Posts by V603

    Wenn die Kolben nur 2tkm gelaufen sind, kann man nur sagen: typischer Reparaturfehler.
    Ob sie jetzt mir einer neuen Kurbelwelle noch einmal verwendbar sind, sollte sich jemand von dichtem ansehen. Besser wären neue.

    Da hilft nur eine systematische Vorgehensweise.
    1. Prüflampe direkt auf die Pole: Leuchtet sie hell?
    2. Startversuch mit dem Zündschloß: Was zeigt die Prüflampe:
    2a. auf den Polen
    2b. Pluspol gegen Getriebegehäuse
    2c. Minuspol gegen 30 am Anlasser

    2d. 30 am Anlasser gegen Getriebegehäuse
    Eventuell auch mal das Voltmeter auf die Pole, um zu schauen, wie weit die Spannung an der Batterie oder einzelnen Zelle einbrechen, wenn Strom gezogen wird.
    Vielleicht liegt es auch am Zündschloß, dass 30 nicht zu 50 geschalten wird? Das ist eine bekannte Schwäche, die man mit einem Schraubendreher schnell lokalisieren kann, in dem man am Anlasser 30 und 50 brückt.

    Inwiefern sind 6/12 Volt Blinkgeber mit entsprechenden (kurzen) WBS (Warnblinkschalter) Schub kompatibel, mit C2 oder ohne?

    Kurze Version: Nein.

    Alle mir bekannten Blinkgeber mit Hitzdraht benötigen einen Warnblinkschalter mit Relais.
    Es gibt aber noch einen Blinkgeber 8582.17 12V 4×21Watt, der bis zu 4 Blinkleuchten steuern können soll. Aber, so viel ich weiß, nur eine Seite. Dieser war wohl speziell für W353 vorgesehen.
    Es gibt auch den (kurzen) Schubschalter für Warnblinken 8600.32 für Zweikreisbetrieb (mit Anschlüsse 49a', L' und R'). Eventuell wäre dieser dann speziell dafür geeignet.

    Von diesen Sonderfällen abgesehen, benötigen Einkreis-Blinkgeber stets einen Warnblinkschalter mit Relais, das die zweite Seite steuert.

    Bei der normalen Zweikreissteuerung wird der zweite Kreis über den Zweikreis-Lenksäulenschalter geschalten. Der Zweikreis-Warnblinkschalter besitzt dann am Relais zusätzliche Schließer für 49a', L' und R'. Ohne diesen speziellen Warnblinkschalter ist ein Warnblinken MIT Anhänger NICHT möglich. Allerdings gibt es auch hier einen Trick, wenn ein zusätzliches Relais (zB. zweiter unsichtbarer Warnblinkschalter.) benutzt wird.

    Auch die ersten Generationen der elektronischen Blinkgeber (in 6Volt gibt es möglichweise nur einen Typ) benötigten mit Anhängetrieb einen Zweikreis-Lenksäulenschalter und Zweikreis-Warnblinkschalter.

    Bei Anlagen mit 12Volt Bordnetz würde ich stets die letzte Ausführung 8586.6/0002 12Volt 2+1 (6) × 21Watt empfehlen. Da wird der Anschluß der Anhängersteckdose einfach an die Anschlüsse der Heckbeleuchtung angeschlossen und der Blinkgeber erkennt die zusätzlichen Blinkleuchten selbst.

    Ich konnte auf die Schnelle keinen Gesetzestext finden. Aber Wikipedia schreibt:

    Quote

    In Deutschland ist es viel detaillierter geregelt: Sofern die Blinkleuchten nicht direkt vom Fahrer zu sehen sind, muss in dessen Blickfeld – z. B. am Armaturenbrett – in gleicher Frequenz, gleich- oder gegenphasig, eine für beide Fahrzeugseiten oder zwei für jeweils die entsprechende Fahrzeugseite Kontrollleuchte aufleuchten und/oder die Funktion des Blinkers auf eine andere, unmissverständliche Weise angezeigt werden.

    Sicher findet sich noch jemand, der zitieren kann.

