Posts by Des

    Herzlich Willkommen hier im Forum! Der Preis ist echt unschlagbar, auch wenn da noch einiges zu tun ist. Wenn da jetzt noch die Bodengruppe ohne großen Rostbefall und der Motor brauchbar ist, war das meiner Meinung nach fast ein 6er im Lotto.

    Lass dich von den Preisunterschieden nicht verunsichern. Die sind bei den Ersatzteilen mittlerweile normal. Ich habe neulich eine Getriebewelle gekauft, die Preisspanne reichte von 15€ bis 125€. Ich würde sagen, das liegt einfach daran, dass es sich hier um Ersatzteile handelt, die nicht mehr hergestellt werden. Der "Wert" eines Ersatzteils ist damit leider ein bisschen spekulativ.


    Berichte Mal bitte von dem Wechsel des Schleifringkörpers, wenn du fertig bist. Ich bin bisher immer nur bis zum Lager gekommen, die Schleifringe habe ich noch nicht angefasst.

    So, es gibt ein Update. Ich hatte dem KBA einen Brief geschrieben und dort erklärt, dass ich ein Fahrzeug erworben hatte, was nie auf den Vorbesitzer zugelassen war. Entsprechend hatte ich um eine Auskunft gebeten, ob eine Suchmeldung gegen das Fahrzeug vorliegt, um eine mögliche Wiederinbetriebnahme abzuklären und um die eigentlichen Eigentumsverhältnisse zu klären.


    Die Antwort des KBA kam heute per Post: Sinngemäß sagen sie, sie können mir nicht weiter helfen, die Klärung von Besitz- und Eigentumsverhältnissen nicht Aufgabe des KBA ist.


    Scheinbar gibt es für mich vor der echten Zulassung und den entsprechend vorher anfallenden Kosten zur Herstellung der Verkehrssicherheit und der HU-Prüfung keine Möglichkeit herauszufinden, ob das Fahrzeug zulassungsfähig ist.

    Zu Tims Punkt 2 bietet sich meiner Meinung nach hervorragend die Verbraucherzentrale an. Zumindest hier bei uns kann man Termine zum Thema "Altersvorsorgeberatung" buchen. Das Gespräch kostet (in Hessen) 39€ pro 30 min (und sie empfehlen ein 2h-Gespräch zu buchen). Die Verbraucherzentralen sind wirklich unabhängig, d.h. bekommen keine Provisionen bei später abgeschlossenen Verträgen, haben keine laufenden Geschäftsbeziehungen zu irgendwelchen Anbietern und sind als gemeinnützige Vereine eintragen, d.h. wirtschaften ohne Gewinnerzielungsabsicht.

    Eine eigene Wohnung / Haus bietet nicht nur langfristig einen Kostenvorteil, sie schützt auch vor möglichen unerwünschten Umzügen im Alter. Eine Freundin von mir wohnt seit 20 Jahren mit ihren zwei Kindern in einem gemieteten Haus. Dies wurde jetzt verkauft und die neuen Eigentümer möchten selbst einziehen. Entsprechend müssen sie sich jetzt was neues suchen. Sowas kann einem in gemieteten Immobilien auch im hohen Alter noch passieren und das ist nicht gerade die Traumsituation. Vielleicht kann eine Genossenschaftswohnung hier ein bisschen mehr Sicherheit bieten, aber unglücklich laufen kann es da auch.


    Wer schon seit Jahren in einer Wohnung wohnt, kann sich meist noch über humane Mieten freuen. Ich bin aber aufgrund meines Jobs regelmäßig gezwungen umzuziehen, und auf Städte angewiesen. Entsprechend zahle ich immer schon den aktuellen Marktpreis. Wenn ich dann höchstens 30min Arbeitsweg (einfache Strecke) haben möchte, wird bei einer 3-Zimmer Wohnung unter 1000€ im Monat (warm) die Luft schon sehr dünn.


    Dazu kommt dann noch der verrückte Wohnungsmarkt. Gibt es mal eine günstigere Wohnung, hat man als Vermieter gleich 1-2 Stunden nach Veröffentlichung der Anzeige rund 30 Anfragen. Wenn man als Mieter nicht dem klassischen Wunschmieterprofil entspricht ist man eh raus. Die Nachfrage nach Wohnraum und die Marktlage zeigt leider: Kapitalistisch gedacht, ist wohnen in den Städten noch zu günstig. Vielleicht sind die Jobs in der Stadt auch nur zu schlecht bezahlt.

