Posts by Fridl

    Aha, danke. Ja vor diesem Hintergrund wäre es wieder sehr wahrscheinlich, dass die Anriebswellen in meinem 77er noch original waren. Und damit wahrscheinlch auch die Schleuderringe... (in der neueren Ausführung).

    Achso! Ja, sorry, ihr habt natürlich recht. Jetzt wo ich nochmal die Schnittbilder verglichen habe, fällt es mir wie Schuppen aus den Haaren ;-) Der alte Schleuderring mit Kragen lag ja nur stumpf an den Gleitschalen an. Das wusste ich nicht mehr.


    Mein '68er hatte das auch noch so, aber meine fast 30 Jahre alte Erinnerung redete mir ein, dass da die selben Gleitschalen wie später drin waren, und damit ein zusätzlicher "Labyrinth"-Gang zum Bremsen austretendes Fettes entstand. Das ist natürlich nicht der Fall, und jetzt verstehe ich auch endlich, warum JL die neuere Ausführung favorisiert.


    In meinem 77er war übrigens auch die neuere Ausführung verbaut, jedoch ist nicht nachvollziehbar, ob dies original war. Es liegt eventuell an Hand verschiedener Indizien im Rahmen des Möglichen, ist aber nicht belegbar.


    Bei wie vielen Kilometern liegt die Grenznutzungsdauer von gut gewarteten Scharniergelenkwellen (mit geschmiedeten Kreuzgelenken)?


    Gruß Steffen

    Wurmfeder radseitig? Bringst du da nichts durcheinander? Schon auf Grund der Form der Manschette wäre nicht plausibel, dass da je etwas anderes als das Schlauchband dran war.


    Zu dem Schleuderring: Der ist ja nicht wirklich entfallen, sondern hat ja nur seinen Kragen verloren. Die Gleitbuchsen sollte doch gleich geblieben sein. Vielleicht hat man dem Ring daher gar keine neue Nummer spendiert?

    Wenn ich die Baudielen etwas enger zusammenschiebe...

    Mit dem Begriff "Baudiele" kann ich leider nix anfangen. Bin halt beruflich ein "Sesselfurzer" ;-) . Aber vermutlich passt das schon so. Ich lege einfach zwei (gleich) dicke Holzbohlen unter, deren Länge jeweils beide Hebepunkte überspannt. Für Fahrzeuge mit stark abweichenden Abständen würde ich dann natürlich auch verschieden lange Bohlen benötigen. Unter die Hebepunkte kommen dann vier gleiche Kanthölzer, für den Trabant genügt das bereits. Bei Fahrzeugen mit Falz unter dem Schweller sollten die Kanthölzer dann entsprechend ausgespart sein, oder man packt noch ein handelsübliches Gummiteil mit entsprechender Nut dazwischen. Nach meinem Dafürhalten ist das sehr standfest und sicher. Sollte jemand Bedenken haben: bitte gern intervenieren!


    Wichtig ist natürlich auch, dass das Fahrzeug gewichtsmäßig ausbalanciert ist. Gerade wenn du, wie du oben schriebst, größere schwere Baugruppen demontieren willst. Ggf. muss das mit Ballast ausgeglichen werden. Aber da du die Bedienungsanleitung bereits gelesen hast, weisst du das ja selbst.

    Der schwerste Brocken war bisher eine 2009er S-Klasse die etwa 1.8 Tonnen wiegt. Ging problemlos bis fast ganz oben.

    Der Vorbesitzer meiner 1500kg-Bühne hat nach eigener Aussage mal einen VW T5 mit langem Radstand damit angehoben. Allerdings nur so hoch wie unbedingt nötig (kleinergleich 60 cm). Die Hydraulik hat es wohl geschafft. Allerdings war das Ganze so instabil, dass er, bevor er darunter kroch, noch zwei Hebekissen von der Feuerwehr an den Fahrzeugenden installierte.


    Irgendwie sieht meine Bühne auch ein wenig krumm aus. Ob das aber mit dieser Aktion oder schon viel früher verursacht wurde, ist nicht mehr nachvollziehbar.


