ähnlich wie das originale Stinkefett in den hinteren Radlagern. Oder verwechsle ich das mit irgendwas? Wie zum Geier war die dreistellige Nummer vom "Wälzlagerfett+K3" in den Gebinden mit eher bläulichen Hintergrund (Sowohl Dosen als auch Kartuschen)???


    Gruß Steffen

    Auf gar keinen Fall würde ich mir den Luftdurchsatz im Frischluftschlauch durch ein Hindernis, wie einen zusätzlichen Lüfter verbauen. Ich gehe jetzt mal von der von Anfang der 1970er bis zum Ende verbauten 80mm-Variante aus, die ja recht geradlinig und Strömungsgünstig ist. Zumindest bei Landstraßentempo kommt da doch ein spürbarer Luftzug zustande. Baue ich in diesen relatifv geringen Querschnitt einen Lüfter ein, so wird der vom Fahrtwind erzeugte Luftstrom erstmal extrem ausgebremst. Erstens: weil damit mit Sicherheit der Querschnitt reduziert wird, zweitens weil die Blätter des Lüfters ja auch einen Strömungswiderstand darstellen.


    Ja, gut, der Lüfter soll ja aber vor allem dann wirken, wenn die Fahrgeschwindigkeit deutlich unter 50-80 km/h liegt. aber da stellt sich die Frage: Kann er das? Ich halte das für äußerst unwahrscheinlich. Nicht bei dem winzigen Durchmesser. Die Frischluftgebläse aller mir bekannten Fahrzeuge haben ein deutlich größeres Kaliber, und wenn es draußen richtig heiß wird, heißt es trotzdem: Fenster auf.


    Die Story mit der "Verdunstungsklimaanlage" von Pearl wurde ja zum Glück schon vom Ersteller als Joke entarnt. Ich kenne aber auch jemanden, der sich sowas (in sogar etwas größerer Ausführung) gekauft hat, und dann auf Grund des ausbleibenden Effektes dumm drein schaute. Das physikalische Prinzip der Verdunstungskälte ist ja gemeinhin bekannt und unumstritten. Genau so funktioniert ja auch unsere biologische Temperaturregelung: Wir schwitzen, der Schweiß verdunstet und kühlt unsere Haut. Je höher die Luftfeuchtigkeit der Umgebung, umso weniger Schweiß kann bei gleicher Temperatur von der Haut verdunsten, und umso geringer die Kühlung durch Schwitzen. Die angefeuchtete Luft derartiger "Klimaanlagen" wird also überhaupt nichts bringen, es sei denn, man bläst sie sich irgendwie direkt auf den Körper, und sorgt auch gleichzeitig für einen ausreichenden Abluft-Strom.


    Gerade in Mediterranen Gefilden ist die Luftfeuchtigkeit meistens schon von alleine sehr hoch.


    Ich war aber auch schon öfter im Hochsommer ohne Klimaanlage in Bulgarien, Kroatien und Italien. Und es ging immer. Fenster auf und gut. Man akklimatisiert sich auf diese Weise nach meiner Erfahrung viel schneller als mit einem klimatisierten Fahrzeug.


    Viele Grüße

    Steffen

    Ich habe meine 6V bei Trabantwelt gekauft. Mal sehen wie lange sie hält.

    Dann sind wir ja schon zwei ;-) Meine ist wie oben gesagt aber auch erst ein Jahr alt, und bis auf die ebenfalls oben erwähnten Beobachtungen unauffällig.

    Und ob der Akku nun 40 oder 140 Euro kostet, ist mir völlig egal.

    Womit wir wieder beim Thema Hobby (und dessen teilweise humoristischen Interpretationen) sind: Geht mir genau so. Irgendwann ist zwar auch auch mal eine finanzielle Schmerzgrenze erreicht, aber momentan finde ich alles in einem angemessenen Rahmen.

    Und selbst wenn mal eine Blinkleuchte nicht so hell ist...

