Posts by Des

    Ja, deine Alubleche sehen so aus wie bei den meisten Pappen, die ich kenne. Ich habe für die aber keine Quelle gefunden. Die scheinen auch eher "als Anschlag" für die Fernbetätigung zu dienen als als Scheuerschutz. Denn dafür wären sie meiner Meinung nach viel zu kurz. Interessanterweise ist vorne der Halter des Alublechs aber auch bei deinem nicht schmaler als hinten.

    Super Tim, Danke! (Hintergrund: Ich habe den alten Mechanismus in meiner Tür, aber "neue" Türverkleidungen, die ich nicht kaputt machen will.)


    Das ist aber trotzdem noch interessant. Da scheint es wohl auch verschiedene Ausführungen zu geben. Die Alubleche sehen schon deutlich anders aus als diese hier:


    https://www.ostmobile-shop.de/…en-Trabant-601-0302704004


    Insbesondere scheint die beitere Seite "länger" zu sein und der von Reich hat noch zusätzliche "Stege". Die scheinen für mich eigentlich nur Sinn zu ergeben, wenn der Öffner quasi über sie "gleitet". (Ansonsten wird der Öffner durch die Stege insbesondere an der typisch durchscheuernden Stelle nur noch weiter in Richtung Verkleidung gedrückt.) Das heißt, ich denke, die Stege und damit das breitere Stück des Aluteils sollte nach hinten zeigend montiert werden.


    Das widerum würde bedeuten, dass in der Türverkleidung für den (dann vorderen) Halter des Alubleches genug Platz sein muss. Ob das bei mir der Fall ist, weiß ich nicht, meine Pappen sehen ca so aus:


    https://i.ebayimg.com/00/s/MTIwMFgxNjAw/z/HnwAAOSws7NdmLek/$_59.JPG


    Das heißt, das Loch in der Verkleidung ist eigentlich vorne schmaler als hinten...


    Vielleicht baue ich dann doch auf die neue Ausführung um und fräse mir ein Stück aus dem Türblech? :/ Das scheint mir vielleicht am schonendsten für meine Verkleidungen zu sein.

    Wo wir gerade beim Aluteil unter der alten Fernbedienung sind: Weiß jemand, ob es das einzeln (ohne Türverkleidung) zu kaufen gibt? Falls ja, wo?

    Wie "Schlaufe"? Wie genau kann man sich das vorstellen? Du bindest den Schlauch einfach ab, sodass nichts mehr herauskommen kann? Ist das nicht quasi das gleiche wie den Überlauf zuzulöten? Irgendwas werden sich die Vergaserhersteller und Sachsenringer schon bei dem Überlauf gedacht haben...


    Mein modernes Motorrad hat eine Kurbelgehäuseentlüftung, da kommt auch immer mal ein bisschen was raus. Das Öl sammelt sich da in einem kleinen "Plastiksack", den man abnehmen und reinigen kann. Sowas könnte ich mir auch gut an dieser Stelle am Trabant vorstellen, habe ich aber noch nicht getestet.

    Danke für deine Einschätzung. Dass sie 2mm kürzer geworden sind habe ich auch gesehen, die fehlende Fase fällt natürlich nur auf, wenn man weiß, dass da eine dran gehört.


    Das Ritzel allein habe ich bisher nicht als Ersatzteil gefunden. Es gibt wenn dann den Freilauf komplett. Der scheint "einfach" auf die Welle aufgepresst zu werden. Ob ich das austauschen kann, weiß ich nicht. Aber um das herauszufinden, muss ich wohl mal den Anlasser versuchen vorsichtig auseinander zu nehmen.

    Hallo!


    Ich habe einen Anlasser, der aktuell nicht mehr so richtig in den Zahnkranz vom Motor greift. Die Zähne an der Schwungscheibe sind sehr abgenutzt und werden im Zuge der anstehenden Motorregenerierung jetzt sowieso erneuert. Die Zähne am Anlasser sind noch deutlicher vorhanden, aber auch angegriffen. Was sagt ihr dazu? Würdet ihr den so wieder verbauen oder den Freilauf wechseln?

    Ich bin allen Nutzern sehr dankbar, die sich inhaltlich zu dem Angebot geäußert haben. Ich habe nach subjektiven Meinungen gefragt und es liegt in der Natur der Sache, dass da nicht immer einheitliche Bilder bei rauskommen. Trotzdem sind die Argumente / Aspekte von allen Seiten für mich super interessant und jeder muss für sich selbst bewerten, was er wie hoch gewichtet. Bevor die Diskussion jetzt persönlich wird oder abdriftet, bedanke ich mich erstmal für eure Einschätzung und Hilfe beim Motorenthema. Ich finde, meine Frage nach Meinungen zu dem Angebot habe ich sehr gut beantwortet bekommen!


    :) :thumbsup: :)

    Die Motornummer sagt mir, um welchen Motor es sich handelt. Das Bild aus dem WHIMS unterscheidet da zwischen P65/66 (ZZP verschieden) und älteren Motoren (ZZP gleich).

    Damit kommen keine versetzten ZZP in Frage, sondern die, die für einen P65 Motor mit 2-7 Vergaser anzuwenden sind.....4mm auf beiden Zylindern.