    Aber ich bitte zu bedenken, dass ausnahmslos alle technischen Einrichtungen funktionsbereit sein müssen. Dazu würde ich auf jeden Fall die Kontrollleuchte für den Fahrtrichtungsanzeiger zählen. Folglich würde ich keinen Blinkgeber als Ersatzteil akzeptieren der die normale Funktion nicht gewährleistet. Punkt.

    Die ersten elektronischen hatten 31an der Bestigungslasche. C ist die Kontrolle für den ersten Kreis und dessen Beschaltung ist garantiert in allen Schaltplänen.

    Bei 3 Anschlüssen handelt es sich stets um 49, 49a und C.

    Als erstes solltest Du testen, ob das Blinken einsetzt, wenn Du den Schalter einige Male schnell hintereinander bestätigt. Die Kontakte korrigieren gern.

    Sollte das nicht fruchten, bewaffnet Du Dich mit einer Prüflinge. KEINE LED!

    Dann prüfst Du ob die Kabel an Klemmen 15 und 30 Spannung gegen Masse haben. Die Stecker dabei abziehen!

    ...hoffentlich wird die aktuelle nicht noch schlimmer.

    Die Hoffnung stirbt zuletzt. Jetzt, da wieder Massen von Menschen in "sichere" Urlaubsgebiete fliegen, wo die Leute dann aufeinander hocken und dann wieder verteilt auseinander gehen...

    Ich denke, so wünscht sich das ein gutgehendes Virus.

    ... Ausgenommen davon waren Starterbatterien und Bereifung,...

    Bei Bereifung wiederum weiß ich, dass es eine zweijährige Garantie gab. Ich hatte seinerzeit mit der 150'er MZ permanent Probleme mit den hinteren Reifen. Dort sind mir immer die Seitenwände von innen gerissen. Der Riss "knabberte" dann immer den Schlauch kaputt. Erst durch Hinweis meines Bruders, habe ich dann 2 defekte Reifen beim Chemiehandel reklamiert. Dort habe ich dann nach einiger Zeit zwei neue bekommen.

    Es gab da in der DDR in der Tat erweiterte Garantieverpflichtung bei Konstruktions- und Produktionsfehlern.

    Ich selbst habe zum Beispiel im Frühjahr 1990 nach fast 6 (in Worten: sechs) Jahren eine Wäscheschleuder zurückgegeben und den vollen Kaufpreis zurück erhalten.
    Der Hintergrund: Die Schleuder zeichnete sich durch eine sehr hohe Drehzahl aus. Wir waren damit sehr zufrieden. Durch Zufall traf ich 1989 ein Bekannten, der in einer Vertragswerkstatt arbeitete und mir davon berichtete, dass aus Sicherheitsgründen bei diesem Fabrikat die Trommel ausgetauscht werden müsse. Das ließ ich durchführen. Später sprach er mich an und sagte, es gäbe weitere Mängel und man könne die Schleuder an den Hersteller zurück schicken. Dies tat ich: Empfänger zahlt". Nach knapp 3 Wochen hatte ich das Geld auf dem Konto und kurze Zeit später gab es die Deutsche Mark. Wir haben uns dann bei Quelle eine neue Schleuder gekauft.

    Unwahrscheinlich. Innen ist eine Buchse aus Kunststoff. Also eher ein Losrad und keine Chance, von der Achse ein Drehmoment zu übertragen.

    Aber eine Art Freilauf muss damit verbunden sein.

    Mit so einem habe ich einmal telefoniert:

    Mit Farbe "x" (ich glaube, es war gelb) markierte Bremsbacken sind alle Übermaß.

    Übermaß sind 5mm starke Beläge und tragen nicht vollflächig auch neuen Trommeln. Die, die vor mir lagen, passten aber perfekt.

    Ich kann keinen wirklichen Unterschied mit meinem Messschieber verifizieren. Er kann aber trotzdem vorhanden sein. Die Genauigkeit ist mit 0,02mm angegeben. Wahrscheinlich auch nur gewünscht.

    Ja. Aber nur, bevor ich die zweiten Punkte bemerkte. Mit meinem elektronischen Schätzeisen, made in China, ist das eventuell nicht besonders aussagekräftig. Aber ich versuche mein Glück noch einmal...