    Naja, so lange die Anlage so gut in Schuss ist, dass auch annähernd 6V an der Lampe ankommen, ist die genau so hell, wie eine12V-Lampe gleicher Leistung. Beim 601er Trabant finde ich die Erkennbarkeit aller Signalleuchten eigentlich relativ gut (egal ob 6 oder 12V, wirklich intakte Anlage vorausgesetzt). Wie es bei den älteren Fahrzeugen aussieht, kann ich nicht sagen, lange keins mehr live gesehen :( . Wenn ich gerade die Blinkerei des Trabanten mit einigen modernen winzigen LED-Blinkerlein vergleiche (welche u.a. bei Livestyle-Fahrzeugen oder erschreckenderweise auch bei Motorrädern angesagt sind), dann schneidet der Trabant (601) dabei eher überdurchschnttlich gut ab...


    viele Grüße

    Steffen

    Ich sehe zwar ein Bild, aber viel ist nicht darauf zu erkennen... Außer, dass es wahrscheinlich ein HP 350.01 mit Heckklappe ist. Was für Rücklichter hat der denn? Der teilweise sichtbare Rückstrahler sieht jünger als 1978 aus...:/

    Ach, vertragt euch... ich bin mir auch nicht sicher, ob ich alles verstanden habe. Das mit den widersprüchlichen Aussagen schon: (dein geschildertes Problem vs. "läuft sauber durch").


    Also, wenn eine Kerze nass ist und die andere nicht, dann solltest du die Zündanlage überprüfen. Eine andere Ursache ist für diese Beobachtung sehr unwahrscheinlich. Wie oben schon beschrieben. Wenn das behoben ist, und der Motor läuft immer noch nicht optimal, dann werden wir gemeinsam weiter forschen.


    viele Grüße

    Steffen

    Also aus den Siebzigern kenne ich nur die klassische Heckgestaltung mit dem Leuchtenkasten und einzelnem Brems/Schluss- sowie Blinklicht, welche eine solche Ladeklappe eigentlich unmöglich machte. Die anderen Varianten dürften erst Anfang-Mitte der Achtziger gekommen sein.


    Aber ansonsten sieht's nach HP350.01 aus. Die kleineren hatten einen Zentralrohrrahmen.

    Zum Thema Säureschichtung habe ich auch nur ein angelesenes laienhaftes Wissen. Meiner Meinung nach dürfte das eher ein Thema für zyklisch betriebene Batterien sein, denn das Phänomen entsteht ja eigentlich während des Ladevorgangs. Bei der idealerweise immer gut aufgeladenen Starterbatterie hat ja auch die Säure immer annähernd ihre maximale Dichte, und damit dürfte sich auch nichts schichten. Oder habe ich einen Denkfehler?

    Ich bin mir sicher, das die Nachfrage doch recht hoch ist,

    Naja, verglichen mit der Nachfrage an 12V-Batterien, dürfte die Nachfrage nach 6V aber erheblich geringer sein. Zudem dürfte die Oldtimerszene eine wesentlich schwächere Lobby haben, als die Kfz-Hersteller.


    Beispiel: ich kann mich erinnern dass vor ca. 10-20 Jahren in der ADAC-Pannenstatistik tote Batterien einen nicht unerheblichen Anteil hatten. Allerdings nicht näher differenziert, ob vorzeitiger Tod oder einfach nur versehentlich tiefentladen. Unabhängig von letzterem Aspekt, dürften die Kfz-Hersteller ein großes Interesse daran haben, nicht wegen sowas in der Pannenstatistik schlecht dazustehen. Und sie dürften auf die Batterie-Hersteller auch einen wesentlich höheren Druck ausüben können, als eine Oldtimer-Szene.


    Ich erinnere mich auch daran, dass bereits vor Jahren Toyota sich von Panasonic als Batteriehersteller verabschiedet hat, wegen Qualitätsproblemen, und seither unter eigener Marke (bei mir unbekannten Herstellern) produzieren lässt.


    Gruß Steffen

    Wie imitiert man denn mit 12V das 6V Anlasser-Geräusch? ;)


    Spaß beiseite. Von mir aus soll auch jeder machen, was er für sich selbst gut findet. Mein Vater guckt mich übrigens auch schief an, weil ich am 77er den vom Vorbesitzer halbherzig durchgeführten 12V-Umbau rückgängig gemacht hab. Er hätte es offenbar auch andersrum gemacht. Ist mir aber wurscht, und er respektiert meine Entscheidung auch... irgendwie... ;). Aber falls meine Batterie dann auch vorzeitig die Grätsche machen wird, dann wäre das wohl Wasser auf seine Mühlen... Noch hoffe ich, dass ich mehr Glück habe als andere.