    Stimmt, so kann man das auch interpretieren. Ich kenne nur das verlinkte Bild aus dem WHIMS bei dem nur ein Unterschied zwischen den Motorentypen gemacht wird. Bei den neuen Motoren steht dann da "mit Vergaser 28 HB 4-1 oder 28 H 1-1", aber was bei anderen Vergasern gilt, steht da nicht. Außerdem hattest du auch schonmal eine "Technische Information" gefunden:


    RE: Unterbrecherzündung einstellen


    Danach wird nur noch zwischen Unterbrecher und elektronisch unterschieden. Von verschiedenen Vergasern und Motoren ist da gar keine Rede mehr. Von wann das Dokument ist, weiß ich aber auch nicht.


    Atomino. Du solltest im Zweifelsfall eher auf Tim hören, sorry für die Verwirrung.

    Motornummer 5B... ist der P65. Ich würde damit die ZZP tatsächlich verschieden wählen. Hier nochmal der Ablauf:


    1. Spreizvorrichtung nutzen, um den Fliehkraftregler zu öffnen. (Oder ihn mit Schraubenzieher komplett aufdrücken und mit einer geeigneten Scheibe in dem Zustand festklemmen.) Hier darauf achten, dass er wirklich bis zum Anschlag aufgespreizt ist.

    2. Zuerst Unterbrecherabstand und dann den ZZP einstellen. (maximaler Abstand 0,4mm für beide Unterbrecher, ZZP Z1: 4mm voT, Z2: 3mm voT)

    3. Alle Schrauben festziehen, sodass sich nichts mehr verdrehen kann.

    4. Kontrollieren, dass alle Werte jetzt stimmen. Wenn nicht, zurück zu 2.

    5. Fliehkraftregler wieder "freilassen".


    Meistens ist das ein bisschen Frickelarbeit, weil man beim Festziehen der Schrauben die Unterbrecher wieder minimal bewegt. Hier musst du für dich selbst entscheiden, wie viel "Toleranz" du dir gibst. Wichtig ist, die Werte im festgeschraubten Zustand nochmals zu messen und bewerten. Sobald du die Spannung des Keilriemens veränderst, musst du alles wieder überprüfen.

    Natürlich ist der Motor nicht exakt symmetrisch aufgebaut, insbesondere was die Kühlung und das Abgassystem angeht. Ich kann mir deshalb schon gut vorstellen, dass Gründe für verschiedene Zündzeitpunkte geben kann. Was dabei verwunderlich ist, ist dass sich das durch die EBZA ändert. Also bei gleichem Vergaser, Motor und Abgassystem sollen laut WHIMS bei der EBZA beide Zylinder gleich (auf 3mm voT) und bei Unterbrechern verschieden (Z1 auf 4mm und Z2 auf 3mm) eingestellt werden.

    Ich nehme mal an, du hast einen P65/66 Motor (Motornummer 5B... oder 6B...). Dann würde ich aus dem WHIMS von 1990


    Zylinder 1: 4mm voT,

    Zylinder 2: 3mm voT


    herauslesen (Bild 2.83). Warum die Zylinder bei der Unterbrecherungzündung verschieden und bei der EBZA gleich eingestellt sein sollen habe ich aber bisher nicht verstanden.

    Ist nicht auch schon das normale Blinken und Bremsen (was ja recht häufig vorkommt) 7x21W --> 12,25 A? Kann das die 10A Torpedosicherung für die kurze Zeit? Oder läuft beim normalen Blinken die "Stromzufuhr" über Sicherung 7?


    Edit: Für mich klingt die ganze Schaltung hinter Sicherung 8 ein bisschen "unpraktisch". Die Innenleuchte und Steckdose hängen da ja auch noch dran. Und die 0,75mm² zur Steckdose will ich eigentlich nicht mit 16A "absichern", da raucht bei Fehlbedienung die Leitung vor der Sicherung ab...

    Hallo vergaserjohannes !


    Du hast ein schönes Projekt und ich hoffe, du kannst es zum Abschluss bringen. Meiner Meinung nach trifft deine Frage nach einem (guten) Motoreninstandsetzer ein scheinbar größeres Problem in der Szene. Ich hatte dies erst vor 2 Wochen auch diskutiert, das ist ab hier nachzulesen:


    Motor regenerieren bzw reparieren


    Kurze Zusammenfassung: Es gibt meines Wissens zwei Betriebe/Personen, die das professionell = beruflich machen. (http://www.trabant-motorentechnik.de und https://trabant-werkstatt.lima-city.de/)

    Erfahrungsberichte dazu kann ich selbst keine machen, gibt es aber zur Genüge hier im Forum. Ich gebe die jetzt nicht wieder, die findest du aber schon. Außerdem haben die typischen Teilehändler auch Motoren im Angebot. Erfahrungsberichte dazu gab es hier im Forum wenig.


    Zusätzlich gibt es immer wieder Privatleute, die "selbst" einen Motor zusammenbauen. Ebay und Ebay-Kleinanzeigen ist voll von "neuen" Motoren für ca. 1000 €. Ob die was taugen (d.h. "gut/gewissenhaft/fachkundig" montiert wurden und lange halten) oder nicht und überhaupt alle relevanten Teile überholt wurden, weiß man nie.


    Meiner Erfahrung nach ist der Motor mittlerweile das heikelste Thema beim Trabant. Das war vor ein paar Jahren noch anders. Ich denke, es gibt in der Masse einen riesigen Wartungsstau, die Preise gehen gut nach oben, die guten Teile werden knapp und die Menschen mit Know-How sind sehr rar.

    Er verbaut laut eigenen Angaben Schu(h?)mann-Wellen. Prüfen kann ich sowas natürlich nicht.


    Tim: Danke für deine Einschätzung. Dass nur wenige einen guten Motor zusammenbauen können, hilft mir leider nicht. Unklar ist mir halt, wo ich jemanden finde, der das gut kann.