    Geschichtlich ist noch interessant, dass die Bühne bei mir jetzt wieder auf dem selben Grundstück steht, wo sie schon von Anfang an zu DDR-Zeiten ihren ihren Dienst tat. Nur der genaue Standort ist wenige Meter von dem früheren entfernt... ;-)


    Gruß Steffen

    Hallo Uwe,


    Die Deichsel fehlt bei mir auch. Zum Lenken genügt mir ein massiver Hartholzstab. Mit Rücksicht auf den Garagenboden vermeide ich es aber weitgehend, das Teil überhaupt zu verschieben. Mit ein paar zurechtgebastelten Holzpaletten und ner kleinen Rampe, kann man die Bühne stationär belassen und bequem mit dem Auto drauf fahren. Mein Trabi parkt da jetzt immer.


    Das Rad ist sehr wohl höhenverstellbar, und zwar mit der Spindel die man auf den Fotos hinter der Deichsel sieht. Wie Tacker aber bereits richtig schrieb, ist es nicht erforderlich (und auch unpraktisch) dort öfter dran herum zu schrauben. Man kann es so einstellen dass es bei austarierter Bühne (mit den seitlichen Spindeln) gerade so vom Boden abhebt, und hat dann bei eingezogenen seitlichen Spindeln noch genügend Bodenfreiheit zum Rangieren.


    Gruß Steffen

    Sollte mein Eigenbauadapter von TGL auf DIN irgendwann den Geist aufgeben

    Was genau meinst du damit? Wo ist in diesem Zusammenhang der Unterschied zwischen TGL und DIN?

    ...und das mit den Normteilen...hätte nie geglaubt das es diese Stecker und Steckdosen heute noch zu kaufen gibt

    Ja, erstaunlich, wenn man die teilweise absurde Entwicklung betrachtet. Dass es dennoch in jedem gut sortierten Elektronikladen problemlos die Normsteckverbinder zu kaufen gibt, ist vermutlich der Nachfrage zu verdanken. Denn die meisten versierten Bastler wissen sehr wohl, dass diese unsäglichen Zigarrenanzünder-"Steckverbinder" technisch völlig ungeeignet als elektrische Steckverbinder sind und eigentlich sogar verboten gehören.


    Begonnen hat es wahrscheinlich damit, dass bereits in den 1970ern viele Hersteller aus dem NSW die paar Cent für eine Normsteckdose einsparten, der Zigarrenanzünder neben dem Aschenbecher jedoch ein werbeträchtiges unverzichtbares Verkaufsmerkmal war. Also "erfand" man einen Stecker, der da rein passt. Und mehr und mehr gab es das Zubehör nur noch mit diesem Stecker, obwohl es ja für wenige Cent mehr auch einen Universalstecker für beides gäbe. Heute gipfelt dieses Absurdum darin, dass es in vielen Autos zwar keinen Zigarrenanzünder mehr gibt, dafür aber mindestens eine solche Buchse, in die man aber keinesfalls einen Zigarrenanzünder einführen darf, wenn man nicht das Auto abfackeln will.


    Das ist Marktwirtschaft ;-)


    Gruß Steffen

    Hab ich mir für 6 Volt schnell gebastelt

    Ich bastel zwar auch gern Elektronisches, aber in diesem Fall hab ich mir das gespart, und einfach einen stinknormalen Kfz-USB-Adapter hergenommen. D.h. genau genommen musste ich zwei davon ausprobieren. Der erste (ausgewiesen nur für 12 V) ließ sich leider nicht unter 8V betreiben. Der zweite, ein einfacher billiger vom Baumarkt (ausgewiesen für 12 - 24 V) funktioniert bis knapp unter 5V absolut zuverlässig, hat ebenfalls 2 USB-Anschlüsse und liefert locker mehr als 1A Ladestrom pro Anschluss, den auch das hungrige Handy als ausreichend akzeptiert. Kommt halt immer darauf an, was für eine Art von Spannungswandler in den Dingern verbaut ist. Bekommt man nur durch Probieren raus. Zusammen mit einem ebenfalls handelsüblichen Adapter von Normsteckdose auf Zigarrenanzünder war das sicherlich biliger als eine Bastellösung.

    hab gar nicht gewusst das unsere Bordsteckdose ein Normteil ist

    Ja was denn sonst?