    Das mit dem Eigenheim ist auch so eine Preisfrage. Die Preise steigen in den Städten in schwindelerregende Höhen. In Frankfurt (Durchschnitt, nicht Innenstadt) kosten Wohnungen/Häuser aktuell 7000€ pro m², plus Nebenkosten. Das muss man sich erstmal leisten können. In den Vororten ist es zwar günstiger, aber mit geschätzt 4500 € ist man in der ganzen Gegend dabei. Das Geld für eine Trabanthobby-taugliche Immobilie muss man erstmal schaffen vor Renteneintritt zurück zu zahlen.


    Ich plane nicht hier alt zu werden, dazu ist mir wohnen im Rhein/Main Gebiet einfach zu teuer. Aber einfach ist ein Wohnortwechsel und vor allem der damit verbundene Jobwechsel der ganzen Familie in günstigere Gebiete auch nicht wirklich.

    Es ist ab so. Du kannst durch ein höheres Bruttogehalt wirklich weniger Netto haben.

    Googel mal: weniger Netto nach Gehaltserhöhung

    Dann findest Du zig Einträge dazu.

    Ich habe tatsächlich keinen gefunden. Die Überschriften klingen manchmal so, aber konkrete Beispielzahlen, die das ohne Inflationsabzug hinbekommen, habe ich nicht gesehen. Das erste Ergebnis bei Google ist bei mir "brutto-netto-rechner24.de" und dort heißt es

    Quote

    Unter dem Begriff kalte Progression versteht man die oben erwähnte steuerliche Progression in Verbindung mit der Inflation. Der Steuer-Anteil am Einkommen steigt, ohne auf die Inflation Rücksicht zu nehmen. In der Folge sinkt die Kaufkraft des Einkommens, es bleibt „real“ weniger netto übrig.

    Also: Weniger Kaufkraft kann es geben, wenn eben der Lohn nur genauso hoch steigt, wie die Inflation ist und zeitgleich die Steuerlast größer wird. Aber weniger netto von mehr brutto habe ich tatsächlich nie gesehen. Eine Lohnerhöhung abzulehnen, kann sich meiner Meinung nach nie lohnen. Ich bin aber gespannt, bei welchem zu versteuerndem Einkommen das passiert. Wenn jemand Beispielzahlen hat, gerne her damit. Hier ist eine Butto-Netto-Kurve von 2017 für Selbstständige. Eine aktuelle oder durchgängige habe ich leider nicht gefunden. Es gibt aber auch hier nie einen Punkt, wo mehr brutto weniger netto bedeutet (=die grüne Kurve steigt immer an).


    https://steuerwelle.de/wp-cont…s/2017/11/Jahresnetto.png

    Ärgerlich war auch, im Oktober hatte ich brutto 9€ mehr als im November, dadurch rutschte ich aber in die nächsthöhere Lohnsteuerstufe und mir wurden wegen 9€ dann 40€ mehr Lohnsteuer abgezogen. [...] Eine Kollegin hatte deswegen trotz Gehaltserhöhung zwei Jahre lang weniger Nettolohn gehabt als vorher, bis sie die nächste Erhöhung bekam.

    Das kann eigentlich nicht sein. Die deutsche Steuerkurve ist so, dass sich der Prozentsatz zwar erhöht, aber dies eben nicht Stufenweise, sondern kontinuierlich passiert. Und dieser Anstieg ist so gemacht, dass man durch mehr Brutto nie weniger Nettolohn bekommt. Solltest du wirklich Recht haben, würde mich das sehr stark wundern und ich hätte gerne Mal exemplarisch Zahlen dafür.


    Zum Thema kalte Progression und was das eigentlich ist, empfehle ich den Recht gut geschriebenen Wiki-Artikel:


    https://de.m.wikipedia.org/wiki/Kalte_Progression


    (Kalte Progression ist nicht die Steuermehrbelastung, die durch Lohnerhöhung passiert. Eigentlich spricht man nur von kalter Progression, wenn durch die prozentuale Steuermehrbelastung eine Lohnerhöhung genau auf Preissteigerungsniveau zwar zu mehr Netto, aber weniger Kaufkraft führt.)

    Ich hatte auch schon geschrieben, es geht mir nicht um die Papiere. Ich habe das Fahrzeug, einen BRD Fahrzeugbrief und entwerteten Schein. Da der Vorbesitzer aber selbst nicht im Schein steht, und ich nicht weiß, wem das Fahrzeug zwischen 2006 und heute alles gehörte, kann das Fahrzeug auf dem Weg zu mir theoretisch eben auch zwischendurch Mal nicht verkauft, sondern gestohlen worden sein. Ich möchte einfach nur für mich wissen, ob das Fahrzeug "sauber" ist, bevor ich eben noch mehr Zeit und Geld investiere um es in einen verkehrssicheren und erhaltungswürdigen Zustand zu versetzen und eine Oldtimerbegutachtung zu veranlassen. Für die Zulassung und bevor die Zulassungsstelle hier irgendwas macht, brauche ich dann aber mindestens auch eine bestandene HU Bescheinigung, eine EVB usw. Bis das aber passieren kann, ist noch einiges zu tun. Und da es gerade bei Schneeregen nicht so spaßig am Auto ist, kümmere ich mich eben jetzt um sowas.