    Gruß Steffen

    Hallo Kombi-Helmut ,


    In einem Fahrzeug mit leistungsstarker Drehstrom-Lichtmaschine und korrekt funktionierendem elektronischen Regler in Verbindung mit einer Batterie in ordentlicher Qualität (gerne auch wartungsfrei), ist eine Lebensdauer von 10 Jahren und mehr nichts außergewöhnliches. Die Pflegemaßnahmen beschränken sich dabei darauf, immer für einen guten Ladezustand zu sorgen, und möglichst keine elektrischen Verbraucher zu betreiben, so lange der Motor nicht läuft. Also mal stark vereinfacht ausgedrückt.


    Die hier im Thema diskutierte Problematik ist jedoch etwas anders gelagert.


    1.: Bei den Batterien geht es um ein Nischen-Produkt: 6V-Oldtimer-Batterien

    2.: Die Fahrzeuge in denen sie eingesetzt werden haben in der Regel eine leistungsschwache Gleichstromlichtmaschine mit einem deutlich weniger präzisen elektromechanischen Regler.


    Der zweite Punkt ist schnell erläutert: Selbst bei laufendem Motor hat es die Batterie wesentlich schwerer. So lange der Trabi im Leerlauf tuckert, wird die Batterie überhaupt nicht geladen. Alle elektrischen Verbraucher müssen derweil von der Batterie gespeist werden. Damit ist ein mehr oder weniger zyklischer Betrieb gegeben, wofür Starterbatterien in der Regel ungeeignet sind. Wenn die Lichtmaschine oberhalb des Leerlaufs dann ins Arbeiten kommt, kann der elektromechanischer Regler die Ladespannung auch viel weniger präzise regeln, als ein elektronischer, wodurch der Ladevorgang im Fahrbetrieb auch weniger optimal ist.


    Zum ersten Punkt kamen ja oben schon einige Beiträge, die auf die Herkunft der Zellenpakete für die 6V-Batterien Bezug nehmen. Das ist ein ganz wesentlicher Aspekt (also weniger die Herkunft als die Qualität derselben). Ich denke mal, um das irgendwie beurteilen zu können, benötigt man schon Insider-Wissen. Da fließen ja nicht nur technische sondern auch betriebswirtschaftliche Aspekte ein... leider. Dazu kann ich leider auch nicht viel sagen außer eine eigene Erfahrung in die Runde zu werfen:


    Ich habe vor recht genau einem Jahr eine 6V/84Ah-Batterie bei Trabantwelt gekauft. Zu einem relativ günstigen Preis (relativ günstig heißt: hat nur wenig mehr gekostet, als ein paar Jahre vorher meine 12V/65Ah Toyota-Batterie). Das Label "Startcraft" erinnert irgendwie an Conrad-Electronik ;-) Die Verwunderung begann bereits nach der Erstbefüllung der Batterie mit Akkusäure. Sie war nahezu entladen, musste also erstmal komplett aufgeladen werden, entgegen der Information im Beipackzettel und der Anleitung zur Inbetriebnahme: "trocken vorgeladen".


    Wobei angemerkt sei: "trocken vorgeladen" ist einfach nur ein schwachsinniger Marketing-Ausdruck. Die "trockene Vorladung" sollte sich eigentlich aus dem Herstellungsprozess ergeben: Die Bleigitter der einen Elektrode werden mit einer Bleipaste belegt, die der anderen mit einer Paste aus Bleioxid. Füllt man dann Säure auf, ist die Batterie automatisch "voll aufgeladen".


    In diesem Fall war es offensichtlich anders. Eine wirklich plausible Erklärung, welche anderen Herstellungsverfahren von Zellen es gibt habe ich leider auch nicht. Doof ist nur, dass ich keine Ahnung habe, ob die aufgefüllt Säure für diese Batterie überhaupt die richtige Konzentration hatte, oder ob es besser gewesen wäre, sie vorher etwas zu verdünnen. Habe mir allerdings auch noch nicht die Mühe gemacht, mal die Dichte im aufgeladenen Zustand zu messen.