    Gruß Steffen

    Wenn der Anblick der "OPELZEI" nur besänftigend wirkte, dann hat er ja eine positive Wirkung gehabt:thumbsup:


    Leider ist in der Praxis oft eher das Gegenteil zu beobachten, insbesondere wenn auf Autobahnen ein echtes Polizeifahrzeug in Sicht kommt. Ein nicht unbedeutender Teil der Verkehrsteilnehmer bewegt sich dann plötzlich noch chaotischer, als sonst. Beginnend mit völlig verstandsbefreiten Bremsmanövern endet es nicht selten in stauträchtigen Situationen...

    Vermutlich ist es vor allem nicht ratsam, bei extremen Minusgraden mit offenen Fenstern zu fahren. Dann kann ich mir schon vorstellen, dass so ein relativ kleiner PKW-Innenraum mit wenigen KW Heizleistung in Nullkommanix warm ist. Verglichen mit der Antriebsleistung ist das wenig, und dürfte damit die Reichweite zwar spürbar, aber nicht wirklich extrem beeinflussen. Viel mehr dürfte der heute zu beobachtende völlig hirnrissige Fahrstil einen entscheidenden Einfluss haben.


    Dass der wassergekühlte Verbrenner so lange braucht, die Hütte zu heizen, liegt daran, dass ja das Wasser auch erstmal geheizt werden muss, was ja auf Grund seiner hohen Wärmekapazität sehr Energieintensiv ist. Und die meiste Energie wird so oder so zum Auspuff raus geblasen.


    Mein Vater hatte bis letztes Jahr einen Audi, der hat auch geheizt, wenn der Motor noch kalt war, bzw per start/stop stand. Die Batterie war trotzdem immer gut geladen.


    Gruß Steffen

    Auch ich habe gerade ein völlig unerwartetes Geburtstagsgeschenk im Briefkasten vorgefundenen. Woher wusstet ihr das, Deluxe ? ;)


    Dann hätte ich ja gar nicht das Ikarus -Buch bei euch bestellen brauchen, was schon einen Tag zu früh ankam. Allerdings bietet letzteres schon einigen Stoff für lange Winterabende ;)


    Gruß Steffen

    Hallo Marco,


    herzlich willkommen hier. Das hört sich nach einem ambitionierten Vorhaben an. Am Besten ist, du liest dich hier erstmal in diverse Tuning-Themen ein. Auch mit Hilfe der Suchfunktion.


    Dann wirst du feststellen, dass es bereits einige Tuning-Projekte gab, welche selbst mit Motorleistungen jenseits der 100PS eine Zulassung erhielten. Das liegt jedoch einige Jahre zurück. Bei den jüngeren Beiträgen fällt auf, dass es heute zwar auch nicht ganz unmöglich ist, Leistungssteigerungen von mehr als 50% legal auf die Straße zu bringen, jedoch mit extrem hohem Aufwand. Es sind Prüfverfahren erforderlich, die für den durchschnittlich bemittelten "Normalbürger" kaum zu stemmen bzw. bezahlbar sind.


    Um Missverständnissen vorzubeugen: Ich habe oben nur das zusammen gefasst, was ich selbst hier im Forum in den letzten Jahren durch Mitlesen aufgeschnappt habe. Möglicherweise habe ich nicht alles korrekt verstanden. Ich selbst beschäftige mich aktiv überhaupt nicht mit Tuning.


    Also nimm dir bitte die Zeit, selbst erstmal diverse Themen hier durchzulesen und bilde dir dann eine Meinung.


    Gruß Steffen

    Ja, aber bei den 12ern gibt es am Trabant meines Wissens auch keine mit Regelgewinde. Die haben auch alle 1,5. Zumindest ist mir bisher noch keine andere begegnet, was jedoch nix heißen muss... 😉


    Und ja, die beschriebene Fahrleistung klingt schon sehr nach einem Topf. Aber wenn der Sammler tatsächlich wie beschrieben etwas Erfahrung hat, dann hätte er das ja eigentlich auch hören müssen...


    PS: Und nein, ich wollte mit dem einleitenden "ja" keinesfalls bestätigen, dass du doof seist... Ist mir leider erst hinterer aufgefallen und am Handy schwer editierbar.