    Fazit: Ich habe beim KBA angefragt und werde berichten, was dabei rauskommt. Eigentlich wollte ich aber den Thread von Jannik gar nicht so missbrauchen, ich habe im Vergleich zu ihm eben BRD Papiere, aber dafür keine Sicherheit über die Vergangenheit des Autos. Daher: Danke für eure Hilfe und zurück zu Janniks Thema.

    Ja, die Anfrage ist vor allem für mich, weil die noch anstehenden Arbeiten bis zur Verkehrstauglichkeit und die HU nur dann Sinn ergeben, wenn das Auto zulassungsfähig ist.

    Wenn die FIN irgendwann mal als gestohlen gemeldet wurde und nicht wieder aufgetaucht ist, dann ist das beim KBA ohne Zeitablauf gespeichert.

    Super. Nachdem ich mir von der Polizei hier verarscht vorkam, habe ich jetzt eine schriftliche Anfrage ans KBA gesendet. Die 5,10€ plus Porto und Nachnahmegebühr bezahle ich dafür gerne. Mal sehen, was und wie schnell sie antworten.

    Ja, klar. Papiere habe ich und natürlich kann ich das Auto irgendwie mehr oder weniger einfach zulassen, wenn die HU erfolgreich ist und alles sauber ist. Ich habe halt das "Problem", dass der Wagen nie auf den direkten Vorbesitzer zugelassen war und somit für mich keine lückenlose Kette der Besitzer vorhanden ist. Wem der Wagen nach der Stilllegung in 2006 und meinem Erwerb alles gehörte, weiß ich also nicht und entsprechend auch nicht, ob er potentiell zwischen 2006 und heute gestohlen und dann über Dritte an mich weiterverkauft wurde.

    Hallo!


    Ich hänge mal hier dran, auch wenn ich schon BRD-Papiere für ein Fahrzeug habe, was aber länger nicht zugelassen war. Wo bekommt man diese Unbedenklichkeitsbescheinigung her?


    Die Anfrage an die Zulassungsstelle lieferte den O-Ton "das Fahrzeug war ja in einem anderen Landkreis zugelassen, damit haben wir nichts zu tun. Wir haben keine Daten über irgendwelche Fahrzeuge, die nicht bei uns zugelassen waren. Und wenn das KBA Daten hat, warum rufen Sie dann mich an?"


    Die Anfrage an das KBA lieferte "Wir dürfen dazu seit 2007 keine Auskünfte an Privatpersonen geben. Aber die Polizei hat diese Daten auch. Fragen doch mal nett bei der für Sie zuständigen Polizeidienststelle nach. Wenn sie das nicht machen, wird das wohl erst bei der Zulassung geprüft, wenn alle Unterlagen dabei sind und die Vollabnahme gemacht wurde. Eine Vorabprüfung bei uns ist für Privatpersonen nicht möglich."


    Die Polizei sagte mir: "Aha, ja ok. Wie lautet das Kennzeichen? Und ihr Name? Wie ist ihr Geburtsdatum? Und wo ist das Fahrzeug? Ok, vielen Dank. Wir können Ihnen keine Auskünfte geben. Auf Wiederhören."

    Die Aufzählung war so von der Webseite kopiert. :) Sind sie dir wichtig?


    Wie sieht es jetzt mit den Impfdosen aus? Hat schon jemand herausgefunden, wie viel die jeweiligen Bundesländer zugeteilt bekommen? Bekommt zB Sachsen mehr pro Einwohner, weil dort die Fallzahlen höher sind?

    Bei uns suchen sie nur Leute mit abgeschlossener medizinischer Ausbildung in einem der folgenden Bereiche

    • Arzthelfer*in
    • exam. Altenpfleger*in
    • Hebamme*Entbindungspfleger
    • Krankenschwester*Krankenpfleger
    • medizinische*r Fachangestellte*r
    • Notfallsanitäter*in
    • Rettungsassistent*in
    • Rettungshelfer*in
    • Rettungssanitäter*in

    Scheinbar können Sie also bei der Personalauswahl noch recht restriktiv sein und / oder haben schon genug nicht-Mediziner für die Verwaltungsaufgaben gefunden. Schade, da komme ich nicht in Frage.