    Meine bisherige Erfahrung mt dieser Batterie: Sie tat im letzten Jahr einwandfrei ihren Dienst (wäre ja auch schlimm, wenn sie im ersten Jahr schon aufgegeben hätte) und scheint auch eine eher geringe Selbstentladung zu haben (nach 3 Monaten Standzeit war sie nach wenigen Minuten Nachladen mit weniger als 1A Ladestrom wieder voll). Auffällig ist eine gewisse Spannungsdifferenz zwischen den Zellen. Im Leerlauf eher marginal (könnten auch Messfehler sein), während des Ladevorgangs ca. 0,1V (also über alle 3 Zellen knapp 0,2V). Das beunruhigt mich dann doch ein wenig... einzelne Zellen nachladen habe ich bisher noch nicht versucht, so lange es nicht schlimmer wird...


    Viele Grüße

    Steffen

    Hallo Markus,


    herzlich willkommen im Forum.


    Deine Fehlerbeschreibung klingt... ja, wie soll ich sagen... etwas eigentümlich. Vielleicht kannst du das Problem mal mit Fotos illustrieren, die sagen oft mehr als 1000 Worte.


    Die Funktionsweise der Schaltstange sollte eigentlich auch für einen Laien leicht erkennbar und ggf. wiederherstellbar sein. Du hast ja schon selbst erkannt, dass ein Gummi fehlt und eine Schraube locker ist. Hast du das bereits behoben?


    Merkwürdig ist: Wenn der rückwärtige und der 4. Gang reingehen, wieso dann nicht die 3, die dazwischen liegen? Hast du alles auf Freigängigkeit geprüft? Stößt irgendwas irgendwo an? Was passiert, wenn du versuchst, den 1., 2. oder 3. Gang einzulegen? Kanst du eingrenzen, ob es an der Schaltstange oder am Getriebe liegt? Ggf. durch Probieren direkt am Schalthebel, der aus dem Getriebe kommt. Da sollte man eigentlich merken, obs am Gestänge liegt, oder ein Problem am Getriebe vorliegt.


    Viele Grüße

    Steffen


    PS: Oh sorry, ich war wohl etwas zu langsam. Es ist ja schon "Vor-Ort-Hilfe" am anrollen :) So lobe ich mir das Pappenforum :thumbup:

    Nööö nicht die einzige. An einigen Brücken gabs auch welche (z.B. für Kasko-Versicherung oder Pneumant-Reifen) und entlang der A9 im Raum Halle-Leipzig gab es eigens aufgestellte Werbetafeln, welche aber nach meiner Erinnerung nur zu Messezeiten neu bestückt wurden.


    Aber die abgebildete aus Vockerode, also fast bei mir daheeme, ist die einzige selbstleuchtende, an die ich mich erinnere.


    Gruß Steffen

    Hallo Motte,


    2 Jahre sind nicht nur recht kurz, sondern verdammt kurz. Also 5 Jahre sollten bei einer ordentlichen Batterie, etwas Pflege und einem gut funktionierendem Regler eigentlich mindestens drin sein.


    Ich selbst habe nach zwischenzeitlich 25 Jahren Abstinenz leider erst wieder seit einem Jahr 6V-Erfahrung. Kann also noch nichts genaues über die Haltbarkeit meiner aktuellen 6V-Batterie aussagen. Sie macht aber bisher einen recht guten Eindruck.


    Ich möchte im Moment noch nicht so richtig daran glauben, dass die Freude an meiner Batterie bereits in einem Jahr (ein Jahr benutze ich sie ja schon, also macht das zusammen 2) vorbei sein sollte.


    Hilfreich für eine Diskussion wäre, wenn du ein paar mehr Details preisgeben würdest: Nutzungsprofil, Pflegemaßnahmen, Regler-Einstellung. Vielleicht sterben deine Batterien ja einfach nur auf Grund falscher Behandlung so früh?


    Ich möchte dir mit oben gesagtem keineswegs auf den Schlips treten. Mir ist sehr wohl bekannt, dass du u.a. einen sehr frühen P50K aufgebaut hast. Dafür mein allerhöchster Respekt. Aber vielleicht stimmt ja tatsächlich was anderes nicht, davor ist auch der erfahrene Bastler oder gar Profi nicht immer gefeit.


    viele Grüße

    Steffen