Posts by V603

    Diese ständige Anpasserei spricht nicht für die Intelligenz der Gesetzgeber,

    und läßt Zweifel...

    Es gehört mehr Mut und Entscheidungskraft dazu, einzugestehen, dass man sich geirrt hat und Entscheidungen anpasst, als an Fehlentscheidungen festzuhalten.

    Ich glaube, in so manchen Gremien werden noch Leute gesucht, die auf Anhieb fehlerfreie Entscheidungen treffen.

    Vegetarische Ernährung kann man sehen, wie man will. Ich denke auch nicht, dass man das schwarz/weiß malen kann. Aber wer dabei auf industrielle Nahrung setzt, tut mir leid. Argumente werden auch kaum helfen.

    Jeder kann (wenn er will) sich gesund ernähren und auf Zusatzstoffe, etc verzichten.

    ...ist es nicht teurer, WENN man frisch kocht und auf vegane Fertigprodukte verzichtet...

    Das ist einfach sooowas von korrekt!

    Ende des letzten Jahres begann meine Frau, selbst Brot zu backen. Das schmeckt nicht nur besser, das ist das einzige Brot, das meine Frau (und andere Familienangehörige) ohne Beschwerden essen kann. Auch der Preis bleibt im Rahmen, trotz frisch gemahlenem Roggen aus dem Bioladen. (Bei Edeka war in der Zwischenzeit über Monate hinweg Mehl, Hefe und Industriesauerteig trotz höherer Preise nicht verfügbar.)

    Wird es definitiv nicht, bis jetzt ist keines der bekannten Viren wieder gänzlich verschwunden.

    Das kann bei keiner Art Virus wirklich mit Sicherheit erfolgen. Allerdings sind nicht alle gleich. Das dürfte jetzt so ziemlich jeder begriffen haben.

    Schlussendlich wird sich im Laufe der Zeit eine Art Herdenimmunität einstellen. Die Menge der Leute, die keine oder nur sanfte Krankheitssymptome entwickeln, und die Menge immuner Menschen (absolute oder temporäre Immunität aufgrund durchgemachter Infektion oder Impfung) werden die Infektionsketten mehr oder weniger brechen.

    Ich kenne mein ganz persönliches Risiko nicht und möchte das Glück auch nicht herausfordern. Mir ist nur ein Mensch persönlich bekannt der sich (seinerzeit in Österreich) infiziert hat. Er zählt als genesen, sich selbst betrachtet er es aber anders. Da kann ich darauf verzichten. Jeder Impfgegner, der Angst vor Bill Gates hat, verkürzt meine Wartezeit.

    In diesem Sinne: Bleibt einfach gesund, Freunde.

    Bei vielen dieser Faktenpickereien fällt mir auf, dass zunehmend die betont werden, die Einem am besten in den Kram passen.

    Ich habe letztens im Radio gehört, wie ein Podcast einer "Politikwisschaftlerin" wiedergegeben wurde, so zerschnitten, dass der Eindruck erweckt werden musste, es sei ein Interview. Als Verdeutlichung Ihres Anspruchs auf Glaubwürdigkeit, wiederholte sie ihrer Position unzählige Male. Leider hat sie wohl nicht bemerkt, wie sie sich selbst wiederspricht. "Ich stelle nur Fragen."


    Sicher. In Positionen, wo ich nicht Gefahr laufe, später Rechenschaft über mein Handeln abzulegen, ist es mehr als leicht, handelnde Personen ob jeder Aktion zu kritisieren.

    Andere freuen sich, dass sie selbst keine (unangenehmen) Entscheidungen treffen müss müssen.

    Man müsste echt einmal zählen, wie viele Virenexperten wir in den letzten 10 Monaten hinzugewonnen haben. Ich habe vor einiger Zeit mit einer Ärztin gesprochen, die während ihrer Promotion viel mit Infektionskrankheiten zu tun hatte. Dort hatte sie den Eindruck gewonnen, dass die Forschung dort noch sehr viel vor sich hat. In vielen Aspekten wissen sie bislang nur, war sie noch nicht wissen.

    Ich trage meine Maske dort, wo ich einen vernünftigen Abstand nicht halten kann. Sie ist lästig, aber tut nicht weh.

    Leider komme ich erst spät dazu, aber ich wollte es nicht unerwähnt lassen.

    Heute hätte John Lennon seinen 80. Geburtstag gefeiert.

    Die Nachricht über seinen brutalen Tod hat mich seinerzeit tief erschüttert.

    "You may say, I'm a dreaver. But I'm not the only one."