    Nicht unbedingt. Wenn ich dir jetzt Brief und Fahrzeug klaue, habe ich beides, aber bin noch lange nicht der rechtmäßige Eigentümer. Noch schlimmer: Wenn ich es dann weiter verkaufe, ist der neue Inhaber von Brief und Fahrzeug noch nicht der rechtmäßige Eigentümer, obwohl er auch noch etwas dafür bezahlt hat.


    Die Abfrage dient in erster Linie dazu sicherzustellen, ob du wirklich der rechtmäßige Eigentümer bist. Es kann ja sein, dass der deshalb nicht angemeldet wurde, weil er zB gestohlen wurde.

    Auf dem Land ist das mit den Busverbindungen ist natürlich insgesamt schwierig und ich habe auch nie behauptet, man kann sie immer nutzen. Ich habe aber auch die Erfahrung gemacht, dass wenn der Bus dann doch mal passend fährt, die Leute trotzdem aus Bequemlichkeit / Unwissenheit über den Busfahrplan oder aufgrund der Kosten das eigene Auto nehmen. Meine (hier begrenzte) Erfahrung zeigt aber auch, dass Leute plötzlich doch mal gelegentlich einsteigen, wenn der Bus kostenlos ist, und das Auto stehen lassen. Und gerade wenn keiner mitfährt, tun sich die Verkehrsbetriebe und die Politik schwer, die Linien zu verstärken. Ich bin davon überzeugt, dass die Busse auch auf dem Land spürbar voller wären, wenn sie pauschal finanziert werden würden.


    Ein komplett kostenloser/pauschal finanzierter ÖPNV bevorteilt aufgrund des Angebots natürlich die Stadtbevölkerung. Auch nutzen die Leute ihn unterschiedlich stark, daher ergeben sich eben Preise von 30€ pro Monat, auch weil die Leute in Deluxe's Dorf weniger Bus fahren werden als zB die Menschen in Berlin. Aber gerade in den Städten kann es einfach nicht sein, dass das Auto für den Einkaufsbummel in der Umweltzone attraktiver ist als die Bahn, die quasi direkt in der Fußgängerzone hält. Insbesondere Einzelfahrten sind hier einfach zu teuer. Die Niederlande machen Parken in der Stadt einfach absurd teuer, das ist auch ein Ansatz, den man wählen kann.

    Müssen sie das? Also hier in Hessen werden sie landesweit massiv bezuschusst (aktuell 800 Mio. € pro Jahr). Gemeinsam mit dem vorher festgelegten Zuschuss aus öffentlichen Mitteln müssen die Verkehrsbetriebe aber dann auf eigene Rechnung fahren.


    Und zurück zur Steuer: Wir haben hier aktuell (testweise) ein Landesticket Hessen, was den Landesbediensteten kostenlos zur Verfügung gestellt wird und eben die kostenlose Nutzung des ÖPNV in Hessen ermöglicht. Das kostet das Land 30€ pro Person im Monat. Ich halte das durchaus für diskussionswürdig, ob man das nicht auch irgendwie pauschal in Deutschland für alle einführen will. Die 30€ würde ich sehr gerne dafür ausgeben, gerne auch einkommensabhängig gestaffelt oder durch die neue CO2-Steuer finanziert. Das Problem ist natürlich, dass die Landbevölkerung das mittragen muss und auch dann hoffentlich mal in den dort sonst immer komplett leer verkehrenden Bus einsteigen sollte. Im Moment ist meine Erfahrung im ländlichen Bereich, dass die Fahrt mit dem ÖPNV eher immernoch als "sozialer Abstieg" wahrgenommen wird.

    Das Problem haben wir eher nicht. Die meisten Lehrer werden (mit Ausnahmen in einigen wenigen Bundesländern) meiner Meinung nach vergleichsweise gut bezahlt, haben einen sehr sicheren Job und es gibt auch sehr viele junge Leute, die Lehrer werden wollen. Natürlich gibt es auch chronische Mangelfächer, aber im Allgemeinen würde ich behaupten, dass wir aktuell genügend Interessenten für die Lehrerausbildung haben.


    Um zurück zum Thema zu kommen: Irgendwas muss meiner Meinung nach CO2-mäßig geschehen. Die Umsetzung der Steuer ist sehr fragwürdig, das gebe ich zu. Aber insgesamt ist Autofahren im Vergleich zum ÖPNV in Deutschland viel zu günstig. Es kann nicht sein, dass man aus Kostengründen lieber das eigene Auto benutzt anstatt in den Bus oder den Zug zu steigen, selbst wenn die Fahrzeit gleich ist. Das Problem kann man nur lösen, indem der ÖPNV noch mehr bezuschusst wird und/oder eben Autofahren verteuert wird.