    Die Technologie mit den "Buchsen" im Pleuel muss nicht wirklich schlecht sein. Allerdings scheint mir sehr, dass der Pilot hier der Produkttester ist.

    Das Pleuelauge dürfte durchgehärtet sein. Sicher müssen wir davon ausgehen, dass die reale Härte in den tieferen Materialschichten etwas abnimmt. Als Lauffläche des originalen Lagers mit übermaßigen Rollen sollte das von geringerer Bedeutung sein. Weiter oben wurde bereits gemutmaßt, dass die Hauptbelastung des Pleuels in Richtung Schaft besteht. Der Meinung bin ich auch und die Spuren an gelaufenen oder auch beschädigten Pleuel, sprechen diese Worte. Also dürfte die kleinere Wandung nicht sofort als Problemstelle in Erscheinung treten. Allerdings dürfte es eine gewisse Herausforderung sein, die richtige Passung zu berechnen und herzustellen. Hier sollen ja zwei gehärtete Teile kraftschlüssig verbunden werden. Außerdem soll für die Wälzkörper ein optimales Spiel erhalten bleiben.

    Ich halte bei allen bekannten Lösungen für das Pleuellager die Käfige als die maßgebliche Schwachstelle.

    Mir liegt auch so ein zerstörtes Pleuel vor. (Ich meine, das Bild auch schon einmal gezeigt zu haben.) Es gibt öffentlich zugängliche Abhandlungen zu Schäden an Wälzlagern. Die zeigen und rechnen viel. Aber am konkreten Beispiel, dass wie in "unserer Branche", erst vorliegt, wenn das Lager zerstört ist, kann man leider nur noch wenig sehen.

    Der von Tim gezeigte Hubzapfen kann der Auslöser gewesen sein, muss es aber nicht. Bei mir ist vor geraumer Zeit eine Kurbelwelle mit Nadellagerung im Pleulfuß gelandet, die hat nach ca. 2tkm Geräusche gemacht. Der Pilot hat den Motor sofort stillgelegt und zerlegt. Dabei ist ein defekter Nadelkäfig in einem Pleuel aufgefallen. Bei der Zerlegung wurde dann sichtbar, dass das andere Pleuel eher der Unruhestifter war. Denn dort war der Innenring gerissen und auch der Käfig hatte erste Brüche. Der Hubzapfen war eher unauffällig. An der Form des noch vollständigen Nadelkranzes habe ich dann erkannt, dass diese weder von SKF noch von INA waren. FG601 hatte vor einigen Wochen ebenfalls ein Foto von diesen nicht identifizierten Nadelkränzen gepostet. Ich sage mal so, der Preisunterschied zu Nonames ist schon beachtlich.

    Aber zu bedenken ist auch stets, dass nicht bekannt ist, welchen Anteil diese frühen Totalausfälle an der Gesamtzahl der so gefertigten Kurbelwellen haben und ob sich das in Zahlen wirklich von den Serienwellen abhebt.

    Ganz anders sehe ich den Vergleich der "Aufdornung" der Hubzapfen nach der Technologie aus der DDR und das Abschleifen/-drehen der Hubzapfen, um mit einem Innenring wieder auf das Normalmaß zu kommen. Wie sich die Belastbarkeit von unterschiedlichen runden Querschnittsformen darstellt, lernen heutzutage wahrscheinlich schon Metallbauer. Mit dem Wissen sollte dann klar sein, dass die Verkleinerung des Außendurchmessers in die Hose gehen wird. Die "Aufdornung" erscheint mir eigentlich nur als eine unökonomische Spielerei.

    Das Lager in Richtung Riemenscheibe ist, statistisch gesehen, so gut wie niemals kaputt. Aber aufgrund seiner Konstruktion ein sehr guter Gradmesser bei der Beurteilung, was in den anderen Lagern zu erwarten ist.

    "Neu fetten" scheidet sowieso aus, weil an kein Lager von Motor und Getriebe (von Lichtmaschine, Anlasser, Zündgeber etc. einmal abgesehen) jemals Fett gehört.

    Der Tim ist manchmal auch etwas drastisch in seinen Ausführungen. Aber wo er Recht hat, hat er Recht.

    Die Lagerstellen haben sämtlich feinstbearbeitete Oberflächen. Niemand mit Fachkenntnis würde jemals auf die Idee kommen, so ein für die Benutzung vorgesehenes Teil ohne ausreichenden Korrosionsschutz zu lagern. Das scheint hier nicht gegeben zu sein.